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	<title>Reinhard Wester - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:23:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Wester&amp;diff=1576001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ktiv: /* Weblinks */ + Pastorenverzeichnis</title>
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		<updated>2023-08-13T16:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + Pastorenverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhard Wester (1965).jpg|alternativtext=|mini|Bischof Wester auf der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands ([[VELKD]]) in Kiel 1965]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Reinhard Wester&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1902]] in [[Elberfeld]]; † [[16. Juni]] [[1975]] in [[Eutin]]) war [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Theologe]] und Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhard Wester studierte 1923–1927 [[Theologie]] in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Rostock|Rostock]], [[Kirchliche Hochschule Bethel|Bethel]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. Seine [[Ordination]] zum Pastor der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holstein|Schleswig-Holsteinischen Landeskirche]] erfolgte 1929 in Kiel. Dort trat er auch seine erste Stelle als Jugendpastor an. Er war 1929 Mitbegründer des „Bruderkeises junger Theologen“. 1932 wurde er zum Pastor in [[Westerland]]/[[Sylt]] berufen. Er sympathisierte seit 1931 zunächst mit der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen (DC)]]. Wester entwickelte sich jedoch schnell zu einem Gegner dieser Organisation, trat aus der von den DC dominierten Landes-Synode aus und gab seiner Gemeinde den Austritt aus dieser Organisation bekannt. Er schloss sich der [[Bekennende Kirche in Schleswig-Holstein|Bekennenden Kirche]] an und wurde nach kurzer Zeit von 1934 bis 1936 Vorsitzender des Landesbruderrates dieser dem [[Nationalsozialismus]] kritisch gegenüberstehenden kirchlichen Vereinigung. Wester wurde in der Folge von der [[Gestapo]] überwacht und im Mai 1941 verhaftet. Nach vierwöchiger Haft entließ man ihn, da man ihm keine strafbare Handlungen hatte nachweisen können. Er meldete sich freiwillig zum Militär, geriet in [[Kriegsgefangenschaft]] in [[Ägypten]], wo er als Lagerpfarrer tätig war, und kehrte erst 1947 aus Ägypten zurück. Es folgte die Ernennung zum Oberkirchenrat und Bischofsvikar, mit den Aufgaben eines Landespropstes für Schleswig betraut. Am 27. November 1947 wählte man ihn, auch aufgrund seiner Haltung während der NS-Zeit, zum neuen [[Bischof]] für [[Schleswig]].  Wester trat nach den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus für eine strikte Trennung von Kirche und Politik ein und versuchte dies auch in seinem Amt durchzusetzen. Von 1948 bis 1964 war Wester Landesbevollmächtigter für den diakonischen Dienst der Landeskirche Schleswig-Holstein und Vorsitzender des Landesverbandes für Innere Mission in Schleswig-Holstein, 1948 war er ebenfalls Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung der [[EKD]]. 1951 ernannte ihn die Theologische Fakultät der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] zum Ehrendoktor. Von 1957 bis 1965 war er Beauftragter der [[Evangelische Kirche in Deutschland|EKD]] für [[Umsiedler]] und [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Vertriebene]]. Die Ostdenkschrift der EKD im Jahr 1965, deren Kernbestandteil die Anerkennung der [[Oder-Neiße-Grenze]] bedeutete, veranlasste ihn zum Rücktritt von diesem Amt. Von 1964 bis 1967 war Reinhard Wester Vorsitzender der Kirchenleitung der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holstein|Schleswig-Holsteinischen Landeskirche]]. Im November 1967 ließ er sich als Bischof [[Emeritierung|emeritieren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orden ==&lt;br /&gt;
* 1967 [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen singen&amp;#039;&amp;#039;, Kiel: Ev. Jugendpfarramt für Schleswig-Holstein 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wächteramt der Kirche. Eine Predigt, gehalten am 23. Juni 1935 in der Kirche zu Westerland a. Sylt&amp;#039;&amp;#039;, Breklum: Amt für Volksmission 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lage der Schleswig-Holsteinischen Landeskirche und die Verantwortung der Gemeinde (1935)&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Karl Ludwig Kohlwage]], Manfred Kamper, Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Was vor Gott recht ist“. Kirchenkampf und theologische Grundlegung für den Neuanfang der Kirche in Schleswig-Holstein nach 1945. Dokumentation einer Tagung in Breklum 2015&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und bearbeitet von Rudolf Hinz und Simeon Schildt in Zusammenarbeit mit [[Peter Godzik]], Johannes Jürgensen und Kurt Triebel, Husum: Matthiesen Verlag 2015, S. 137–152 [http://www.geschichte-bk-sh.de/fileadmin/user_upload/Quellen/Die_Lage_der_Schleswig-Holsteinischen_Landeskirche_-_1935.pdf (online auf geschichte-bk-sh.de)]. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handreichung für den Konfirmandenunterricht. Erwägungen und Erfahrungen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 1937 (zusammen mit [[Paul Gerhard Johanssen]]).   &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spruch- und Liedplan zur Handreichung für den Konfirmanden-Unterricht&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ordnung des kirchlichen Lebens&amp;#039;&amp;#039;. Entwurf, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; 7 (1939) 773–780; 829–832; 888–893; 8 (1940) 41–44.  &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die missionierende Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Lutherisches Verlags-Haus 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche an der Grenze&amp;#039;&amp;#039;, in: Walter Bauer, Hellmut Heeger, Friedrich Hübner, Walter Zimmermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ich glaube eine heilige Kirche. Festschrift für D. Hans Asmussen zum 65. Geburtstag am 21. August 1963&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Evangelisches Verlagswerk 1963, S. 175–181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festgabe, Bischof em. D. Reinhard Wester zum 70. Geburtstag am 2. Juni 1972 gewidmet.&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1972, (&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; Reihe 2, 28, {{ZDB-ID|518520-8}}).&lt;br /&gt;
* Anna Wester: &amp;#039;&amp;#039;Niemand von uns lebt für sich selbst&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, Agentur des Rauhen Hauses, 1972.&lt;br /&gt;
* Willi Schwennen: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Wester&amp;#039;&amp;#039;, in: Wolfgang Prehn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeit, den schmalen Weg zu gehen – Zeugen berichten vom Kirchenkampf in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Kiel, Lutherische Verlagsgesellschaft, 2. Auflage 1985, S. 169–172 (ISBN 3-87503-027-3)&lt;br /&gt;
* Klauspeter Reumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Nationalsozialismus. Beiträge zur Geschichte des Kirchenkampfes in den evangelischen Landeskirchen Schleswig-Holsteins&amp;#039;&amp;#039; Wachholtz, Neumünster 1988, ISBN 3-529-02836-3, (&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; Reihe 1, 35 A).&lt;br /&gt;
* Annette Göhres, Ulrich Stenzel, Peter Unruh: &amp;#039;&amp;#039;Bischöfinnen und Bischöfe in Nordelbien 1924–2008&amp;#039;&amp;#039;. Lutherische Verlagsgesellschaft, Kiel 2008, ISBN 978-3-87503-131-7.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Kohlwage, Manfred Kamper, Jens-Hinrich Pörksen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Was vor Gott recht ist“. Kirchenkampf und theologische Grundlegung für den Neuanfang der Kirche in Schleswig-Holstein nach 1945. Dokumentation einer Tagung in Breklum 2015&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt und bearbeitet von Rudolf Hinz und Simeon Schildt in Zusammenarbeit mit Peter Godzik, Johannes Jürgensen und Kurt Triebel, Husum: Matthiesen Verlag 2015, ISBN 978-3-7868-5306-0; darin:&lt;br /&gt;
** Jens-Hinrich Pörksen: &amp;#039;&amp;#039;Bischof D. Reinhard Wester (1902–1975)&amp;#039;&amp;#039;, S. 136 f.&lt;br /&gt;
** Rudolf Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Ereignis im Leben Reinhard Westers (1940)&amp;#039;&amp;#039;, S. 153 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118631829}}&lt;br /&gt;
* Pastorenverzeichnis Schleswig-Holstein: &amp;#039;&amp;#039;[https://pastorenverzeichnis.de/person/heinrich-reinhard-wester/ Wester, Heinrich Reinhard]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Adalbert Paulsen]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;(1933–45 als Landesbischof für Schleswig-Holstein)&amp;lt;/small&amp;gt;|NACHFOLGER=[[Alfred Petersen (Theologe)|Alfred Petersen]]|AMT=[[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holstein|Bischof des Sprengels Schleswig der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holstein]]|ZEIT= [[1947]]–[[1967]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118631829|VIAF=74646297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Wester, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Schleswig (lutherisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche in Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wester, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wester, Heinrich Reinhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher, evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eutin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ktiv</name></author>
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