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	<title>Reinhild Hoffmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhild_Hoffmann&amp;diff=688217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchbibliothek: wie Bildbeschreibung</title>
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		<updated>2025-08-28T14:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie Bildbeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhild Hoffmann.tif|mini|Reinhild Hoffmann (2009)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhild Hoffmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1943]] in [[Sorau]]) ist eine deutsche [[Tanz#Tänzer|Tänzerin]] und [[Choreograf]]in, die zu den Pionierinnen des [[Tanztheater]]s gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Reinhild Hoffmann kam als kleines Kind nach Süddeutschland und besuchte in Karlsruhe eine Ballettschule. Sie studierte von 1965 bis 1970 „Zeitgenössischen Tanz“ an der Essener [[Folkwangschule]] und schloss mit dem Tanzerzieherexamen ab. Danach arbeitete sie als Tänzerin mit [[Kurt Jooss]] und [[Johann Kresnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 bis 1977 leitete sie gemeinsam mit [[Susanne Linke]] das Folkwang-Tanzstudio. Sie gestaltete ihre erste Choreografie &amp;#039;&amp;#039;Trio&amp;#039;&amp;#039;, was ihr ein zweijähriges Choreografiestipendium an der Schule einbrachte. Es entstanden in dieser Zeit &amp;#039;&amp;#039;Duett&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Solo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fin al punto&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rouge et noir&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 choreografierte sie ihr bekanntes &amp;#039;&amp;#039;Solo mit Sofa&amp;#039;&amp;#039;, bei dem die überdimensionierte Schleppe des Kleides die Tänzerin an ein Sofa fesselt, zur Musik von [[John Cage]]. Zwei Jahre später schafft sie &amp;#039;&amp;#039;Steine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bretter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Auch&amp;#039;&amp;#039;, die sie mit &amp;#039;&amp;#039;Solo mit Sofa&amp;#039;&amp;#039; zu einem Soloabend zusammenstellt. Dieses Soloprogramm tanzte Hoffmann selbst bis 1984. 1978 verbrachte sie, dank eines Stipendiums des Landes Nordrhein-Westfalen, ein halbes Jahr in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tanztheater in Bremen ==&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 1978 wurde sie zusammen mit [[Gerhard Bohner]] als Direktorin des Bremer Tanztheaters engagiert. In Bremen entfalteten sich auf einen Schlag ihre ganzen schöpferischen Möglichkeiten. Ihr erstes Stück hieß &amp;#039;&amp;#039;Fünf Tage, fünf Nächte&amp;#039;&amp;#039; und wurde in einem relativ engen, schmalen Raum, dem ehemaligen Kino &amp;#039;&amp;#039;[[Concordia (Theater)|Concordia]]&amp;#039;&amp;#039;, aufgeführt. Diese Räumlichkeiten nutzte Reinhild Hoffmann für das Bremer Tanztheater immer wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hochzeit&amp;#039;&amp;#039; war ihr nächstes Tanzstück, das den gesamten Themenkomplex um Brautwerbung, Hochzeit, Hochzeitsnacht, Ehe, Schwangerschaft behandelte, in allen Stimmungslagen, vom Humor bis zu tiefem Ernst. 1980 folgten &amp;#039;&amp;#039;Unkrautgarten&amp;#039;&amp;#039; über familiäre Neurosen, &amp;#039;&amp;#039;[[Erwartung (Schönberg)|Erwartung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pierrot Lunaire]]&amp;#039;&amp;#039; zu Musik von [[Arnold Schönberg]] und &amp;#039;&amp;#039;Könige und Königinnen&amp;#039;&amp;#039;, ein Stück, das eine Einladung zum [[Berliner Theatertreffen]] erhielt. Gerhard Bohners Vertrag in Bremen wurde 1981 nicht verlängert und Reinhild Hoffmann war nun allein für die Tanzsparte zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 choreografierte sie &amp;#039;&amp;#039;Callas&amp;#039;&amp;#039;, das sich mit der Theaterscheinwelt auseinandersetzte. 1984 folgte &amp;#039;&amp;#039;Dido und Äneas&amp;#039;&amp;#039;. Diese Werke werden zu ihren gelungensten gezählt. 1985 brachte sie &amp;#039;&amp;#039;Föhn&amp;#039;&amp;#039; auf die Bühne, 1986 &amp;#039;&amp;#039;Verreist&amp;#039;&amp;#039;, womit Reinhild Hoffmann und ihr Ensemble Abschied von der Bremer Bühne nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schauspielhaus Bochum ==&lt;br /&gt;
Ihr nächstes Engagement fand am [[Schauspielhaus Bochum]] statt, was für eine Tanzkompanie ein Novum darstellte. Ihr erstes Stück dort war &amp;#039;&amp;#039;Machandl&amp;#039;&amp;#039; (1987), ein Versuch über das Märchenerzählen, der mehr dem Theater als dem Tanztheater verpflichtet war. Weitere Bochumer Stücke waren &amp;#039;&amp;#039;Von einem, der auszog ...&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Horatier nach Heiner Müller&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ich schenk mein Herz, Denn ein für alle Male ists Orpeheus, wenn es singt&amp;#039;&amp;#039; (1994) und die Gemeinschaftsproduktion &amp;#039;&amp;#039;Hof&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/hoffmann-reinhild |titel=Reinhild Hoffmann - Enzyklopädie - Brockhaus.de |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arbeit am Schauspielhaus verstand sie als den Versuch, [[Schauspiel]] und Tanz näher zusammenzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freie Arbeit ==&lt;br /&gt;
Ab 1995 war Hoffmanns Bochumer Kompanie durch öffentliche Mittel nicht mehr finanzierbar und wurde aufgelöst. Seitdem arbeitet die inzwischen in [[Berlin]] lebende Künstlerin als freie Choreografin und Opernregisseurin. So inszenierte sie 2003 &amp;#039;&amp;#039;Ariadne auf Naxos&amp;#039;&amp;#039; von [[Richard Strauss]] und 2005 zusammen mit Isabel Mundry &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen aus der Fremde&amp;#039;&amp;#039; am [[Nationaltheater Mannheim|Mannheimer Nationaltheater]]. Im Oktober 2008 folgte eine Inszenierung der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Salome (Oper)|Salome]]&amp;#039;&amp;#039; von Richard Strauss am [[Theater Aachen]] unter der musikalischen Leitung von [[Marcus R. Bosch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Reinhild Hoffmann erhielt 1982 den [[Deutscher Kritikerpreis|Deutschen Kritikerpreis]] und 1992 das [[Bundesverdienstkreuz]] Erster Klasse. 1997 wurde sie zum Mitglied der [[Akademie der Künste Berlin]] gewählt. Sie übernahm 2007 den Vize-Vorsitz der Sektion Darstellende Kunst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adk.de/de/akademie/mitglieder/senat.htm?we_objectID=28494 Seit 2007 Stellvertretende Direktorin der AdK Sektion Darstellende Kunst].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurde sie mit dem [[Deutscher Tanzpreis|Deutschen Tanzpreis]] für ihr Lebenswerk geehrt. Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Reinhild Hoffmann gehört zur Pioniergeneration des deutschen Tanztheaters. Für den Tanz in Deutschland war ihr künstlerisches Schaffen von überragender Bedeutung. Sie trug dazu bei, den Tanz als Gattung zu emanzipieren und in Kunst und Gesellschaft zu verankern.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dachverband-tanz.de/home/news-aktuell/bekanntgabe-der-preistraegerinnen-des-deutschen-tanzpreis-2022 |titel=Bekanntgabe der Preisträger*innen des Deutschen Tanzpreis 2022 |werk=dachverband-tanz.de |datum=2022-05-04 |sprache= |abruf=2022-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Koegler]], [[Helmut Günther (Autor)|Helmut Günther]]: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Ballettlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1984, ISBN 3-15-010328-2, S.&amp;amp;nbsp;202.&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theaterlexikon]]. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker. Von Christine Dössel und [[Marietta Piekenbrock]] unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher&amp;#039;&amp;#039;. 1995, 2. Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S.&amp;amp;nbsp;312 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/32306 Reinhild-Hoffmann-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128830387|VIAF=48529620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoffmann, Reinhild}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanztheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoffmann, Reinhild&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Tänzerin und Choreografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sorau]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchbibliothek</name></author>
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