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	<title>Reinhold Hammerstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:43:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Hammerstein&amp;diff=2752040&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-27T10:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1915]] in [[Lämmerspiel]], [[Hessen]]; † [[22. April]] [[2010]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein [[Deutsche Staatsbürgerschaft|deutscher]] [[Musikwissenschaftler]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhestätte Irmgard und Reinhold Hammerstein (Hauptfriedhof Freiburg).jpg|mini|Grabstätte auf dem [[Hauptfriedhof Freiburg im Breisgau|Hauptfriedhof Freiburg]]]]&lt;br /&gt;
Reinhold Hammerstein, Sohn des Rektors August Hammerstein und der Friederike geborene Pauly, widmete sich nach dem Abitur dem Studium der [[Germanistik]], der [[Geschichtswissenschaft]] und der [[Musikwissenschaft]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] sowie an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Zusätzlich absolvierte er eine Ausbildung in Klavier und Gesang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde er am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg Assistent von [[Joseph Müller-Blattau]] und leitete das dortige [[Collegium musicum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot;&amp;gt;Reinhold Hammerstein: &amp;#039;&amp;#039;Hammerstein, Reinhold&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Zweite, neubearbeitete Ausgabe, Personenteil 8, Sp. 496 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Müller-Blattau nahm er im Februar 1939 NS-Bekenntnis-Lieder für den Rundfunk auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Rundfunkarchiv]] 1641062-18, -19, -20, 1890827-24, -25, -26 und -27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war aber nie Mitglied der NSDAP oder einer ihrer Organisationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot; /&amp;gt; 1940 wurde er in Freiburg mit einer Arbeit über [[Christian Daniel Schubart]] zum [[Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot; /&amp;gt; Darin behandelte er u.&amp;amp;nbsp;a. „die stammlich-biologische Artung des fränkischen Alemannen Schubart“.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Nägele u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musik in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 5, Jahrbuch 1998, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit als Assistent in Freiburg wurde von 1940 bis 1944 durch Hammersteins Kriegsdienst in Russland unterbrochen, aus dem er wegen einer schweren Ruhrerkrankung als unheilbar krank entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Notker Hammerstein: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Freundeskreis der „Weißen Rose“. Otmar Hammerstein – eine biographische Erkundung&amp;#039;&amp;#039;. S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kriegsende erlebte er 1944/45 in [[Tengen]] am Bodensee.&amp;lt;ref&amp;gt;Notker Hammerstein: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Freundeskreis der „Weißen Rose“. Otmar Hammerstein – eine biographische Erkundung.&amp;#039;&amp;#039; S. 120f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Hammerstein die [[Dozent]]ur der [[Geschichte der Musik|Musikgeschichte]] an der [[Hochschule für Musik Freiburg]] übertragen, eine Position, die er bis 1958 innehatte. 1954 [[Habilitation|habilitierte]] er sich als [[Privatdozent]] der Musikwissenschaften an der Universität Freiburg im Breisgau. Dort erfolgte 1962 seine Ernennung zum [[Professor#Außerplanmäßige Professoren|außerplanmäßigen Professor]]. Darüber hinaus bekleidete er zwischen 1955 und 1956 eine [[Gastdozent]]ur an der [[Universität Basel]]. 1963 folgte Reinhold Hammerstein dem Ruf auf die ordentliche Professur für Musikwissenschaften an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], die er bis zu seiner [[Emeritierung]] 1980 wahrnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerstein war seit 1943 mit der Musikwissenschaftlerin Irmgard Hueck verheiratet und hatte mit ihr drei Kinder. Er starb 2010, im Alter von 95 Jahren, in Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Notker Hammerstein]], der Strafrechtler Gerhard Hammerstein und der Psychoanalytiker Otmar Hammerstein waren Brüder von Reinhold Hammerstein.&amp;lt;ref&amp;gt;Notker Hammerstein: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Freundeskreis der „Weißen Rose“. Otmar Hammerstein – eine biographische Erkundung.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1384-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften  ==&lt;br /&gt;
Hammersteins wissenschaftliches Interesse galt der von ihm mitbegründeten, wissenschaftlich betriebenen Musikikonographie, dem Konzept der Musik in musiktheoretischen, literarischen und bildlichen Quellen sowie der Topik und der Gattungsgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Christian Friedrich Daniel Schubart]], ein schwäbisch-alemannischer Dichter-Musiker der Goethezeit.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]] 1940, erschienen maschinenschriftl. 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Musik der Engel : Untersuchungen zur Musikanschauung des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; [[Habilitationsschrift]], Francke, Bern, München, 1962, zweite, durchges. Aufl. 1990.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diabolus in Musica: Studien zur Ikonographie der Musik im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 1974. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tanz und Musik des Todes. Die mittelalterlichen Totentänze und ihr Nachleben.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Bern 1980, ISBN 3-7720-1460-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Macht und Klang : tönende Automaten als Realität und Fiktion in der alten und mittelalterlichen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Bern, 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von gerissenen Saiten und singenden Zikaden : Studien zur Emblematik der Musik.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Tübingen, Basel, 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme aus der anderen Welt : über die Darstellung des Numinosen in der Oper von [[Claudio Monteverdi|Monteverdi]] bis [[Mozart]].&amp;#039;&amp;#039; Schneider, Tutzing, 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Nachahmung von Musikinstrumenten. Beobachtungen am Schubertlied. Ein nachgelassener Essay&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet und aus dem Nachlass hg. von Thomas Schipperges, Wien: Hollitzer Verlag, 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Die ausgewählten Aufsätze der folgenden zwei Sammelbände sind nicht chronologisch, sondern systematisierend angeordnet. Sie stammen aus den Jahren 1952 bis 1996 und sind weitgehend (d. h. mit lediglich redaktioneller Bearbeitung) in ihrer jeweiligen Ursprungsfassung belassen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunther Morche und Thomas Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Vorwort&amp;#039;&amp;#039;. In [[Gunther Morche]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reinhold Hammerstein: Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Musik, Text und Kontext&amp;#039;&amp;#039;. Schneider, Tutzing 2000. S.&amp;amp;nbsp;VII&amp;amp;nbsp;f sowie &amp;#039;&amp;#039;Drucknachweise&amp;#039;&amp;#039; in Band 1 u. Band 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gunther Morche]] und [[Thomas Schipperges]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reinhold Hammerstein: Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Musik, Text und Kontext&amp;#039;&amp;#039;. Schneider, Tutzing 2000. ISBN 978-3-7952-1016-8.&lt;br /&gt;
* Über Kontinuität in der Musikgeschichte&lt;br /&gt;
* Musik als Komposition und Interpretation&lt;br /&gt;
* Zur Idee der Musik als göttliche Kunst. Zur Idee der Musik als dämonische Kunst&lt;br /&gt;
* Die Musik in Dantes „Divina Commedia“&lt;br /&gt;
* Versuch über die Form im Madrigal Monteverdis&lt;br /&gt;
* Invokation – Götterspruch – Orakel. Zur Topik des Wunderbaren in Bühnenwerken von Jean Philippe Rameau&lt;br /&gt;
* Über das gleichzeitige Erklingen mehrerer Texte. Zur Geschichte mehrtextiger Kompositionen unter besonderer Berücksichtigung Johann Sebastian Bachs&lt;br /&gt;
* Der verwandelte Figaro oder das Gesetz der Gattung. Anmerkungen zu Beaumarchais, Da Ponte und Mozart&lt;br /&gt;
* Der Gesang der geharnischten Männer. Eine Studie zu Mozarts Bachbild&lt;br /&gt;
* „Schöne Welt, wo bist du?“. Schubert, Schiller und die Götter Griechenlands&lt;br /&gt;
* Wilibald Gurlitt zum Gedächtnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gunther Morche und Thomas Schipperges (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reinhold Hammerstein: Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Schneider, Tutzing 2000. ISBN 978-3-7952-1017-5.&lt;br /&gt;
* Musik und bildende Kunst. Zur Theorie und Geschichte ihrer Beziehungen.&lt;br /&gt;
* Zu Quellenkritik und Forschungsaufgaben der Instrumentenkunde des 9. bis 11. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* Instrumenta Hieronymi&lt;br /&gt;
* „Tuba intonet salutaris“. Die Musik auf den süditalienischen Exultet-Rollen&lt;br /&gt;
* Die Musik am Freiburger Münster. Ein Beitrag zur musikalischen Ikonographie&lt;br /&gt;
* Raffaels heilige Caecilia. Bemerkungen eines Musikhistorikers&lt;br /&gt;
* Die heilige Caecilia. Patronin der Musik&lt;br /&gt;
* Hiob. Patron der Musiker&lt;br /&gt;
* Ein altelsässischer Totentanz als musikgeschichtliche Quelle&lt;br /&gt;
* Die Musik im mittelalterlichen Totentanz&lt;br /&gt;
* Imaginäres Gesamtkunstwerk. Die niederländischen Bildmotetten des 16. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Editionen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Heidelberger Studien zur Musikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–11, Bern/München 1969–1985; Band 12–13, Laaber 1987–1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Musikforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1–15 (mit Siegfried Hermelink und Wilhelm Seidel), München/Salzburg 1976–1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Schuder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]], Band 1,&amp;#039;&amp;#039; 13. Ausgabe, De Gruyter: Berlin, New York, 1980. ISBN 3-11-007434-6. Seite 1327, 1328.&lt;br /&gt;
* August Ludwig Degener, Walter Habel: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]: das Deutsche Who’s Who, Band 42&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Schmidt-Römhild, 2003. ISBN 3-7950-2032-8. Seite 516.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, Dezember 2005; ISBN 3-7653-4142-8. Seite 785.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--nicht frei zugänglich * Wilhelm Seidel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/ikonograph-der-musik--30300759.html Ikonograph der Musik; Zum Tod von Reinhold Hammerstein]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 28. April 2010, abgerufen am 20. Oktober 2012--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104648066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104648066|LCCN=n/81/071299|VIAF=64128579|NDL=00467871}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammerstein, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monteverdiforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammerstein, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lämmerspiel]], [[Hessen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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