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	<title>Reinhold Bechtle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:57:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhold_Bechtle&amp;diff=687541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jens Th. Kaufmann: Mädchenname der Mutter ergänzt aus Kirchenbuch Löchgau</title>
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		<updated>2026-04-14T12:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mädchenname der Mutter ergänzt aus Kirchenbuch Löchgau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhold Bechtle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1907]] in [[Löchgau]]; † [[13. Januar]] [[1938]] im [[Schutzhaftlager Welzheim]]) war [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Mitglied und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhold Bechtle war eines von sieben Kindern der Eheleute Wilhelm Bechtle und Luise Rosine geb. Weiß. Er erlernte den Beruf des Schneiders und machte sich früh selbstständig.  1935 heiratete er Johanna Kauz. Das Ehepaar hatte eine Tochter, die 1937 geboren wurde. Sie lebt heute in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten wurde Reinhold Bechtle wegen seiner Zugehörigkeit zur KPD und wegen seiner antifaschistischen Haltung wie auch seine Brüder [[Emil Bechtle|Emil]] und [[Wilhelm Bechtle|Wilhelm]] am 20. April 1933 durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Er wurde in das [[KZ Heuberg]] bei Stetten am kalten Markt gebracht. Bei der Auflösung dieses Lagers im Winter 1933 wurde er zusammen mit anderen Häftlingen in das neu eingerichtete [[KZ Oberer Kuhberg|Württembergische Schutzhaftlager Oberer Kuhberg]] in Ulm gebracht. Nach seiner Entlassung aus dem KZ Oberer Kuhberg am 20. März 1934 setzte Reinhold Bechtle den Kampf gegen die faschistische Diktatur fort. Er war Leiter einer Widerstandsgruppe, welche Juden die Flucht in die Schweiz ermöglichte. Als Helfer der „[[Transportkolonne Otto]]“ schleuste er antifaschistische Schriften aus der Schweiz über den Schwarzwald in den Stuttgarter Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Dezember 1937 wurde Reinhold Bechtle erneut verhaftet. Ein jüdisches Ehepaar, dem die Gruppe um Reinhold Bechtle bei der Flucht in die Schweiz geholfen hatte, war gefasst worden und hatte nach Folterungen durch die Gestapo den Namen ihres Fluchthelfers Bechtle preisgegeben. Bis zum 12. Januar 1938 war Bechtle im [[Hotel Silber (Gebäude)|Polizeigefängnis Hotel Silber]] in Stuttgart schwersten Folterungen durch die Gestapo ausgesetzt. Trotzdem gab er die Namen seiner Genossen und der weiteren Mitglieder seiner Fluchthelfergruppe nicht bekannt. Schwer misshandelt wurde er am 12. Januar 1938 in das [[Schutzhaftlager Welzheim]] überführt. In der darauf folgenden Nacht kam er unter ungeklärten Umständen ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bereits 1945 wurde in Löchgau eine Straße zu seiner Ehre in Reinholdstraße umbenannt. Diese Straße trägt aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom Dezember 2006 die neue Bezeichnung Reinhold-Bechtle-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Schulz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Löchgau – Beiträge zur Ortsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Löchgau, Löchgau 2004, S. 222, 224, 239f. {{DNB|1006970916}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Artikel [https://dzok-ulm.de/mitteilungen/Mitteilungsblatt42/4207.html &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Verfolgung einer württembergischen Familie&amp;#039;&amp;#039;: Seite 8] und [https://dzok-ulm.de/mitteilungen/Mitteilungsblatt42/4209.html Seite 9] im Mitteilungsblatt Nr. 42 des Dokumentationszentrums der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Oberer Kuhberg in Ulm (dzok-ulm.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1248824091|VIAF=693164191774318740001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bechtle, Reinhold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer in einem Konzentrationslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Löchgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Welzheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bechtle, Reinhold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches KPD-Mitglied und Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Löchgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schutzhaftlager Welzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jens Th. Kaufmann</name></author>
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