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	<title>Reinhold Platz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:19:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Platz&amp;diff=1250648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-10T12:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anthony Fokker in de cockpit van de Fokker V.1 2161 026084.jpg|mini|Fokker V.1 (1916)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fok.Dr.I.jpg|mini|Fokker Dr.I (1917)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:D7f.jpg|mini|Fokker D.VII (1918)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokev.jpg|mini|Fokker D.VIII (1918)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokker F.II 2161 026443.jpg|mini|Fokker F.II (1919)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1886]] in [[Cottbus]]; † [[15. September]] [[1966]] in [[Ahrensburg]]) war ein deutscher [[Schlosserei|Schlosser]], [[Flugzeug]]konstrukteur und leitender Mitarbeiter der [[Fokker]]werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Reinhold Platz kam 1886 als jüngstes von sieben Kindern des Cottbuser [[Steinmetz]]’ Ewald Platz und seiner Frau Ida zur Welt. Er besuchte von 1892 bis 1900 die [[Volksschule]] in Cottbus und [[Berlin]].&lt;br /&gt;
Während und nach der Schulzeit arbeitete er als Laufbursche und Hilfskraft in verschiedenen Betrieben.&lt;br /&gt;
=== Schlosser und Schweißer===&lt;br /&gt;
Ab 1903 war Platz als Hilfsarbeiter in der Schlosserei und Schmiede der Sauerstofffabrik Berlin beschäftigt. Dort führte Edmond Fouché 1905 das [[Autogenschweißen]] ein. Platz schaute den Schweißern über die Schulter und erlernte die Technik in seiner Freizeit. Die Firmenleitung erkannte offenbar das Interesse und seine Geschicklichkeit und förderte ihn. Allerdings war Platz bald so gut, dass er im Auftrag der Sauerstofffabrik als Lehrschweißer in [[Russland]], in der [[Schweiz]] und in Deutschland bei verschiedenen Firmen die neue Schweißtechnik vorführte.&lt;br /&gt;
In den Jahren 1907 bis 1909 absolvierte er seinen Militärdienst beim [[1. Garde-Regiment zu Fuß]] in Potsdam und wurde als Unteroffizier der Reserve entlassen.&lt;br /&gt;
Nach seiner Militärzeit begann Platz wieder für die Sauerstofffabrik zu arbeiten. Er richtete nun Schweissanlagen in verschiedenen Firmen ein und sorgte für ihren reibungslosen Betrieb. Dabei kam er auch mit der jungen Flugzeugindustrie in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elise Baltzer und Reinhold Platz heirateten am 1. April 1911 in [[Niederschöneweide]]. Ihre Tochter Johanna kam am 3. August 1912 zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1912 bewarb sich Platz in [[Flugplatz Johannisthal|Berlin-Johannisthal]] bei der jungen Firma &amp;#039;&amp;#039;AHG Fokker Aeroplanbau&amp;#039;&amp;#039;. Zuerst führte Platz das Schweißen der vorher verschraubten Stahlrohrrümpfe an der [[Fokker M.1|Fokker Spinne]] ein, kurz darauf wurden auch die Karosseriebleche für die Verkleidung der Flugzeuge geschweißt.&lt;br /&gt;
Als Fokker 1913 nach [[Flugplatz Schwerin-Görries|Schwerin]] umzog, übernahm Platz dort die Schlosserei und Schweißerei als Meister, seine Hauptaufgaben waren die Entwicklung neuer Schweißkonstruktionen und die Ausbildung von Schweißern (während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] bildete er auch Frauen in diesem Beruf aus).&lt;br /&gt;
Mit dem leitenden Ingenieur [[Martin Kreutzer]] arbeitete er in der Versuchsabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeugkonstrukteur ===&lt;br /&gt;
Am 27. Juni 1916 stürzte Kreutzer bei einem Erprobungsflug mit einer [[Fokker D.I-V|Fokker D.I]] ab und starb einen Tag später. Fokker testete kurz hintereinander neue Ingenieure, war mit den Ergebnissen aber nicht zufrieden. Da bot sich Platz als Chefkonstrukteur an. Fokker überlegte nicht lange und sagte zu. Zuerst schloss Platz die Konstruktion der noch von Kreutzer entwickelten [[Fokker D V|Fokker D.V]] ab und beschäftigte sich mit verschiedenen Festigkeitsrechnungen. Bereits Ende 1916 entstand mit der [[Fokker V 1|Fokker V.1]] sein erstes Flugzeugmuster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie sein Arbeitgeber Fokker besaß Platz keine theoretischen Vorkenntnisse im Flugzeugbau. Für Flugzeuge, die Platz für Fokker entwickelte, existierten nur Skizzen auf Millimeterpapier, aber keine Konstruktionszeichnungen, diese wurden erst vor der Abnahme durch die Prüfkommission angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung von Reinhold Platz entstanden bis 1920 über 40 verschiedene Flugzeugmuster, darunter Anfang 1917 der durch [[Manfred von Richthofen]] bekannt gewordene Dreidecker [[Fokker Dr.I]], weitere bedeutende Entwürfe waren die [[Fokker D.VII]] und die [[Fokker D.VIII]]. 1918 wurde Platz Leiter des Flugzeugwerks in Schwerin, das nach dem Krieg in &amp;#039;&amp;#039;Schweriner Industriewerke&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Anfangs wurden Boote, Waagen und Bettgestelle hergestellt, später entstanden dort die ersten Fokker-Verkehrsflugzeuge [[Fokker F.II|F.II]] und [[Fokker F.III|F.III]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Liquidation der &amp;#039;&amp;#039;Schweriner Industriewerke&amp;#039;&amp;#039; und seiner Übersiedelung nach Holland 1921 übernahm Platz die Leitung der Fokkerwerke in [[Veere]] und war auch hier an der Entwicklung von verschiedenen Flugzeugtypen beteiligt.&lt;br /&gt;
1922 beschäftigte er sich privat mit der Entwicklung eines [[Platz-Gleiter|Gleiters]]. Platz wurde 1924 zum [[Technischer Direktor|Technischen Direktor]] der Fokkerwerke [[Amsterdam]] ernannt, wo er bis zu seiner Trennung von Fokker im Jahr 1931 arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauaufsichtsführer ===&lt;br /&gt;
Nach einem längeren Erholungsaufenthalt in Schwerin begann Platz 1934 für das [[Reichsluftfahrtministerium]] zu arbeiten. Dort war er bis 1939 für [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel]] und [[Arado Flugzeugwerke|Arado]], im Jahr 1940 für [[Dornier-Werke|Dornier]] und von 1941 bis zum Kriegsende für [[Henschel Flugzeug-Werke|Henschel]], Arado, [[Volkswagen]] und andere Firmen als Bauaufsichtsführer zuständig. 1938 wurde er zum Oberstingenieur befördert und war auch kommissarischer Beauftragter für die Fertigung der [[Fieseler Fi 103]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Zum Ende des Krieges wohnte Reinhold Platz mit seiner Familie in [[Schöneiche bei Berlin]], von dort flüchtete er über Warnemünde nach [[Büdelsdorf]] bei Rendsburg. Reinhold Platz arbeitete bis zum Rentenbeginn als Angestellter einer Werft am [[Audorfer See]], in seiner Freizeit entwickelte er noch verschiedene zivile Patente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Richard Weyl: &amp;#039;&amp;#039;Fokker. The creative years.&amp;#039;&amp;#039; Putnam, London 1965.&lt;br /&gt;
* Michael Tate: &amp;#039;&amp;#039;Fokker, Design &amp;amp; Development to 1919&amp;#039;&amp;#039;. Lulu Publishing, North Carolina 2016.&lt;br /&gt;
* Eberhard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Reinhold Platz und die Fokker-Flugzeugwerke&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Stier und Greif – Blätter zur Kultur- und Landesgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, Schwerin 2007&lt;br /&gt;
* Peter M. Grosz, Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Fokker Flugzeugwerke in Deutschland 1912–1921.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 2004, ISBN 3-89880-355-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dutch-aviation.nl/index5/Civil/index5-2%20F2.html Bild und Informationen auf dutch-aviation.nl] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.aerofile.info/fokkerd7/d7html/rplatz.htm weitere Informationen auf aerofile.info] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140220461|VIAF=103761123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Platz, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flugzeugbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (V-Waffen-Programm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Platz, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cottbus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ahrensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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