<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reinhard_Libuda</id>
	<title>Reinhard Libuda - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reinhard_Libuda"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Libuda&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T20:32:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Libuda&amp;diff=70626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Linus P. S. Feix: Wohnort Libudas während seiner Zeit bei Borussia Dortmund sowie Beleg hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Libuda&amp;diff=70626&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T19:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wohnort Libudas während seiner Zeit bei Borussia Dortmund sowie Beleg hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname = Stan Libuda&lt;br /&gt;
| bildname = Reinhard Libuda 1971 Ajman stamp.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = [[Porträt|Konterfei]] Libudas&amp;lt;br&amp;gt;auf einer Briefmarke aus dem Jahr 1971&lt;br /&gt;
| langname = Reinhard Libuda&lt;br /&gt;
| geburtstag = [[10. Oktober]] [[1943]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Wendlinghausen]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[NS-Staat|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum = [[25. August]] [[1996]]&lt;br /&gt;
| sterbeort = [[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
| sterbeland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| größe = 175 cm&lt;br /&gt;
| position = [[Flügelspieler|Rechtsaußen]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1952–1961|FC Schalke 04}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1961–1965|[[FC Schalke 04]]|76 (15)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1965–1968|[[Borussia Dortmund]]|74 {{0}}(8)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1968–1972|FC Schalke 04|124 (13)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1972–1973|[[Racing Straßburg]]|15 {{0}}(3)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1973–1976|FC Schalke 04|15 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1964–1966|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-23-Männer)|Deutschland U23]]|2 (0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1963–1971|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]|26 (3)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard „Stan“ Libuda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Oktober]] [[1943]] in [[Wendlinghausen]]; † [[25. August]] [[1996]] in [[Gelsenkirchen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler. Er verkörperte den klassischen [[Flügelspieler|Rechtsaußen]] im [[WM-System]] und auch in der nachfolgenden 4:3:3-Formation. Er galt als einer der bekanntesten und beliebtesten Fußballer seiner Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Bitter: Deutschlands Fußball-Nationalspieler. Das Lexikon. SVB Sportverlag. Berlin 1997. ISBN 3-328-00749-0. S. 283&amp;lt;/ref&amp;gt; Libuda absolvierte für die Vereine [[FC Schalke 04]] und [[Borussia Dortmund]] insgesamt 264 Bundesligaspiele und erzielte 28 Tore. In der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] kam er in 26 Länderspielen zum Einsatz und erzielte drei Tore.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963–1994. S. 305&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Reinhard Libuda wurde 1943 in [[Wendlinghausen]] im [[Kreis Lemgo]] geboren, wohin seine Familie im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gezogen war. Nach Kriegsende kehrten die Libudas nach Gelsenkirchen zurück und wohnten im Arbeiterviertel Haverkamp im Stadtteil [[Gelsenkirchen-Bismarck|Bismarck]]. Als Schüler spielte Reinhard Libuda  stundenlang Fußball auf der Straße. Anfangs turnte er im Turnverein &amp;#039;&amp;#039;Einigkeit Bismarck&amp;#039;&amp;#039;, dann zog es ihn zu den Fußballern von Rot-Weiß Bismarck. Im Jahr 1952 meldete ihn sein Vater beim [[FC Schalke 04]] an, für den er fortan unter der Leitung und Förderung von [[Fritz Thelen (Fußballspieler)|Fritz Thelen]] in der Jugendabteilung spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;Thilo Thielke: „An Gott kommt keiner vorbei ...“. Das Leben des Reinhard „Stan“ Libuda. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2002. ISBN 3-89533-377-8. S. 17/18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er schon mit 17 Jahren als [[Vertragsspieler]] verpflichtet worden war, schloss er seine [[Berufsausbildung|Lehre]] zum [[Maschinenschlosser]] nicht ab. Bereits in der A-Jugend ragten seine Ballbehandlung, das Täuschungsvermögen und der Antritt deutlich heraus. Dies führte ihn über die westdeutsche Jugendauswahl auch in die Jugendnationalmannschaft des DFB. Während des [[UEFA-Juniorenturnier]]s 1961 in Portugal debütierte Libuda beim Halbfinal-Spiel gegen Polen. Er spielte im Angriff zusammen mit [[Wilhelm Friedrich Boyens (Fußballspieler)|Fritz Boyens]], [[Wolfgang Overath]], [[Horst Wild]] und [[Gerhard Elfert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Heimann, Karl-Heinz Jens: Kicker-Almanach 1989. Copress-Verlag. München 1988. ISBN 3-7679-0245-1. S. 407&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 nahm er mit den DFB-Junioren am UEFA-Turnier in Rumänien teil, zusammen mit seinem Jugendfreund und späteren Trauzeugen [[Karl-Heinz Bechmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
1962 erhielt Libuda einen Vertrag bei Schalke 04. Er debütierte zum Saisonauftakt am 18. August 1962, im letzten Jahr der alten erstklassigen Oberliga West. Am Rundenende hatte Libuda in 25 Ligaeinsätzen mit acht Toren überzeugt und Schalke hatte sich mit dem 6. Rang für die neue [[Fußball-Bundesliga]] ab der Saison 1963/64 qualifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Landefeld, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): „Helmut, erzähl mich dat Tor ...“. Neue Geschichten und Porträts aus der Oberliga West 1947 bis 1963. Klartext Verlag. Essen 1993. ISBN 3-88474-043-1. S. 140/141&amp;lt;/ref&amp;gt; Libuda wurde in das „Revier-Team“ der Saison 1962/63 aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr (Hrsg.): Der Pott ist rund. Das Lexikon des Revier-Fußballs: Die Chronik von 1945 bis 2005. Klartext Verlag. Essen 2005. ISBN 3-89861-358-5. S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesliga war er Stammspieler als [[Rechtsaußen]] und wurde schnell zum Schalker Publikumsliebling. Im September 1963 wurde er von Bundestrainer [[Sepp Herberger]] erstmals in der Nationalmannschaft beim Länderspiel gegen die Türkei eingesetzt. Er bildete mit [[Werner Krämer (Fußballspieler)|Werner Krämer]] den rechten Flügel der deutschen Mannschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Heimann, Karl-Heinz Jens: Kicker-Almanach 1989. Copress-Verlag. München 1988. ISBN 3-7679-0245-1. S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt; An guten Tagen war er einer der besten Rechtsaußen, den kaum ein Abwehrspieler aufhalten konnte. Er war wendig, schnell und enorm [[dribbeln|dribbelstark]] und deshalb von vielen Verteidigern gefürchtet. Seinen Spitznamen „Stan“ bekam er in Anlehnung an den legendären englischen Rechtsaußen Sir [[Stanley Matthews]], den „Erfinder“ des berühmten &amp;#039;&amp;#039;[[Stan-Matthews-Trick|Matthews-Tricks]]&amp;#039;&amp;#039; (= links antäuschen, rechts vorbeigehen), den Libuda perfekt beherrschte. Aus der Zeit stammt das [[Geflügeltes Wort|geflügelte Wort]] {{&amp;quot;|An Gott kommt keiner vorbei, außer Stan Libuda}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/reise/borusseum-an-gott-kommt-keiner-vorbei-ausser-stan-libuda/8588930-2.html &amp;#039;&amp;#039;Und ewig fällt das Wembley-Tor&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Tagesspiegel]], 6. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;An Gott kommt keiner vorbei. Das Leben des Reinhard „Stan“ Libuda.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Die Werkstatt]], Göttingen 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Libuda galt als äußerst sensibel, weshalb seine Gegenspieler ihn nicht selten verbal provozierten, um ihm so den Mut zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schalke 1965 in der Bundesliga auf dem letzten Platz landete und damit sportlich abgestiegen war, entschloss sich Libuda, zu Borussia Dortmund zu wechseln, um weiter in der Bundesliga spielen zu können und dazu nicht umziehen zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.11freunde.de/artikel/das-leben-des-stan-libuda/page/1 &amp;#039;&amp;#039;Der Garrincha vom Schalker Markt&amp;#039;&amp;#039;.] [[11 Freunde]], 7. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfb.de/news/detail/stan-libuda-er-kam-an-fast-allen-vorbei-107860/?no_cache=1 &amp;#039;&amp;#039;Stan Libuda: Er kam an fast allen vorbei&amp;#039;&amp;#039;.] dfb.de, 13. Oktober 2014. Abgerufen am 30. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem BVB errang er 1965/66 unter Trainer [[Willi Multhaup]] die [[Fußball-Bundesliga 1965/66|Vizemeisterschaft]] der Bundesliga und gewann den [[Europapokal der Pokalsieger 1965/66|Europapokal der Pokalsieger]]. Dabei gelang ihm sein berühmtestes Tor: am 5. Mai 1966 traf er in der 107. Spielminute mit einer [[Bogenlampe (Sport)|„Bogenlampe“]] zum 2:1-Sieg des BVB gegen den Favoriten [[FC Liverpool]] und sicherte damit den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger. Sein Verein war damit erster deutscher Sieger eines Europapokal-Wettbewerbs.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Weinrich: Der Europapokal, Band 1: 1955 bis 1974. Agon Sportverlag. Kassel 2007. ISBN 978-3897842-526. S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit bei Borussia Dortmund lebte Libuda in einer Wohnung im Stadtteil [[Oespel]], die ihm der Verein zur Verfügung stellte. Er bezog die Wohnung bereits, als er noch mit Schalke im Abstiegskampf stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das ist schrecklich |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1965-07-06 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/das-ist-schrecklich-a-1c38a400-0002-0001-0000-000046273289 |Abruf=2026-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 kehrte Libuda nach drei Spielzeiten beim BVB zurück zu Schalke und zog 1969 in das [[DFB-Pokal 1968/69|Pokalfinale]] ein. Er wurde [[Mannschaftskapitän|Spielführer]] einer Mannschaft, die mit der Offensivformation Libuda, Fischer und Erwin Kremers eine der besten Angriffsreihen in der Geschichte der Bundesliga stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Piorr (Hrsg.): Der Pott ist rund. Das Lexikon des Revier-Fußballs: Die Chronik von 1945 bis 2005. Klartext Verlag. Essen 2005. ISBN 3-89861-358-5. S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein größter Erfolg nach der knapp verpassten [[Fußball-Bundesliga 1971/72|Meisterschaft 1972]] wurde der [[DFB-Pokal 1971/72|Pokalgewinn]] im selben Jahr gegen den [[1. FC Kaiserslautern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Weinrich: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. 35 Jahre Bundesliga, Teil 1: Die Gründerjahre 1963–1975. Agon Sportverlag. Kassel 1998. ISBN 3-89784-132-0. S. 265&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesliga-Skandal ===&lt;br /&gt;
Reinhard Libuda war wie zahlreiche andere Spieler in den [[Bundesliga-Skandal]] der Saison 1970/1971 verwickelt, bei dem manipulierte Punktspiele und entsprechende Bestechungen aufgedeckt wurden. Er wurde im September 1972 vom [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] auf Lebenszeit gesperrt, zwei Jahre später jedoch begnadigt. In der Zwischenzeit spielte er bei [[Racing Straßburg]] in der französischen [[Ligue 1]]. 1973 kehrte er zu Schalke zurück; 1976 beendete er seine Karriere endgültig, nachdem er in der Saison 1974/75 nur noch in fünf Bundesligaspielen zum Einsatz gekommen war, zuletzt am 21. September 1974, als er bei einem 3:0-Heimerfolg gegen Fortuna Düsseldorf in der 83. Minute für Erwin Kremers eingewechselt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Weinrich: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. 35 Jahre Bundesliga, Teil 1: Die Gründerjahre 1963–1975. Agon Sportverlag. Kassel 1998. ISBN 3-89784-132-0. S. 364, 372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalelf ===&lt;br /&gt;
Sein Debüt in der [[deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] hatte Libuda mit 19 Jahren im September [[1963]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] beim Spiel gegen die [[türkische Fußballnationalmannschaft|Türkei]] unter Bundestrainer [[Sepp Herberger]]. Mit Beginn der Ära [[Helmut Schön]] und dem sportlichen Absturz von Schalke 04 fand keine kontinuierliche Berücksichtigung von Libuda in den nächsten drei Runden mehr statt, obwohl er mit seinem Verein in den Saisons 1965/66  und 1966/67 große Erfolge feierte. Fahrt nahm seine Nationalmannschaftskarriere erst in der Rückrunde 1968/69 wieder auf, als er am 26. März 1969 in Frankfurt beim 1:1 gegen Wales zu seinem 10. Länderspiel auflief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen wichtigsten Treffer für Deutschland erzielte er am 22. Oktober 1969 im Hamburger [[Volksparkstadion]] in der Partie gegen [[schottische Fußballnationalmannschaft|Schottland]]. Er erlief einen langen Pass von [[Helmut Haller]] aus der eigenen Hälfte, setzte zu einem Sololauf über das halbe Feld an und schoss das 3:2 für die deutsche Mannschaft. Die Begegnung am 22. Oktober 1969 wurde „zu einem der erregendsten Fußballereignisse, die jemals auf deutschem Boden stattfanden“ (Schön). Die Partie blieb untrennbar mit ihm verbunden. Der Journalist [[Jo Viellvoye]] kürte Libuda zum „Mann des Jahres für den deutschen Fußball“, der es mit seinem Auftritt im Volksparkstadion endlich verdient habe, „so genannt zu werden wie der große Stan Matthew“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Schulze-Marmeling (Hrsg.): Die Geschichte der Fußball-Nationalmannschaft. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2008. ISBN 978-3-89533-578-5. S. 227/228&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in den Betrachtungen von [[Norbert Seitz]] „Fußball &amp;amp; Politik“  wird Libudas Sololauf als „unnachahmlicher Alleingang“ hervorgehoben und konstatiert, dass dieser zum symbolischen Startsignal sowohl des euphorischen Aufbruchs in Bonn wie der Himmelstürmerei in Mexiko im Jahr darauf geworden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Seitz: Doppelpässe Fußball &amp;amp; Politik. Eichborn Verlag. Frankfurt am Main 1997. ISBN 3-8218-1471-3. S. 93/94&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Treffer sicherte die Qualifikation zur [[Fußball-Weltmeisterschaft 1970|WM 1970]] in [[Mexiko]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mexiko machte er in der Vorrunde das „Spiel seines Lebens“. Beim 5:2-Sieg gegen [[Bulgarische Fußballnationalmannschaft|Bulgarien]] erzielte er den zwischenzeitlichen Ausgleich, holte einen Elfmeter heraus und bereitete zwei weitere Treffer vor. In einer Publikation von Hennes Weisweiler, Sportinformationsdienst und der Bertelsmann Sportredaktion ist festgehalten: „Mit seinen Sololäufen und genauen Pässen beflügelte er das Spiel der ganzen Mannschaft [...]. Seine Bewacher fanden kein Mittel, ihn zu stoppen. Mehr als einmal zogen sie die Notbremse. Immer wieder war es Libuda, der für Verwirrung in der bulgarischen Abwehr sorgte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;WW&amp;quot;/&amp;gt; [[Franz Beckenbauer]] und Wolfgang Overath ordneten Libudas Leistung als spielentscheidend ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WW&amp;quot;&amp;gt;Hennes Weisweiler, Sportinformationsdienst, Bertelsmann Sportredaktion (Gemeinschaftsproduktion): IX. Fußball-Weltmeisterschaft Mexico 1970. Bertelsmann GmbH. Gütersloh 1970. S. 120–127&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt kam er bei dem Turnier auf fünf Einsätze, auch beim sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrhundertspiel]]&amp;#039;&amp;#039; gegen [[italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]]. Er erhielt wie die ganze deutschen Fußballnationalmannschaft für den 3. Platz in Mexiko das [[Silbernes Lorbeerblatt|Silberne Lorbeerblatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Unterrichtung des Bundestages durch die Bundesregierung vom 29. September 1973 – Drucksache 7/1040 – Anlage 3 Seiten 54 ff., hier Seite 59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 absolvierte er sein letztes Länderspiel beim EM-Qualifikationsspiel gegen Polen. Obwohl er mit Schalke Vizemeister in der Bundesliga geworden war, kam er in der EM-Endrunde im Juni 1972 in Belgien nicht zum Einsatz, da der DFB für die Nationalmannschaft bereits ab März auf alle Spieler verzichtete, die in den Bestechungsskandal verwickelt waren. Bei insgesamt 26 Länderspieleinsätzen erzielte Libuda drei Tore.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | url = https://www.rsssf.org/miscellaneous/libuda-intl.html | title = Reinhard &amp;#039;Stan&amp;#039; Libuda – International Appearances | author = Matthias Arnhold | date = 2017-06-08 | accessdate = 2017-06-14 | publisher = [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation|RSSSF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben nach der Sportkarriere ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Sportkarriere zerbrach seine Ehe; er hatte mit seiner Ehefrau einen Sohn. Er fand lange Zeit keine Arbeit, war auf [[Arbeitslosenhilfe]] angewiesen und lebte zurückgezogen in Gelsenkirchen-Haverkamp.&amp;lt;ref&amp;gt;RevierSport 56/2013, S. 38 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis in: Borussia, Das Mitgliedermagazin, Heft 102 vom 30. Januar 2016, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2001/33/Im_Namen_des_Vaters/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Fußball-Legende: Im Namen des Vaters&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Zeit]] 33/2001, 9. August 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bekam schließlich mit Hilfe von [[Rolf Rüssmann]] eine Stelle bei der Thomas-Gruppe, einer Papierveredlungsfirma im Haverkamp. 1974 übernahm er von [[Ernst Kuzorra]] einen kleinen Tabakladen in der Kurt-Schumacher-Straße in Schalke;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gelsenkirchen.de/de/Stadtprofil/Stadtgeschichten/Gelsenkirchener_Persoenlichkeiten/Ernst_Kuzorra.aspx |titel=Ernst Kuzorra |werk=Gelsenkirchen |abruf=2021-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diesen übergab er später an [[Heinz van Haaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libuda starb am 25. August 1996 im Alter von 52 Jahren nach einem [[Schlaganfall]]. Libuda war der erste Spieler der Mannschaft des Jahrhundertspiels von 1970, der starb. Er wurde auf dem Ostfriedhof Gelsenkirchen bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/libudasportler_5.html Das Grab von Reinhard “Stan” Libuda]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Januar 2022 erfolgte die Umbettung auf das Schalker Fan-Feld in Gelsenkirchen-Beckhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Suttmeyer |url=https://www.suttmeyer.de/unternehmen/inside/umbettung-der-schalker-legende-stan-libuda/ |titel=Umbettung der Schalker Legende Stan Libuda |datum=2022-01-15 |sprache=de |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge  ==&lt;br /&gt;
; Verein &lt;br /&gt;
* [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]]: [[Europapokal der Pokalsieger 1965/66|1966]]&lt;br /&gt;
* [[DFB-Pokal]]: [[DFB-Pokal 1971/72|1972]]&lt;br /&gt;
* Deutscher Vizemeister: [[Fußball-Bundesliga 1965/66|1966]], [[Fußball-Bundesliga 1971/72|1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Nationalmannschaft &lt;br /&gt;
* [[Fußball-Weltmeisterschaft|Weltmeisterschafts]]-Dritter: [[Fußball-Weltmeisterschaft 1970|1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[FC Schalke 04#Ehrenspielführer|Ehrenspielführer]] des FC Schalke 04&lt;br /&gt;
* Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[FC Schalke 04#Die Schalker Jahrhundertelf|Jahrhundertelf]]&amp;#039;&amp;#039; des FC Schalke 04&lt;br /&gt;
* In der [[Rangliste des deutschen Fußballs]] dreimal – Winter 1969/70, Sommer 1970, Winter 1970/71 – in die Internationale Klasse aufgenommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennung und Erinnerung ==&lt;br /&gt;
* Die Dribbelstärke Libudas war legendär. Als in den 1960er Jahren Plakate im Ruhrgebiet mit der Aufschrift „An Gott kommt keiner vorbei“ für eine religiöse Veranstaltung warben, wurde angeblich eines davon durch einen unbekannten Fan mit dem Zusatz „…außer Stan Libuda“ versehen. Ob darauf „Gott“ oder „Jesus“ stand, ob es für die [[Zeugen Jehovas]] warb, den Prediger [[Billy Graham]] oder für den Evangelisten [[Werner Heukelbach]], ist unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/fotostrecke/schalkes-dribbelwunder-11-zitate-von-und-ueber-stan-libuda-fotostrecke-136105.html &amp;#039;&amp;#039;Schalkes Dribbelwunder: 11 Zitate von und über Stan Libuda&amp;#039;&amp;#039;.] Spiegel online, 6. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.11freunde.de/artikel/das-leben-des-stan-libuda &amp;#039;&amp;#039;Der Fremde&amp;#039;&amp;#039;.] [[11 Freunde]], 7. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Eigensinn&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zeit.de/2009/47/Vorbilder-Libuda &amp;#039;&amp;#039;Lob des Eigensinns: Stan Libuda&amp;#039;&amp;#039;.] Die Zeit, 12. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Spruch ist auch titelgebend für das [[Musical]] &amp;#039;&amp;#039;nullvier – an Gott kommt keiner vorbei&amp;#039;&amp;#039; (2004) über den FC Schalke 04.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/sport/fussball/schalke-jetzt-als-musical_aid-16970761 &amp;#039;&amp;#039;Schalke jetzt als Musical&amp;#039;&amp;#039;.] Rheinische Post, 27. Januar 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970, während der Weltmeisterschaft in Mexiko, sagte Bulgariens Trainer, nachdem seine Verteidiger an dem hakenschlagenden Libuda gescheitert waren: „Diesen Mann kann man nur mit einer Flinte erlegen.“&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Eigensinn&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zeit.de/2009/47/Vorbilder-Libuda &amp;#039;&amp;#039;Lob des Eigensinns: Stan Libuda&amp;#039;&amp;#039;.] Die Zeit, 12. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Libudas Tor im Endspiel des [[Europapokal der Pokalsieger 1965/66|Europapokals der Pokalsieger 1965/66]] gegen den FC Liverpool wurde von den Fans im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen von Borussia Dortmund bei der Wahl zum „BVB-Tor des Jahrhunderts“ auf den zweiten Platz gewählt.&lt;br /&gt;
* 2003 entdeckte ein Fan einen Schreibfehler auf Libudas Grabstein – dort stand „Rainard“ statt „Reinhard“. Der Fan meldete sich beim [[FC Schalke 04]]; der damalige Manager [[Rudi Assauer]] versprach, dies zu ändern. 2004 wurde der Grabstein auf Initiative und nach Protestaktionen eines weiteren Libuda-Fans geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarg der Umbettung von Stan Libuda.jpg|mini|hochkant|Beisetzung Libudas in der Gemeinschaftsgrabstelle &amp;#039;&amp;#039;Schalker Fan-Feld&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Im Januar 2022 wurden die sterblichen Überreste von Stan Libuda von der Stiftung Schalker Markt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stiftung-schalkermarkt.de/neuigkeiten/keiner-kommt-an-gott-vorbei Keiner kommt an Gott vorbei.], 15. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; auf das [[FC Schalke 04#Gemeinschaftsgrabfeld|Schalker Fan-Feld]] umgebettet. Seine alte Grabstätte wurde nach 25 Jahren Liegezeit eingeebnet. Ein Ehrengrab war wegen seiner Vorstrafe aus dem Bundesligaskandal nicht möglich. Er erhielt die Grabnummer 7, seine alte Rückennummer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/grab-von-schalke-legende-reinhard-libuda-wird-umgebettet-100.html &amp;#039;&amp;#039;Grab von Schalke-Legende Libuda kommt auf Fan-Feld&amp;#039;&amp;#039;.] WDR Nachrichten vom 10. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Zufahrtsstraße westlich der [[Veltins-Arena]] in Gelsenkirchen heißt „Stan-Libuda-Weg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thilo Thielke]]: &amp;#039;&amp;#039;An Gott kommt keiner vorbei. Das Leben des Reinhard „Stan“ Libuda.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Die Werkstatt]], Göttingen 2002. ISBN 3-89533-377-8.&lt;br /&gt;
* Norbert Kozicki: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard „Stan“ Libuda. Ich war immer ein einfacher Junge aussem Kohlenpott, verstehste?!&amp;quot; – Eine Fußball-Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Beluga New Media, Herten 2007. ISBN 3-938152-15-X.&lt;br /&gt;
* Jürgen Boebers-Süßmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ewigkeit ist königsblau.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Die Werkstatt]], Göttingen 2009, Seite 107ff. ISBN 978-3-89533-678-2.&lt;br /&gt;
* Christian Karn, Reinhard Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Spielerlexikon 1963–1994.&amp;#039;&amp;#039; Agon Sportverlag, Kassel 2012, S. 305. ISBN 978-3-89784-214-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120062607}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|stan-libuda|Linktext=Stan Libuda}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|libudareinhard|Linktext=Stan Libuda}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|95123|Linktext=Stan Libuda}}&lt;br /&gt;
* {{NFTPlayer|16781|Linktext=Stan Libuda}}&lt;br /&gt;
* [http://volksparkstadion.twoday.net/stories/4447250 Stan Libudas Schuss zur WM 1970 in Mexiko – auf Westkurve Blog F]&lt;br /&gt;
* [http://www.stan-libuda-fanclub04.de Fanclub zu Ehren von Stan Libuda mit vielen prominenten Mitgliedern – 1. Stan Libuda Fanclub 04]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120062607|VIAF=27892432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Libuda, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Borussia Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Schalke 04)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Racing Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFB-Pokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sieger des Fußball-Europapokals der Pokalsieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Libuda, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Libuda, Stan (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wendlinghausen]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gelsenkirchen]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Linus P. S. Feix</name></author>
	</entry>
</feed>