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	<title>Reinhard Merkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Merkel&amp;diff=1853727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin67: /* Standpunkte */ Schreibweise des Vornamens</title>
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		<updated>2025-11-30T22:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Standpunkte: &lt;/span&gt; Schreibweise des Vornamens&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhard Merkel.jpg|mini|hochkant|Reinhard Merkel (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Merkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1950]] in [[Hof (Saale)|Hof]]) ist ein emeritierter deutscher Professor für [[Strafrecht]] und [[Rechtsphilosophie]] an der [[Universität Hamburg]]. Von 2012 bis 2020 war er Mitglied im [[Deutscher Ethikrat|Deutschen Ethikrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ethikrat.org/mitglieder/reinhard-merkel/ |titel=Lebenslauf Reinhard Merkel |hrsg=Deutscher Ethikrat |sprache=de |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhard Merkel stammt aus einem fränkisch-protestantischen Elternhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Aurel Croissant, Sascha Kneip, Alexander Petring: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratie, Diktatur, Gerechtigkeit. Festschrift für Wolfgang Merkel.&amp;#039;&amp;#039; Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, 2017, S. 1–37, hier: S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter ist eine promovierte Germanistin und der Vater Rechtsanwalt. Sein Bruder ist der Politikwissenschaftler [[Wolfgang Merkel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hannah Bethke |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/dem-strafrechtler-reinhard-merkel-zum-siebzigsten-16720248.html |titel=Dem Strafrechtler Reinhard Merkel zum Siebzigsten |werk=FAZ.net |datum=2020-04-12 |abruf=2020-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Merkel nahm als [[Schwimmsport|Schwimmer]] an den [[Olympische Sommerspiele 1968/Schwimmen|Olympischen Spielen 1968]] in Mexiko-Stadt teil, wo er über 400 m Lagen Sechster wurde und über 200 m Lagen in der Vorrunde ausschied. Er gehörte dem Verein &amp;#039;&amp;#039;[[Blau-Weiß Bochum]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruhr-Universität Bochum]] und der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] sowie Rechtswissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. In München legte er auch sein erstes und sein zweites [[Juristenausbildung in Deutschland#Studium und erstes Staatsexamen|Juristisches Staatsexamen]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Mitglieder/CV_Merkel_Reinhard_D.pdf Lebenslauf Reinhard Merkels auf den Seiten der Leopoldina]&amp;lt;/ref&amp;gt; An der dortigen Universität war er zunächst [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am [[Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht]] und [[Wissenschaftlicher Assistent|Assistent]] am Institut für Rechtsphilosophie. Zwischen 1988 und 1990 war er Redakteur der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] im Jahr 1993 in München und [[Habilitation]] 1997 an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] nahm er 1998 die Lehrtätigkeit auf, zunächst als Dozent an den Universitäten [[Universität Bielefeld|Bielefeld]] und [[Universität Rostock|Rostock]] und seit 1999 an der Fakultät für Rechtswissenschaften der [[Universität Hamburg]]. Mit Ablauf des Sommersemesters 2015 wurde Merkel emeritiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Internetredaktion |url=https://www.jura.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personenverzeichnis/merkel-reinhard.html |titel=Reinhard Merkel – Personenverzeichnis – Universität Hamburg |werk=www.jura.uni-hamburg.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160503145003/https://www.jura.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personenverzeichnis/merkel-reinhard.html |archiv-datum=2016-05-03 |abruf=2016-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Vorschlag der Bundesregierung war er von 2012 bis 2020 Mitglied im [[Deutscher Ethikrat|Deutschen Ethikrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ethikrat.org/mitglieder/reinhard-merkel/ |titel=Reinhard Merkel – Mitglied im Deutschen Ethikrat |sprache=de |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2020 erschien zum 70. Geburtstag Merkels eine Festschrift, zu der über 100 Autoren beitrugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duncker-humblot.de/buch/recht-philosophie-literatur-9783428155668 |titel=Inhaltsübersicht: Recht – Philosophie – Literatur {{!}} Festschrift für Reinhard Merkel zum 70. Geburtstag. Teilband I und II |hrsg=Duncker &amp;amp; Humblot |datum=2020-04-12 |abruf=2020-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Bung, Anette Grünewald, Dorothea Magnus, Holm Putzke, Jörg Scheinfeld, Jan Christoph Bublitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Reinhard Merkel zum 70. Geburtstag,&amp;#039;&amp;#039; Teilband I und II (=&amp;amp;nbsp;Schriften zum Strafrecht (SR), Band 355). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2020, ISBN 978-3-428-15566-8 (Bd.&amp;amp;nbsp;I: XVIII, 928 Seiten; Bd.&amp;amp;nbsp;II: XII, 744 Seiten).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Mitglied im Beirat der [[Giordano-Bruno-Stiftung]] (gbs)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.giordano-bruno-stiftung.de/inhalt/merkel-reinhard &amp;#039;&amp;#039;Merkel, Reinhard&amp;#039;&amp;#039;] [[Giordano-Bruno-Stiftung]]. Abgerufen am 1. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der beiden gbs-Einrichtungen [[Institut für Weltanschauungsrecht]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weltanschauungsrecht.de/reinhard-merkel |titel=Prof. Dr. Reinhard Merkel {{!}} ifw – Institut für Weltanschauungsrecht |abruf=2020-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Giordano-Bruno-Stiftung#Hans-Albert-Institut (2020)|Hans-Albert-Institut]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hans-albert-institut.de/ueber-uns/beirat |titel=Beirat – Hans-Albert-Institut |sprache=de-DE |abruf=2020-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2021 ist er Mitglied im [[Netzwerk Wissenschaftsfreiheit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;netzwerk-wissenschaftsfreiheit&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/ueber-uns/mitglieder/ Mitgliederliste des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit], zuletzt abgerufen am 17. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 veröffentlichte Merkel einen Verriss von [[Peter Sloterdijk]]s Bestseller &amp;#039;&amp;#039;[[Kritik der zynischen Vernunft]]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; Sloterdijk blase „Wind in die ohnehin prallen Segel eines landläufigen Idiotismus, der schon immer mehr Scheiße als Argumente produziert“ habe und jetzt seine theoretische Weihe bejubele.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14022505.html |titel=Imperiale Gebärde, rasante Gedanken – Der Spiegel 24/1983 |abruf=2020-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Germanist [[Klaus Laermann]] berichtet, Sloterdijk habe Merkel daraufhin öffentlich als „einen gekauften Schmierenschreiber“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Laermann: Von der Apo zur Apokalypse. Resignation und Fröhliche Wissenschaft am Beispiel von Peter Sloterdijk, in: ,Postmoderne&amp;#039; oder Der Kampf um die Zukunft, Hg.: P. Kemper. 1988, S. 207–230; S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer größeren Öffentlichkeit wurde Merkel mit Äußerungen zur [[Bio-Macht|Biopolitik]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hannah Bethke |Titel=Reinhard Merkel zum 70.: Grenzen des Rechts |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/dem-strafrechtler-reinhard-merkel-zum-siebzigsten-16720248.html |Abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er plädierte für die Forschung an Embryonen (siehe [[Embryonenschutzgesetz]]). Merkel veröffentlichte 2008 eine Monografie über &amp;#039;&amp;#039;[[Freier Wille|Willensfreiheit]] und [[Schuld (Strafrecht)|rechtliche Schuld]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die Kritik von [[Tonio Walter]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.zeit.de/2008/37/ST-R_Merkel?page=all &amp;#039;&amp;#039;Strafe ohne Schuld?&amp;#039;&amp;#039;] 5. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr erklärte er, dass er in Notwehrsituationen zumindest die Androhung von Folter (sog. [[Rettungsfolter]]) für legitim halte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Moderation: Katrin Heise |url=http://www.deutschlandradiokultur.de/notwehr-zugunsten-des-kindes.954.de.mhtml?dram:article_id=143498 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Notwehr zugunsten des Kindes&amp;#039;&amp;#039; |werk=deutschlandradiokultur.de |datum=2008-06-30 |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 legte er mit anderen Autoren ein [[Memorandum]] zur [[Neuroethik|neuroethischen]] Beurteilung des [[Neuro-Enhancement]]s vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das optimierte Gehirn. Ein Memorandum zu Chancen und Risiken des Neuroenhancements.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gehirn&amp;amp;Geist]]&amp;#039;&amp;#039; 11/2009, S. 40–48 ({{Webarchiv |url=https://www.wissenschaft-online.de/sixcms/media.php/976/Gehirn_und_Geist_Memorandum.pdf |text=PDF; 598&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20100816171624}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft|SciLogs]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.scilogs.de/memorandum Bloggewitter: Neuro-Enhancement – Das Memorandum]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Auf dem Hövel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/tp/features/Zwischen-Selbstbestimmung-und-Selbstausbeutung-3383683.html Zwischen Selbstbestimmung und Selbstausbeutung].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Telepolis]].&amp;#039;&amp;#039; 21. Dezember 2009 (Interview mit Merkel)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Frühjahr 2011 [[Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011|Militärflugzeuge mehrerer NATO-Staaten]] Aufständische gegen den damaligen libyschen Diktator [[Muammar al-Gaddafi]] unterstützten, bezweifelte Merkel, dass das vorliegende Mandat des UN-Sicherheitsrates Legitimität verschaffe.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Merkel: [http://www.zeit.de/2011/14/P-Intervention-Libyen/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;„Und nächste Woche Bomben auf Damaskus?“ Die Intervention in Libyen schafft falsche Erwartungen, desavouiert die UN und beschädigt das Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039;] Die Zeit, Nr. 14/2011 vom 31. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wandte er sich gegen die gesetzliche Regelung zur [[Zirkumzision]] aus religiösen Gründen an minderjährigen Jungen. Diese sei ein massiver Eingriff in die verfassungsrechtlich geschützte körperliche Integrität des Kindes. Den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Gesetzesentwurf kritisierte er in einem ZEIT-Interview&amp;lt;ref&amp;gt;Till Schwarze: [http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-10/beschneidung-ethikrat-reinhard-merkel/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Beschneidung: „Ein kläglicher Gesetzentwurf“.&amp;#039;&amp;#039;] Interview auf [[Zeit Online]], 1. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in einem Beitrag für die [[Süddeutsche Zeitung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Merkel: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/beschneidungs-debatte-die-haut-eines-anderen-1.1454055 &amp;#039;&amp;#039;Beschneidungs-Debatte: Die Haut eines Anderen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche.de]], 30. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; scharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bürgerkrieg in Syrien seit 2011|Syrienkonflikt]] sah er 2013 auch die [[Europäische Union|EU]] als „Brandstifter“ und kritisierte ein „suggestives Herabsetzen der Legitimationsschwelle“, um über eine indirekte Intervention einen [[Transition (Politikwissenschaft)|Regimewechsel]] zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/-12314314.html |titel=Syrien: Der Westen ist schuldig |hrsg=FAZ.de |datum=2013-08-02 |abruf=2017-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Annexion der Krim 2014|russische Annexion der Krim 2014]] war laut Merkel zwar völkerrechtswidrig, weil sie das zwischenstaatliche Interventionsverbot verletze, aber keine [[Annexion]], sondern die Unterstützung einer [[Sezession]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 &amp;#039;&amp;#039;Die Krim und das Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 7. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; – eine Einschätzung, der Völkerrechtler wie [[Anne Peters]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/annexion-der-krim-war-krass-voelkerrechtswidrig_14948132.htm |wayback=20150217171647 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-04-24 17:23:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Claus Kreß]] widersprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-961400&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-krise-voelkerrechtler-kress-ueber-bruch-des-voelkerrechts-a-961400.html |titel=Annexion der Krim: „Akt der Aggression“ |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2014-03-31 |abruf=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei aller Empörung über das russische Vorgehen, so Merkel, sei hierzulande zudem nicht ernsthaft bezweifelt worden, dass im Ergebnis des [[Referendum über den Status der Krim|Referendums auf der Krim]] der authentische Wille einer großen Mehrheit der Krim-Bevölkerung zum Ausdruck kam. Ob die amtlichen Ergebnisse im Einzelnen korrekt waren, sei dafür ohne Belang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2017 veröffentlichte er einen längeren Beitrag, in dem er die deutsche Flüchtlingspolitik als ein „moralisches Desaster“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt; Reinhard Merkel: &amp;#039;&amp;#039;Wir können allen helfen – Wie man das Gute will, aber das Böse schafft: Die deutsche Flüchtlingspolitk ist ein moralisches Desaster&amp;#039;&amp;#039;, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. November 2017, Seite 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2018 war er Mitunterzeichner der Strafanzeigen, die im Anschluss an die Studie &amp;#039;&amp;#039;[[MHG-Studie|Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz]]&amp;#039;&amp;#039; deutschlandweit bei den Staatsanwaltschaften am Sitz aller 27 Diözesen gestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weltanschauungsrecht.de/strafanzeigen-missbrauch-katholische-kirche |titel=Deutschlandweite Strafanzeigen gegen Sexualstraftäter der katholischen Kirche |sprache=de |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Die Zeit|Zeit]] kritisierte er die Einschätzung der niedersächsischen Justizministerin [[Barbara Havliza]] (CDU) als „abwegig“, weil sie in einem Interview behauptet hatte, die Staatsanwaltschaften hätten nicht genügend Anhaltspunkte, die einen Anfangsverdacht rechtfertigten. Man solle sich nur mal vorstellen, so Merkel, eine andere Institution, ein Unternehmen beispielsweise, ginge an die Öffentlichkeit und würde zugeben, dass es intern zu tausendfachem sexuellem Missbrauch an Kindern gekommen sei. Unternehmensvertreter würden ihr tiefes Bedauern ausdrücken und sich bei den Opfern entschuldigen – und die Mitteilung der ihnen bekannten Täternamen an die Ermittlungsbehörden einfach verweigern. Die Staatsanwaltschaften würden auf der Stelle die Polizei losschicken, um Beweismittel zu beschlagnahmen. Zum Erfordernis der strafrechtlichen Aufarbeitung sagte Merkel: „Alle Formen sexuellen Missbrauchs von Kindern sind schwere Delikte. Sie zerstören nicht selten ganze Biografien schon im Kindesalter. So etwas kann nicht ausschließlich intern aufgearbeitet werden. Juristisch wie moralisch wäre das indiskutabel.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Merkel im Interview mit Raoul Löbbert |url=https://www.zeit.de/2018/46/missbrauchsskandal-katholische-kirche-aufarbeitung-rechtsstaat |titel=Missbrauchsskandal: Ein Fall für den Staatsanwalt |werk=Zeit Online |datum=2018-11-09 |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Regelung von [[Schwangerschaftsabbruch|Schwangerschaftsabbrüchen]] und dem Informationsrecht für Frauen und Ärzte meldet sich Merkel seit mehreren Jahren zu Wort. In der öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses des Bundestages zum [[Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft|§&amp;amp;nbsp;219a StGB]] am 18. Februar 2019 kritisierte er „große rechtsstaatliche Ungereimtheiten“ im später verabschiedeten Gesetzesentwurf der Großen Koalition (CDU/CSU, SPD) und forderte die Streichung des §&amp;amp;nbsp;219a StGB.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Wojtek |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw08-pa-recht-180219-593090 |titel=Deutscher Bundestag – Experten sehen Vorschlag zum Strafrechtsparagrafen 219a überwiegend kritisch |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die nach § 219a StGB verurteilte Ärztin [[Kristina Hänel]] legte er mit Rechtsanwalt Ali B. Norouzi eine Verfassungsbeschwerde im Februar 2021 vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/panorama/justiz/kristina-haenel-umstrittener-abtreibungsparagraf-aerztin-reicht-verfassungsbeschwerde-ein-a-4cbb62a7-c7fa-40cf-90b3-fc395bb4979e |titel=Umstrittener Abtreibungsparagraf – Ärztin Kristina Hänel reicht Verfassungsbeschwerde ein |sprache=de |abruf=2021-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fragen der [[Sterbehilfe]] setzt sich Merkel für eine freiheitliche Selbstbestimmung am Lebensende ein. So bekräftigte er 2018 in der FAZ im Streit mit [[Udo Di Fabio]], welcher zuvor ein Gutachten für das [[Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte]] (BfArM) erstellt hatte, dass gemäß dem Urteil des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]] (BVerwG) vom 2. März 2017 der Staat in Fällen extremer Notlage eines Patienten verpflichtet sei, den Erwerb des Betäubungsmittels Natrium-[[Pentobarbital]] ausnahmsweise auch zum Zweck eines Suizids zu erlauben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Merkel |url=https://einspruch.faz.net/staat-und-recht/2018-02-15/badfd4fe4854a85db30cea35ddd3b286?GEPC=s2 |titel=Der Staat darf beim Suizid helfen |hrsg=FAZ Einspruch |datum=2018-02-15 |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gesundheitsausschuss des Bundestages empfahl Merkel eine Rechtsbereinigung. Das BVerwG habe eine „rechtlich wie ethisch rundum überzeugende Entscheidung“ getroffen. Der Gesetzgeber solle diese Entscheidung bei einer Neuregelung „nicht zum Schaden aller zurücknehmen“, sondern ihr „in Gesetzesform ausdrücklich und zweifelsfrei Geltung verschaffen“. Was die Möglichkeiten der Palliativmedizin betreffe, so fügte Merkel an, sei Leid nicht dasselbe wie Schmerz und könne über dessen Präsenz und Wirkung weit hinausreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kosfeld |url=https://www.bundestag.de/presse/hib/594904-594904 |titel=Deutscher Bundestag – Beratung über Hilfen für Schwerkranke |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2020 bewertete er die Nichtigerklärung des 2015 eingeführten [[§ 217 StGB]] durch das Bundesverfassungsgericht als „richtig und klug“. Der Gesetzgeber solle diese Frage nicht mit dem Strafgesetzbuch, sondern mit dem Ordnungswidrigkeitenrecht klären. Merkel: „Dann haben wir eine liberale, autonomie-freundliche Regelung dieser ganzen Sphäre.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Merkel im Gespräch mit Vladimir Balzer |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/sterbehilfe-urteil-eine-staerkung-der-autonomie.1013.de.html?dram:article_id=471176 |titel=Sterbehilfe-Urteil – Eine Stärkung der Autonomie |hrsg=Deutschlandfunk Kultur |datum=2020-02-26 |sprache=de-DE |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Debatte um [[Triage]]-Entscheidungen bei der Zuteilung oder Verweigerung von Beatmungsplätzen für [[COVID-19]]-Patienten stellte Merkel klar, dass es Tötung sei, wenn lebensrettende Maßnahmen abgebrochen werden. Ältere Menschen hätten genauso viel Recht auf Beatmung wie jüngere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Merkel |Titel=Beatmung in der Medizin: Eine Frage von Recht und Ethik |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum= |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/beatmung-in-der-medizin-eine-frage-von-recht-und-ethik-16710882.html |Abruf=2020-04-12}} Die moralischen und rechtlichen Probleme der verschiedenen Dilemma-Konstellationen erläuterte er am 31. März 2020 im ZDF bei [[Markus Lanz (Fernsehsendung)|Markus Lanz]]: {{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/ad4f4020-3ff3-4fe2-891a-c019f2306b62 |titel=Merkel bei Markus Lanz |hrsg=zdf |abruf=2020-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|Russischen Überfalls auf die Ukraine 2022]] warnte Merkel vor einer Katastrophe für die Menschheit. Er gehörte zu den Erstunterzeichnern des [[Emma (Zeitschrift)#Krieg in der Ukraine|in der Zeitschrift Emma veröffentlichten Offenen Briefs]] vom 29. April 2022, den Intellektuelle und Künstler veröffentlichten. Sie appellieren an [[Olaf Scholz|Bundeskanzler Scholz]], bei seiner besonnenen Haltung zu bleiben und keine schweren Waffen zu liefern, aus Sorge vor weiteren Eskalationen und der Gefahr eines Atomkriegs in einem Dritten Weltkrieg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Offener Brief an Kanzler Olaf Scholz&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.emma.de/artikel/offener-brief-bundeskanzler-scholz-339463 Online auf www.emma.de], zuletzt abgerufen am 30. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Atomkrieg muss unbedingt verhindert werden&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.deutschlandfunkkultur.de/ukrainekrieg-kulturschaffende-gegen-lieferung-schwerer-waffen-100.html deutschlandfunkkultur.de], zuletzt abgerufen am 30. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkel veröffentlichte Ende Dezember 2022 zu diesem Thema auch einen Gastbeitrag in der FAZ.&amp;lt;ref&amp;gt;faz.net: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/gibt-es-fuer-die-ukraine-eine-pflicht-zur-verhandlung-18561825.html &amp;#039;&amp;#039;Verantwortung des Angegriffenen: Verhandeln heißt nicht kapitulieren&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.initiativkreis-flensburg.de/index.php/positionen/182-r-merkel-verhandeln-heisst-nicht-kapitulieren Reinhard Merkels Gastbeitrag im frei verfügbaren Volltext]&amp;lt;/ref&amp;gt; Merkel stellt klar, dass Russlands Angriffskrieg völkerrechtswidrig und nicht zu rechtfertigen sei. Dennoch ergebe sich für die Ukraine eine zwar nicht völkerrechtliche, wohl aber eine politisch-ethische Pflicht dazu, an Verhandlungen über eine Beendigung des Krieges teilzunehmen. Die grundsätzlich legitime Verteidigung gegen den russischen Angriff könne nicht ernsthaft ad infinitum und bis zu potentiell Millionen direkten und indirekten Kriegstoten auf beiden Seiten fortgeführt werden dürfen. Vielmehr sei auch bereits während des Krieges ständig über mögliche Wege aus dem Krieg heraus (&amp;#039;&amp;#039;ex bello&amp;#039;&amp;#039;) nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Philipp Aust]] (Professor für Völkerrecht an der [[FU Berlin]]) antwortete darauf ebenfalls in der FAZ; er schrieb unter anderem: &amp;#039;&amp;#039;Das Völkerrecht garantiert nicht nur der Ukraine und ihren verbündeten Staaten das [[Recht zur Selbstverteidigung|Selbstverteidigungsrecht]] gegen den russischen Angriffskrieg. Es verbietet auch eine Anerkennung von territorialen Veränderungen, die unter Verletzung des Annexionsverbots, einer Norm des zwingenden Völkerrechts, herbeigeführt worden sind.&amp;#039;&amp;#039; Der (in Wiesbaden lehrende) Völkerrechtler [[Matthias Goldmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[EBS Universität für Wirtschaft und Recht |EBS Law School]]: [https://media.ebs.edu/uploads/becms/medium/pdf/6431/cv-dr-matthias-goldmann.pdf CV] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; habe Merkels Text zu Recht kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;faz.net: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/antwort-auf-reinhard-merkel-russland-hat-jedes-vertrauen-verspielt-18572153.html &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung der Ukraine: Russland hat jedes Vertrauen verspielt&amp;#039;&amp;#039;] (faz.net vom 2. Januar 2023 (F+), FAZ)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls kritisiert wurde der Merkelsche Beitrag von [[Gwendolyn Sasse]] (Professorin für Politikwissenschaften an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]). Der Osteuropa-Historiker und vormalige [[Europa-Universität Viadrina|Viadrina]]-Professor [[Karl Schlögel]] bezeichnete Reinhard Merkel im Januar 2023 sogar als „eine Stimme Putins“.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia von Salzen: &amp;#039;&amp;#039;„Der Ruf nach Verhandlungen hat etwas mit völliger Unkenntnis der Lage zu tun.“&amp;#039;&amp;#039; In: Der Tagesspiegel vom 11. Januar 2023, Seite 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1991 erhielt Merkel den [[Jean-Améry-Preis]] für Essayistik. 2010 wurde er in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|1501|IDName=reinhard-merkel|Kommentar=mit Bild und CV|Datum=18. Juli 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strafrecht und Satire im Werk von Karl Kraus.&amp;#039;&amp;#039; Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3549-1; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-28945-4&lt;br /&gt;
* mit Rainer Hegselmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Debatte über Euthanasie. Beiträge und Stellungnahmen.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt 1991, ISBN 3-518-28543-2&lt;br /&gt;
* mit [[Roland Wittmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Zum ewigen Frieden“. Grundlagen, Aktualität und Aussichten einer Idee von Immanuel Kant.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt 1996, ISBN 3-518-28827-X&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kosovo-Krieg und das Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt 2000, ISBN 3-518-12152-9&lt;br /&gt;
** [http://www.zeit.de/2000/27/41183 Rezension] von Rudolf Walther, Die Zeit, Nr. 27/2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Früheuthanasie. Rechtsethische und strafrechtliche Grundlagen ärztlicher Entscheidungen über Leben und Tod in der Neonatalmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 2001, ISBN 3-7890-7151-X&lt;br /&gt;
** [http://www.zeit.de/2001/18/Toetung_oder_Erloesung_ &amp;#039;&amp;#039;Tötung oder Erlösung?&amp;#039;&amp;#039;] Rezension von Matthias Ruch, Die Zeit, Nr. 18/2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Forschungsobjekt Embryo. Verfassungsrechtliche und ethische Grundlagen der Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2002, ISBN 3-423-36294-4&lt;br /&gt;
** [http://www.zeit.de/2003/09/Lebensschutz_nach_Stufenplan &amp;#039;&amp;#039;Lebensschutz nach Stufenplan,&amp;#039;&amp;#039;] Rezension von [[Ludwig Siep]], Die Zeit, Nr. 9/2003&lt;br /&gt;
* mit Gerard Boer, [[Jörg M. Fegert|Jörg Fegert]], Thorsten Galert, [[Dirk Hartmann]], Bart Nuttin und Steffen Rosahl: &amp;#039;&amp;#039;Intervening in the brain. Changing psyche and society.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin/Heidelberg/New York, ISBN 978-3-540-46476-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willensfreiheit und rechtliche Schuld. Eine strafrechtsphilosophische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2008, ISBN 978-3-8329-3204-6&lt;br /&gt;
* mit Joachim Boos, Heiner Raspe und [[Bettina Schöne-Seifert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nutzen und Schaden aus klinischer Forschung am Menschen. Abwägung, Equipoise und normative Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2008, ISBN 978-3-7691-0589-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist „Willensfreiheit“ eine Voraussetzung strafrechtlicher Schuld?&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Roth, [[Stefanie Hubig]], [[Heinz Georg Bamberger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schuld und Strafe: Neue Fragen&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63546-5, S. 39 ff.&lt;br /&gt;
* mit [[Gerhard Czermak]], Jacqueline Neumann, [[Holm Putzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Entwicklungen im Weltanschauungsrecht&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Schriften zum Weltanschauungsrecht, Band 1). Nomos Verlag, Baden-Baden 2019, ISBN 978-3-8487-5907-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jochen Bung, Anette Grünewald, Dorothea Magnus, Holm Putzke, Jörg Scheinfeld, Jan Christoph Bublitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Reinhard Merkel zum 70. Geburtstag,&amp;#039;&amp;#039; Teilband I und II (=&amp;amp;nbsp;Schriften zum Strafrecht (SR), Band 355). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2020, ISBN 978-3-428-15566-8 (Bd.&amp;amp;nbsp;I: XVIII, 928 Seiten; Bd.&amp;amp;nbsp;II: XII, 744 Seiten).&lt;br /&gt;
* Thomas Windhöfel: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Merkel zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift für Lebensrecht]] 29 (2/2020), S. 233–236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134199391}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|47881}}&lt;br /&gt;
* [http://www.perlentaucher.de/autoren/6310/Reinhard_Merkel.html Reinhard Merkel] beim &amp;#039;&amp;#039;[[Perlentaucher]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/autoren/M/Reinhard_Merkel/index.xml Reinhard Merkel] im Autorenregister der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.ethikrat.org/mitglieder/reinhard-merkel/ Reinhard Merkel] beim [[Deutscher Ethikrat|Deutschen Ethikrat]]&lt;br /&gt;
* spiegel.de (September 2012): [http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/professoren-der-extraklasse-der-hamburger-jurist-reinhard-merkel-a-843998.html Porträt („Nichts für Lerner, was für Denker“)]&lt;br /&gt;
* F.A.Z. (April 2020) [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/dem-strafrechtler-reinhard-merkel-zum-siebzigsten-16720248.html Reinhard Merkel zum 70.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134199391|LCCN=n92035824|VIAF=23352103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merkel, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merkel, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler, Essayist und Schwimmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hof (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin67</name></author>
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