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	<title>Reinhard Schult - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Schult&amp;diff=735757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-04-22T08:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhard Schult.jpg|mini|Reinhard Schult (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Schult&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1951]] in [[Berlin]]; † [[25. September]] [[2021]] in oder nahe [[Bernau bei Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/liveticker/ddr-buergerrechtler-reinhard-schult-gestorben |titel=DDR-Bürgerrechtler Reinhard Schult gestorben |werk=[[B.Z.|bz-berlin.de]] |datum=2021-09-27 |abruf=2021-09-27 |zitat=Schult starb zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag am Samstag nach langer schwerer Krankheit, teilte einer seiner Freunde am Montag in Berlin mit.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[DDR-Opposition und Widerstand|Bürgerrechtler]] und [[Politiker]] ([[Neues Forum]]). Von 1991 bis 1995 gehörte er dem [[Berliner Abgeordnetenhaus]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
„Als Kind war er in die Fluchtpläne seiner Mutter, einer Krankenschwester in Berlin-Kaulsdorf, eingeweiht. Die Ausreise der Familie, die für den 13. August 1961 geplant war, scheiterte am Stacheldrahtzaun.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäkel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ilona Schäkel |url=https://revolution89.de/gesichter/reinhard-schult/28b1304d88d0f2c0e6f337257e59a98d/ |titel=Reinhard Schult |werk=revolution89.de |datum=2021-02-02 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beteiligte sich in der Jungen Gemeinde. Da Reinhard Schult wegen „mangelnder gesellschaftlicher Tätigkeit“ keine Zulassung zur [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]] erhalten hatte, wählte er die Ausbildung zum [[Berufsausbildung mit Abitur|Baufacharbeiter mit Abitur]]. Danach studierte er einige Monate [[evangelische Theologie]] am [[Sprachenkonvikt Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Engagement in Opposition und Widerstand bis zur Revolution 1989 in der DDR ===&lt;br /&gt;
Er verweigerte den Waffendienst in der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] und war von 1976 bis 1978 [[Bausoldat]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;jugendopposition&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jugendopposition.de/zeitzeugen/145520/reinhard-schult |titel=Reinhard Schult |werk=jugendopposition.de |hrsg=Hrsg. von der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] und der [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Kommando der Grenztruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jugendopposition.de/lexikon/personen/148248/biografie-reinhard-schult |titel=Biografie Reinhard Schult |werk=jugendopposition.de |hrsg=Hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Robert-Havemann-Gesellschaft |datum=2021-07-27 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Schult |url=https://www.jugendopposition.de/system/files/videos/converted/145292/145292_mp4_high.mp4 |titel=Jugendopposition in der DDR |werk=jugendopposition.de |hrsg=Hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Robert-Havemann-Gesellschaft |datum=2021-07-27 |format=mp4-Video; 21,5&amp;amp;nbsp;MB; 2:38&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1978 engagierte er sich in verschiedenen oppositionellen Gruppen. In einem Interview ging Reinhard Schult auf seine Beziehungen zur [[Evangelische Studierendengemeinde|Evangelischen Studentengemeinde]] (ESG) in Ost-Berlin ein, in der er im ESG-Friedenskreis aktiv war: „Da haben wir pazifistische Propaganda für die Bausoldaten gemacht, Texte zum Beispiel von [[Kurt Tucholsky|Tucholsky]], [[Erich Kästner|Kästner]], [[Wolfgang Borchert]] und die Bausoldatenverordnung im kirchlichen Raum verteilt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anne Seeck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Begehren, anders zu sein. Politische und kulturelle Dissidenz von 68 bis zum Scheitern der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Unrast Verlag, Münster 2012, ISBN 978-3-89771-530-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktivitäten und Mitglieder des ESG-Friedenskreises wurden von der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]] beobachtet, wobei die Überwachung Schults unter der Bezeichnung »Objekt &amp;#039;[[Pazifismus|Pazifist]]&amp;#039;« erfolgte. 1979/80 verbüßte er aufgrund von „Verbreitung illegaler Literatur“ eine achtmonatige [[Freiheitsstrafe]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0905-029, Berlin, Besetzer der Stasi-Zentrale Normannenstrasse.jpg|mini|Stasi-Besetzung im September 1990 Hinten, vierter von links: Reinhard Schult. Außerdem: [[Bärbel Bohley]] und [[Ingrid Köppe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bericht vom 1. Juni 1989 wurde Reinhard Schult vom Ministerium für Staatssicherheit zum „harten Kern“ seiner Gegner gezählt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Etwa 600 Personen sind den Führungsgremien zuzuordnen, während den sogen. harten Kern eine relativ kleine Zahl fanatischer, von sogen. Sendungsbewußtsein, persönlichem Geltungsdrang und politischer Profilierungssucht getriebener, vielfach unbelehrbarer Feinde des Sozialismus bildet. Dieser Kategorie zuzuordnen sind ca. 60 Personen, u. a. die Pfarrer [[Rainer Eppelmann]], [[Wolfram Tschiche]] und [[Christoph Wonneberger]] sowie [[Gerd Poppe|Gerd]] und [[Ulrike Poppe]], [[Bärbel Bohley]] und [[Werner Fischer (Bürgerrechtler)|Werner Fischer]]; die Personen [[Wolfgang Rüddenklau]], Schult, [[Thomas Klein (Bürgerrechtler)|Thomas Klein]] und [[Heiko Lietz]]. Sie sind die maßgeblichen Inspiratoren/Organisatoren politischer Untergrundtätigkeit und bestimmen mit ihren Verbindungen im Inland, in das westliche Ausland und zu antisozialistischen Kräften in anderen sozialistischen Staaten die konkreten Inhalte der Feindtätigkeit personeller Zusammenschlüsse und deren überregionalen Aktionsradius.&lt;br /&gt;
 |Autor=Ministerium für Staatssicherheit&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ministerium für Staatssicherheit der DDR |url=https://archive.org/details/1989-06-01_MfS-DDR_Bericht-ueber-Groesse-u-Zusammensetzung-der-subversiven-Gruppen |titel=Bericht über Größe und Zusammensetzung der oppositionellen und negativen Kräfte |datum=1989-06-01 |abruf=2021-09-27 |kommentar=wiedergegeben auf archive.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Schult hat sich in der [[DDR-Opposition und Widerstand|DDR-Widerstandsbewegung]] der 1980er Jahre unter anderem im &amp;#039;&amp;#039;Friedenskreis Friedrichsfelde&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gruppe Gegenstimmen]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche von Unten (DDR)|Kirche von Unten]]&amp;#039;&amp;#039; engagiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jugendopposition&amp;quot; /&amp;gt; Dabei gehörte er zu denjenigen, die eine Zusammenarbeit subversiver Gruppen mit der Ausreise-Bewegung entschieden ablehnten, aber dennoch auf eine revolutionäre Umgestaltung der DDR hinarbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. seine Statements bei der Podiums-Veranstaltung in Leipzig, dokumentiert in: Uwe Schwabe, Rainer Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Deutschland Ost nach Deutschland West. Oppositionelle oder Verräter?&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag, Leipzig 2003, ISBN 3-931801-38-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Im Herbst 1986 begann der illegale Piratensender Schwarzer Kanal sein Programm auszustrahlen, die Idee dazu stammte von Reinhard Schult. Zusammen mit einer Gruppe von Dissidenten schrieb er systemkritische Texte, die vom Dachboden eines grenznahen Hauses in West-Berlin gesendet wurden. Ein Jahr später organisierte er den Kirchentag von Unten mit und gehörte zu den Initiatoren der [[Kirche von Unten (DDR)|Kirche von Unten]].“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schäkel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 war er Gründungsmitglied der Bürgerbewegung &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Forum]]&amp;#039;&amp;#039;. Er vertrat diese Bürgerbewegung am [[Wende (DDR)#Regierung Modrow und Runder Tisch|Zentralen Runden Tisch]]. Für den [[Wende (DDR)#Auflösung des Stasi-Apparats|15. Januar 1990]] rief Schult mit dem &amp;#039;&amp;#039;Neuen Forum&amp;#039;&amp;#039; zu einer Demonstration vor der [[Stasi#Zentrale|Stasi-Zentrale]] auf, die in eine Besetzung mündete und eine Weiterarbeit der [[Ministerium für Staatssicherheit|Geheimpolizei]] auch unter neuem Namen unterband.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: &amp;#039;&amp;#039;Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58357-5. S. 512&amp;lt;/ref&amp;gt; Von März bis Oktober 1990 war er Abteilungsleiter im Staatlichen Komitee zur Auflösung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=reinhard-schult|lemma=Schult, Reinhard|autor=Silvia Müller|band=2|idNum=3182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1990 besetzte er mit anderen Bürgerrechtlern wie [[Bärbel Bohley]], [[Wolf Biermann]] und [[Katja Havemann]] erneut die ehemalige [[Stasi#Zentrale|Stasi-Zentrale]]; diesmal um zu erreichen, dass die Stasi-Akten nicht gesperrt, sondern künftig der persönlichen und gesellschaftlichen Aufarbeitung und Erforschung der SED-Diktatur dienen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilko-Sascha Kowalczuk: &amp;#039;&amp;#039;Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2009, S. 515.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Absicht wurde mit der Bestellung des [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken seit der Einheit Deutschlands ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] gehörte er von 1991 bis 1995 als Abgeordneter der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Neues Forum/Bürgerbewegung&amp;#039;&amp;#039; dem [[Berliner Abgeordnetenhaus]] an.&lt;br /&gt;
Im November 1990 war Schult in Berlin-Friedrichshain bei der [[Räumung der Mainzer Straße]] an den Vermittlungsversuchen zwischen den Besetzern und dem Senat beteiligt.&lt;br /&gt;
Er wirkte im Vorstand des &amp;#039;&amp;#039;[[Bürgerkomitee]]s „15. Januar“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.horch-und-guck.info/hug/service/impressum/ |titel=Impressum Bürgerkomitee „15. Januar“ e.&amp;amp;nbsp;V. – „Horch und Guck“ |werk=horch-und-guck.info |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091207091342/http://www.horch-und-guck.info/hug/service/impressum/ |archiv-datum=2009-12-07 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit, das die Aufarbeitungs-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Horch und Guck]]&amp;#039;&amp;#039; herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er unterstützte 1992 die Gründung der „Ostdeutschen Betriebsräte-Initiative“ gegen die Privatisierungspolitik der [[Treuhandanstalt]] und solidarisierte sich 1993 mit dem Hungerstreik der [[Kaliwerk Bischofferode#Mitteldeutsche Kali AG und Schließung|Bischofferoder Kaliarbeiter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nd&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karsten Krampitz]] |Titel=Subjekt Pazifist |Sammelwerk=[[Neues Deutschland|nd]] |Verlag=Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH |Ort=Berlin |Datum=2021-10-21 |ISSN=0323-3375 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren der [[Kabinett Schröder II|Regierung Schröder]] engagierte er sich mit dem Neuen Forum in den Protesten gegen die „[[Agenda 2010]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/2003-05-23_Aufruf-400-Wissenschaftler-gegen-Agenda-2010 |titel=Aufruf der 400 Wissenschaftler gegen die „Agenda 2010“ von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD): Sozialstaat reformieren statt abbauen! Arbeitslosigkeit bekämpfen statt Arbeitslose bestrafen! |datum=2003-05-23 |abruf=2021-09-27 |kommentar=wiedergegeben auf archive.org}}; [https://archive.org/details/2003-10-23_Einspruch-ggn-HartzIV-zugunsten-von-Vollbeschaeftigung-zu-neuen-Bed &amp;#039;&amp;#039;Einspruch gegen Hartz IV&amp;#039;&amp;#039;] vom 28. September 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Hartz-Gesetze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/2004-08-29_Erklaerung-ehemaliger-DDR-Oppositioneller-ggn-Hartz-IV |titel=Erklärung von Angehörigen ehemaliger DDR-Oppositionsgruppen gegen die rot-grünen Konterreformen: „Wir protestieren gegen Hartz IV“ |datum=2004-08-29 |abruf=2021-09-27 |kommentar=wiedergegeben auf archive.org}}; {{Internetquelle |autor=[[Peter Nowak]] |url=https://www.heise.de/tp/features/Der-Osten-Deutschlands-als-Versuchslabor-fuer-soziale-Demontage-3436279.html |titel=Der Osten Deutschlands als „Versuchslabor für soziale Demontage“: Interview mit Reinhard Schult, dem ehemaligen Vertreter des Neuen Forums |werk=[[Telepolis]] |datum=2004-09-08 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich des [[Kosovokrieg]]es gehörte er 1999 „zu jenen ehemals DDR-Oppositionellen, die in einer öffentlichen Erklärung die Soldaten der Bundeswehr zur Verweigerung des Kriegseinsatzes aufforderten.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karsten Krampitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Subjekt Pazifist. Reinhard Schult gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Deutschland vom 29. Oktober 2021, Feuilleton S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Schult arbeitete bis zu seiner Verrentung bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Stasiopfer#Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen oder die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur|Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur]]&amp;#039;&amp;#039; in Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Maria Nooke]] |url=https://aufarbeitung.brandenburg.de/nachruf-fuer-reinhard-schult-1951-2021/ |titel=Nachruf für Reinhard Schult (1951–2021) |werk=aufarbeitung.brandenburg.de |datum=2021-09-27 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und beriet [[Stasiopfer|Opfer der SED-Diktatur]] in [[Rehabilitation]]sfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1995 lebte er in [[Fredersdorf (Zichow)|Fredersdorf]] in der [[brandenburg]]ischen [[Uckermark]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabine Deckwerth |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/karin-doerre-und-reinhard-schult-sind-in-die-uckermark-gezogen-jetzt-zapfen-sie-bier,10810590,9058014.html |titel=Karin Dörre und Reinhard Schult sind in die Uckermark gezogen: Jetzt zapfen sie Bier |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=1995-12-23 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160104135701/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/karin-doerre-und-reinhard-schult-sind-in-die-uckermark-gezogen-jetzt-zapfen-sie-bier,10810590,9058014.html |archiv-datum=2016-01-04 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einige Jahre später zog er mit seiner Partnerin [[Karin Dörre (Politikerin)|Karin Dörre]] in die Nähe Prenzlau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;havemann-gesellschaft&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.havemann-gesellschaft.de/in-memoriam/eine-der-wichtigsten-gegenstimmen-in-der-ddr-reinhard-schult-ist-verstorben/ |titel=Eine der wichtigsten Gegenstimmen in der DDR – Reinhard Schult ist in der Nacht zum 26. September 2021 verstorben |werk=[[Robert-Havemann-Gesellschaft|havemann-gesellschaft.de]] |datum=2021-09-27 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210927122158/https://www.havemann-gesellschaft.de/in-memoriam/eine-der-wichtigsten-gegenstimmen-in-der-ddr-reinhard-schult-ist-verstorben/ |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Schult war Mitglied des Bundesvorstandes des &amp;#039;&amp;#039;Neuen Forums&amp;#039;&amp;#039;. Er starb im September 2021, zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag, nach langer schwerer Krankheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;havemann-gesellschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2000 wurde Reinhard Schult von der [[Deutsche Nationalstiftung|Deutschen Nationalstiftung]] für sein Engagement bei der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Neuen Forum&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutscher Nationalpreis|Deutsche Nationalpreis]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Gärtner |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/viele-halten-reinhard-schult-fuer-einen-aussteiger---doch-er-mischt-weiter-in-der-politik-mit--das-neue-forum-ist-faktisch-nicht-aufloesbar-,10810590,9797282.html |titel=Viele halten Reinhard Schult für einen Aussteiger – doch er mischt weiter in der Politik mit: „Das Neue Forum ist faktisch nicht auflösbar“ |werk=Berliner Zeitung |datum=2000-05-08 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150724095804/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/viele-halten-reinhard-schult-fuer-einen-aussteiger---doch-er-mischt-weiter-in-der-politik-mit--das-neue-forum-ist-faktisch-nicht-aufloesbar-,10810590,9797282.html |archiv-datum=2015-07-24 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/berlin/article132891896/Gauck-verleiht-Bundesverdienstkreuz-an-zwei-Brandenburger.html |titel=Gauck verleiht Bundesverdienstkreuz an zwei Brandenburger |werk=[[Die Welt|Welt.de]] |datum=2014-10-03 |abruf=2021-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Breunig]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 339.&lt;br /&gt;
* [[Ilko-Sascha Kowalczuk]], [[Tom Sello]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für ein freies Land mit freien Menschen. Opposition und Widerstand in Biographien und Fotos.&amp;#039;&amp;#039; Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin 2006, ISBN 3-938857-02-1, S. 302–305.&lt;br /&gt;
* Ilko-Sascha Kowalczuk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Öffentlichkeit. Politischer Samisdat in der DDR 1985–1989.&amp;#039;&amp;#039; Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin 2002, ISBN 3-9804920-6-0.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Rüddenklau]]: &amp;#039;&amp;#039;Störenfried. DDR-Opposition 1986–1989.&amp;#039;&amp;#039; Basis-Druck, Berlin 1992, ISBN 3-86163-011-7.&lt;br /&gt;
* Ilko-Sascha Kowalczuk: &amp;#039;&amp;#039;Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58357-5.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Rudolph (Bürgerrechtler)|Thomas Rudolph]], Oliver Kloss, [[Rainer Müller (Historiker)|Rainer Müller]], [[Christoph Wonneberger]] (Hrsg. im Auftrag des [https://archive.org/details/@ifm-archiv IFM-Archives Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V.]): &amp;#039;&amp;#039;Weg in den Aufstand. Chronik zu Opposition und Widerstand in der DDR vom August 1987 bis zum Dezember 1989.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig, Araki, 2014, ISBN 978-3-941848-17-7; [http://www.researchgate.net/publication/267981943 &amp;#039;&amp;#039;Vorwort&amp;#039;&amp;#039;] als Leseprobe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reinhard Schult|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13390914X}}&lt;br /&gt;
* [http://revolution89.de/?PID=static,Zeitzeugen,00505-Schult,Index_de Reinhard Schult] auf [http://revolution89.de/?PID=static,Index_de Friedliche Revolution 1989/90], abgerufen am 11. Mai 2011&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=reinhard-schult|lemma=Schult, Reinhard|autor=Silvia Müller|band=2|idNum=3182}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chronikderwende.de/_/lexikon/biografien/biographie_jsp/key=schult_reinhard.html Chronik-Biographie: Reinhard Schult] in der [[Chronik der Wende]]&lt;br /&gt;
* [https://www.jugendopposition.de/zeitzeugen/145520/reinhard-schult Porträt Reinhard Schult] Bilder, Fotos und Videointerviews auf jugendopposition.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13390914X|LCCN=no98094990|NDL=|VIAF=67669385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schult, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der friedlichen Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neues-Forum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schult, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bürgerrechtler und Politiker (Neues Forum), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. September 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=nahe [[Bernau bei Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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