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	<title>Reinhold Lochmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:50:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Lochmann&amp;diff=2331614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: /* Leben */Leerzeichen in Lebensdaten entf.</title>
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		<updated>2024-11-30T08:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Leerzeichen in Lebensdaten entf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Lochmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1914]] in [[Dresden]]; † [[26. Juli]] [[2008]] in [[Berlin]]) war ein [[deutsche]]r [[Elektriker]], [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[KZ-Häftling|Häftling]] im [[KZ Buchenwald]] und [[Oberst]] der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lochmann, Sohn des Töpfers und Kommunisten Bruno Lochmann, kam nach der Verhaftung seines Vaters von Januar bis April 1924 als Pflegesohn eines kommunistischen Tischlers nach [[Binningen]] im schweizerischen Landkreis Basel. Wieder zurück in Dresden wurde er [[Rote Jungpioniere|Roter Jungpionier]] bzw. ab Oktober 1924 Mitglied des Jungspartakusbundes. Er erlernte den Beruf des Fahrradmechanikers und war Mitglied im [[Arbeiter-Radio-Bund Deutschlands]]. Im Jahr 1928 trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) bei, wurde Pol.-Leiter in der Dresdner Neustadt und später in der Altstadt. Er wurde in die Bezirksleitung des KJVD Sachsen gewählt und engagierte sich gegen den aufkommenden [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] wurde er am 27. April 1933 verhaftet, zwei Wochen in einer [[Sturmabteilung|SA]]-Kaserne, zwei weitere Wochen im Dresdner Polizeigefängnis festgehalten und anschließend in das frühe [[KZ Hohnstein]] eingeliefert. Nach seiner Entlassung im Dezember 1933 setzte er seine illegale Widerstandsarbeit fort. Er arbeitete damals mit [[Horst Sindermann]], [[Erich Bär (MfS-Mitarbeiter)|Erich Bär]] und Erich Stephan zusammen. Er wurde am 13. Februar 1935 erneut inhaftiert und am 30. November 1935 vom Oberlandesgericht Dresden zu drei Jahren und vier Monaten [[Zuchthaus]] verurteilt. Im [[Zuchthaus Zwickau]] teilte er ein Jahr lang die Zelle mit Erich Bauer und wurde mit ihm im Juni 1937 ins Moor nach [[Aschendorf (Papenburg)|Aschendorf]] gebracht. Am 30. Juni 1938 wurde er entlassen und ins [[Amtsgericht Papenburg]] überführt. Am 28. Juli 1938 erfolgte seine Überstellung ins KZ Buchenwald. Er wurde als Rückfälliger eingruppiert (roter Winkel mit Balken) und erhielt die Häftlingsnummer 2455. Nach einem Jahr im Elektrikerkommando erreichten es [[Karl Barthel]] und [[Walter Jurich]], dass er in der Radiowerkstatt arbeiten konnte. Er wurde Mitglied der [[Internationale Militärorganisation Buchenwald|Internationalen Militär-Organisation]] (IMO). Ende des Jahres 1942 baute er in der [[Deutsche Ausrüstungswerke|DAW]]-Elektrikerwerkstatt eine [[Audiobrücke]] zum Abhören der Auslandssender [[British Broadcasting Corporation|BBC London]] und [[Radio Moskau]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die NS-Herrschaft beseitigt war, begab er sich im Mai 1945 zu seiner Schwester nach [[Waldheim]], baute dort die Ortsorganisation der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) mit auf und wurde stellvertretender Bürgermeister von Waldheim. Zum Jahresende 1946 wurde er von [[Johannes Vogelsang]], einem Kampfgefährten seines Vaters in der Weimarer Zeit, mit dem Aufbau der Kreisparteischule in [[Kriebstein|Kriebethal]] beauftragt. Bis Ende 1948 arbeitete er dort als Lehrer für [[Marxismus-Leninismus]] und Parteigeschichte. Im Januar 1949 holte ihn der Chef der Volkspolizei Thüringen [[Leander Kröber]] zur Landespolizeibehörde (LPB) nach [[Weimar]]. Er wurde Angehöriger der Deutschen Volkspolizei mit dem Dienstgrad VP-Kommandeur und der Dienststellung Leiter der Abteilung Personal der LPB. Mit der Bildung der Bezirke in der DDR 1952 wurde er Polit-Stellvertreter des Chefs der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BDVP) [[Bezirk Gera|Gera]]. Er wurde zum Oberst der VP befördert und kam 1960 in das [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministerium des Innern der DDR]]. Hier wurde er in die Ausarbeitung der Geschichte der Deutschen Volkspolizei einbezogen. Lochmann wurde 1974 in den Ruhestand versetzt und lebte als Oberst der VP a.&amp;amp;nbsp;D. in [[Ost-Berlin]]. Er wirkte zuletzt als Mitglied der Zentralleitung des [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Komitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR]] und der [[Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und Kommandos]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 4./5. Februar 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 starb Lochmann im Alter von 94 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 16. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Urne wurde am 22. August 2008 auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://billiongraves.com/grave/Reinhold-Lochmann/17457042 |titel=Reinhold Lochmann |werk=billiongraves.com |hrsg=BillionGraves Holdings, Inc. |sprache=de |abruf=2018-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist auch das Grab seiner Frau Liesbeth (1921–2013). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch „Licht in dunkler Nacht“ veröffentlichte die Journalistin Karlen Vesper ein [[Interview]] mit Lochmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1961 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze, 1974 in Silber, 1979 in Gold und 1984 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Drews: &amp;#039;&amp;#039;Oberst der VP a. D. Reinhold Lochmann&amp;#039;&amp;#039;. In: Publikation des Ministeriums des Innern der DDR: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Kampf im Dienst des Volkes&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Berlin 1984, S. 193–225.&lt;br /&gt;
* Karlen Vesper: &amp;#039;&amp;#039;Licht in dunkler Nacht. Zwölf Gespräche mit anderen Deutschen&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2010, ISBN 978-3-89144-427-6. &lt;br /&gt;
* [[Emil Carlebach]] / [[Willy Schmidt (Gewerkschafter)|Willy Schmidt]] / [[Ulrich Schneider (Historiker)|Ulrich Schneider]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Buchenwald ein Konzentrationslager. Berichte – Bilder – Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2000, S. 125, ISBN 3-89144-271-8. &lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: Buchenwald. Mahnung und Verpflichtung. Dokumente und Berichte, Berlin 1983, S. 756.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=4016 |titel=Reinhold Lochmann, digitale Gedächtnisstätte |werk=berlin.friedparks.de |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180116140245/http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=4016 |abruf=2018-01-18 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1229259171|VIAF=5953161575643404730007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lochmann, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lochmann, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer und Polizeioffizier (KPD, SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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