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	<title>Reinhard Junge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:49:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Junge&amp;diff=296556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: /* Werk */</title>
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		<updated>2025-10-06T20:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RJ-Weimar.png|mini|Reinhard Junge in Weimar, Oktober 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Junge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Oktober]] [[1946]] in [[Dortmund]]) ist ein deutscher Autor von Kriminalromanen und war Mitbegründer der [[Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend|SDAJ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhard Junge ist der Sohn der antifaschistischen [[Liste von Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] [[Heinz Junge]] (1914–2004)&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagebuch&amp;quot;&amp;gt;[https://www.toedliche-texte.de/event/lesung-reinhard-junge-in-dortmund-ewig-kanns-nicht-winter-sein/ &amp;#039;&amp;#039;Lesung Reinhard Junge in Dortmund: Ewig kann’s nicht Winter sein&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Lore Junge]](1923–2009). Er besuchte ab 1957 das Gymnasium in Dortmund, wo er erste Satiren für die Schülerzeitung und 1965 den ersten Versuch eines Romans verfasste. Er erlangte 1966 das Abitur und fing ein Studium an der [[Ruhr-Universität Bochum]] an, wurde aber 1967 von der [[Bundeswehr]] zum [[Wehrdienst]] im [[Panzergrenadierbrigade 19|Panzergrenadierbataillon 191]] in [[Ahlen]] eingezogen. Dort wurde er für 14 Tage inhaftiert, weil er in Uniform zur Gründung der SDAJ aufgerufen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hinweis in Biographie in: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Berge, Tausend Abgründe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;Thomas Meiser: [http://www.thomas-meiser.de/tcrime/junge.htm &amp;#039;&amp;#039;Wenn der rote Gymnasiallehrer erzählt.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website des Autors, 5. August 2002, abgerufen am 11. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Junge war 1968 Mitbegründer der [[Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend|SDAJ]]. Gleichzeitig war er Mitarbeiter am sozialistischen Jugendmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Elan (Magazin)|elan]]&amp;#039;&amp;#039;. Ende 1968 führte er das [[Germanistik]]- und [[Russische Sprache|Russisch]]-Studium an der Ruhr-Universität fort. Sein [[Lehramtsreferendariat]] absolvierte er in [[Hattingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Pressemitteilung des Verlages zu &amp;#039;&amp;#039;Achsenbruch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Mitgliedschaft in der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] fiel er 1978 unter den [[Radikalenerlass]], konnte aber ab 1979 schließlich, auch mit Hilfe sozialdemokratischer Genossen, die wussten, dass sein Vater in einem Konzentrationslager inhaftiert gewesen war, in [[Wattenscheid]] als Lehrer arbeiten. Bis heute ist er politisch als Antifaschist aktiv. Heute lebt Junge in [[Bochum]] und unterrichtete zwischen 1979 und Anfang 2012 an der [[Hellweg-Schule Bochum]]-Wattenscheid Deutsch und [[Latein]]. Er hat drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1971 veröffentlichte er eine kritische Auseinandersetzung über seine Bundeswehrzeit. 1978 erschien das erste von vier Büchern über die Neonaziszene, für das er auch undercover recherchiert hatte. Sein erster Kriminalroman &amp;#039;&amp;#039;Klassenfahrt&amp;#039;&amp;#039; erschien 1985 und hatte seitdem diverse Nachauflagen. Gemeinsam mit Leo P. Ard (alias [[Jürgen Pomorin]]) schuf er das Video-Team &amp;#039;&amp;#039;PEGASUS&amp;#039;&amp;#039; aus Dortmund, das seit 1988 im Ruhrgebiet in Kriminalromanen tätig ist. Auch in seinen Kriminalromanen greift Junge häufig gesellschaftliche Themen und Entwicklungen auf oder nimmt regionale Personen und Ereignisse als Vorbilder bzw. Motive. So diente der langjährige Bürgermeister von Datteln, [[Horst Niggemeier]], als Vorbild für die Krimiserie um das &amp;#039;&amp;#039;Ekel von Datteln&amp;#039;&amp;#039;. Durch ihre „Ekel“-Romane entfachten Junge und Leo P. Ard in Datteln und Umgebung mehrere Provinzskandale. Seit 2014 schreibt er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Christiane Bogenstahl. 2016 erschien der erste gemeinsame Roman &amp;#039;&amp;#039;Datengrab&amp;#039;&amp;#039;, dessen Handlung 2018 mit &amp;#039;&amp;#039;Seelenamt&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Romanen entstanden etliche Beiträge für Krimi-Anthologien. Drei seiner Romane wurden für den [[Friedrich-Glauser-Preis]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 gab er die Biografie seines Vaters Heinz Junge heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Junge(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ewig kann’s nicht Winter sein. Ein Leben im Widerstand&amp;#039;&amp;#039;.  PapyRossa-Verlag, Köln, 2025, ISBN 978-3-89438-853-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barras-Report - Tagebuch einer Dienstzeit.&amp;#039;&amp;#039; Weltkreis-Verlag, Dortmund 1971.&lt;br /&gt;
* mit [[Jürgen Pomorin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Neonazis und wie man sie bekämpfen kann.&amp;#039;&amp;#039; Weltkreis-Verlag, Dortmund 1978, ISBN 3-88142-197-1.&lt;br /&gt;
* mit Jürgen Pomorin: &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir marschieren zurück - Die Neonazis Teil II.&amp;#039;&amp;#039; Weltkreis-Verlag, Dortmund 1979, ISBN 3-88142-219-6.&lt;br /&gt;
* mit Jürgen Pomorin, Georg Biemann und H.-P. Bordien: &amp;#039;&amp;#039;Blutige Spuren. Der zweite Aufstieg der SS.&amp;#039;&amp;#039; Weltkreis-Verlag, Dortmund 1980, ISBN 3-88142-236-6.&lt;br /&gt;
* mit Jürgen Pomorin und Georg Biemann: &amp;#039;&amp;#039;Geheime Kanäle. Der Nazi-Mafia auf der Spur.&amp;#039;&amp;#039; Weltkreis-Verlag, Dortmund 1981, ISBN 3-88142-256-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klassenfahrt.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1985, ISBN 3-89425-331-2.&lt;br /&gt;
* mit [[Leo P. Ard]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Roulette.&amp;#039;&amp;#039; Weltkreis-Verlag, Dortmund 1986, ISBN 3-88142-391-5 (1988 bei grafit unter ISBN 3-89425-391-6)&lt;br /&gt;
* mit Leo P. Ard: &amp;#039;&amp;#039;Das Ekel von Datteln.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1988, ISBN 3-89425-426-2. (erneut veröffentlicht im Sammelband &amp;#039;&amp;#039;Ruhrmorde.2010&amp;#039;&amp;#039;, grafit, Dortmund 2010, ISBN 3-89425-374-6)&lt;br /&gt;
* mit Leo P. Ard: &amp;#039;&amp;#039;Das Ekel schlägt zurück.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1990, ISBN 3-89425-010-0.&lt;br /&gt;
* mit Leo P. Ard: &amp;#039;&amp;#039;Die Waffen des Ekels.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1990, ISBN 3-89425-021-6.&lt;br /&gt;
* mit Leo P. Ard: &amp;#039;&amp;#039;Meine Niere, deine Niere.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1992, ISBN 3-89425-028-3.&lt;br /&gt;
* mit Leo P. Ard: &amp;#039;&amp;#039;Der Witwenschüttler.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1994, ISBN 3-89425-044-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Totes Kreuz.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1996, ISBN 3-89425-070-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Straßenfest.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 1998, ISBN 3-89425-213-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glatzenschnitt.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2002, ISBN 3-89425-257-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Achsenbruch.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2013, ISBN 978-3-89425-354-7.&lt;br /&gt;
* mit Christiane Bogenstahl: &amp;#039;&amp;#039;Datengrab.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2016, ISBN 978-3-89425-480-3.&lt;br /&gt;
* mit Christiane Bogenstahl: &amp;#039;&amp;#039;Seelenamt.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2018, ISBN 978-3-89425-586-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor von Krimis in Anthologien:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mord am Hellweg.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2002, ISBN 3-89425-271-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehr Morde am Hellweg.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2004, ISBN 3-89425-294-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blutgrätsche. Weltmeister-Krimis.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2006, ISBN 3-89425-314-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mordsschnellweg.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2009, ISBN 978-3-89425-364-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausend Berge, tausend Abgründe.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2012, ISBN 978-3-89425-399-8.&lt;br /&gt;
* mit [[Christiane Bogenstahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Tödliche Texte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lies oder stirb - Mörderisches aus dem Bücherdschungel.&amp;#039;&amp;#039; grafit, Dortmund 2014, ISBN 978-3-89425-440-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bochumer Stadtmusikanten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mordsmärchen – Bitterböse Krimis aus dem Märchenland.&amp;#039;&amp;#039; Ruhrkrimi-Verlag, Mülheim a.d. Ruhr 2021, ISBN  978-3-947848-22-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Mitherausgeber:&lt;br /&gt;
* mit Hans-Jürgen Kawalun: &amp;#039;&amp;#039;Grünzeug. Stories vom Bund&amp;#039;&amp;#039;. Anthologie. Weltkreis-Verlag, Dortmund 1983, ISBN 3-88142-299-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* T. Meiser: [http://www.thomas-meiser.de/tcrime/junge.htm &amp;#039;&amp;#039;Wenn der rote Gymnasiallehrer erzählt.&amp;#039;&amp;#039;] Ausführlicher Bericht über Junge&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|1275}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118714139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118714139|LCCN=n82050766|VIAF=185055911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Junge, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Marxismus-Leninismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Junge, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Krimi-Schriftsteller, Mitbegründer der SDAJ&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Oktober 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
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