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	<title>Reinig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinig&amp;diff=838763&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 8. März 2026 um 16:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Reinig&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wasserliesch&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.705125&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.546071&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 54332&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06501&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wasserliesch]] im [[Landkreis Trier-Saarburg]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Reinig liegt etwa 10&amp;amp;nbsp;km stromaufwärts von [[Trier]] am rechten Ufer der [[Mosel]]. Reinig war herrschaftlich und kirchlich stets mit Wasserliesch verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als historische Siedlung mit einer [[Furt]] und einer [[Fähre]] zum gegenüberliegenden Ort [[Igel (Mosel)|Igel]] kam Reinig vermutlich schon in Vorzeiten eine gewisse Bedeutung zu. Den Flussübergang nutzten aber auch die [[Römisches Reich|Römer]], denn man fand auf Gemeindegebiet Überreste der alten Römerstraße, die in geringer Entfernung vom Ort vom [[Saargau]] herkommend über [[Tawern]] und [[Konz]] nach [[Trier]] führte. Von ihr aus gab es eine Abzweigung nach Reinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Häuser in verwinkelten Gassen und [[Kultur]]denkmäler belegen die weit in die Vergangenheit reichende Ortsgeschichte. Ein imposantes zweiteiliges [[Wegekreuz]], das Reiniger Kreuz, mit der Jahreszahl 1800 markiert den historischen Ortseingang. Die Reiniger [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] mit einer [[Nikolaus von Myra|St. Nikolausfigur]] über dem Eingang erbauten die Reiniger Bürger im frühen 18. Jahrhundert als „[[Oratorium]] für das gemeinsame Gebet des [[Rosenkranz]]es“. Älter ist das Schifferkreuz am ehemaligen Fähranleger, das irgendwann aus den Teilen zweier [[Bildstock|Bildstöcke]] zusammengesetzt worden ist. Der obere Teil trägt eine [[Kreuzigungsgruppe]] und die Jahreszahl 1661, der untere die Jahreszahl 1734 und ein [[Relief]] des heiligen Nikolaus, des [[Schutzpatron]]s der Schiffsleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 10. Jahrhundert bis zur [[Säkularisation]] war Reinig eine [[Grundherrschaft]], ab 1569 mit Sitz in [[Igel (Mosel)|Igel]], die in einer „[[Burg]]“ am Moselufer residierte. Zu ihr gehörten auch das an einem Herrschaftssitz übliche [[Gericht|Grund- und Mittelgericht]] mit einem [[Meier]] und [[Schöffe (historisch)|Schöffen]]. Der Herrschaftsbereich umfasste bis 1569 die umliegenden Ortschaften [[Wasserliesch]], [[Konz|Könen]] (heute Stadtteil von Konz), [[Igel (Mosel)|Liersberg]] (heute Ortsteil von Igel) und [[Igel (Mosel)|Igel]]. Gut hundert Jahre später ist Könen nicht mehr genannt, dafür die Orte [[Langsur|Grevenich]] (heute Ortsteil von Langsur) und [[Rosport]] in Luxemburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Burg, die keine Burg im eigentlichen Sinn, sondern ein kleines befestigtes [[Schloss (Architektur)|Schloss]] gewesen ist, blieb nur der Flur- und Straßenname „Auf der Burg“ erhalten. Allerdings stieß man bei Bauarbeiten immer wieder auf Überreste, so auch im Jahre 1912, als man Teile eines Torbogens mit dem [[Wappen]] der letzten Herrschaft, der [[Lothringen|Lothringer Grafen zu Crichingen und Pittingen]], fand. Auch diese Bruchstücke sind nicht erhalten geblieben; sie sollen, wohl um Schwierigkeiten mit den Denkmalschutzbehörden zu vermeiden, in die Mosel geworfen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Abt]] der Trierer [[Reichsabtei St. Maximin|Abtei St. Maximin]] gehörte seit dem Mittelalter der vierte Teil der Einkünfte des „Schlosses und der Herrlichkeit“ zu Reinig. Neben den Einnahmen aus [[Landwirtschaft]] und [[Weinbau]] sowie dem [[Zehnten]] und den Einnahmen der Fähre dürfte es sich auch um [[Wegzoll#Schiffszoll|Schiffszoll]] gehandelt haben. Verbrieft ist, dass der Trierer [[Erzbischof]] [[Boemund II. von Saarbrücken]] Mitte des 14. Jahrhunderts in Reinig von vorbeifahrenden Schiffen Zoll erheben ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1440 soll das Reiniger Schloss während der so genannten „Manderscheid&amp;#039;chen Fehde“ der Stadt Trier, die diese damals in große Bedrängnis gebracht hatte, eine Rolle gespielt haben. Graf [[Ulrich von Manderscheid]] versuchte zu dieser Zeit, seinen Anspruch auf den Trierer Bischofssitz mit Waffengewalt durchzusetzen. Als er sich dafür in dem „Schlösschen zu Reinig“ festsetzen wollte, beabsichtigte die Stadt Trier, es zerstören zu lassen. Die Stadtväter ließen jedoch davon ab, nachdem sich ein wohlhabender Bürger aus der Stadt [[Trier]] für das Schlösschen und seinen damaligen Herrn verbürgte. Als Ulrich von Manderscheid sein Vorhaben in die Tat umsetzte, verlor er seinen Besitz an die Stadt, obwohl Ulrich keinen Erfolg mit seiner Aktion hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 17. Jahrhunderts ist die Herrschaft zu Reinig in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Franz Ernst, Graf zu Crichingen, Freiherr zu Pittingen, [[Domkustos]] zu Trier, verpfändete im Jahre 1634 die ihm gehörenden Herrschaften Reinig, [[Rosport]] und [[Pétange|Pittingen]] (beide Orte liegen in Luxemburg) für 7000 [[Reichstaler]] an das damalige [[Kloster Karthaus (Konz)|Kartäuserkloster St. Alban]] zu Trier, das später nach Konz übersiedelte. Doch er oder seine Nachfolger konnten das Pfand nicht einlösen, sodass der Besitz Ende des 18. Jahrhunderts an das Kloster fiel. Zuletzt hatte im Jahr 1766 die Kaiserin [[Maria Theresia|Maria-Theresia von Österreich]] (1717–1780) dem Kloster den Reiniger Besitz bestätigt – im Jahr 1714 war das [[Herzogtum Luxemburg]] und damit auch die Burg und Herrschaft Reinig den [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlanden]] zugeschlagen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann das Schloss zu Reinig gebaut wurde und wie lange es genau gestanden hat, weiß niemand. Allerdings haben bereits die Römer den Moselübergang in Reinig genutzt und hier eine Siedlung gegründet, die sie &amp;#039;&amp;#039;Reniche, Rinicha&amp;#039;&amp;#039; oder so ähnlich nannten. Sehr wahrscheinlich gab es während ihrer Herrschaft auch schon ein Befestigungsbauwerk zur Kontrolle der Schiffsbewegungen, aus dem später die Burg bzw. das Schoss Reinig entstanden ist. In der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts war während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] das Gebäude bereits vollständig zerstört. Das geht aus dem Inventurverzeichnis des Klosters St. Alban aus dem Jahr 1759 hervor. Darin heißt es: &amp;#039;&amp;#039;„… item das gräfliche Schlohs Reinig ist schon anno 1631, vor der Zeit, eh die Carthaus die pfandschaft übernommen, völlig ruiniert und verfallen gewesen, ist ahenitzo eine schlechte bauernhütte daselbst mit einem garthen“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tage der [[Schlacht an der Konzer Brücke]] (11. August 1675) erbeutete der kaiserliche General [[Otto de Grana]] zwei bei Reinig ankernde Proviantschiffe der feindlichen Franzosen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Wasserliesch führte bis in die 1930er Jahre den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wasserliesch-Reinig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Gemeinde/gemeinde168-177.pdf Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Verlag d. Königl. stat. Bureaus 1888: Gemeindeverzeichnis Landkreis Trier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?rheinprovinz/trier.htm |titel=Landkreis Trier |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250127075228if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?rheinprovinz/trier.htm |archiv-datum=2025-01-27 |abruf=2026-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei%3AGemeindelexikon_Rheinprovinz_1930.djvu&amp;amp;page= |titel=Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen/XIII – Rheinprovinz (1930) |titelerg=Die Gemeinden des Landkreises Trier |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Siehe unter [[Wasserliesch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wasserliesch.de/ Homepage der Gemeinde Wasserliesch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserliesch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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