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	<title>Reipoltskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reipoltskirchen&amp;diff=218362&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-26T13:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Reipoltskirchen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/38/4.6/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/39/42.25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Reipoltskirchen in KUS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kusel&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Lauterecken-Wolfstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 208&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67753&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06364&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07336085&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulstraße 6a&amp;lt;br /&amp;gt;67742 Lauterecken&lt;br /&gt;
|Website           = [https://reipoltskirchen.eu/ reipoltskirchen.eu]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = vakant&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reipoltskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Westpfalz|westpfälzischen]] [[Landkreis Kusel]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Tal des [[Odenbach (Glan)|Odenbachs]] im Norden des [[Nordpfälzer Bergland]]s. Zu Reipoltskirchen gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Ausbacherhof, Ingweilerhof und Karlshof.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung, die seit 750 an dem [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Nahegau (Grafschaft)|Nahegau]] zugehörig war, stiftete der Franke Richbaldes – möglicherweise bereits im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert – eine Kirche. Um diese herum bildete sich im Lauf der Jahre eine Siedlung, die &amp;#039;&amp;#039;Richbaldeskirchen&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort, 1198 erstmals [[Urkunde|urkundlich]] erwähnt, war Hauptort und Amtssitz der [[Reichsunmittelbarkeit|unmittelbaren Reichsherrschaft]] Reipoltskirchen. Diese umfasste zuletzt 15&amp;amp;nbsp;Dörfer und diverse Höfe, die sich mit etwa 3000 Einwohnern auf einer Fläche von rund 100&amp;amp;nbsp;km² zwischen [[Alsenz (Nahe)|Alsenz]] und [[Lauter (Glan)|Lauter]] ausdehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum [[Oberrheinischer Reichskreis|Oberrheinischen Reichskreis]] gehörende [[Herrschaft Reipoltskirchen]] blieb bis zu ihrer Besetzung durch [[französische Revolution]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;truppen am 6. März 1793 reichsunmittelbar. 1816 fiel das Gebiet mit der [[Rheinkreis|linksrheinischen Pfalz]] an das [[Königreich Bayern]], nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es Bestandteil von [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 feierte der Ort seine 800-Jahr-Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Reipoltskirchen nahm im 16. Jahrhundert das [[Lutherische Kirchen|lutherische]] Bekenntnis an. Sympathien gegenüber der Lehre [[Martin Luther]]s waren bereits bei den Brüdern Johann und Wolfgang von Hohenfels-Reipoltskirchen erkennbar. Johann war noch 1518 ein Mitstreiter [[Franz von Sickingen]]s, und Wolfgang gestattete seinen Untertanen in der Herrschaft [[Forbach (Moselle)|Forbach]] während des [[Pfälzischer Bauernkrieg|Bauernaufstands]] Freiheiten, die auf ein Umdenken hindeuten. Zudem war er mit Katharina von [[Rappoltstein]] vermählt, deren Familie ebenfalls sehr früh den lutherischen Glauben annahm. 1548 während des [[Augsburger Interim|Interims Kaiser Karls&amp;amp;nbsp;V.]] galt die Herrschaft bereits als lutherisch reformiert. 1550, bei einer kurmainzischen [[Visitation]], wurde über zwei geweihte Priester berichtet, die das Abendmahl in beiderlei Gestalt austeilten und zudem verheiratet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1680er Jahren siedelten sich wieder vermehrt Katholiken im Ort an, was durch die französische Besatzungsmacht unter [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] und seinen Nachfolgern gefördert wurde, sodass sich die Mehrheitsverhältnisse umkehrten und das Kirchengebäude in Reipoltskirchen gegen Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und mehr noch in den beiden ersten Jahrzehnten des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sukzessive in katholischen Besitz überging. Der Konfessionswechsel, verbunden mit den Änderungen der Kirchennutzungsrechte, löste unter den Einwohnern Auseinandersetzungen aus. Betreut wurde die katholische Gemeinde zunächst durch Angehörige des [[Franziskanerorden|Franziskanerklosters]] in [[Meisenheim]] – ebenfalls eine gegenreformatorische Gründung Frankreichs. Nach Beendigung der Feudalherrschaft in napoleonischer Zeit diente das Gebäude nochmals als [[Simultankirche]]. Als das baufällige Kirchengebäude 1848 durch einen Neubau ersetzt wurde, forderten die Protestanten im Ort erneut Nutzungsrechte, was auf die simultane Nutzung des Vorgängerbaus hindeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rekatholisierung war eine spezifische Entwicklung des Dorfes und betraf nicht den Rest der Herrschaft. Heute sind 55 % der Einwohner Katholiken und 40 % Protestanten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=7576 regionalgeschichte.net - Beitrag zu Reipoltskirchen von Ernst Schworm] (abgerufen am 31. Juli 2013). Als anschauliche veröffentlichte Quelle über die Wirren der Rekatholisierung vgl. auch eine Bittschrift der Reipoltskirchener Lutheraner, ca. 1705–1709. In: Bernhard H. Bonkhoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Texte zur pfälzischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bildatlas zur pfälzischen Kirchengeschichte. Band II. Speyer / Regensburg 2005, Nr.&amp;amp;nbsp;425/S.&amp;amp;nbsp;587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- noch zu aktualisieren&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Reipoltskirchen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3360808500.html Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.] Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Die Stelle ist derzeit vakant. Sven Eckert wurde Ende 2024 zum Beauftragten von Reipoltskirchen bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgänger Thomas Fischer wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2022 Ortsbürgermeister von Reipoltskirchen. Der Gemeinderat wählte ihn aus seiner Mitte zum Nachfolger des aus Gesundheitsgründen zum 30.&amp;amp;nbsp;April 2022 zurückgetretenen Ernst Eckert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2022-06-02&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fischers Vorgänger wurde am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2016 Ortsbürgermeister,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://reipoltskirchen.eu/wp-content/uploads/2019/11/dorfzeitung_2_2016.pdf |titel=Bürgermeisterwahl |werk=Reipoltskircher Dorfzeitung, Ausgabe 2 |hrsg=Förderverein der Ortsgemeinde Reipoltskirchen |datum=2016-05 |seiten=3 |format=PDF |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem seine Vorgängerin Elisabeth Schultz 2015 überraschend verstorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel/landkreis-kusel_artikel,-aus-dem-landkreis-eckert-ortsbürgermeister-in-reipoltskirchen-_arid,505065.html |titel=Aus dem Landkreis: Eckert Ortsbürgermeister in Reipoltskirchen |hrsg=Die Rheinpfalz |datum=2016-01-11 |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 kein Bewerber angetreten war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3360000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Lauterecken-Wolfstein, Verbandsgemeinde, 34. Ergebniszeile |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte die anstehende Wahl des Bürgermeisters gemäß Gemeindeordnung durch den Rat. Dieser bestätigte Ernst Eckert am 20.&amp;amp;nbsp;August 2019 in seinem Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Henz |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-reipoltskirchen-firma-mit-reparatur-der-kegelbahnstraße-in-verzug-_arid,1502535.html?reduced=true |titel=Reipoltskirchen: Firma mit Reparatur der Kegelbahnstraße in Verzug |titelerg=Konstituierende Gemeinderatssitzung 2019 |hrsg=Die Rheinpfalz |datum=2019-08-21 |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Im geteilten Wappenschild oben ein silbernes Rad auf blauem Grund und unten ein gestürzter silberner Anker, begleitet von zehn silbernen Schindeln auf grünem Grund.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das heutige Ortswappen wurde 1927 vom [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|Bayerischen Staatsministerium des Innern]] genehmigt.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{Internetquelle |url=http://www.historie-reipoltskirchen.de/ |titel=Historie Reipoltskirchen |werk=historie-reipoltskirchen.de |abruf=2017-01-14}}&lt;br /&gt;
 |Begründung = Die heraldischen Symbole, das Rad und der von Schindeln begleitete gestürzte Anker, entstammen dem Wappen des ehemals ortsbeherrschenden Adelsgeschlechts, den [[Burg Hohenfels (Pfalz)|Herren von Hohenfels-Reipoltskirchen]].&lt;br /&gt;
Das Rad im Wappen der Herren von Hohenfels-Reipoltskirchen ist über die Herren von Hohenfels bis hin zu den Reichsministerialen von [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|Bolanden]] erstmals 1214 nachweisbar (LASP, [[Gatterer-Apparat]]). Damit ist es älter als das Mainzer Rad, das erstmals 1238 unter dem [[Siegfried III. von Eppstein|Erzbischof Siegfried&amp;amp;nbsp;III. von Eppstein]] als Doppelrad auf einer Münzprägung dokumentiert ist. Im Amtssiegel des Mainzer Erzbischofs erscheint das Rad zu dieser Zeit noch nicht! Das Bolander Rad kann somit in seinem Ursprung nicht von dem [[Mainzer Rad]] abgeleitet werden. Die Vettern der Herren von Hohenfels-Reipoltskirchen, aus der alten Hohenfelser Linie, veränderten spätestens 1290 komplett ihre Heraldik, indem sie auf das Rad verzichteten und zu dieser Zeit bereits mit einem gestürzten Anker in einem mit Schindeln bestreuten Feld siegelten. Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts vereinigte die Linie Reipoltskirchen beide Hohenfelser Wappensymbole, Rad und Anker, in ihrem Stammwappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitzverhältnisse des Adels, Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reipoltskirchen - St. Johannes Nepomuk - 20100613-01.jpeg|mini|hochkant|links|Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserburg reipoltskirchen.jpg|mini|Wasserburg Reipoltskirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Auf das erste Gotteshaus, das Richbaldes gestiftet hatte,&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; folgten insgesamt drei weitere an gleicher Stelle. Jüngstes Bauwerk ist die 1880 geweihte Pfarrkirche [[Johannes Nepomuk|St. Johannes Nepomuk]], deren 35&amp;amp;nbsp;m hoher [[Kirchturm|Turm]] zu einem der Wahrzeichen der Gemeinde wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort besitzt eine ansehnliche Tiefburg, die 1276 erstmals erwähnt wurde. Die [[Wasserburg Reipoltskirchen]] war Sitz der Herren von Hohenfels-Reipoltskirchen, eines eigenständigen Zweigs der Herren von Hohenfels, allesamt Nachkommen der Ministerialen von [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|Bolanden]]. Die Adelsfamilie Hohenfels-Reipoltskirchen erlosch 1602 mit dem Tod von Johann&amp;amp;nbsp;III. im Mannesstamm. Mit dessen Ableben versiegten zugleich die Blutlinien Hohenfels und Bolanden. Allodialerbin war die Mutter von Johann&amp;amp;nbsp;III., Amalia geb. Gräfin von Daun-Falkenstein, Frau zu Reipoltskirchen und durch ihre zweite Ehe auch mit dem Titel Gräfin von Leiningen, Frau zu Westerburg versehen. Die Herrschaft kam 1608, nach dem Tod von Gräfin Amalia, in Erbfolge an die Grafen von [[Daun-Falkenstein]] und nachfolgend 1628 ebenfalls im Erbgang an die Grafen von [[Gustaf Adolph Lewenhaupt|Löwenhaupt]]-Rasburg, zwei Vettern des letzten Herrn von Hohenfels-Reipoltskirchen. Über eine Erbtochter aus der Ehe von Sten (Steino) von Löwenhaupt-Rasburg und Magdalena von [[Grafschaft Manderscheid|Manderscheid]]-Schleiden kam die Hälfte des Besitzes an die Grafen von Manderscheid-Kail, die ihren Anteil 1730 an die [[Hillesheim (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hillesheim]] verkauften. Die andere Hälfte gelangte nach mehrfachem Besitzerwechsel (darunter waren auch die Grafen von [[Ellrodt (Adelsgeschlecht)|Ellrodt]]) 1777 an [[Karoline Franziska Dorothea von Parkstein|Karoline zu Isenburg-Birstein (und Büdingen etc.)]], illegitime und älteste Tochter des [[Kurfürst]]en von der [[Kurpfalz|Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KUNST im GRÜNEN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; prägt mit seinen bisher jährlich aktuellen Projektarbeiten u.&amp;amp;nbsp;a. auch die nähere Umgebung der Burg. Gegenüber der historischen Anlage kann man in den Sommermonaten mit viel grafischem Wissen und speziellem Know-how gestaltete Landschaftsbilder entdecken, die vom Burghof aber ganz besonders gut vom alten Wehrturm aus zu sehen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunst-im-gruenen.de/ Kunst im Grünen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind verschiedene Skulpturen im Gelände unterhalb und gegenüber der Wasserburg zu beschauen, die von internationalen und heimischen Künstlern gestaltet wurden und vorwiegend eine hohe Wertigkeit, Aussagekraft und teils auch historische Bedeutung aufweisen. Eine kunstvoll gestaltete in das ganze „Ensemble“ integrierte Fußgängerbrücke über den Odenbach ist Teil eines kleinen Skulpturen-Rundwegs, der zum Flanieren einlädt und evtl. einen Abschluss im Burgrestaurant folgen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Reipoltskirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;175&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Ansichten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Reipoltskirchen - St. Johannes Nepomuk.jpg|Ostseite der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
   Reipoltskirchen - Kunst im Gruenen ( Weltklimakonferenz in der &amp;quot;alten Welt&amp;quot;).jpg|Kunst im Grünen – Weltklimakonferenz in der „alten Welt“&lt;br /&gt;
   Reipoltskirchen August 09 061.jpg|Blick von der Burg in Richtung Südwesten&lt;br /&gt;
   Reipoltskirchen Kerwe Platz August 09.jpg|Blick von der Burg in Richtung Süden (Kerweplatz)&lt;br /&gt;
   Reipoltskirchen Dorfplatz.jpg|Der Dorfplatz mit Feuerwehrhaus und Jugendtreff (Kellergeister)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Elias Grünebaum]] (1807–1893), Rabbiner und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Emil Heuser (Heimatforscher)|Emil Heuser]] (1851–1928), Geschichtsforscher und Porzellanexperte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Toepfer: &amp;#039;&amp;#039;Beilagen V. Die adeligen Geschlechter von Wachenheim, Reipolzkirchen, Rüdesheim und Hilchin von Lorch&amp;#039;&amp;#039;. In: ders. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein&amp;#039;&amp;#039;. Band III. Fr.&amp;amp;nbsp;Campe, Nürnberg 1872, S. 249–264; {{archive.org |bub_gb_ztRAAQAAMAAJ |Blatt=n262}}.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie Schwalben Nester an den Felsen geklebt. Burgen in der Nordpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2005, ISBN 3-7954-1674-4, S.&amp;amp;nbsp;126–129.&lt;br /&gt;
* Johann Keiper: &amp;#039;&amp;#039;Reichsherrschaft Hohenfels-Reipoltskirchen&amp;#039;&amp;#039;. In: MHVPf 46, 1927, S. 47–119.&lt;br /&gt;
* Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde Kaiserslautern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Burgenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band IV. Zwei Bände. Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;O–SP&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;St–Z&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 978-3-927754-56-0. &amp;lt;!-- Aha. Lemma-Ansetzung, steht in genau welchem Band/Teil auf welcher Seite???? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kreisverwaltung Kusel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reipoltskirchen, Burg und Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;. Kusel 2009, ISBN 978-3-00-029494-5.&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33608085}}&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Reipoltzkirch |Band=5 |Seite=73}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://reipoltskirchen.eu/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Reipoltskirchen]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-lw.de/gemeinden-staedte/reipoltskirchen/ortsbeschreibung-historie/ Ortsgemeinde Reipoltskirchen.] Website der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein.&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=7576 Reipoltskirchen.] regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2022-06-02&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Sabrina Schreiner&lt;br /&gt;
 |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel_artikel,-dorfspitze-wieder-komplett-thomas-fischer-ist-b%C3%BCrgermeister-_arid,5363104.html&lt;br /&gt;
 |titel=Dorfspitze wieder komplett: Thomas Fischer ist Bürgermeister&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Die Rheinpfalz]]&lt;br /&gt;
 |datum=2022-06-02&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-06-10}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kusel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7516586-7|VIAF=235252423}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kusel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1198]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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