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	<title>Reinhard Karl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:01:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Karl&amp;diff=114762&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otopon: /*Leben*/ fehlgeschlagene Besteigungen</title>
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		<updated>2025-08-18T15:49:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; fehlgeschlagene Besteigungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Karl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1946]] in [[Heidelberg]]; † [[19. Mai]] [[1982]] am [[Cho Oyu]], [[Nepal]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Alpinismus|Alpinist]], [[Fotografie|Fotograf]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Mit 14 Jahren begann Reinhard Karl eine Lehre als Automechaniker. „Der dreckigste und mieseste aller Traumjobs“, wie er später schrieb. Seiner Vorliebe für Bergbücher wegen schickte ihn seine Mutter in die [[Sektion Heidelberg des Deutschen Alpenvereins|Sektion Heidelberg]] des [[Deutscher Alpenverein|Deutschen Alpenvereins]]. Erst mit 17 Jahren machte Reinhard Karl seine erste Klettertour am [[Battert]], nördlich von [[Baden-Baden]]. Das Bergsteigen am Wochenende wurde zur Flucht vor dem ungeliebten Job. Dort lernte er auch Leute mit höherer Ausbildung kennen, die ihn voll akzeptierten, was ihm zusätzlich Auftrieb gab. Die gemütliche Runde am Ende einer Klettertour, am [[Bärenbrunnerhof]], gehörte zum Ritual. „Intensiv Leben“ war die Maxime seines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl studierte zunächst in [[Universität Karlsruhe|Karlsruhe]] Wirtschaftswissenschaften und später Sport und [[Geographie]] in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], erreichte aber keinen Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 gelang ihm zusammen mit Hermann Kühn die [[Eiger-Nordwand]]besteigung in damals sehr guten anderthalb Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde Karl durch seine Besuche im [[Yosemite-Nationalpark|Yosemite]] und in der [[Klettergebiet Sächsische Schweiz|Sächsischen Schweiz]] der Vorreiter des [[Freiklettern]]s im westlichen Europa. Zusammen mit [[Helmut Kiene]] eröffnete er 1977 die erste alpine Kletterroute im VII. [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad]], die [[Fleischbank (Kaisergebirge)|Fleischbank]]-[[Pumprisse]] im [[Kaisergebirge|Wilden Kaiser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1978 erreichte er als erster Deutscher den Gipfel des [[Mount Everest]], in einer Seilschaft mit [[Oswald Oelz]]. Er hatte sich derselben österreichischen [[Expedition]] angeschlossen, mit der damals auch [[Reinhold Messner]] und [[Peter Habeler]] den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Oelz]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Eispickel und Stethoskop.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Reihe Bergabenteuer. AS Verlag, Zürich 1999, ISBN 3-905111-42-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Namen als Schriftsteller und Fotograf machte sich Karl vor allem durch seine Expeditionsberichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 gelingt ihm die Besteigung von dem Achttausender [[Gasherbrum II]], danach muss er die Besteigungen des [[Cerro Torre]], des [[Nanga Parbat]] und des [[K2|K 2]] aufgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vor 30 Jahren: Reinhard Karl stirbt am Cho Oyu - Rückblick - Abenteuer Sport - DW.COM |Sammelwerk=Abenteuer Sport - mit Stefan Nestler |Online=https://blogs.dw.com/abenteuersport/index.html%3Fp=15343.html |Abruf=2025-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Karl kam am 19. Mai 1982 durch eine [[Lawine|Eislawine]] am [[Cho Oyu]] ([[Himalaya]]) im Zelt im Lager 2 ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine sportlichen Erfolge erhielt er von Bundespräsident [[Walter Scheel]] das [[Silbernes Lorbeerblatt|Silberne Lorbeerblatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv, Bundespräsidialamt, (Amtszeit  [[Walter Scheel]]), Sportpreise, Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes AKTZ. BArch B 122/18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 übergab seine Witwe Eva Altmeier-Karl den fotografischen Nachlass dem Archiv des Deutschen Alpenvereins.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fotonachlass Reinhard Karl. Erbe einer Legende.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;DAV Panorama.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6/2010. DAV, München 2010, {{ZDB|2589886-3}}, S.&amp;amp;nbsp;88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Berg. Zeit zum Atmen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Limpert, Bad Homburg 1980, ISBN 3-7853-1342-X.&lt;br /&gt;
** Reinhard Karl, Elmar Landes (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Berg. Zeit zum Atmen.&amp;#039;&amp;#039; Reprint der Ausgabe Berg, München 1994. (Seit der Neuausgabe 1993, ISBN 3-7654-1116-7, bearbeitet und um zusätzliche Texte erweitert). Alpine Klassiker, Band 18. Bruckmann, München 2009, ISBN 978-3-7654-5152-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klettern im senkrechten Paradies Yosemite.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Limpert, Bad Homburg 1982, ISBN 3-7853-1380-2.&amp;amp;nbsp;– [http://d-nb.info/830212140/04 Inhaltsverzeichnis online (PDF)].&lt;br /&gt;
* Reinhard Karl, Eva Altmeier-Karl (Auswahl und Zusammenstellung der Bilder): &amp;#039;&amp;#039;Berge auf Kodachrome.&amp;#039;&amp;#039; (Tagebuchaufzeichnungen und Fotos aus Reinhard Karls letztem Lebensjahr). 1. Auflage. Limpert, Bad Homburg 1983, ISBN 3-7853-1427-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tom Dauer: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Karl. Ein Leben ohne Wenn und Aber.&amp;#039;&amp;#039; 2 Publikationen. AS-Verlag, Zürich 2002, ISBN 3-905111-75-6.&lt;br /&gt;
* Tom Dauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Karl. Das neue Bild der Berge.&amp;#039;&amp;#039; AS-Verlag, Zürich 2006, ISBN 3-909111-24-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---Redundant, da bereits unter Werke referenziert---* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Berg: Zeit zum Atmen&amp;#039;&amp;#039; München : Bruckmann, 2009, ISBN 978-3-7654-5152-2, Reprint der Ausgabe München : Berg, 1994---Earnest B, 030911---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* Harald Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Wirklich oben bist du nie – Reinhard Karl&amp;#039;&amp;#039; (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mountainfilm.com/de/2021/film/12729/ Mountainfilm, Internationale Filmfestspiele [[Graz]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118560131}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118560131|VIAF=8179499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Karl, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportkletterer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Bergsteigen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karl, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=[[Deutschland|deutscher]] [[Alpinismus|Alpinist]], [[Fotografie|Fotograf]] und [[Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cho Oyu]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otopon</name></author>
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