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	<title>Reinhardtsgrimma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:09:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhardtsgrimma&amp;diff=148081&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Bild in Infobox eingefügt</title>
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		<updated>2025-05-05T15:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild in Infobox eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Glashütte (Sachsen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Glashütte&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Reinhardtsgrimma COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/53/32.7/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/45/13.7/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 328 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 734&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.glashuette-sachs.de/de/datei/anzeigen/id/6173,22/02_2021.pdf |titel=Stadt Glashütte – Amts- und Mitteilungsblatt |seiten=4 |format=PDF |abruf=2022-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2008-01-02&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01768&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035053&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Reinhardtsgrimma Schloss (06).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Schloss Reinhardtsgrimma&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhardtsgrimma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Glashütte (Sachsen)|Glashütte]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] im [[Sachsen|Freistaat Sachsen]]. Vor dem 2. Januar 2008 war er eine eigenständige, [[Verwaltungsgemeinschaft (Sachsen)|verwaltungsgemeinschaftsfreie]] Gemeinde mit 3002 Einwohnern (2006) auf einer Fläche von 53,81&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardtsgrimma (01) 2006-05-11.jpg|mini|Blick auf Reinhardtsgrimma]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardtsgrimma Kirche (01).jpg|mini|Blick auf die 1742 umgebaute Kirche, im Inneren befindet sich eine Orgel von [[Gottfried Silbermann]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardtsgrimma Mittelmühle (01).jpg|mini|Blick auf die Mittelmühle. Die bereits 1578 erwähnte Mittelmühle war eine von vier Mühlen in Reinhardtsgrimma.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lockwitzbach, reinhardtsgrimma.jpg|mini|Lockwitzbach und alte Brücke am Schlosspark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardtsgrimma.jpg|mini|Reinhardtsgrimma von Südosten aus]]&lt;br /&gt;
Die Ortschaft befindet sich etwa 20&amp;amp;nbsp;km südlich der Landeshauptstadt [[Dresden]] und etwa 6&amp;amp;nbsp;km östlich der Großen Kreisstadt [[Dippoldiswalde]]. Sie liegt am Nordhang des [[Osterzgebirge]]s zwischen den für die Region markanten Flüssen [[Rote Weißeritz]] und [[Müglitz (Fluss)|Müglitz]] zu beiden Seiten des [[Lockwitzbach]]es. Dieser wird im Gemeindegebiet im [[Hochwasserrückhaltebecken Reinhardtsgrimma]] bei extremer Hochwasserlage aufgestaut. Das Gemeindegebiet wird nördlich durch die Wendisch-Carsdorfer Verwerfung abgegrenzt, auf der auch der [[Wilisch (Berg)|Wilisch]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 170|B 170]] verläuft westlich von Reinhardtsgrimma und ist gut erreichbar. Außerdem wird das Gebiet des Ortsteils östlich durch die Müglitztalbahn tangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Reinhardtsgrimma waren:&lt;br /&gt;
* Reinhardtsgrimma&lt;br /&gt;
* [[Cunnersdorf (Glashütte)|Cunnersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hausdorf (Glashütte)|Hausdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hermsdorf am Wilisch]]&lt;br /&gt;
* [[Hirschbach (Glashütte)|Hirschbach]]&lt;br /&gt;
* [[Niederfrauendorf]] und [[Oberfrauendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20130314240MDR Reinhardtsgrimma Dorfkirche.jpg|mini|Kirche Reinhardtsgrimma]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20121209065DR Reinhardtsgrimma Kirche.jpg|mini|Kirche Reinhardtsgrimma, Patronatsloge]]&lt;br /&gt;
Reinhardtsgrimma wurde 1206 erstmals urkundlich erwähnt, im Jahr 1350 Hermsdorf. Die Ortsteile [[Oberfrauendorf]] und [[Cunnersdorf (Glashütte)|Cunnersdorf]] werden im Jahr 1404 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gegend wurde in der Vergangenheit unter anderem durch den Bergbau geprägt. Bis ins späte Mittelalter war Reinhardtsgrimma in ein Ober- und ein Unterdorf gegliedert. Das Oberdorf unterstand der Verwaltung des Oberhofs (heutige Förderschule) und das Unterdorf der Verwaltung durch den Schlossherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1631 erwarb [[Joachim von Loß]] Reinhardtsgrimma.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Schattkowsky: Zwischen Rittergut, Residenz und Reich: die Lebenswelt des kursächsischen ... S. 102 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1765–1767 wurde das barocke [[Schloss Reinhardtsgrimma]] in seiner heutigen Form durch Oberlandbaumeister [[Johann Friedrich Knöbel]] im Auftrag von Kammerrat Johann Christoph Lippold im spätbarocken Stil mit englischen Park errichtet. Zuvor stand an gleicher Stelle eine Wasserburg. 1908 erwarb es Generalmajor&lt;br /&gt;
[[Maximilian Senfft von Pilsach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war eine Verlängerung der ehemaligen [[Überlandstraßenbahn]] [[Lockwitztalbahn]] von Kreischa bis nach Reinhardtsgrimma geplant, welche allerdings auf Betreiben des Reinhardtsgrimmaschen Schlossherren nicht durchgeführt wurde, da dieser die Abwanderung seiner billigen Arbeiter befürchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1995 wurden Cunnersdorf, [[Frauendorf (Glashütte)|Frauendorf]] und Hirschbach nach Reinhardtsgrimma eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1995.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1995 folgte Hausdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
* [[Chronstau]], Polen&lt;br /&gt;
* [[Villingendorf]], Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Reinhardtsgrimma befindet sich eine Grundschule und die Staatliche Weiterbildungsstätte für Landwirtschaft. Die Landwirtschaftsschule ist im Schloss untergebracht. Außerdem befindet sich im Oberdorf die Förderschule für geistig behinderte Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ortsteilen Reinhardtsgrimma und Cunnersdorf befinden sich außerdem Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturelles Leben und regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Es finden regelmäßig Konzerte in der Kirche und im Schloss statt. Die Bandbreite reicht von Orgelkonzerten auf der [[Gottfried Silbermann|Silbermannorgel]] bis hin zu Open-Air-Konzerten im Schlosspark. Vorwiegend handelt es sich um Konzerte des klassischen oder barocken Stils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche zu Reinhardtsgrimma finden regelmäßig Gottesdienste und Andachten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhardtsgrimmas Sportverein, der TSV 1894 (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;urn- &amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;port&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;erein), bietet verschiedene Sportangebote und einen eigenen Fußballverein. Regelmäßig finden auf dem Sportplatz Turniere statt und die Turnhalle wird von verschiedenen Sportgruppen genutzt. Im Ortsteil Cunnersdorf befindet sich eine Kegelbahn und im Ortsteil Hausdorf ein anmietbarer Festsaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2006 fand eine Festwoche aus Anlass der 800-Jahr-Feier des Ortes statt. Es gab vielfältige kulturelle Angebote. Den Abschluss bildete ein ungefähr zweistündiger Festumzug mit über 40 einzelnen Bildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Reinhardtsgrimma|Kirche]] mit Orgel von [[Gottfried Silbermann]] aus dem Jahre 1731&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank-Harald Greß |url=http://silbermann.org/orgeln/reinhardtsgrimma.htm |titel=Orgel von Gottfried Silbermann |titelerg=in der Dorfkirche |hrsg=www.silbermann.org |datum=2007 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170318090036/http://silbermann.org/orgeln/reinhardtsgrimma.htm |archiv-datum=2017-03-18 |abruf=2010-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schloss Reinhardtsgrimma|Barockschloss]] mit englischem Landschaftsgarten&lt;br /&gt;
* [[Klassizismus|klassizistisches]] Badehaus&lt;br /&gt;
* Alter Schlossfriedhof&lt;br /&gt;
* Pilzmuseum im Erbgericht&lt;br /&gt;
:In Reinhardtsgrimma befindet sich im 1830 erbauten und in den letzten Jahren rekonstruierten Erbgericht das Pilzmuseum Reinhardtsgrimma. Das Museum wird von Ulla Falz aus Reinhardtsgrimma mit Unterstützung durch den Pilzsachverständigen Reiner Helwig aus Dippoldiswalde geleitet. Geöffnet ist das Pilzmuseum an Sonn- und Feiertagen von April bis November.&lt;br /&gt;
* Buschhäuser in der [[Reinhardtsgrimmaer Heide]]&lt;br /&gt;
* Märchenwiese mit Streichelzoo&lt;br /&gt;
* Burgruine [[Grimmstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Christian von Tettau]] (1681–1747), Oberberghauptmann&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich von Rumohr|Carl Friedrich Freiherr von Rumohr]] (Pseudonym: &amp;#039;&amp;#039;Joseph König&amp;#039;&amp;#039;) (1785–1843), Kunsthistoriker, Schriftsteller, Zeichner, Radierer, Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Karl Neumer]] (1887–1984), Radrennfahrer und Olympiamedaillengewinner&lt;br /&gt;
* [[Charlotte Zeibig]] (1919–2014), Weltmeisterin im Sportkegeln&lt;br /&gt;
* [[Günter Vogler]] (1933–2025), Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Senfft von Pilsach]] (1854–1931), Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Martin Kreisig]] (1856–1940), Pädagoge, Gründer des Robert-Schumann-Museums Zwickau und der Robert-Schumann-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* [[Richard Pusch]] (1912–1998), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Herbert Collum]] (1914–1982), Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|2|71|82|Reinhardsgrimma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://reinhardtsgrimma.de/ Reinhardtsgrimma] – offizielle Homepage der Gemeinde Reinhardtsgrimma&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Glashütte (Sachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4620178-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Glashütte, Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1206]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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