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	<title>Reinhold Lingner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:40:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Lingner&amp;diff=974534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-29T17:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Julius Paul Lingner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1902]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Geburtsregister Nr. 616/1902, StA Charlottenburg I&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1. Januar]] [[1968]] in [[Berlin]]) war einer der führenden [[Landschaftsarchitekt|Landschafts- und Gartenarchitekten]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Architektensohn&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Lingner begann nach einer Gärtnerlehre von 1919 bis 1921 in den [[Baumschulen]] der Firma [[Baumschule Späth|Ludwig Späth]] und anschließenden [[Gesellenwanderung|Wanderjahren]] ein [[Architektur]]studium an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]]. 1925 bis 1927 studierte er [[Gartenarchitektur]] an der [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam|Höheren Gärtnerlehranstalt]] in [[Berlin-Dahlem]]. 1932 erwarb er den akademischen Grad eines &amp;#039;&amp;#039;[[Diplom]]-Gartenbau[[inspektor]]s&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1933 war Lingner Gartenarchitekt des [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge|Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.]], er gestaltete Soldatenfriedhöfe in Belgien, Frankreich und Rumänien. Wegen seiner Ehe mit der [[Kommunismus|Kommunistin]] und Künstlerin [[Alice Lingner]] wurde er 1933 aus dem öffentlichen Dienst entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 folgte er einer Berufung an die &amp;#039;&amp;#039;Academie Européenne Mediterranée&amp;#039;&amp;#039; in Cavalière (Südfrankreich). Nach Arbeitsaufenthalten in Belgien und den Niederlanden kehrte er 1936 nach Deutschland zurück. Vorrangig beschäftigte er sich hier mit der Gestaltung von Privatgärten, angestellt u. a. bei dem Gartenarchitekten Paul Roehse in Gütersloh (1937 bis 1942) und freischaffend ab 1942 in [[Wągrowiec|Eichenbrück]] im [[Wartheland]]. 1944 und 1945 wurde er bei der [[Organisation Todt]] zur Durchführung militärischer Tarnpflanzungen zwangsverpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 entwickelte Lingner als Leiter des Berliner Hauptamtes für Grünplanung – unter [[Hans Scharoun]] als Stadtbaurat – die Pläne für die landschaftsgerechte Ablagerung und Begrünung der großstädtischen Trümmermassen. Ab 1947 war er leitend am Institut für Bauwesen der [[Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin|Deutschen Akademie der Wissenschaften]], ab 1951 der [[Deutsche Bauakademie|Deutschen Bauakademie]] tätig. Von 1950 bis 1952 arbeitete er federführend an der [[Landschaftsdiagnose der DDR]] mit. 1961 wurde er als Professor für Gartengestaltung an die [[Humboldt-Universität zu Berlin]] berufen und trat damit die Nachfolge von [[Georg Pniower]] an. In seiner Antrittsrede schrieb er, dass Pniower ein Erbe hinterlassen habe, „mit dem man ziemlich aufräumen muss.“ Lingner und Pniower waren die beiden maßgeblichen Personen in der Landschaftsarchitektur der DDR und standen sich distanziert gegenüber. Ihre unterschiedlichen Auffassungen von Landschaftsarchitektur lassen sich in der sogenannten „Tiergartendebatte“, bei der es um den Wiederaufbau des [[Großer Tiergarten|Großen Tiergartens]] in Berlin ging, festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:B-Friedrichsfelde Zentralfriedhof 03-2015 img25 Reinhold Lingner.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab von Reinhold Lingner auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]]]]&lt;br /&gt;
Lingner wurde in der Reihe der Künstlergräber des [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;951.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist seine letzte Ruhestätte (Grablage: an 9.&amp;amp;nbsp;U.-16) seit 1997 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021)&amp;#039;&amp;#039; (PDF, 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;47. Auf: Webseite der [https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/ Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz]. Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2022. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 195&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/3959 vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2021, S.&amp;amp;nbsp;2, 4. Abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Das Werk Reinhold Lingners umfasst eine große Breite: Von der großflächigen Landschaftsplanung bis zur Gestaltung von Hausgärten, von – teils nicht realisierten – Ideen und Entwürfen über Konsultationen bis zur Projektleitung. So leitete er die Grünraumgestaltung folgender Projekte oder war daran beteiligt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Konzeption für die Neugestaltung Berlins ([[Scharoun]]s [[Kollektivplan]])&lt;br /&gt;
* [[Gedenkstätte Plötzensee]], Berlin&lt;br /&gt;
* [[KZ Buchenwald|Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald]], Weimar&lt;br /&gt;
* [[Gedenkstätte Sachsenhausen|Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen]], Oranienburg&lt;br /&gt;
* [[Gedenkstätte der Sozialisten]], Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Volkspark Friedrichshain]], Berlin&lt;br /&gt;
* Schlosspark [[Schloss Schönhausen]], Amtssitz des Staatspräsidenten der DDR, Berlin&lt;br /&gt;
* [[Erfurter Gartenbauausstellung|iga]]-Park, Internationale Gartenbauausstellung Erfurt&lt;br /&gt;
* [[Pionierrepublik Wilhelm Pieck]], Altenhof / [[Werbellinsee]]&lt;br /&gt;
* Pionierpark Ernst Thälmann im [[Volkspark Wuhlheide]], Berlin&lt;br /&gt;
* [[Stadion der Weltjugend]], Berlin&lt;br /&gt;
* Grünflächen [[Karl-Marx-Allee]] / [[Strausberger Platz]], Berlin&lt;br /&gt;
* [[Kollwitzplatz]], Berlin&lt;br /&gt;
* Hausgarten [[Otto Grotewohl]], Berlin&lt;br /&gt;
* Hausgarten [[Max Lingner]]&lt;br /&gt;
* Gelände des damaligen Sommersitzes von [[Wilhelm Pieck]], heute Hotel Waldhaus Prieros&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Kirsten: &amp;#039;&amp;#039;Konflikte, Courage und Kollektivplan. Der Landschaftsarchitekt Reinhold Lingner.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Baumann, [[Steffen Raßloff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blumenstadt Erfurt. Waid – Gartenbau – iga/egapark.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des [[Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt|Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 8.) Erfurt 2011. S. 350–359.&lt;br /&gt;
* Reinhold Lingner, Alice Lingner: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsgestaltung.&amp;#039;&amp;#039; [[Aufbau-Verlag]], Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Deutschen Kunstdenkmäler, Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, ISBN 3-422-03071-9, S. 203, S. 206, S. 280, S. 314.&lt;br /&gt;
* [[Peter Fibich]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten, Mahnmale und Ehrenfriedhöfe für die Verfolgten des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], [[Technische Universität Dresden]], Institut für Landschaftsarchitektur, 1998.&lt;br /&gt;
* Holger Barth, [[Thomas Topfstedt]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regio doc Nr. 3.&amp;#039;&amp;#039; Erkner 2000.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=reinhold-lingner|lemma=Lingner, Reinhold|autor=|band=1|idNum=2110}}&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Der „Vater der iga“. Reinhold Lingner (1902–1968) wird mit Eintrag in [[Neue Deutsche Biographie|NDB]] geehrt&amp;#039;&amp;#039;. In:  Mitteilungen des [[Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt|Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt]], Neue Folge Heft Nr. 33, Erfurt 2025, S. 5–11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123984122}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/cgi-bin/hidaweb/show.pl?link=inter;USER=test123;BAG=21;POS=0;DOK_TPL=lda_doc_ausw.tpl;LIST_TPL=lda_ausw.tpl;FCT=s;COOK=obj%2009046018%2CT%3C%3Eobj%2009046059%3C%3Eobj%2009046083%2CT%3C%3Eobj%2009046084%3C%3Eobj%2009097754%3C%3Eobj%2009085273%3C%3Eobj%2009085271%3C%3Eobj%2009085083%3C%3Eobj%2009040282%2CT&amp;amp;de Werke von Reinhold Lingner] in der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Denkmalliste&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.max-lingner-stiftung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=31&amp;amp;Itemid=35 Biografie auf der Website der Max-Lingner-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.freiraumkonzepte-glasten.de/fileadmin/dateien/dokumente/traditionsverstaendnis_lingner.pdf Peter Fibich: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Rückbesinnung und Neubeginn&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 131&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123984122|VIAF=37839387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lingner, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Verwaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lingner, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lingner, Reinhold Julius Paul (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landschafts- und Gartenarchitekt in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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