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	<title>Reinhold Rehs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-18T12:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhold Rehs.jpg|hochkant|mini|Reinhold Rehs (ca. 1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Rehs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1901]] in [[Snamenka (Kaliningrad, Prawdinsk)|Klinthenen]], [[Kreis Gerdauen]], [[Ostpreußen]]; † [[4. Dezember]] [[1971]] in [[Kiel]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und [[Vertriebenenverband|Vertriebenenfunktionär]]. Er war von 1950 bis 1953 Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages Schleswig-Holstein]] und anschließend bis 1969 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Von 1966 bis 1971 war er Sprecher des [[Landsmannschaft Ostpreußen]] und von 1967 bis 1970 Präsident des [[Bund der Vertriebenen|Bundes der Vertriebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rehs wurde als viertes Kind von Gertrud Rehs geb. Kantel (* 18. März 1873; † 30. Juli 1962) und dem „Bienenvater“ [[Carl Rehs]] in Ostpreußen geboren. Er hatte sechs Schwestern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Collegium Fridericianum]] begann er, an der [[Albertus-Universität Königsberg]] Rechtswissenschaft zu studieren. 1920 wurde er Mitglied der [[Königsberger Burschenschaft Gothia zu Göttingen|Burschenschaft Gothia]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nach Göttingen verlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Er arbeitete als Redakteur und von 1925 bis 1928 als Hilfsrichter in [[Olsztyn|Allenstein]]. 1928 ließ er sich als [[Rechtsanwalt]] in Königsberg nieder. Zwischen 1931 und 1933 war er Mitglied im [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]]. 1939 wurde er zum Luftschutzwarndienst der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingezogen. 1944 wurde er Leiter des Luftschutzwarnkommandos Danzig. 1945 bei Danzig verwundet, kam er nach Ende des Krieges nach [[Schleswig-Holstein]]. Bereits im August 1945 wurde er Justitiar beim Landesarbeitsamt in Kiel. Verheiratet war er mit &amp;#039;&amp;#039;Clara-Asta geb. Schultz-Gora&amp;#039;&amp;#039; († 5. Dezember 1980 in Stuttgart) und &amp;#039;&amp;#039;Karin Rehs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Am 11. Juni 1937 beantragte Rehs die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.861.193).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34511400&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zum 15. August 1933 war er der [[Sturmabteilung|SA]] beigetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 3001/71744&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 142, abgerufen am 24. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Januar 1944 wurde ihm seine „politische Haltung [als] einwandfrei“ bescheinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Berlin BDC R 3001 71744/Rehs, Reinhold.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „politisch angepasst“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 24. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war er zunächst Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], trat aber am 13. Mai 1969 wegen der [[Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990|Ostpolitik]] [[Willy Brandt]]s zur [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rehs vertrat von 1950 bis zum 28. Dezember 1953 den Wahlkreis Kiel-Süd im [[Landtag Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Bundestagswahl 1953]] bis 1969 saß er als Abgeordneter im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]. Von 1962 bis zu seinem [[Fraktionswechsel]] zur CDU war er Vorsitzender des Arbeitskreises [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] der SPD-Bundestagsfraktion. Vom 11. Dezember 1955 bis 3. Juli 1957 war er stellvertretender Vorsitzender des [[Parlamentarischer Untersuchungsausschuss|Parlamentarischen Untersuchungsausschusses]] zum [[Otto John#Der Fall Otto John|Fall Otto John]]. Von 1957 bis 1961 war er stellvertretender Vorsitzender des [[Bundestagsausschuss]]es für Heimatvertriebene, danach bis zum 3. Juni 1969 dessen Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertriebenenarbeit ===&lt;br /&gt;
Rehs war Mitbegründer der „Ostpreußischen Hilfsgemeinschaft“, der späteren Kreisgruppe Kiel der Landsmannschaft Ostpreußen, der er zehn Jahre lang vorsaß. 1960 wurde er Vorstandsmitglied der [[Landsmannschaft Ostpreußen]], 1962 Vizepräsident des [[Bund der Vertriebenen|Bundes der Vertriebenen]]. 1966 wurde er zum Sprecher (Bundesvorsitzenden) der Landsmannschaft Ostpreußen, gewählt, von 1967 bis 1970 war er außerdem als Nachfolger von [[Wenzel Jaksch]] Präsident des Bundes der Vertriebenen. Rehs war außerdem Vorsitzender der [[Stadtgemeinschaft Königsberg]] sowie Präsident des [[Nordostdeutsches Kulturwerk|Nordostdeutschen Kulturwerks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bundespräsident Heinrich Lübke verlieh Rehs für seine vielfältigen Verdienste, insbesondere für die sozialen Belange der Vertriebenen, das Große Bundesverdienstkreuz. Rehs war außerdem Träger hoher Ehrungen der Vertriebenenverbände, darunter der [[Königsberger Bürgermedaille]] und des [[Preußenschild]]es der [[Landsmannschaft Ostpreußen]]. Im Jahr 1970 wurde ihm die [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie lebte der Student in Königsberg?&amp;#039;&amp;#039; Das Ostpreußenblatt, Jg. 16, Folge 24, 12. Juni 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die geistige Grundlage und politische Aufgabe der Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; Landsmannschaft Ostpreußen, Hamburg 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstvertrauen und Selbstbehauptung. Acht Reden zum politischen Standort der deutschen Heimatvertriebenen.&amp;#039;&amp;#039; Krüger &amp;amp; Nienstedt, Hamburg 1967.&lt;br /&gt;
* Mit [[Friedrich Klein (Rechtswissenschaftler)|Friedrich Klein]], [[Heinz Kloss]], [[Boris Meissner]], [[Fritz Münch (Rechtswissenschaftler)|Fritz Münch]], [[Theodor Veiter]]: &amp;#039;&amp;#039;System eines internationalen Volksgruppenrechts.&amp;#039;&amp;#039; Völkerrechtliche Abhandlungen. Braunmüller, Stuttgart.&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Begriffe.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Innerstaatliche regionale universelle Struktur eines Volksgruppenrechts.&amp;#039;&amp;#039; 1972.&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Sonderprobleme des Schutzes von Volksgruppen und Sprachminderheiten.&amp;#039;&amp;#039; 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Gestern und Morgen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 25–27.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 673.&lt;br /&gt;
* Christina Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Die Abgeordneten des Schleswig-Holsteinschen Landtags nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sönke Zankel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Skandale in Schleswig-Holstein. Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt &amp;amp; Klaunig, Kiel 2012, ISBN 978-3-88312-419-3, S. 94–96.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reinhold Rehs.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Schwartz]]: &amp;#039;&amp;#039;Funktionäre mit Vergangenheit. Das Gründungspräsidium des Bundes der Vertriebenen und das „Dritte Reich“&amp;#039;&amp;#039;. München : Oldenbourg, ISBN 978-3-486-71626-9, S. 575f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Bundes der Vertriebenen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107370328|VIAF=217723163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rehs, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußenschildes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rehs, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, CDU), MdL, MdB; Präsident des Bundes der Vertriebenen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Snamenka (Kaliningrad, Prawdinsk)|Klinthenen]], Kreis Gerdauen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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