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	<title>Reinhard Hilker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-17T22:21:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Hilker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1899]] in [[Hagen]]; † [[10. März]] [[1961]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Graphiker]], der für seine Heimatbilder bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Kind erkrankte Reinhard Hilker und ertaubte. Ausweislich der Angaben einer Galerie besuchte er 1914–18 die Städtische Gewerbliche Fortbildungsschule (aus der die „Folkwang-Malerschule“ hervorging). Zu seinen Lehrern habe [[Max Austermann]] gehört. Hilker habe in dieser Zeit auch den Hagener Maler [[Christian Rohlfs]] kennengelernt, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbunden habe. 1919–20 studierte Hilker am staatlichen Kunst-, Architektur- und Designschule [[Bauhaus]] in Weimar in der Klasse von [[Lyonel Feininger]] und u. a. in einem Grundkurs von [[Johannes Itten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [https://www.brocksieper-art.de/HeinrichBrocksieper.html Biografie Heinrich Brocksieper (1919–1922)] (abgerufen am 12. April 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er begann seine künstlerische Laufbahn zunächst als Postkartenmaler und Karikaturist.&amp;lt;ref&amp;gt;lokalkompass.de, undat., siehe: [Von Hagen nach Weimar].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 hatte eine erste Einzelausstellung im [[Folkwang-Museum]] in Hagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders angegeben: kettererkunst, Reinhard Hilker, siehe: [https://www.kettererkunst.de/kunst/kd/details.php?obnr=410806564&amp;amp;anummer=342&amp;amp;detail=1].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren 1921–1927 war Hilker Mitglied der Künstlerzusammenschlüsse [[Der Fels (Künstlergruppe)|„Der Fels“]] und „[[Hagenring]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kettererkunst.de/kunst/kd/details.php?obnr=410806564&amp;amp;anummer=342&amp;amp;detail=1, Reinhard Hilker, siehe: [https://www.kettererkunst.de/kunst/kd/details.php?obnr=410806564&amp;amp;anummer=342&amp;amp;detail=1].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im regionalen Raum wurde er vor allem seine „Heimatblätter“ bekannt, Linol- und Holzschnitte mit alten Ansichten aus den Hagener Stadtteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dagmar Sticht |url=https://www.wr.de/staedte/hagen/article461582/beim-onkel-kunst-lieben-gelernt.html |titel=Beim Onkel Kunst lieben gelernt |werk=Westfälische Rundschau |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2009-07-06 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde er als Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |wayback=20160304050724 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Hilker, Reinhard&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-09 17:14:23 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 25. März 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hilker trat zum 1. Mai 1933 der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 3.196.715)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15651180&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr auch der [[Sturmabteilung|SA]] bei, im Jahr darauf wurde er in die [[Reichskammer der bildenden Künste]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#hilker |wayback=20160404010316 |text=Regionales Personenlexikon, Artikel Reinhard Hilker }}. Abgerufen am 31. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer späteren Rezeption seines Wirkens in der NS-Zeit gibt es die unbelegte Behauptung, „die Nazis“ hätten ihn „mit Beschlagnahme und Arbeitsverbot überzogen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dagmar Sticht |url=https://www.wr.de/staedte/hagen/article461582/beim-onkel-kunst-lieben-gelernt.html |titel=Beim Onkel Kunst lieben gelernt |werk=Westfälische Rundschau |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2009-07-06 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächliche wurden 1937 in der Aktion „[[Entartete Kunst]]“ nachweislich mehrere frühe Arbeiten Hilkers, die dem Nazi-Kunstkanon widersprachen, aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt und vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Es spricht jedoch nichts dafür, dass Hilker weitere persönliche  Nachteile erfuhr, für das es keine Belege gibt, vielmehr Nachweise dafür, dass Hilker sich mit dem NS-Regime arrangierte. Er fertigte u. a. für das Städtische Museum mehrere Auftragsarbeiten an, arbeitete für die Lokalpresse und stellte z.&amp;amp;nbsp;B. ein antisemitisches Aquarell des ersten Hagener Karnevalszug im März 1935 her. Zugleich leitete er das Hagener Büro der Reichskammer der bildenden Künste und der Reichskulturkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach NS-Ende setzte er seine Tätigkeit als regional bekannter Maler fort. 1950/1951 bekam er anlässlich seines 50.&amp;amp;nbsp;Geburtstages eine Ausstellung im [[Karl-Ernst-Osthaus-Museum]] in Hagen, und im Jahr darauf wurden seine [[Linolschnitt]]e im Hagener Heimatmuseum gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Vollmer |Autor= |Lemma=Hilker, Reinhard|Band=2 |Seite=445 |SeiteBis= |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19.&amp;amp;nbsp;November 1953 heiratete Reinhard Hilker in zweiter Ehe die ebenfalls gehörlose Glasschleifkünstlerin Irmgard Bohn.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Bohn: Internationaler Ruhm durch feine Glasarbeit, in: Westfalenpost, Regionalteil Hagen, 9. Mai 2007; Petra Holtmann, Irmgard Hilker-Bohn –&lt;br /&gt;
Die Kunst Glas zu gestalten, siehe: [http://www.ardenkuverlag.de/programm/programm_pdf/hagenbuch_2007%20Holtmann.pdf].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958 stellte er im [[Märkisches Museum (Witten)|Märkischen Museum]] in [[Witten]] aus. 1959 wurde ihm in Wiesbaden die Goldene Medaille für Graphik verliehen, im Jahr darauf folgte die letzte Einzelausstellung vor seinem Tod im [[Gustav-Lübcke-Museum]] in [[Hamm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Vollmer |Autor= |Lemma=Hilker, Reinhard|Band=2 |Seite=445 |SeiteBis= |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Werke waren auf Ausstellungen u. a. in [[Dortmund]], [[Wiesbaden]], [[Düsseldorf]], [[Dresden]], [[Berlin]] und [[Hagen]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Karl-Ernst-Osthaus-Museum]] in Hagen ist mittlerweile im Besitz einer Vielzahl von Bildern von Reinhard Hilker. Diese werden immer wieder ausgestellt und 2007 wurde die Ausstellungsreihe &amp;#039;&amp;#039;KEOM im Karree&amp;#039;&amp;#039; des Osthaus-Museums in der Sparkasse Hagen mit den &amp;#039;&amp;#039;Hagener Stadtansichten&amp;#039;&amp;#039; von Reinhard Hilker eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derwesten.de/staedte/hagen/wp/kunstreihe-startet-mit-hagen-bildern-id2066760.html derwesten.de: &amp;#039;&amp;#039;Kunstreihe startet mit Hagen-Bildern&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 12. April 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1937 als „entartet“ aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmte und vernichtete Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwebebahn&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt; [[Kupferstichkabinett Dresden|Kupferstichkabinett]] Dresden)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christian Rohlfs im Atelier&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tanzdiele&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt; Kupferstichkabinett Dresden)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spaziergang&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt; Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Figürliches&amp;#039;&amp;#039; (Mappe mit sechs Holzschnitten, 1922; Museum für Kunst und Heimatgeschichte Erfurt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Christian Rohlfs&amp;#039;&amp;#039; (Linolschnitt, 34,5 × 26 cm, 1920; Städtische Kunstsammlung Gelsenkirchen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=direct/1/ResultDetailView/result.t1.collection_detail.$TspImage.link&amp;amp;sp=13&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=10&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=T&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=0 |titel=Stale Session |abruf=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rohlfs im Atelier&amp;#039;&amp;#039; (Holzschnitt; Kupferstichkabinett Dresden, Weitere Exemplare der mutmaßlich selben Arbeit auch aus dem Städtische Museum Hagen und der Städtischen Bildergalerie Wuppertal-Elberfeld)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausfahrt&amp;#039;&amp;#039; (Städtische Bildergalerie Wuppertal-Elberfeld)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis Christian Rohlfs&amp;#039;&amp;#039; (Kreide-Zeichnung, [[Museum Folkwang]] Essen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicher belegte Teilnahme an Ausstellungen in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1937: Dortmund, Haus der Kunst (Kunstausstellung des Hilfswerks für die deutsche bildende Kunst in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NS-Volkswohlfahrt]])&lt;br /&gt;
* 1938, 1940 und 1942: Dortmund, Haus der Kunst („Große Westfälische Kunstausstellung“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Hilker, Reinhard|Band=2 |Seite=445 |SeiteBis= |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* Otto Breicha, Franz X. Hofer, [[Franz Theodor Csokor|Franz T. Czokor]]: Der Fels, Künstlergemeinschaft, 1921–1927, Stiftung Wörlen, Passau 1991, ISBN 3-9802307-9-1 (Museumskatalog, Landstrich; Nr. 15)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.osthausmuseum.de/keom.html Karl-Ernst-Osthaus-Museum]&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=129 Stadtarchiv Hagen]&lt;br /&gt;
* [https://westfalen.museum-digital.de/object/5751 westfalen.museum-digital – Stadtmuseum Hagen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128995149|VIAF=8453514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilker, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilker, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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