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	<title>Reinhold Greiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Greiner&amp;diff=2432061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-06-17T05:54:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Greiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1903]] in [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]]; † [[1941]] in [[Tomsk]]) war ein deutscher [[Kommunist]] und [[Antifaschist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greiner wurde als achtes Kind einer aus [[Jämlitz]] stammenden [[Greiner (Glasbläser)|Glasmacherfamilie]] in der [[Liste der Straßen und Plätze in Weißwasser#Goethestraße|Goethestraße]] 11 geboren. Er hatte u. a. einen Bruder namens Ferdinand und eine Schwester namens Gretel (spätere Wenzel). Nach siebenjährigem Schulbesuch begann er als Glasmacher bei [[Osram]] (dem späteren Spezialglaswerk &amp;#039;&amp;#039;Einheit&amp;#039;&amp;#039;, heute &amp;#039;&amp;#039;Telux&amp;#039;&amp;#039;) in Weißwasser.&lt;br /&gt;
Er trat 1920 der Ortsgruppe Weißwasser der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Während des [[Kappputsch]]es beteiligte er sich am Generalstreik und mit den Kampfgruppen der Arbeiter an der bewaffneten Bewachung des Bahnhofes Weißwasser und an der Entwaffnung sogenannter „konterrevolutionärer Banden“ in [[Kromlau]], [[Gablenz (Oberlausitz)|Gablenz]] und [[Tschernitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 ging Greiner nach [[Thüringen]], arbeitete in [[Gräfenroda]] und [[Königsee]], Ende 1923 ging er auf Wanderschaft, die ihn bis [[Ungarn]] führte, wo er in [[Tokaj]] und [[Esztergom]] im Auftrag der KPD bei den dortigen Glasmachern [[Agitation|politische Agitationsarbeit]] leistete und gemeinsam mit seinem Bruder [[Ferdinand Greiner]] die deutschen Arbeiter in einen [[Solidaritätsstreik]] führte. Nach ihrer Verhaftung wurden beide Brüder nach [[Rumänien]] ausgewiesen. Auf der Suche nach Arbeit gelangten sie auch in die [[Türkei]] und nach [[Bulgarien]], nach erneuter Abschiebung nach [[Königreich Jugoslawien|Jugoslawien]] über [[Belgrad]], [[Budapest]] und [[Wien]] im Sommer 1925 zurück nach Weißwasser, wo sie nach langer vergeblicher Suche wieder im Osram-Werk Arbeit fanden. Im Rahmen seiner [[Propaganda]]tätigkeit beteiligte er sich an Aufklärungstrupps, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Landsonntagen&amp;#039;&amp;#039;, und initiierte wiederum mit seinem Bruder Grenztreffen mit polnischen und tschechischen Genossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Auftreten auf einer Versammlung von [[Nationalsozialist]]en aus [[Forst (Lausitz)]] in [[Sagar (Krauschwitz)|Sagar]] wurden er und seine Leute von einem Nazitrupp mit Pistolen, Hieb- und Stichwaffen überfallen. In der Folge der Auseinandersetzungen wurde unter 30 Genossen auch Greiner verhaftet und in [[Görlitz]] zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung organisierte er ein [[Johann Gottlieb Fichte|Fichte]]-Sportfest im Ortsteil Qualisch von Weißwasser, welches wiederum gegen anrückende Nationalsozialisten verteidigt werden musste. Greiner verteilte immer wieder [[Flugblatt|Flugblätter]] mit Aufrufen zu Demonstrationen. Nach einem erneuten nationalsozialistischen Überfall auf eine Protestaktion wurde Greiner erneut von der Polizei verhaftet, verhört und für 9 Monate ins Görlitzer Gefängnis gesteckt, wo er am 24. Dezember 1932 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Februar 1933 berichtete Greiner im Parteibüro in der &amp;#039;&amp;#039;Pantoffelfabrik Gebauer&amp;#039;&amp;#039; von einem Plakat an der Mauer der Druckerei der Neuesten Nachrichten am Markt in Weißwasser, welches aus Anlass des [[Reichstagsbrand]]es zur Verhaftung aller Kommunisten aufrief. Daraufhin wurde das Parteimaterial gerettet. Greiner selbst entzog sich bis August 1933 der Verhaftung. Dann wurde er im [[Sturmabteilung|SA]]-Heim in der [[Liste der Straßen und Plätze in Weißwasser#Jahnstraße|Jahnstraße]] verhört und so misshandelt, dass ihm eine Niere zerstört wurde. Der bürgerliche [[Amtsrichter]] im [[Amtsgericht Weißwasser]], vor den er gebracht wurde, verschaffte ihm Gelegenheit zur Flucht. Daraufhin emigrierte er wie zuvor sein Bruder in die [[Tschechoslowakei]], wo er weiter politisch aktiv war und sich unter anderem im Gebiet von [[Kladno]] um Unterbringung und Verpflegung deutscher Emigranten kümmerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er vom [[Spanischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg in Spanien]] erfahren hatte, machte sich Greiner über [[Österreich]] auf den Weg dorthin. Nach einer Verhaftung in der [[Schweiz]] und zwischenzeitlicher Rückkehr in die Tschechoslowakei, gelangte er im zweiten Anlauf über [[Frankreich]] nach [[Spanien]], wo er für die [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] in der [[Nachrichtenkompanie]] des [[Bataillon]]s „[[Etkar André]]“ und im [[Thälmann-Bataillon]] kämpfte und u. a. eine Granatwerferabteilung leitete. Nach dem Krieg kam er in die Internierungslager von [[St. Zyprien]] und [[Camp de Gurs]], wo er wiederum als Agitator tätig war. Greiner erhielt ein Visum für die Sowjetunion und wurde zusammen mit 153 weiteren Kommunisten mit dem sowjetischen Frachtschiff &amp;#039;&amp;#039;Pamir&amp;#039;&amp;#039; nach [[Leningrad]] gebracht, von wo sie nach [[Moskau]] weiterreisten, wo er sodann lebte und in einem Glasbetrieb arbeitete. Nach dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion]] wurden er und seine Freunde nach [[Tomsk]] evakuiert. Ob Greiner wirklich in Tomsk verstarb oder einer stalinistischen Säuberungsaktion zum Opfer fiel, ist nicht genau belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Greiner wurde in Weißwasser die heute noch bestehende [[Berufsschule]] benannt.&lt;br /&gt;
Zudem bestand bis 1990 eine Schülersportgemeinschaft seines Namens in Weißwasser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Das-Kraftwerk-zog-wie-ein-Magnet;art13826,1056850 | titel=Das Kraftwerk zog wie ein Magnet  | titelerg=Judokas in Weißwasser | autor=[[Lutz Stucka]] | hrsg=Lausitzer Rundschau, lr-online.de | datum=22. Oktober 2005 | zugriff=2011-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Das-Schicksal-von-Reinhold-Greiner-bleibt-unklar;art13826,2377420,0 |titel=Das Schicksal von Reinhold Greiner bleibt unklar |autor=Gerd Gräber |hrsg=Lausitzer Rundschau, lr-online.de |datum=29. Januar 2009 |zugriff=2011-10-08}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Muehsamer-Weg-nach-Spanien;art13826,2388281,0 |titel=Mühsamer Weg nach Spanien |autor=Gerd Gräber |hrsg=Lausitzer Rundschau, lr-online.de |datum=5. Februar 2009 |zugriff=2011-10-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Greiner, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weißwasser/Oberlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greiner, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist, Antifaschist und Spanienkämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißwasser/Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tomsk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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