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	<title>Reinhard Mannesmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:53:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Mannesmann&amp;diff=249886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: Besseres Bild</title>
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		<updated>2025-03-07T00:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Besseres Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gebrüder Reinhard und Max Mannesmann.jpg|mini|Die Brüder Reinhard und Max Mannesmann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelischer Friedhof Remscheid-Bliedinghausen Grab Familie Mannesmann.jpg|mini|Grab der Familie Mannesmann auf dem evangelischen Friedhof Remscheid-Bliedinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsch-Oesterreichische Mannesmannröhren-Werke 1890 Reinhard.JPG|mini|Gründeraktie der Deutsch-Oester&amp;amp;shy;reichischen Mannes&amp;amp;shy;mann&amp;amp;shy;röhren-Werke vom 14. November 1890 mit Unterschrift von Reinhard Mannesmann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelischer Friedhof Remscheid-Bliedinghausen Denkmal Familie Mannesmann.jpg|mini|Denkmal zu Ehren der Familie Mannes&amp;amp;shy;mann auf dem evangel&amp;amp;shy;ischen Friedhof Rem&amp;amp;shy;scheid-Blieding&amp;amp;shy;hausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Mannesmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1856]] in [[Remscheid]]; † [[20. Februar]] [[1922]] ebenda) war ein deutscher [[Erfinder]] und Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mannesmann wuchs mit seinem Bruder Max (1857–1915) und vier weiteren Brüdern als Sohn des [[Werkzeug]]fabrikanten [[Reinhard Mannesmann (1814–1894)|Reinhard Mannesmann]] (1814–1894) in Remscheid auf. Die beiden traten in das elterliche Unternehmen ein, das seit 1776 bestand und als eines der modernsten seiner Zeit Eisenfeilen herstellte. 1884 erfanden sie die Methode, aus einem angebohrten Block ein nahtloses [[Stahlrohr]] zu walzen, worauf sie 1885 ein [[Patent]] erhielten. Damals moderne [[Dampfmaschine]]n erzeugten hohe Drücke, die in geschweißten Stahlrohren transportiert wurden. Zahlreiche Unfälle waren die Folge. Insofern war ihre Erfindung ein großer Durchbruch, für die es schnell eine hohe Nachfrage gab. Reinhard und Max Mannesmann beteiligten sich deshalb an der Gründung verschiedener [[Röhrenwerk]]e in [[Bous (Saar)|Bous]] an der Saar, in [[Komotau]] in [[Böhmen]], das damals zu [[Österreich]] gehörte, in Remscheid und 1899 in  [[Landore]] in [[Wales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit waren sie noch nicht zufrieden: Schon fünf Jahre später gelang ihnen die Erfindung des [[Walzen#Schrägwalzen|Schrägwalzverfahrens]], das zusammen mit dem [[Pilgerschrittverfahren]] eine Endlosproduktion erlaubt. Im ersten Schritt wird ein Stahlblock in der Mitte gelocht und dadurch zu einem dickwandigen Hohlkörper, der im zweiten Schritt durch das Schrägwalzverfahren zum fertigen Rohr gewalzt wird.&lt;br /&gt;
Das Schrägwalz-Verfahren von 1886 war zunächst kaum für die industrielle Fertigung geeignet. Es gelang den Mannesmann-Brüdern nicht, ein marktübliches dünnwandiges Rohr in einem einzigen Walzgang herzustellen. Sie benötigten vier Jahre, bis sie schließlich im Jahr 1890 das Schrägwalzen mit dem sogenannten [[Pilgerschrittverfahren#Herstellung von Rohren|Pilgerschrittverfahren]] kombinierten.&lt;br /&gt;
Auf diese bahnbrechende Erfindung erhielten sie am 16. Juli 1890 ein Patent.&lt;br /&gt;
Für die Kombination der beiden Technologien etablierte sich der Begriff des Mannesmann-Verfahrens.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blechnet.com/das-schraegwalzen-feiert-125-geburtstag-a-248052/index2.html Rohrfertigung]  Das Schrägwalzen feiert 125. Geburtstag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wird der Werkstoff während des Walzens mit einer unsymmetrischen Walze für kurze Zeit freigegeben, um einen bestimmten Winkel gedreht und für den folgenden Schritt zurückgeschoben. „Dieser Bewegung – vor und zurück – verdankt das Verfahren in Anlehnung an die Echternacher Springprozession die Bezeichnung Pilgerwalzen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BrensingSommer&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Brensing, Düsseldorf und Baldur Sommer; [http://www.wv-stahlrohre.de/fileadmin/pdf/Stahlrohre_Herstellverfahren.pdf &amp;#039;&amp;#039;Herstellverfahren für Stahlrohre&amp;#039;&amp;#039;]; veröffentlicht von Mannesmannröhren-Werke AG, Mülheim an der Ruhr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bisher ungeahnte Möglichkeiten nicht nur zum Bau von [[Pipeline|Rohrleitungsnetzen]], sondern auch für den [[Maschinenbau]] und für neue Einsatzzwecke in der [[Architektur]] wurden durch die neuen Stahlrohre, die den bis dahin gebräuchlichen geschweißten Rohren deutlich an Festigkeit überlegen waren, eröffnet. 1890 fassten Reinhard und Max Mannesmann alle drei [[Unternehmensstandort|Produktionsstandorte]] in Deutschland und Österreich in der Deutsch-Österreichischen [[Mannesmannröhren-Werke]] Aktiengesellschaft zusammen, deren Sitz [[Berlin]] wurde. Sie übernahmen den Vorstand der Aktiengesellschaft. Das Grundkapital von 35 Millionen Mark machte die Aktiengesellschaft gleich zu Beginn zu einer der zehn größten Kapitalgesellschaften in Deutschland. 1893 schieden Reinhard und Max Mannesmann wieder aus dem Vorstand aus. Der Firmensitz wurde im gleichen Jahr nach [[Düsseldorf]] verlegt. Dort wurde ein Schweißrohrwerk eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle sechs Brüder Mannesmann entwickelten zusammen das Hängeglühlicht, das 1903 patentiert wurde und das [[Gasglühlicht]] weiter verbreitete. Zusammen mit seinen Brüdern [[Carl Mannesmann|Carl]], dem Chemiker, und [[Otto Mannesmann|Otto Felix]] (1874–1916), dem Physiker, gründete Reinhard daraufhin die &amp;#039;&amp;#039;Mannesmann Lichtwerke AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Remscheid, die vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit circa 4000 Mitarbeitern Gas- und Hängeglühlichter produzierte und während des Krieges unter Carl Mannesmann als Direktor mit etwa 2000 Mitarbeitern als Waffen- und Munitionsfabrik fungierte. Nach dem Krieg begann man zunächst mit der Herstellung von Tiefkühlschränken und Motorpflügen, stellte aber recht bald um auf die Reparatur von im Krieg beschädigten LKWs und deren Umrüstung für den zivilen Gebrauch. Bald darauf befassten sich die Brüder auch mit der Entwicklung von Automobilen und gründeten 1919 die [[Mannesmann Automobilwerk|Mannesmann Motorenwerke GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Mannesmann heiratete am 6. Januar 1906 Marie Luise Eigen. Ihre Hochzeitsreise verbrachten sie in [[Marokko]]. Von 1907 bis zum 1. August 1914 betrieb das Ehepaar in Marokko Handel, Landwirtschaft und Bergbauaktivitäten. Ihr Eigentum in Marokko wurde schließlich auf ein Achtel aller Werte des Sultanats Marokko geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wdr&amp;quot;&amp;gt;Familie Mannesmann [http://www.familie-mannesmann.de/Marokko/marokko_main.htm in Marokko 1907–1914. Ein Beispiel partnerschaftlicher Wirtschaftsentwicklung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 war Reinhard Mannesmann dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Bergischen Bezirksverein des VDI beigetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[Wochenschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=4 |Nummer=31 |Datum=1880-07-31 |Seiten=269}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[RWTH Aachen|Technische Hochschule Aachen]] würdigte ihn 1920 mit der Verleihung des Grades eines Doktoringenieurs ehrenhalber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Reinhard Mannesmann † |Sammelwerk=[[VDI-Z Integrierte Produktion|Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=66 |Nummer=39 |Datum=1922-05-27 |Seiten=520}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|62|63|Mannesmann, Reinhard|Lutz Hatzfeld|116733950}}&lt;br /&gt;
* Ruthilt Brandt-Mannesmann: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente aus dem Leben der Erfinder. Max Mannesmann, Reinhard Mannesmann&amp;#039;&amp;#039;. Bergischer Geschichtsverein e. V., Remscheid 1964, 177 S.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Hans-Jürgen Roth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten unserer Stadt&amp;#039;&amp;#039; – Remscheid mit Lennep und Lüttringhausen. RGA-Buchverlag, Remscheid 2008, ISBN 978-3-940491-01-5--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783940491015|Format=Literatur|Seiten=152–153, 156–157, 162–163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/019378}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116733950|VIAF=69690152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mannesmann, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Remscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mannesmann)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mannesmann, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erfinder und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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