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	<title>Reinhold Finkbeiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Finkbeiner&amp;diff=918560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ppmorethanable56: von Stuttgart ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-06T09:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;von Stuttgart ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Finkbeiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1929]] in [[Stuttgart]]; † [[20. Januar]] [[2010]] in [[Alsfeld]]) war ein deutscher [[Komponist]] und [[Organist]].&lt;br /&gt;
[[Bild: Reinhold Finkbeiner.jpg|mini|Reinhold Finkbeiner (2004)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Großvater und Vater waren Architekten. Bereits vor der Übersiedlung der Familie von Stuttgart nach [[Berlin]] im Jahr 1939 erlebte Finkbeiner die Demütigungen seiner jüdischen Mitbürger durch die nationalsozialistische Diktatur – eine Lebenserfahrung, die schon bald zu einem distanzierten Verhältnis zu Instanzen der Macht führte, vor allem aber sein Spätwerk entscheidend prägen sollte (&amp;#039;&amp;#039;Gewalt, Gewalt&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Birkenau&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach überstandenen Kriegswirren absolvierte er die Aufnahmeprüfung an der Berliner Musikhochschule erfolgreich. Ein weiterer Umzug der Familie nach [[Fulda]] vereitelte jedoch den Studienbeginn, und Reinhold Finkbeiner begann schließlich 1949 sein Kirchenmusik- und Kompositionsstudium an der Frankfurter Musikhochschule. Seine Lehrer waren unter anderem [[Helmut Walcha]] (Orgel) und [[Kurt Hessenberg]] (Komposition).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entstand die &amp;#039;&amp;#039;Sonate für Flöte und Klavier&amp;#039;&amp;#039; (2006 erstmals veröffentlicht). Seine Ausbildung ergänzte Finkbeiner bei dem an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt lehrenden Komponisten [[Hermann Heiß]] – nach dem Krieg einer der wichtigsten Pioniere im Bereich der elektronischen Musik. Wichtige Impulse erhielt Finkbeiner als Teilnehmer der Darmstädter Ferienkurse von 1953 bis 1960 von [[René Leibowitz]] und [[Ernst Krenek|Ernst Křenek]]. Viele seiner Werke wurden dort in dieser Zeit uraufgeführt, so zum Beispiel das &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Kammerorchester&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von  [[Hermann Scherchen]], das &amp;#039;&amp;#039;2.&amp;amp;nbsp;Streichquartett&amp;#039;&amp;#039; durch das Parrenin-Quartett, die &amp;#039;&amp;#039;Ciacona&amp;#039;&amp;#039; für Klavier (Else Stock-Hug) und die &amp;#039;&amp;#039;Komposition in 5 Teilen&amp;#039;&amp;#039; (Werner Hoppstock) im Rahmen der „Tage für neue Musik“. Wichtige Interpreten dieser Zeit waren auch [[Günter Ludwig (Pianist)|Günter Ludwig]] und der Geiger [[Alois Kottmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 erhält Finkbeiner den Kompositionspreis seiner Heimatstadt [[Stuttgart]] für das &amp;#039;&amp;#039;Klavierkonzert&amp;#039;&amp;#039; sowie den „Prix de Composition Musicale Prince Pierre de Monaco“ für das &amp;#039;&amp;#039;2.&amp;amp;nbsp;Streichtrio&amp;#039;&amp;#039; in der Kategorie Kammermusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konzertorganist und Organist der [[Peterskirche (Frankfurt am Main)|Frankfurter Peterskirche]] wurde Reinhold Finkbeiner ab 1965 selbst zu einem bedeutenden Interpreten und Veranstalter für neue Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finkbeiners Werkkatalog umfasst etwa siebzig Kompositionen. Die Besetzungen reichen vom Soloinstrument bis zum Sinfonieorchester, darunter Orgelwerke, Werke für Ensemble und Klavierwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele seiner Werke sind vom [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunk]] in Produktionen und Mitschnitten dokumentiert worden. Dazu gehören auch die Auftragsarbeiten des Hessischen Rundfunks wie &amp;#039;&amp;#039;Birkenau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gewalt! Gewalt?&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Aufnahmen entstanden in den Studios des Südwestfunks, des Bayerischen Rundfunks, des Norddeutschen Rundfunks und bei [[RMC (Hörfunksender)|Radio Monte Carlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Musik der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Komposition in 5 Teilen, Werner Hoppstock,Klavier, (LP) Stereo 2 666 538 VDMK/DG&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Taschendiskothek 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Klangflächen, Peter Schumann, Orgel, Wergo wer 330 .&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Musik in Deutschland 1950–2000]]&amp;#039;&amp;#039;, Kirchenmusik, Sakraler Raum und Klangliches Experiment, Klangflächen, Peter Schumann, Orgel, RCA 74321 73526 2&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;20th Century Piano&amp;#039;&amp;#039;, Suite u.&amp;amp;nbsp;a., Ernst Breidenbach, Klavier SIG X99-00/Note1&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Orgelbuch&amp;#039;&amp;#039;, Drei Stückchen aus „des ungläubigen Organisten Orgelbüchlein“, Martin Lücker, Orgel, CD Meli/Opus 7 114-2&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Alois Kottmann–Porträt&amp;#039;&amp;#039;, Sonate für Violine solo u.&amp;amp;nbsp;a. Alois Kottmann, Violine, CD Meli/Opus 7 202-2&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Finkbeiner Porträt&amp;#039;&amp;#039;, 33 Kurzstücke für 3 Klaviere und einen Pianisten, Birkenau, Gewalt!-Gewalt?, Von Anfang an suspekt, verschiedene Interpreten: hr-Sinfonieorchester, Lucas Vis, Frank Ollu, Ernst Breidenbach, Carola Schlüter, Armin Gottstein, Reinhold Finkbeiner, Hans-Peter Schulz, Elke Saller, hr/Cadenza/Bayer records 800 856&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Orgelwerke 1952–1973&amp;#039;&amp;#039;, Martin Lücker, Peter Schumann, Reinhold Finkbeiner – Orgel, hr/Cadenza/Bayer records 800 857&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Notenausgaben ===&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Sonate für Flöte und Klavier (oder Hammerklavier)&amp;#039;&amp;#039;, Zimmermann Frankfurt ZM 35330&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Des ungläubigen Organisten Orgelbüchlein&amp;#039;&amp;#039;, 84 Choralvorspiele, Melibokus-Musikverlag 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131605682|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131605682|LCCN=no/93/1519|VIAF=62685944}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finkbeiner, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finkbeiner, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Organist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alsfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ppmorethanable56</name></author>
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