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	<title>Reinhard Raffalt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:47:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Raffalt&amp;diff=37120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertMP: /* Weblinks */ Linkaktualisierung</title>
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		<updated>2026-01-30T07:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Linkaktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Raffalt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1923]] in [[Passau]]; † [[16. Juni]] [[1976]] in [[München]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In seinem Elternhaus war durch die Mutter der Geist der alten [[Österreich-Ungarn|Donaumonarchie]] lebendig. Der Vater Michael Raffalt, Druckereibesitzer und Zeitungsverleger, weckte schon früh das Interesse des Jungen an Literatur und Geschichte und lehrte ihn die Notwendigkeit einer logischen Denkweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Reinhard Raffalt in [[Leipzig]] [[Kirchenmusik]], nach 1945 setzte er das Studium mit Geschichte, [[Philosophie]], [[Kunstgeschichte]] und [[Musikwissenschaft]] fort. Er sammelte erste Erfahrungen als Journalist an der neu gegründeten [[Passauer Neue Presse|&amp;#039;&amp;#039;Passauer Neuen Presse&amp;#039;&amp;#039;]] und promovierte 1949 über die „Problematik der [[Programmmusik|Programm-Musik]]“. Dann aber zog es ihn nach [[Rom]]. Offiziell war Raffalt der „Vatikankorrespondent“ der „Passauer Neuen Presse“. Aber außer dem hochtrabenden Titel hatte er nichts, weder Geld noch Sprachkenntnisse oder Beziehungen. Als Organist an der deutschen Nationalkirche [[Santa Maria dell’Anima]] hielt er sich die erste Zeit über Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon machte Raffalt Sendungen für den [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunk]]. Daraufhin bot ihm der Münchner Prestel-Verlag an, ein Buch über Rom für die neu-konzipierte Landschaftsbuch-Reihe zu schreiben. Das „Concerto Romano“ wurde ein Bestseller, der viele Rombesucher auf ihren Wegen durch die Ewige Stadt begleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erhielt er einen Lehrauftrag für Kirchenmusik am [[Collegium Germanicum]]. Plötzlich hatte sein Leben in Rom eine Art Eigengesetzlichkeit bekommen: 1954 wurde Reinhard Raffalt vom [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] zum Direktor der [[Bibliotheca Germanica]] ernannt, des ersten deutschen Kulturinstitutes, das nach dem Krieg wieder im Ausland gegründet wurde. Unter Raffalts Leitung entstand ein Zentrum, das deutsches Geistesleben in bisher nicht erlebter Weise repräsentierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bayerische Rundfunk schickte ihn nach [[Asien]], [[Afrika]] und [[Südamerika]]. 1957 gründete Raffalt die „Römische Bachgesellschaft“. In den 1960er Jahren gab er die offiziellen Ämter auf und lebte fortan als freier Schriftsteller in Rom. Er machte weiterhin seine durch Stil und Vortrag einzigartigen Sendungen für den Bayerischen Rundfunk (Porträts Römischer Kaiser: [[Nero]], [[Augustus]], [[Tiberius]], [[Diokletian]], [[Mark Aurel]], [[Julian (Kaiser)|Julian]], [[Konstantin der Große|Konstantin]], [[Domitian]], [[Heliogabal]]) und verfasste Beschreibungen römischer Basiliken: [[Petersdom|St. Peter]], [[Lateranbasilika|San Giovanni im Lateran]], [[Santa Maria Maggiore]], [[Santa Sabina]], [[Santa Maria in Cosmedin]], das Hörbild „Drei Wege durch Indien“ sowie das Essay „Der Antichrist“ und Beschreibungen wie „Autostrada del Sole“, „[[Teatro La Fenice]]“, „Der Tiber“, „Bella Figura“. „Eine Reise nach Neapel … e parlare italiano“ ist ein origineller Sprachkurs in Form eines Reiseführers vom Brenner nach Neapel. Er schrieb gerngelesene Bücher für [[Prestel Verlag|Prestel]] und [[Piper Verlag|Piper]] und entwickelte sich immer mehr zu einem Kenner der „Vatikanischen Szene“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Pontifikat [[Paul&amp;amp;nbsp;VI.|Pauls&amp;amp;nbsp;VI.]] (ab 1963) wurde Raffalt zu einem scharfen Kritiker der päpstlichen Ostpolitik. Das [[Römisches Reich|antike Rom]] als geistige Wiege Europas, das christliche Abendland und [[Humanismus]], Kultur, Geschichte und Musik, die katholische Kirche als Erbin und Bewahrerin antiker Tradition und die Zukunft Europas waren seine zentralen Themen. 1966 erschien die Komödie &amp;#039;&amp;#039;Das Gold von Bayern&amp;#039;&amp;#039;, uraufgeführt am Münchner [[Residenztheater (München)|Residenztheater]], über die Machenschaften der Münchener Anlagebetrügerin [[Adele Spitzeder]] und die Gutgläubigkeit ihrer Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine besondere Sicht der Dinge, die Gabe, große Zusammenhänge zu erkennen und geistige Bögen zu schlagen, seine charmant-humorvolle Art machen seine Bücher, Sendungen und Filme unverwechselbar. Gleichzeitig verrät insbesondere sein Werk Große Kaiser Roms eine konservative Grundhaltung; insbesondere sein Frauenbild mutet bisweilen etwas altertümlich an. In seiner Darstellung stehen die –&amp;amp;nbsp;oft anekdotenhaft geschilderten&amp;amp;nbsp;– Familienverhältnisse der Kaiser eindeutig im Vordergrund, von einer wissenschaftlichen Analyse kann daher nicht die Rede sein. Offenbar wendet sich der Autor auch eher an ein populärwissenschaftlich interessiertes Publikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rom lernte er seine erste Frau Anna Maria Sprovieri kennen, die schon eine Woche nach der Hochzeit am 29. Oktober 1959 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kmz.de/presse/berichte/pnp-20011109.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor seinem Tod heiratete Raffalt dann seine langjährige Lebensgefährtin und Mitarbeiterin Nina Bertram, Tochter einer bekannten Bauunternehmersfamilie aus Passau. Reinhard Raffalt starb 1976 völlig überraschend, nur 18 Stunden nach der Hochzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/90-geburtstag-reinhard-raffalt-100.html | archive-is=20130630194409 | text=Reinhard Raffalt. Ein Star des Bayerischen Rundfunks}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Bayerischer Poetentaler]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1955 &amp;#039;&amp;#039;Concerto Romano&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1957 &amp;#039;&amp;#039;Drei Wege durch Indien&amp;#039;&amp;#039;. Glock &amp;amp; Lutz Verlag, Nürnberg&lt;br /&gt;
* 1957 &amp;#039;&amp;#039;Die Kleine und die Große Überfahrt&amp;#039;&amp;#039;. Süddeutscher Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1957 &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise nach Neapel … e parlare italiano&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1958 &amp;#039;&amp;#039;Ein römischer Herbst&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1959 &amp;#039;&amp;#039;Fantasia Romana&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1961 &amp;#039;&amp;#039;Wie fern ist uns der Osten&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1962 &amp;#039;&amp;#039;Der Nachfolger&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1964 &amp;#039;&amp;#039;Der Papst in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1966 &amp;#039;&amp;#039;Sinfonia vaticana&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1966 &amp;#039;&amp;#039;Das Gold von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1973 &amp;#039;&amp;#039;Wohin steuert der Vatikan?&amp;#039;&amp;#039; Piper-Verlag, München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postum erschienen:&lt;br /&gt;
* 1977 &amp;#039;&amp;#039;Cantata Romana: Römische Kirchen&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München, ISBN 3-7913-0404-6.&lt;br /&gt;
* 1977 &amp;#039;&amp;#039;Große Kaiser Roms&amp;#039;&amp;#039;. Piper-Verlag, München; als Piper-Taschenbuch 1986, ISBN 3-492-00799-6.&lt;br /&gt;
* 1978 &amp;#039;&amp;#039;Divertimento Romano&amp;#039;&amp;#039;. Prestel-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1978 &amp;#039;&amp;#039;Musica eterna&amp;#039;&amp;#039;. Piper-Verlag, München&lt;br /&gt;
* 1981 &amp;#039;&amp;#039;Abendländische Kultur und Christentum,&amp;#039;&amp;#039; Essays, Piper &amp;amp; Co. Verlag,  München/Zürich, ISBN 3-492-02470-X.&lt;br /&gt;
* 1990 &amp;#039;&amp;#039;Der Antichrist&amp;#039;&amp;#039;. Lins-Verlag, Feldkirch; verfasst 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|109|110|Raffalt, Reinhard Karl Michael|Nina Raffalt|116324104}}&lt;br /&gt;
* Julian Traut: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Raffalt und die Anfänge des BR-Studios in Rom&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte]], Jg. 80, 2017, S. 652–662.&lt;br /&gt;
* Julian Traut: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für die Kultur. Reinhard Raffalt (1923–1976) zwischen Bayern, Deutschland und Italien&amp;#039;&amp;#039;. Pustet, Regensburg 2018, ISBN 978-3-7917-2936-7 [http://www.kbl.badw.de/kbl-digital/rezensionsportal/aktuelle-rezensionen/ansicht/detail/4809.html Rezension] von [[Egon Johannes Greipl]] vom 19. Juli 2018 in Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116324104}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=71527065 Reinhard Raffalt] im Online-Archiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Ich möchte noch ausdrücklich darauf hinweisen, dass der obige Artikel von der Webseite stammt, die ich selber erstellt habe, also kein Copyright-Problem!&lt;br /&gt;
Dieser Hinweis stammt von einem anonymen Autor: //de.wikipedia.org/w/index.php?title=Reinhard_Raffalt&amp;amp;diff=1811147&amp;amp;oldid=318049&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116324104|LCCN=n/50/54826|VIAF=113096469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raffalt, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Hörfunk (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Passau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raffalt, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juni 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertMP</name></author>
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