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	<title>Reinhold Wulle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Wulle&amp;diff=454568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2026-01-01T20:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WulleReinhold.jpg|mini|Reinhold Wulle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00950, Reinhold Wulle.jpg|mini|Reinhold Wulle (1925)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Wulle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1882]] in [[Jastrzębniki (Sławoborze)|Falkenberg]], [[Provinz Pommern]]; † [[16. Juli]] [[1950]] in [[Gronau (Westfalen)|Gronau]]) war ein deutscher [[Völkische Bewegung|völkischer]] [[Publizist]] und [[Politiker]] in der [[Weimarer Republik]] ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], ab 1922 [[Deutschvölkische Freiheitspartei|DVFP]]). Er war von 1920 bis 1924 Mitglied des Reichstages, anschließend bis 1928 Abgeordneter im Preußischen Landtag und von 1928 bis 1933 Parteivorsitzender der [[Deutschvölkische Freiheitspartei|Deutschvölkischen Freiheitspartei]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er 1945 Mitbegründer der kurzlebigen [[Deutsche Aufbaupartei|Deutschen Aufbaupartei]]. Wulle verwendete auch das [[Pseudonym]] R.&amp;amp;nbsp;Benade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhold Wulle wurde am 1. August 1882 in Falkenberg, [[Kreis Naugard]], als Sohn des örtlichen Pastors Gustav Wulle&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.szukajwarchiwach.pl/65/633/0/1/9/skan/full/zyHpomK-eF15Mmjp5BeMLA szukajwarchiwach.pl]&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Ehefrau Emma Louise Wilhelmine geb. Meinecke geboren. Wulle besuchte die [[Latina (Schule)|Latina]] der [[Franckesche Stiftungen]] in Halle (Saale) und dann das [[Francisceum Zerbst|Francisceum]] in Zerbst, wo er 1902 das Abitur bestand. Nach einem Studium der [[Theologie]], [[Geschichte]] und [[Germanistik]] in [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]], [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] arbeitete Wulle von 1908 bis 1918 bei verschiedenen [[Zeitung]]en in [[Dresden]], [[Chemnitz]] und [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 war er [[Chefredakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zeitung (1896–1934)|Deutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Alldeutscher Verband|Alldeutschen Verbandes]]. Im Dezember 1920 wurde er nach Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden der Alldeutschen, [[Heinrich Claß]], entlassen. Dieser hatte kritisiert, dass Wulle, nach der Aufnahme seines Reichstagsmandats für die DNVP, seinen Aufgaben als Chefredakteur nicht mehr gerecht werde. Die beiden einigten sich auf ein friedvolles Auseinandergehen; Wulle entschied sich jedoch, Claß in der letzten von ihm verantworteten Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; öffentlich anzugreifen. Dieser Artikel war jedoch nur der Anfang einer großangelegten Kampagne von Wulle und [[Albrecht von Graefe (Politiker)|Albrecht von Graefe]] gegen die Deutsche Zeitung, den Alldeutschen Verband und Claß selber. Versuche von Claß, die Wogen zu glätten, scheiterten; Graefe bezeichnete den Alldeutschen Verband und die Deutsche Zeitung, wegen der „unverzeihlichen“ Entlassung von Wulle, als „seine Todfeinde“. Mit diesem Konflikt, der von Wulle schnell eskaliert worden war, begann die Auflösung der Einheit in der völkischen Bewegung, da sowohl Wulle als auch Claß populäre Figuren der völkischen Bewegung waren und sich viele Akteure zwischen den beiden hin- und hergerissen sahen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barry Jackisch |Titel=The Pan-German League and Radical Nationalist Politics in Interwar Germany, 1918–39 |Verlag=Ashgate Publishing |Ort=Farnham |Datum=2012 |ISBN=978-1-4094-2762-9 |Seiten=42–46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei behielt Wulle die Kontrolle über den &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Herold – Bund der Vorkämpfer für deutschvölkisches Zeitungswesen und völkische Politik&amp;#039;&amp;#039;, der bislang als Leserverein der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; fungiert hatte. 1921 baute er den &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Herold&amp;#039;&amp;#039; zusätzlich zu einem Verlag aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schrader&amp;quot;&amp;gt;Stefanie Schrader: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Herold.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter Saur, Berlin 2012, ISBN 978-3-598-24078-2, S. 173–175 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1920 gründete Wulle zusammen mit [[Arnold Ruge (Philosoph)|Arnold Ruge]] und [[Richard Kunze (Politiker, 1872)|Richard Kunze]] den „Deutschvölkischen Arbeitsring Berlin“, ein Konkurrenzunternehmen zum [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]], zeigte aber für diesen kaum noch Aktivitäten, nachdem er im [[Reichstagswahl 1920|Juni 1920]] für die [[Deutschnationale Volkspartei]] (DNVP) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] eingezogen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Lohalm: &amp;#039;&amp;#039;Völkischer Radikalismus: Die Geschichte des Deutschvölkischen Schutz- und Trutz-Bundes. 1919–1923&amp;#039;&amp;#039;. Leibniz-Verlag, Hamburg 1970, ISBN 3-87473-000-X, S.&amp;amp;nbsp;258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der DNVP gehörte Wulle dem völkisch-[[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] Flügel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausschluss von [[Wilhelm Henning (Politiker)|Wilhelm Henning]] aus der DNVP-Fraktion bildete Wulle zusammen mit Henning und Albrecht von Graefe eine völkische Arbeitsgemeinschaft. Hieraus ging schließlich die am 16. Dezember 1922 gegründete radikal antisemitische [[Deutschvölkische Freiheitspartei]] (DVFP) hervor, deren stellvertretender Vorsitzender Wulle wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Reichswehr und Fememorde. Eine Milieustudie zum Rechtsradikalismus in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Metropol-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-936411-06-9, S. 39ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verbot der DVFP in Preußen im März 1923 repräsentierte der nicht verhaftete Wulle die weiterhin aktive Partei. In seinem Verlag &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Herold&amp;#039;&amp;#039; erschien &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; als Hauptorgan der DVFP. Als Verein fungierte der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; zunächst als eine der Ersatzorganisationen der verbotenen DVFP. Im November 1923 wurde auch der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Herold&amp;#039;&amp;#039; vorübergehend verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schrader&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ermittlungen zu den [[Fememord]]en in der [[Schwarze Reichswehr|Schwarzen Reichswehr]] wurde auch Wulle vernommen. Die Schwarze Reichswehr waren illegale paramilitärischen Formationen, die unter Bruch des Versailler Friedensvertrags von der deutschen [[Reichswehr]] gefördert und zum Teil selbst unterhalten wurden. Ein des Fememordes Beschuldigter hatte erklärt, einen der Fememorde auf Wunsch oder im Auftrag auch Wulles begangen zu haben, um Vorbereitungen der DVFP zu einem Staatsstreich geheim zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr&amp;#039;&amp;#039;. S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wulle widersprach diesen Angaben und erklärte Mitte der 1920er Jahre vor einem Untersuchungsausschuss des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]], Parteimitgliedern sei der Beitritt zur Schwarzen Reichswehr verboten gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr&amp;#039;&amp;#039;. S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schwarzen Reichswehr gehörte in führender Funktion Wulles Privatsekretär [[Goetz Otto Stoffregen]] an; ein anderer Angehöriger des Schwarzen Reichswehr bezeugte, auf Vermittlung Wulles beigetreten zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Reichswehr&amp;#039;&amp;#039;. S. 239 f., 332.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl im Mai 1924]] trat die DVFP gemeinsam mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in der Listenverbindung [[Nationalsozialistische Freiheitspartei]] (NSFP) an. Wulle erhielt ein Mandat im Reichstag und wurde Beisitzer im Fraktionsvorstand der NSFP. Bei der [[Reichstagswahl Dezember 1924|Neuwahl im Dezember 1924]] schied er aus dem Reichstag aus. Von 1924 bis 1928 war Wulle NSFP-Abgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der DVFP und der NSDAP entwickelten sich ab 1925 erhebliche Differenzen. In seinen Informationsbriefen warf Wulle der NSDAP vor, sich einseitig auf eine Bevölkerungsschicht zu stützen und damit der Gefahr ausgesetzt zu sein, „zu einer Klassenkampfbewegung zu werden“. Die NSDAP erlebe, so Wulle, „eine ständig weiter um sich greifende Zersetzung durch radikale Elemente“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wulle in seinen Informationsbriefen Nr. 48 (16. Februar 1925) und Nr. 164 (15. Oktober 1929), zitiert bei Manfred Weißbecker: &amp;#039;&amp;#039;Deutschvölkische Freiheitspartei 1922–1933.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland (1789–1945).&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Bibliographisches Institut, Leipzig 1984, S. 550–558, hier S. 555.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 wurde Wulle Vorsitzender der DVFP, die zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Mitglieder an die NSDAP verloren hatte. In der Endphase der Weimarer Republik entwickelte sich Wulle zum autoritär konservativen Gegner der [[Harzburger Front]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Schmollinger: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Richard Stöss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945-1980.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1983, ISBN 3-531-11570-7, S. 986 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Joachim von Ostau]] wollte er bei der [[Reichspräsidentenwahl 1932]] sowohl [[Adolf Hitler]] als auch [[Paul von Hindenburg]] dazu bewegen, auf eine Kandidatur zugunsten des Kronprinzen [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm von Preußen]] zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Berufung Hitlers zum Reichskanzler sammelte Wulle seine Anhänger in der 1933 gegründeten, [[Monarchisten|monarchistischen]] &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft Deutsche Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wirkte er weiter als [[Schriftsteller]] und gab den &amp;#039;&amp;#039;Informationsbrief von Reinhold Wulle&amp;#039;&amp;#039; heraus. Die „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten begrüßte er als „nationale Revolution“ und forderte die Weiterentwicklung zur Monarchie. Dabei müsse, so Wulle, der „preußische Staatsgedanke […] der Träger des kommenden Reiches werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Wulle: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934. Zitiert bei Weißbecker, &amp;#039;&amp;#039;Freiheitspartei&amp;#039;&amp;#039;, S. 556.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. August 1938 wurde Wulle unter dem Vorwurf des Vergehens gegen das [[Heimtückegesetz]] und das [[Gesetz gegen die Neubildung von Parteien]] verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 1555f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verbot der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft Deutsche Freiheit&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Informationsbriefe&amp;#039;&amp;#039; wurde er am 6. Oktober 1938 aus der [[Reichsschrifttumskammer]] ausgeschlossen. Nach Haft in Berliner Gefängnissen wurde Wulle 1940 in „[[Schutzhaft]]“ genommen und im [[KZ Sachsenhausen]] festgehalten. Nach Berichten von Mithäftlingen genoss Wulle in Sachsenhausen einige Vorzüge: So konnte er sich die Haare wachsen lassen, und es wurden ihm von Kronprinz Wilhelm zugesandte Zigarren ausgehändigt. Bei einem Teil seiner Mithäftlinge stand Wulle im Verdacht, bei seiner Entlassung 1942 der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] Hinweise zum kommunistischen Widerstand in Sachsenhausen gegeben zu haben. In deren Folge seien führende Kommunisten in andere Konzentrationslager verlegt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Schumacher, &amp;#039;&amp;#039;M.d.R.&amp;#039;&amp;#039;, S. 1556. Siehe auch Weißbecker, &amp;#039;&amp;#039;Freiheitspartei&amp;#039;&amp;#039;, S. 558.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gründete Wulle am 31. Oktober 1945 zusammen mit Joachim von Ostau die [[Deutsche Aufbaupartei]] in [[Gronau (Westfalen)|Gronau]]. Die Partei knüpfte an deutschnationale Positionen an, besann sich auf ein preußisch-konservativ ausgerichtetes Christentum und trat für die Monarchie ein. Der „Ungeist des Nationalsozialismus“ stellte sich für Wulle als ein „fremde[r] Eroberer Deutschlands und der deutschen Seele“ dar:&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Wulle: &amp;#039;&amp;#039;An alle Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;O., o.&amp;amp;nbsp;D. zitiert bei: Horst Schmollinger: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Richard Stöss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945–1980.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1983, ISBN 3-531-11570-7, S. 990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir haben einen Staat gehabt, der sich souverän über die unwandelbaren Moralgesetze hinwegsetzte und dem eigenen Volke wie der ganzen Welt zeigte, daß man das Leben nicht mehr zu achten brauche; daß der vom Staat befohlene Mord Andersdenkender und Mitglieder anderer Völker ein nationaler Verdienst sei; […] daß die Schöpfung Irrtümer begangen habe, die von einem starken Volk richtig gestellt werden müßten, indem man anderen Völkern das Lebensrecht absprach; daß der Mensch nicht mehr in der Verantwortung vor Gott stehen dürfte, sondern nur in Verantwortung vor dem Staat&amp;amp;nbsp;[…].&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Wulle: &amp;#039;&amp;#039;Warum eine neue Partei?&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;O., 1945, zitiert bei: Horst Schmollinger: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Richard Stöss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945–1980.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1983, ISBN 3-531-11570-7, S. 990.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Aufbaupartei fusionierte am 22. März 1946 mit der [[Deutsche Konservative Partei (1945–1946)|Deutschen Konservativen Partei]] zur [[Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei|DKP-DRP]]. Kurz zuvor war Wulle von der britischen Militärregierung mitgeteilt worden, er müsse sich jeder politischen Betätigung enthalten, da er nicht „befähigt sei, die demokratischen Einrichtungen in Deutschland zu fördern“.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Wulles an [[Eldor Borck]] vom 5. März 1946, zitiert bei: Horst Schmollinger: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Richard Stöss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945–1980.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1983, ISBN 3-531-11570-7, S. 987 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Barmat-Skandal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltenbrand&amp;#039;&amp;#039;, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehr Land! Grundlagen des neuen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zeichen der Revolution: Beiträge zur deutschen Geschichte vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1918&amp;#039;&amp;#039;, 1919&lt;br /&gt;
* (R. Benade): &amp;#039;&amp;#039;Preußen oder Polen. Die Grenzfrage im Osten&amp;#039;&amp;#039;, 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie eines Volkes&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der völkische Freiheitskampf in seiner weltpolitischen Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Politik 1925&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pleite der Demokratie&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach Ostland woll’n wir reiten&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland 1930. Von der Demokratie zur Diktatur und zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sendung des Nordens. Der Sinn des deutschen Freiheitskampfes&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Verden nach Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schuldbuch der Republik. 13 Jahre deutscher Politik&amp;#039;&amp;#039;, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen des deutschen Staates&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caesaren&amp;#039;&amp;#039;, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte einer Staatsidee&amp;#039;&amp;#039;, 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Jahrtausend&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die großen Fünf. Aufstand gegen Versailles&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Osman bis Kemal Atatürk. Erwachendes Turan&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Götter, Gold und Glaube. Im Kampf um Gott und Macht&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bismarck als Staatsmann&amp;#039;&amp;#039;, 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Herausgeber ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Informationsbrief&amp;#039;&amp;#039;, 1923–1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschvölkische Freiheitspartei (DvFP) und der Fall Grütte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin&amp;#039;&amp;#039;, 1994; [http://www.bernhard-sauer-historiker.de/Deutschvoelkische_Freiheitspartei_und_der_Fall_Gruette.pdf bernhard-sauer-historiker.de] (PDF; 4,1 MB).&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7700-5183-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129110965}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129110965}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/baf18374-6302-4639-8452-fa7cefd2d46f/ Nachlass N 1204.] Bundesarchiv.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129110965|LCCN=nr95041651|VIAF=33067745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wulle, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fememord)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wulle, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=R. Benade&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=völkischer Publizist und Politiker (DNVP, DVFP, NSFP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jastrzębniki (Sławoborze)|Falkenberg]], Pommern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gronau (Westfalen)|Gronau]], Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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