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	<title>Reinhold Krause - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:50:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-06T10:07:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Krause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1893]] in [[Berlin]]; † [[24. April]] [[1980]] in [[Konstanz]]) war ein deutscher [[Religionspädagogik|Religionspädagoge]] sowie [[Rassismus|rassistisch]]-antisemitischer Vertreter und [[Obmann]] der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] in [[Groß-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhold Krause wuchs im Berliner Arbeiterbezirk [[Prenzlauer Berg]] auf. Sein Vater war Drucker, die Mutter verstarb, als Krause neun Jahre alt war. Er besuchte in [[Berlin-Mitte]] die Bismarck-Realschule, die er 1911 ohne Abschluss verließ. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] meldete er sich freiwillig, wurde einige Monate an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] eingesetzt, verbrachte dann aber verletzungsbedingt den größeren Teil des Krieges bei der damals neu geschaffenen Militärischen Stelle beim Auswärtigen Amt, die Bild- und Filmaufnahmen für propagandistische Zwecke herstellte. Nachdem er das Abitur im zweiten Anlauf bestanden hatte, begann er Ende 1917 ein Studium für das Lehramt an Höheren Schulen an der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]], das er 1920 mit der Dissertation abschloss. In dieser Zeit entwickelte er ein enges Verhältnis zu dem Germanisten [[Gustav Roethe]]. Nach kurzer Mitgliedschaft in der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] engagierte sich Krause im [[Bund für Deutsche Kirche]], einem 1921 gegründeten Zusammenschluss von Intellektuellen, die eine deutsche, d.&amp;amp;nbsp;h. {{&amp;quot;|von allem Jüdischen befreite Kirche}} schaffen wollten. Zum 1. Mai 1932 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.105.766).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23000769&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Rede von Krause.jpg|thumb|Titelblatt des Sonderdrucks der berüchtigten Sportpalast-Rede]]&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Krause durch eine Rede auf der Versammlung der Deutschen Christen im [[Berliner Sportpalast]] am 13. November 1933. Vor etwa 20.000 begeisterten Zuhörern breitete er eine unverblümt [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitische]], [[Neuheidentum|neuheidnische]] Ideologie von einem deutschen Christentum aus. Unter großem Beifall beschwor Krause die Abkehr des deutschen Christentums von seinen jüdischen Wurzeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Auszug der Rede ist dokumentiert und kommentiert in: Jochen Birkenmeier, Michael Weise: &amp;#039;&amp;#039;Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche „Entjudungsinstitut“ 1939–1945. Begleitband zur Ausstellung.&amp;#039;&amp;#039; Stiftung Lutherhaus Eisenach, Eisenach 2019, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Rundfunk übertragene Rede führte in den darauf folgenden Wochen zu einer [[Deutsche Christen#Niedergang|Austrittswelle]] von Mitgliedern der Deutschen Christen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Krauses Schriften &amp;#039;&amp;#039;Was ist Irrlehre?&amp;#039;&amp;#039; (Glaubensbewegung Deutsche Volkskirche, Berlin 1933), &amp;#039;&amp;#039;Rede des Gauobmannes der Glaubensbewegung „Deutsche Christen“ in Groß-Berlin Dr. Krause&amp;#039;&amp;#039; (Glaubensbewegung Deutsche Volkskirche, Berlin 1933), &amp;#039;&amp;#039;Der „Fall Krause“ und seine Folgen&amp;#039;&amp;#039; (Selbstverlag, Berlin 1933), &amp;#039;&amp;#039;Gegen die Seelenverjudung&amp;#039;&amp;#039; (Heim, Leipzig 1935), &amp;#039;&amp;#039;Jugenderziehung aus deutschem Gottglauben&amp;#039;&amp;#039; (Verlag Sigrune, Erfurt 1939) und &amp;#039;&amp;#039;Soll mein Kind den Religionsunterricht in der Schule besuchen?&amp;#039;&amp;#039; (Wolfsangel-Verlag, Dresden 1939) in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-k.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur&amp;#039;&amp;#039;.] Zentralverlag, Berlin, 1946, Transkript Buchstabe K, Seiten 203–239, abgerufen am 12. Oktober 2017.&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-k.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur. Zweiter Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;.] Deutscher Zentralverlag, Berlin, 1948, abgerufen am 12. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Krause in den [[Speziallager]]n [[Speziallager Nr. 4 Landsberg (Warthe)|Landsberg/Warthe]] und [[Speziallager Nr. 2 Buchenwald|Buchenwald]] interniert und erst 1950 wieder entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945?&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/Main 2003, S. 336&amp;lt;/ref&amp;gt; Im nachfolgenden [[Spruchkammerverfahren]] wurde er als minderbelastet eingestuft, woraufhin er in Konstanz – dorthin war er nach seiner Entlassung gezogen – wieder als [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] tätig werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629043202/http://www.bautz.de/bbkl/k/krause_r.shtml |band=24|spalten=968-974|autor=Olaf Kühl-Freudenstein|artikel=Krause, Reinhold}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt/Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;br /&gt;
* Klaus Scholder: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen und das Dritte Reich, Bd.1: Vorgeschichte und Zeit der Illusion 1918–1934&amp;#039;&amp;#039;. Econ-Ullstein-List, München 2000, ISBN 3-612-26730-2.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629043202/http://www.bautz.de/bbkl/k/krause_r.shtml |band=24|spalten=968-974|autor=Olaf Kühl-Freudenstein|artikel=Krause, Reinhold}}&lt;br /&gt;
* Olaf Kühl-Freudenstein (Hg. und Kommentar): &amp;#039;&amp;#039;„Ein Volk, ein Reich, ein Glaube.“ Die Lebenserinnerungen des DC-Sportpalastredners Dr. Reinhold Krause.&amp;#039;&amp;#039; Traugott Bautz, Nordhausen 2006, ISBN 3-88309-355-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13272197X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13272197X|LCCN=no/2007/142405|VIAF=62716925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krause, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krause, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Religionspädagoge sowie rassistisch-antisemitischer Vertreter und Obmann der Deutschen Christen in Groß-Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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