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	<title>Reinhardsbrunn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bötsy: /* Weblinks */ + 1</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhardsbrunn Schloss 01.jpg|mini|Ansicht von Norden 2020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardsbrunn Schloss 02.jpg|mini|Westansicht des Hauptgebäudes 2020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardsbrunn Schloss 04.jpg|mini|Ansicht von Süden 2020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskapelle Reinhardsbrunn.JPG|mini|Schlosskapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lange SachsenThüringenAnhalt Heft33 1.jpg|mini|Schloss Reinhardsbrunn, 1850er-Jahre]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhardsbrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Thüringen|thüringischen]] Kleinstadt [[Friedrichroda]] im [[Landkreis Gotha]]. In Reinhardsbrunn befand sich das [[Hauskloster]] der [[Landgrafschaft Thüringen|Landgrafen von Thüringen]]. Auf dessen Ruine wurde 1827 das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Reinhardsbrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Kloster ===&lt;br /&gt;
Die Gründung des [[Benediktinerkloster]]s erfolgte 1085 durch den Thüringer Grafen [[Ludwig der Springer]] in der Nähe seiner [[Stammburg]], der [[Schauenburg (Friedrichroda)|Schauenburg]] bei Friedrichroda. Ein [[Konvent (Kloster)|Konvent]] aus [[Kloster Hirsau|Hirsau]] bezog Reinhardsbrunn, das mit Hirsau und [[Cluny]] verbrüdert war und seit 1092 unter päpstlichem Schutz stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutung erlangte das Kloster als Zentrum der [[Hirsauer Reform]]en innerhalb Thüringens, aber auch als [[Hauskloster]] und [[Grablege]] der zu [[Graf#Landgraf|Landgrafen]] von Thüringen aufgestiegenen [[Ludowinger]]. Zwischen 1156 und 1168 stellte der Reinhardsbrunner [[Benediktiner]]mönch, Abt des Klosters und [[Bibliothekar]] [[Sindold]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner E. Gerabek]]: &amp;#039;&amp;#039;Sindold von Reinhardsbrunn OSB.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Band 8, Sp. 1277 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner E. Gerabek: &amp;#039;&amp;#039;Sindold von Reinhardsbrunn.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1337.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine 100 Texte umfassende [[Epistolografie|Briefsammlung]] (&amp;#039;&amp;#039;Reinhardsbrunner Briefsammlung&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;F. Peeck: &amp;#039;&amp;#039;Die Reinhardsbrunner Briefsammlung.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1952 (= &amp;#039;&amp;#039;MGH, Ep. sel.&amp;#039;&amp;#039;, Band 5), Neudruck München 1985).&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen. Zu dieser gehören Briefe des 12. Jahrhunderts aus dem Klosterbetrieb und aus Briefwechseln mit der Familie der Landgrafen, aber auch Muster, Stilübungen und theoretisches Material über die Kunst des Briefeschreibens.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Briefsammlung: Friedel Peeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reinhardsbrunner Briefsammlung&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Germaniae Historica]].&amp;#039;&amp;#039; Epp. sel. 5), München 1985 (= Nachdruck Weimar 1952), ISBN 3-921575-08-7.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reinhardsbrunner [[Chronik]], die um 1340 bis 1349 zusammengetragen wurde, liefert &amp;lt;!-- unglaubwürdige?--&amp;gt;Nachrichten aus der Zeit vom 6. Jahrhundert bis 1338. Sie beinhaltet die Geschichte des Klosters selbst, von seiner Gründung an, der Familie der Ludowinger, der [[Landgrafschaft Thüringen]] und ihren Übergang an die [[Haus Wettin|Wettiner]], aber auch des Deutschen Reichs. Als Vorlage dienten zum Teil auch [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quellen]], die mittlerweile als verloren gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 13. Jahrhundert setzte allmählich der Niedergang des Klosters Reinhardsbrunn ein, verstärkt durch das Aussterben der Ludowinger 1247 und durch einen Brand im Kloster 1292. Doch auch unter den [[Haus Wettin|Wettinern]], die den Ludowingern als Landgrafen folgten, diente Reinhardsbrunn noch mehrmals als Grablege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525, während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegs]], wurde das Kloster geplündert und zerstört. Die Mönche flohen nach [[Gotha]], der Klosterbesitz wurde dem [[Kurfürst]]en von [[Kurfürstentum Sachsen|Sachsen]] verkauft. Aus dem Klosterbesitz wurde das [[Amt Reinhardsbrunn]] gebildet. [[Zella-Mehlis|Zella St. Blasii]], welches bisher zum Kloster gehörte, kam dabei an das [[Amt Schwarzwald]]. Fünf Jahre später, im Januar 1530, wurden neun [[Täufer]] auf Reinhardsbrunn festgehalten und vom Gothaer [[Superintendent]]en [[Friedrich Myconius]] vernommen. Sechs von ihnen waren nicht bereit, ihren reformatorisch-täuferischen Standpunkt zu widerrufen, und wurden anschließend hingerichtet. Sie waren die ersten Täufer, die allein wegen ihres Glaubens unter einer lutherischen Regierung umgebracht wurden. [[Philipp Melanchthon]] verteidigte diese Hinrichtungen später in einem Brief an Myconius.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GAMEO|reinhardsbrunn_thuringia_germany|Reinhardsbrunn (Thuringia, Germany)|Autor=[[Christian Hege (Journalist)|Christian Hege]] und [[Christian Neff]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GAMEO|gotha_thuringia_germany|Gotha (Thuringia, Germany)|Autor=Christian Hege und Christian Neff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An die Getöteten erinnert seit 2013 eine Gedenkstele.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Simmen: &amp;#039;&amp;#039;Von den Täufern lernen.&amp;#039;&amp;#039; In [[Glaube und Heimat (Zeitung)|Glaube und Heimat]] vom 19. Januar 2025, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klostergebäude verfielen während der folgenden Jahrzehnte. 1952 wurden die zwischenzeitlich bereits andernorts aufgestellten [[Grabstein]]e der Landgrafen in die [[Georgenkirche (Eisenach)|Georgenkirche]] in [[Eisenach]] verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bau- und Nutzungsgeschichte ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0009615 Friedrichroda-Reinhardsbrunn. Schloss Reinhardsbrunn.jpg|mini|Ansicht um 1925]]&lt;br /&gt;
Nach dem Verfall des Klosters baute Herzog [[Friedrich Wilhelm I. (Sachsen-Weimar)|Friedrich Wilhelm I. von Weimar]] im Jahre 1601 ein Amtshaus für das [[Amt Reinhardsbrunn]]. Sein Bruder [[Johann (Sachsen-Weimar)|Johann]] plante den Wiederaufbau von Reinhardsbrunn; bis es zur Bauausführung kam, war er bereits verstorben. Unter seiner Witwe [[Dorothea Maria von Anhalt|Dorothea Maria]] entstand zwischen 1607 und 1616 der Grundriss mit den Hauptgebäuden. In den Folgejahren entstanden Verbindungsbauten, in welche vermutlich Reste der Klosterbauten eingebunden wurden. Teile der Bauten entstanden unter Herzog [[Friedrich II. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Friedrich II. von Gotha-Altenburg]] um 1706.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den westlichen Bau bildete das Hauptgebäude, „das hohe Haus“ oder „Schloss“ genannt, auf dessen Grundmauern, unter Benutzung der Ecktürme, unter Herzog [[Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Ernst I. von Coburg und Gotha]] 1826/1827 ein [[Lustschloss]] im Stil der [[Neugotik]] entstand. Baurat [[Gustav Eberhard (Architekt)|Gustav Eberhard]] (1805–1880) aus Gotha und [[Carl Alexander Heideloff]] aus [[Nürnberg]] waren die Verantwortlichen für die Bauausführung. Nordöstlich stößt das Saalgebäude als kurzer Flügel an das Hauptgebäude, südlich, und damit fast parallel zum Hauptgebäude, verläuft die „Hirschgalerie“. Diese entstand aus dem ehemaligen Amtsgebäude. Von diesem aus verläuft nach Osten zu „das neue Gebäude“, auch der „Lange Bau“ genannt, welches Bauteile des 15. Jahrhunderts enthält und später als Kirchgalerie diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche schließt östlich mit drei Seiten das Achteck und ersetzt die im Jahre 1855 abgerissene Kirche. Sie liegt etwas südlich der ehemaligen Klosterkirche und innerhalb des Raumes der ehemaligen [[Kreuzgang]]flügel. Diese ehemalige Kirche war ein großer, sehr aufwändig gestalteter Bau, dessen Größe ein Altargemälde zeigte, welches, Jacobs Traum darstellend, als Familiengedenktafel ausgeführt war. Im Jahre 1850 gelangte das von Christian Richter,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Lehfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Kunstgeschichte der Thüringischen Staaten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gustav Fischer, Jena 1900, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater des Hofmalers Christian Friedrich Richter (1587–1667), gemalte Bild in die [[Augustinerkirche (Gotha)|Augustinerkirche]] zu Gotha.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Grabtafeln wurden in den Kirchenneubau 1874 übernommen, nachdem sie zuvor bereits einige Male umgezogen waren. Die Grabsteine [[Friedrich I. (Meißen)|Friedrich des Gebissenen]] und seiner Gemahlin Elisabeth waren bereits 1552 aus der Grabstätte im [[Katharinenkloster (Eisenach)|Katharinenkloster Eisenach]] entfernt und in die Burgkapelle der neu erbauten [[Burg Grimmenstein (Gotha)|Burg Grimmenstein]] verbracht worden, ebenso die Grabplatten aus dem damals bereits aufgehobenen Kloster Reinhardsbrunn. Als die Burg 1567 zerstört wurde, gelangten die Steine in das ehemalige Giesshaus vor dem Grimmenstein. 1613 ließ Dorothea Maria sie ausbessern und im Jahr darauf an der südlichen Außenfront unter einem Schutzdach aufstellen. Im Jahre 1874 wurden sie im Inneren des Vorbaues der Kirche bzw. im Verbindungsraum von der Kirchgalerie aufgestellt, jedoch teilweise mit falschen Daten versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsgerichtsbezirk Tenneberg&amp;quot; /&amp;gt; Heute befinden sich die Platten in der [[Georgenkirche (Eisenach)|Georgenkirche]] zu [[Eisenach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Schloss herum entstand etwa 1850 ein Landschaftspark. Hier begegneten einander mehrmals die britische [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victoria]] und [[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan zur Schlossanlage Reinhardsbrunn.jpg|mini|300px|Lageplan (um 1880) – jedoch ohne Marstall und Kavalierhaus, die sich westlich der Hauptgebäude befinden.]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1891 wurde die Anlage in das &amp;#039;&amp;#039;Inventar der Kunstdenkmäler des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. 1945 erfolgte die entschädigungslose [[Enteignung]] des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha durch die [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetische Besatzungsmacht]]. So ging dem Herzogshaus auch Schloss Reinhardsbrunn samt Ausstattung und Park verloren. Danach übernahm das Land Thüringen die Immobilien und nutzte sie vorübergehend zur Schulung von Feuerwehr und Polizei. 1953 wurde das Schloss ein [[Hotel]] des „VEB Reisebüro“ der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], vor allem als Devisenbringer für Gäste aus Westdeutschland und dem westlichen Ausland. Bis 1990 war daher auch ein [[Intershop (Handel)|Intershop]] auf dem Schlossgelände ansässig. Das Schloss entwickelte sich zum Kultur- und Bildungszentrum, wo Konzerte und Kongresse stattfanden. Ab 1980 stand es als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ in der DDR-Denkmalliste. Im herzoglichen Außenpark errichtete und unterhielt zu DDR-Zeiten der [[Kombinat Kali|VEB Kali Werra]] das [[Zentrales Pionierlager|Pionierferienlager]] „[[Georgi Dimitroff]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verfall und Enteignung 2018/2021 ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] ereignete sich ein jahrzehntelanges Ringen um den Erhalt der Schlossanlage, die 1992 auch in das Denkmalbuch des neu gegründeten Freistaates Thüringen aufgenommen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Näheres zu den Problemen der Nachwende-Geschichte bis zur Enteignung bei Thomas Adametz, [[Holger Reinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Reinhardsbrunn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Restaurator im Handwerk. Die Fachzeitschrift für Restaurierungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 13, Heft 2, 2021, {{ISSN|1869-7119}}, S. 55–66, hier S. 64&amp;amp;nbsp;ff. – Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;Von Erneuerung und kollektivem Phantomschmerz. Interview mit Holger Reinhardt, Landeskonservator des Freistaats Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Restaurator im Handwerk. Die Fachzeitschrift für Restaurierungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 13, Heft 3, 2021, {{ISSN|1869-7119}}, S. 52–57. (Holger Reinhardt war als zuständiger Landeskonservator von Thüringen kundiger Zeitzeuge des Ringens um den Erhalt der denkmalgeschützten Schlossanlage.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre verkaufte die [[Treuhandanstalt]] das Hotel an zwei westliche Hotelgruppen. Das Vorhaben zur Entwicklung eines Fünfsterne-Hotels wurde aber aufgegeben. 2001 kam wegen der &amp;#039;&amp;#039;investiven gütlichen Einigung&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha]] und dem Land Thüringen eine Rückübertragung an das [[Haus Sachsen-Coburg und Gotha|Haus Sachsen-Coburg-Gotha]] bzw. seine Stiftungen, die mehrere Schlossmuseen unterhalten, nicht zustande. 2006 wurde das Schloss an die in Weimar ansässige Firma BOB Consult GmbH verkauft. 2008 kauften russische Investoren vom Unternehmen Rusintech die BOB Consult GmbH zusammen mit dem Schloss für 12 Millionen Euro. Die Umstände der Transaktion ließen bei der Thüringer Staatsanwaltschaft den Verdacht auf [[Geldwäsche]] aufkommen. 2009 leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen ein. Rusintech wurde wenige Monate vor der Transaktion mit einem Anfangskapital von 10.000 Rubel gegründet und ihr Umsatz belief sich im Jahr 2008 auf Null. Laut Ermittlungen kamen die 12 Millionen Euro aus einem [[Offshore-Finanzplatz|Offshore-Konto]] des russischen [[Liste der Abgeordneten der 5. Staatsduma der Russischen Föderation|Duma-Abgeordneten]] Anatoli Iwanowitsch Ostrjagin von der regierenden Partei [[Einiges Russland]]. Ostrjagins in London lebender Sohn Konstantin ist der Geschäftsführer der Firma, die das Schloss kaufte. Der russische Besitzer nahm auf das Schloss Hypotheken auf. Auf der Immobilie lasten seitdem Schulden von fast zehn Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWSiberia&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dw.com/ru/замок-райнхардсбрунн-проклятие-сибирских-денег/a-44507498 &amp;#039;&amp;#039;Замок Райнхардсбрунн: проклятие сибирских денег&amp;#039;&amp;#039;] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Schloss Reinhardsbrunn: Fluch des sibirischen Geldes&amp;#039;&amp;#039;). In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Welle.&amp;#039;&amp;#039; 10. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schlosseigentümer ließ die vom Thüringer Landratsamt gestellten Fristen verstreichen und unternahm nichts zur Renovierung oder Sicherung der Immobilie. Thüringen sicherte das Gebäude und reparierte das Dach auf eigene Kosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWSiberia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wieland Fischer |url=https://www.tlz.de/politik/article219339823/Schloss-Reinhardsbrunn-20-000-Euro-fuer-Sicherungsarbeiten.html |titel=Schloss Reinhardsbrunn: 20.000 Euro für Sicherungsarbeiten |werk=Thüringische Landeszeitung |datum=2013-06-04 |sprache=de |abruf=2024-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2011 gibt es einen „Förderverein Schloss und Park Reinhardsbrunn“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christfried Boelter: &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Reinhardsbrunn – Denkmal in Not.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hörselberg-Bote.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 90, 2012, S. 15–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des kritischen Zustands des Schlosses erklärte Thüringens Ministerpräsidentin [[Christine Lieberknecht]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) die Angelegenheit 2013 zur „Chefsache“: „Schloss und Park Reinhardsbrunn müssen schnellstens vor dem Verfall gerettet werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eins der schönsten Stückchen Erde. Bedrohtes Kulturerbe: Schloss Reinhardsbrunn in Thüringen verfällt zusehends.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 20. Juni 2013, S. 27 ([https://www.genios.de/presse-archiv/artikel/FAZ/20130620/eins-der-schoensten-stueckchen-erde/FD1201306203810460.html Abschrift] auf www.genios.de, abgerufen am 8. Mai 2021. Beschränkter Zugriff auf das FAZ-Online-Archiv wegen Bezahlschranke).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurde seit 2016 die [[Enteignung]] der Anlage angestrengt, um das Denkmal erhalten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.jumpradio.de/nachrichten/reinhardsbrunn-enteignung-verzoegerung-100_zc-900c92a7_zs-e5ef66bf.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Weiter Hängepartie um Schloss Reinhardsbrunn.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160815131616}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/schloss-reinhardsbrunn-enteignungsverfahren-100.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Schloss Reinhardsbrunn Hoff: Enteignung wird lange dauern.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160816204539}} [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]]-Thüringen, 16. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Mudra |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article222355601/Enteignung-von-Schloss-Reinhardsbrunn-kostet-Millionen.html |titel=Enteignung von Schloss Reinhardsbrunn kostet Millionen |werk=Thüringer Allgemeine |datum=2017-02-04 |sprache=de |abruf=2024-03-24 |kommentar=ursprünglich auch Ostthüringer Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Juli 2018 wurde das Schloss durch das [[Thüringer Landesverwaltungsamt|Landesverwaltungsamt Thüringen]] förmlich enteignet und an den Freistaat Thüringen übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.insuedthueringen.de/region/thueringen/thuefwthuedeu/Schloss-Reinhardsbrunn-enteignet-um-es-zu-retten;art83467,6220860 |titel=Schloss Reinhardsbrunn - enteignet, um es zu retten |werk=insuedthueringen.de |hrsg= |datum=2018-07-10 |abruf=2021-05-08 |kommentar=Beschränkt einsehbar, wegen Bezahlschranke}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henry Bernhard im Gespräch mit Gabi Wuttke |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/reinhardsbrunn-in-thueringen-wie-ein-schloss-durch.1013.de.html?dram:article_id=463371 |titel=Reinhardsbrunn in Thüringen. Wie ein Schloss durch Enteignung gerettet wird |werk=www.deutschlandfunkkultur.de |hrsg=Deutschlandfunk Kultur |datum=2019-11-13 |abruf=2021-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der erst im Februar 2021 endgültigen Rechtskräftigkeit der Enteignung ist nun vorgesehen, die Liegenschaft in die [[Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten]] zu geben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enteignung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/west-thueringen/gotha/schloss-reinhardtsbrunn-enteignung-rechtskraeftig-100.html |titel=Enteignung rechtskräftig Schloss Reinhardsbrunn gehört endgültig dem Land Thüringen |werk=mdr.de |hrsg=Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) |datum=2021-02-26 |abruf=2021-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Thüringens Ministerpräsident [[Bodo Ramelow]] ([[Die Linke]]) erklärte zum Abschluss des Enteignungsverfahrens: „Unser Anliegen war stets, dieses wichtige Kulturgut, die Schloss- und Parkanlage Reinhardsbrunn, so zu sichern und zu entwickeln, wie es die bisherige Eigentümerin leider nicht getan hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enteignung&amp;quot; /&amp;gt; Das Enteignungsverfahren stellt den bisher einzigen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enteignung&amp;quot; /&amp;gt; Fall in Deutschland dar, bei dem eine Denkmalenteignung erfolgreich durchgeführt wurde, nachdem Eigentümer ein Baudenkmal zuvor mutwillig dem Verfall und der Zerstörung preisgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabplatten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabplatten der Thüringer Landgrafen Reinhardsbrunn.png|mini|Grabplatten der Thüringer Landgrafen, ehemals an der Westwand der Schlosskapelle Reinhardsbrunn, Fotografie von 1891]]&lt;br /&gt;
Die Grabplatten der [[Ludowinger|Thüringer Landgrafen]], die seit 1952 in der [[Georgenkirche (Eisenach)|Georgenkirche]] zu Eisenach stehen, stellen Reproduktionen der ursprünglichen dar, die vermutlich bei einem Brand 1292 zerstört wurden. Drei der Steine entstanden durch denselben [[Bildhauer]] um 1320, der Rest scheint um die Mitte des 14. Jahrhunderts gearbeitet worden zu sein. Nach der Restaurierung der Steine unter Herzogin [[Dorothea Maria von Anhalt|Dorothea Maria]] erfolgte eine weitere durch den Bildhauer Wolfgang aus Gotha im Jahre 1864. Die acht Steine waren an der Westwand der Schlosskapelle Reinhardsbrunn aufgestellt, an der Nordwand befand sich auf einem Sockel mit der Jahreszahl 1301 eine Gedenkplatte für einen nicht mehr bekannten Verstorbenen, da die Inschrift nur noch bruchstückhaft erkennbar war. An der Ostwand standen die Grabplatten von Friedrich I., der Gebissene oder Freidige († 1323), davor in einem Kasten seine Gebeine, daneben die Platte seiner Gemahlin Elisabeth von [[Arnshaugk]] († 1359). Grabplatten an der Südwand waren vermutlich die des [[Abt]]es Hermann († 1168) und eines Diether von Isenburg († um 1406?). In der Kirche selbst war eine [[Gruft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsgerichtsbezirk Tenneberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Grabplatten finden sich im Chor der Georgenkirche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für [[Ludwig der Springer|Ludwig den Springer]] ([[Ludowinger]]) († 1123), Stifter von Kloster Reinhardsbrunn&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Adelheid († 1110), Gemahlin von Ludwig dem Springer&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Landgraf [[Ludwig I. (Thüringen)|Ludwig I.]] († 1140), Sohn des Gründers&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Landgraf [[Ludwig II. (Thüringen)|Ludwig II.]], den Eisernen († 1172), Sohn Ludwigs I.&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Landgräfin [[Jutta Claricia von Thüringen|Jutta]] († 1191), Gemahlin von Ludwig II., Schwester von Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]]&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Landgraf [[Ludwig III. (Thüringen)|Ludwig III.]], den Frommen († 1190), Sohn Ludwigs II.&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Landgraf [[Ludwig IV. (Thüringen)|Ludwig IV.]], den Heiligen († 1227), Neffe Ludwigs III. und Gemahl der Heiligen [[Elisabeth von Thüringen]]&lt;br /&gt;
* Figurengrabplatte für Landgraf [[Hermann II. (Thüringen)|Hermann II.]] († 1241), Sohn Ludwigs IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reinhardsbrunn Schloss.JPG|Kavalierhaus&lt;br /&gt;
Kavalierhaus Reinhardsbrunn.JPG|Rückansicht des Kavalierhauses&lt;br /&gt;
Marstall Reinhardsbrunn.JPG|Marstall&lt;br /&gt;
Alte Ansicht Reinhardsbrunn.png|Ansicht von Reinhardsbrunn im 17. Jahrhundert (nach Pollack)&lt;br /&gt;
Lange SachsenThüringenAnhalt Heft47 2.jpg|Ansicht von Schloss Reinhardsbrunn 1860&lt;br /&gt;
Ansichten Deutschland Bokelmann 095.jpg|Ansicht, ca. Mitte des 19. Jh.&lt;br /&gt;
Schloss reinhardsbrunn axb01.jpg|Schloss Reinhardsbrunn im Jahr 1901&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Münzstätte ===&lt;br /&gt;
Sachsen-Weimar hatte in Reinhardsbrunn eine Kippermünzstätte, in der in der Kipper- und Wipperzeit [[Kippertaler|Kippermünzen]] geprägt wurden. Als in Thüringen und Sachsen noch das minderwertige Geld geprägt wurde, ließ Sachsen-Weimar bereits 1622 in Reinhardsbrunn, danach in [[Münzstätte Weimar|Weimar]], wieder Reichstaler, die sogenannten [[Pallastaler]] prägen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann David Köhlers, P.P. Im Jahr 1737. wöchentlich herausgegebener Historischer Münz-Belustigung ..., Band 9, S. XIX: Taler 1622 und 1623 mit Bezug auf die Kipper- und Wipperzeit&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Johanniskapelle im Schlosspark ==&lt;br /&gt;
Im Areal der mittelalterlichen Klosteranlage fand die Evangelische Kirche Thüringens einen Ort für das Stift Reinhardsbrunn, es entstanden Schulungs- und Tagungsräume, eine Begegnungsstätte und die 2001 erbaute Johanniskapelle. Am 24. Juni 2001, dem [[Johannistag]], wurde sie eingeweiht. Diese auch als „Radfahrerkapelle“ bekannt gewordene Kirche steht im Schlosspark und wurde gelegentlich, z.&amp;amp;nbsp;B. an kirchlichen Feiertagen, sakral genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardsbrunn-Johanniskapelle-4.JPG|mini|hochkant|Grabplatte (Abguss) von Ludwig IV.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HE-1211.JPG|mini|Gedenkstein für die Heilige Elisabeth&amp;lt;ref&amp;gt;Koordinaten des Gedenksteins: {{Coordinate|NS=50.869054|EW=10.557000 |type=landmark|dim=20 |region=DE|text=DMS |name=Gedenkstein in Friedrichroda, Ortsteil Reinhardsbrunn, Deutschland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen Nachbau der Johanniskirche des Hl. [[Bonifatius]] von 724. Sie soll Taufkirche von Landgraf [[Ludwig IV. (Thüringen)|Ludwig IV.]] (Ehegatte der [[Elisabeth von Thüringen|Hl. Elisabeth]]) gewesen sein. Damals missionierte Bonifatius bei [[Altenbergen (Georgenthal)|Altenbergen]] und ließ am heutigen Kandelaber-Denkmal eine Kapelle bauen, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts mehrfach erweitert wurde. Im Nachbau der Kapelle im Schlosspark steht ein Abguss der Figurengrabplatte von Ludwig IV., das Original befindet sich in der Eisenacher [[Georgenkirche (Eisenach)|Georgenkirche]]. Ludwig ist im Kloster Reinhardsbrunn beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel in der Kapelle.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kirche bereits im Jahre 2010 an privat verkauft worden war, fanden im Juni 2020 der letzte Gottesdienst und ihre [[Profanierung]] statt, das Kirchengebäude wurde danach zu einer Ferienwohnung umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Carmen Fiedler: {{Webarchiv |url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/west-thueringen/gotha/reinhardsbrunn-kirche-entwidmung-100.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Warum Kirchen in Thüringen entwidmet werden.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20220517053825}} In: MDR, 15. Juli 2021, abgerufen am 4. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reinhardsbrunn-Johanniskapelle-3.JPG|Kapelle&lt;br /&gt;
Reinhardsbrunn-Johanniskapelle-1.JPG|Kapelle (2011)&lt;br /&gt;
Reinhardsbrunn-Johanniskapelle-5.JPG|Blick zum Altar &amp;lt;small&amp;gt;aus [[Seeberger Sandstein]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Unweit des Schlosses wurde 1870 der [[Bahnhof Reinhardsbrunn-Friedrichroda]] an der [[Bahnstrecke Fröttstädt–Georgenthal]] in Betrieb genommen. 1929 wurde Reinhardsbrunn auch durch die [[Thüringerwaldbahn]] erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Filmkulisse ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Szenen des berühmten DDR-Filmklassikers [[Rapunzel oder Der Zauber der Tränen|Rapunzel oder der Zauber der Tränen]] (1988) wurden auf und um Schloss Reinhardsbrunn gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Reinhartsbrunn |Band=12 |Seite=157–158}}&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte des Klosters Reinhardsbrunn 1089–1525 (Amt und Lustschloss).&amp;#039;&amp;#039; Reprint von 1843/2002, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, ISBN 978-3-936030-72-3, S. 253.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver von Wegele]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Annales Reinhardsbrunnenses&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Geschichtsquellen.&amp;#039;&amp;#039; 1). Frommann, Jena 1854 ([https://collections.thulb.uni-jena.de/receive/HisBest_cbu_00020697 collections.thulb.uni-jena.de] Digitalisat).&lt;br /&gt;
* Albert Naudé, &amp;#039;&amp;#039;Die Fälschung der Ältesten Reinhardsbrunner Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Reprint von 1883/2002, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, ISBN 978-3-936030-81-5.&lt;br /&gt;
* Albert Beck: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Reinhardsbrunn im Glanze seiner achthundertjährigen Geschichte. Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jacob Schmidt &amp;amp; Co., Friedrichroda 1930.&lt;br /&gt;
* Hanns-Jörg Runge: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Abriß von Friedrichroda und Reinhardsbrunn.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1. Ur- und Frühgeschichte und Mittelalter. Friedrichroda, 1995.&lt;br /&gt;
* [[Steffen Raßloff]], [[Lutz Gebhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Thüringer Landgrafen. Geschichte und Sagenwelt.&amp;#039;&amp;#039; Ilmenau 2017, ISBN 978-3-95560-055-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Friederike Kruse&lt;br /&gt;
   |Titel=Schloß Reinhardsbrunn bei Gotha&lt;br /&gt;
   |Reihe=Studien zur thüringischen Kunstgeschichte&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hain-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Rudolstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89807-010-7}}&lt;br /&gt;
*Thomas Adametz, [[Holger Reinhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloss und Park Reinhardsbrunn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Restaurator im Handwerk. Die Fachzeitschrift für Restaurierungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 13, Heft 2, 2021, {{ISSN|1869-7119}}, S. 55–66.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Geschichte des Klosters Reinhardsbrunn nebst einer Baugeschichte des Schlosses Reinhardsbrunn| Datum=1. Januar 2003| Herausgeber=Lorenz G Löffler| Autor=Sigmar Löffler|ISBN=3932655257| Verlag=Ulenspiegel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reinhardsbrunn}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4116951-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schloss-reinhardsbrunn.de/ Schloss Reinhardsbrunn], Internetseite des Informations- &amp;amp; Ausstellungszentrums Friedrichroda, abgerufen am 8. Mai 2021&lt;br /&gt;
* [https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-930964.html Schloss Reinhardsbrunn – Thüringens verlorenes Paradies], TV-Sendung des [[MDR Fernsehen|mdr]] vom 31. März 2020&lt;br /&gt;
* März 2021: [https://www.youtube.com/watch?v=hdTN9zHKOls &amp;#039;&amp;#039;Schloss Reinhardsbrunn im Dornröschenschlaf&amp;#039;&amp;#039;], auf [[YouTube]] (5:31 min, Film mit Luftaufnahmen vom 1. März 2021), abgerufen am 8. Mai 2021&lt;br /&gt;
* [https://nat.museum-digital.de/object/2027974 museum-digital: Theobald von Oer: Zeichnung: Reinhardsbrunn]&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesschau.de/inland/regional/thueringen/mdr-schloss-reinhardsbrunn-verein-wuenscht-sich-schnelleres-tempo-bei-sanierung-100.html &amp;#039;&amp;#039;Schloss Reinhardsbrunn: Verein wünscht sich schnelleres Tempo bei Sanierung&amp;#039;&amp;#039;] am 26. Februar 2026 auf tagesschau.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsgerichtsbezirk Tenneberg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
P. Lehfeld: &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; Heft XI: &amp;#039;&amp;#039;Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha. Landrathsamtsbezirk Waltherhausen. Amtsgerichtsbezirke Tenneberg, Thal und Wangenheim.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Gustav Fischer, Jena 1891, Teil &amp;#039;&amp;#039;Amtsgerichtsbezirk Tenneberg&amp;#039;&amp;#039;, S. 16–26 ([https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/PPN632944528/26/#topDocAnchor digitalesammlungen.uni-weimar.de]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Friedrichroda}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/52/06/N |EW=10/33/27/E |type=city |region=DE-TH |dim=2500 }}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4116951-7|LCCN=sh2004000327|VIAF=151303576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Friedrichroda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Friedrichroda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bötsy</name></author>
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