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	<title>Reinhold Stanitzek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Stanitzek&amp;diff=923742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Waikikivibe: Doppeltes &quot;machte&quot; entfernt und durch &quot;absolvierte&quot; ersetzt.</title>
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		<updated>2026-04-21T08:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doppeltes &amp;quot;machte&amp;quot; entfernt und durch &amp;quot;absolvierte&amp;quot; ersetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Stanitzek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1939]] in [[Guttentag]], [[Provinz Oberschlesien|Oberschlesien]]; † [[7. Juni]] [[2011]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Seine Familie stammte aus Oberschlesien, wurde in Folge des Zweiten Weltkrieges vertrieben und ließ sich nach der Flucht 1946 in [[Heringen (Werra)]] nieder. Dort legte er 1959 das Abitur an der Werratal-Schule ab und absolvierte anschließend den Wehrdienst in einer Panzergrenadier-Einheit. 1960 folgte ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten [[Marburg|Universität Marburg]] und [[Bonn|Universität Bonn]] und 1965 absolvierte er sein erstes [[Juristenausbildung in Deutschland|juristisches Staatsexamen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Referendarzeit begann er am Institut für Völkerrecht der Universität Bonn. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung 1972 war er Richter u.&amp;amp;nbsp;a. an den [[Landgericht]]en [[Landgericht Kassel|Kassel]] und [[Landgericht Fulda|Fulda]]; später arbeitete er neben seiner politischen Tätigkeit als Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
1968 wurde Stanitzek für die CDU in den [[Kreistag]]smitglied des [[Landkreis Hersfeld|Landkreises Hersfeld]], ab 1972 [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]], gewählt, dem er bis 2011 angehörte. Von 1974 bis 1987 war er [[Landtagsabgeordneter]] in [[Hessischer Landtag|Hessen]]. Danach war er vier Jahre [[Staatssekretär]] im [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenministerium]] unter [[Gottfried Milde senior|Gottfried Milde]], [[Karl-Heinz Koch]] und [[Hartmut Nassauer]] und dadurch auch [[Aufsichtsratsvorsitzender]] der landeseigenen [[Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen|Hessischen Heimstätte]]. Mit der Abwahl der Regierung von [[Walter Wallmann]] endete diese Tätigkeit, Stanitzek war wieder einfacher Landtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschäftsführer der LEG Thüringen ===&lt;br /&gt;
1993 wurde er von der [[Thüringer Landesregierung]] ([[Kabinett Vogel I (Thüringen)]]) zum ersten [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] und Sprecher der kurz zuvor gegründeten [[Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen]] ernannt, die ihre Zentrale auf dem von der [[Treuhandanstalt]] erworbenen ehemaligen Industriestandort [[Brühl (Erfurt)]] in [[Erfurt]] bekam und schnell auf über 200 Mitarbeiter anwuchs. Zu den ersten Mitarbeitern gehörten u. a. der ehemalige [[Nationale Volksarmee|NVA-Offizier]] [[Andreas Krey]] für die Konversion der ehemals militärisch genutzten Liegenschaften, der ehemalige Kriminalbeamte [[Michael Bußer]] für die Öffentlichkeitsarbeit und der ehemalige [[Phoenix AG|Phoenix-Werkleiter]] und spätere Wirtschaftsminister [[Jürgen Reinholz]] als Projektleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des früheren [[Optima (Büromaschinen)|Optimageländes]] im Brühl machte Stanitzek zur Chefsache mit dem Ziel, dort zentralörtliche Funktionen der Landeshauptstadt wie ein [[Justizzentrum]], ein [[Fünf-Sterne-Hotel]], ein [[Medienzentrum]] sowie [[Einzelhandel]]seinrichtungen unterzubringen. Die Stadt Erfurt wollte jedoch keine Konkurrenz zum historischen Einkaufsbereich am [[Anger (Erfurt)|Anger]]. 1994 wurde schließlich ein gemeinsamer [[Rahmenplan]] vorgelegt und von der Stadt beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;ARUP Städtebau: &amp;#039;&amp;#039;Rahmenplan 1994 Erfurt-Brühl.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Medienanstalten [[MDR Thüringen]] und [[KiKa]] einen Standort am [[Messe (Wirtschaft)|Messegelände]] bekommen hatten, setzte Stanitzek durch, das ursprünglich für den teureren Standort am [[Hirschgarten (Erfurt)|Hirschgarten]] geplante [[Theater Erfurt|neue Opernhaus]], für das der Stadt Erfurt unter OB [[Manfred Ruge]] (CDU) noch ein Finanzierungsanteil fehlte, auf ein vom Land subventioniertes Grundstück in das Brühl zu verlagern. Zur Realisierung des Fünf-Sterne-Hotels im Brühl stellte Stanitzek möglichen Hotelinvestoren eine 50%ige Höchstförderung des [[Freistaat Thüringen|Freistaates Thüringen]] u.&amp;amp;nbsp;a. aus [[Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur|Wirtschaftsförderungsmitteln]] in Aussicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer Landtag&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landtag: &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Untersuchungsausschussen „Hotelförderung“&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 21. August 2009, S.&amp;amp;nbsp;63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hotel wurde schließlich 2003 durch den Dortmunder Hotelinvestor [[Arcadia Hotels|Reinhard Baumhögger]] errichtet, nachdem durch die LEG das historische [[Erfurter Hof|Grandhotel Erfurter Hof]], dessen Sanierung zuvor von der Stadt und Teilen des Wirtschaftsministeriums favorisiert worden war, erworben und als Verwaltungsgebäude umgenutzt, um dort die Nutzung als Konkurrenzhotel zu verhindern. Das Erdgeschoss des Hotels wurde mit Mietzuschüssen des Freistaates an eine [[Spielbank]] vermietet, die 2014 ihren Betrieb einstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Karmeyer: [https://www.tlz.de/wirtschaft/article220591647/Erfurt-Einzige-Thueringer-Spielbank-ist-Geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Erfurt: Einzige Thüringer Spielbank ist Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], [[Thüringer Landeszeitung]], Erfurt, 16. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vorgänge wurde Gegenstand eines 2004 eingesetzten Untersuchungsausschusses des [[Thüringer Landtag]]es, der 2009 seinen Abschlussbericht vorlegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer Landtag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde der Vertrag von Stanitzek als LEG-Geschäftsführer nicht mehr verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Stanitzek war verheiratet und hatte zwei Töchter. Er starb 2011 an einem Krebsleiden, von dem er seit zwei Jahren wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiämter ==&lt;br /&gt;
* 1962 Landesvorsitzender des [[Ring Christlich-Demokratischer Studenten|RCDS]] Hessen&lt;br /&gt;
* 1963 stellvertretender Bundesvorsitzender des RCDS&lt;br /&gt;
* 1965 Vorsitzender der [[Junge Union|Jungen Union Osthessen]]&lt;br /&gt;
* 1970–1974 Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen&lt;br /&gt;
* 1972 CDU-Kreisvorsitzender und Vorsitzender der CDU-Fraktion Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Mitglied des [[CDU Hessen|Landesvorstandes der CDU Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
* 1968–2011 [[Kreistag]]smitglied [[Landkreis Hersfeld]], ab 1972 [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]&lt;br /&gt;
* 1974–1987 und 1991–1992 [[Landtagsabgeordneter]] in [[Hessischer Landtag|Hessen]].&lt;br /&gt;
* 1977–1981 [[Stadtverordnetenvorsteher]] von [[Bad Hersfeld]]&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender des CDU-Kreisverbands Bad Hersfeld-Rotenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Ämter ==&lt;br /&gt;
* 1987–1991 Bundesvorsitzender der [[Landsmannschaft der Oberschlesier]]&lt;br /&gt;
* 1996–1999 Präsident der Bundesvereinigung der [[Landesentwicklungsgesellschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1984 [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1992 [[Gregoriusorden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://osthessen-news.de/n1199090/bad-hersfeld-abschied-von-reinhold-stanitzek-71-christliche-werte-gelebt.html Osthessen-News: &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Reinhold Stanitzek (71). „Christliche Werte gelebt“.&amp;#039;&amp;#039;] In:  [[Osthessen News]] vom 14. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010 [[Thüringer Verdienstorden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hersfelder-zeitung.de/bad-hersfeld/hohe-auszeichnung-reinhold-stanitzek-774678.html &amp;#039;&amp;#039;Hohe Auszeichnung für Reinhold Stanitzek&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Hersfelder Zeitung]] vom  21. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=394–395}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 366.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1102953423|titel=Stanitzek, Reinhold |datum=2016-12-07 |werk=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/35316/bericht-des-untersuchungsausschusses-4-1-%E2%80%9Ehotelf%C3%B6rderung%E2%80%9C-%E2%80%9Em%C3%B6glicher-missbrauch-von-%C3%B6ffentlichen-mitteln-und-mutma%C3%9Fliche-unzul%C3%A4ssige-subventionierung.pdf Thüringer Landtag, 4. Wahlperiode, Drucksachen 4/5470, 4/5306, 4/454 und 4/431, &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Untersuchungsausschusses 4/1 „Hotelförderung, Möglicher Missbrauch von öffentlichen Mitteln und mutmaßliche unzulässige Subventionierung durch den Freistaat Thüringen zur Errichtung des Kongress-Hotels in Suhl sowie des Dom-Hotels in Erfurt und dessen Betreibung“&amp;#039;&amp;#039;, 21. August 2009]&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=1102953423|Titel=Reinhold Stanitzek|Datum=2023-11-28|Abruf=2024-08-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1102953423|LCCN=|NDL=|VIAF=45146574872338151553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stanitzek, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Freistaats Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Hersfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stanitzek, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Guttentag]], [[Provinz Oberschlesien|Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Waikikivibe</name></author>
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