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	<title>Reinhold Muchow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-27T04:50:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Muchow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1905]] in [[Berlin]]; † [[12. September]] [[1933]] in [[Bacharach]]) war [[Nationalsozialismus|NS]]-[[Sozialpolitik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Schriftsetzer]]s besuchte die [[Volksschule]] und absolvierte daraufhin eine [[Kaufmann|kaufmännische]] Fachschule. Parallel zu seiner Ausbildung war Muchow Gasthörer an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] und engagierte sich als Mitglied des [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|DHV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Jugendlicher trat Muchow dem [[Freikorps Oberland|Bund Oberland]] und der [[Deutschsoziale Partei (Weimarer Republik)|Deutschsozialen Partei]] [[Richard Kunze (Politiker, 1872)|Richard Kunze]]s bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bis vor kurzem wurde noch eine Mitgliedschaft Muchows in der [[Deutschsozialistische Partei|Deutschsozialistischen Partei]] angenommen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 3. Dezember 1925 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 24.006)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29251543&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde kurz darauf Stellvertreter des Sektionsleiters [[Walter Schuhmann]] sowie Propaganda- und Organisationsleiter in [[Berlin-Neukölln|Neukölln]]. Im Zeitraum von Juli 1926 bis Mai 1927 verschickte er ausführliche Berichte über die Tätigkeit der NSDAP in Berlin an andere Gaue seiner Partei, die erhalten blieben und im Internet verfügbar sind (siehe Weblinks). Reinhold Muchow studierte in Neukölln die Zellenorganisation der [[KPD]] und übertrug sie auf seine Sektion. Der Berlin-Brandenburger NSDAP-Gauleiter [[Joseph Goebbels]] erkannte das Organisationstalent des jungen Aktivisten und ernannte am 1. Juli 1928 zum Organisationsleiter des [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gaues]] [[Berlin]]. Muchows „Neuköllner Modell“ wurde so zur Blaupause für die Neuaufstellung der Berliner Parteiorganisation, nach dem im Herbst 1932 die NSDAP auch reichsweit umorganisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhold Muchow widmete sich als „antikapitalistischer Parteilinker“ ganz der Gewinnung der Arbeiterschaft für die NS-Bewegung. 1930 wandelte er deshalb das schlecht organisierte und mitgliederschwache Sekretariat für Arbeiterangelegenheiten von [[Johannes Engel (Politiker)|Johannes Engel]] in die [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NSBO]] um, deren Organisationsleiter Muchow ebenfalls wurde. Im Januar 1931 wechselte Goebbels rechte Hand zur Reichsorganisationsleitung nach München, wo er Stellvertreter seines früheren Sektionsführer Walter Schuhmann als jetzigem Leiter der [[Reichsbetriebszellenorganisation]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 gründete er selbst die Betriebszellen-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Arbeitertum&amp;#039;&amp;#039;, ehe er 1933 zum Organisationsleiter der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muchow saß im Zentralausschuss zur Vorbereitung des Boykotts jüdischer Geschäfte am 1. April 1933 und war zudem, wie Walter Schuhmann und [[Robert Ley]], an der Planung der [[Tag der nationalen Arbeit|gewaltsamen Zerschlagung]] der [[Deutschland|deutschen]] [[Gewerkschaft]]en vom 2. Mai 1933 beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ian Kershaw |Titel=Hitler 1889 - 1936 |Auflage=2. |Verlag=Deutsche Verlags-Anstalt |Ort=Stuttgart |Datum=1998 |Seiten=602}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. September 1933 starb Reinhold Muchow in Bacharach am Rhein unter mysteriösen Umständen. Angeblich fiel er bei einem Treffen „Alter Kämpfer“ in der Pfalzgrafenschänke einem versehentlich gelösten Schuss seines Freundes und Neuköllner SA-Sturmführers Willi Mähling zum Opfer. Dieser soll sich daraufhin mit „zwei Schüssen“ in den Kopf selbst getötet haben. Aufgeklärt wurde der Fall nie. Die gelegentlich kolportierte Variante, Muchow sei bei einem [[Autounfall]] ums Leben gekommen, deutet am ehesten auf Vertuschungsversuche seitens der Partei hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muchow wurde auf dem [[Luisenstädtischer Friedhof|Luisenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Kreuzberg]] beigesetzt. Die Grabstätte ist nicht erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006. S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Eilenburg]] erhielt ihm zu Ehren eine ab 1935 neu entstandene Siedlung den Namen &amp;#039;&amp;#039;Muchow-Siedlung&amp;#039;&amp;#039;. Diesen Namen trug sie bis 1946, als der Name in den noch heute gültigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Karl-Liebknecht-Siedlung&amp;#039;&amp;#039; geändert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Straßennamenlexikon&amp;quot;&amp;gt;Eilenburger Geschichts- und Museumsverein e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Eilenburger Straßennamen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; → Karl-Liebknecht-Siedlung, 1. Auflage, Verlag für die Heimat, Gräfenhainichen 2016, Seite 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Kessinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Nationalsozialisten in Berlin-Neukölln 1925–1933.&amp;#039;&amp;#039; Vergangenheitsverlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86408-155-2.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3100910524}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12958763X}}&lt;br /&gt;
* Institut für Zeitgeschichte: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1960_1_6_broszat.pdf Die Anfänge der Berliner NSdAP 1926/27] Zeitgenössische „Situations-Berichte“ aus der NSdAP von Reinhold Muchow, kommentiert von [[Martin Broszat]] – [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]], Jahrgang 8, Heft 1 (1960) (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12958763X|VIAF=25687034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muchow, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschsozialistischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSBO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muchow, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NS-Sozialpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bacharach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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