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	<title>Reinhard Höppner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;N.Eschenhagen am 10. August 2025 um 16:06 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-10T16:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reinhard Hoeppner 2008.jpg|mini|Reinhard Höppner (2008)|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhard Höppner - Grab.jpg|mini|Das Grab von Reinhard Höppner auf dem [[Westfriedhof (Magdeburg)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Höppner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1948]] in [[Haldensleben]]; † [[9. Juni]] [[2014]] in [[Magdeburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), [[Mathematiker]] und [[Autor]]. Von 1994 bis 2002 amtierte er als [[Ministerpräsident]] des [[Land (Deutschland)|Landes]] [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Als jüngstes von drei Kindern des [[evangelische Kirche|evangelischen]] [[Pfarrer|Pfarrers]] Franz Höppner wuchs Reinhard Höppner in [[Magdeburgerforth]] und [[Prösen]] auf. Er nahm als [[Schüler]] an den [[Internationale Mathematik-Olympiade|Internationalen Mathematik-Olympiaden]] 1966 und 1967 teil und erhielt dort eine Silber- bzw. Goldmedaille. Nach seinem [[Abitur]] 1967 an der [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]] in [[Elsterwerda]] studierte er [[Mathematik]] an der [[Technische Universität Dresden|TU Dresden]] und schloss das [[Studium]] 1971 als Diplom-Mathematiker ab. 1976 wurde er extern an derselben Universität mit einer [[Dissertation]] zum Thema „Fixpunktaussagen für erweiterte [[Submarkoffscher Operator|Submarkoffsche Operatoren]]“ zum Dr. rer. nat. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=90025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zugang zu einer wissenschaftlichen Laufbahn blieb ihm aufgrund seiner Aktivitäten in der [[Evangelische Studierendengemeinde|Evangelischen Studentengemeinde]] von Dresden verwehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Hartung |url=https://www.zeit.de/1994/30/ein-meister-des-konsenses |titel=Ein Meister des Konsenses |werk=[[Die Zeit]], Nr. 30/1994 |hrsg= |datum=1994-07-22 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1971 bis 1989 war Höppner Lektor und Fachgebietsleiter für Mathematikliteratur im Berliner [[Akademie-Verlag]]. Seit 1980 war er ehrenamtlich in führenden Positionen im Bereich der [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen]] und ab 1994 beim [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Deutschen Evangelischen Kirchentag]] sowie von 1990 bis 2006 als Politiker in verschiedenen Ämtern tätig. Seit 2006 widmete er sich vorwiegend seinem ehrenamtlichen Engagement und seinen publizistischen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Höppner war verheiratet mit Renate Höppner, der evangelischen Pfarrerin in der [[Kreuzkirche (Magdeburg)|Kreuzgemeinde]] in [[Magdeburg]], und Vater dreier Kinder. Er starb am 9. Juni 2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Meisner |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/reinhard-hoeppner-ist-gestorben-er-hat-rueckgrat-gezeigt/10009668.html |titel=&amp;quot;Er hat Rückgrat gezeigt&amp;quot; |werk=Tagesspiegel Online |hrsg=Verlag Der Tagesspiegel GmbH |datum=2014-06-10 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an den Folgen einer Krebserkrankung und erfuhr am 14. Juni 2014 im [[Magdeburger Dom]] in einem Gedenkgottesdienst eine Würdigung unter Beteiligung kirchlicher und politischer Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Partei ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 1989 trat Höppner in die neu gegründete [[Sozialdemokratische Partei in der DDR]] ein und wurde mit der Vereinigung der ost- und westdeutschen Sozialdemokraten Mitglied der SPD. Höppner trat viermal als [[Spitzenkandidat]] seiner Partei bei Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt an. Von 1990 bis 2002 war er Mitglied im Parteivorstand der SPD. Er war außerdem Mitglied des Vorstandes des Forums Ostdeutschland der Sozialdemokratie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spd.de/spd_organisationen/forumost/vorstand/ |wayback=20121114090414 |text=Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e. V. – Vorstand auf www.spd.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volkskammer der DDR ===&lt;br /&gt;
Vom 5. April bis zum 2. Oktober 1990 war Höppner Mitglied der ersten frei gewählten [[Volkskammer]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Entgegen einer informellen Absprache zwischen den Parteien der [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]/[[Demokratischer Aufbruch|DA]], [[Sozialdemokratische Partei in der DDR|SPD]], [[Deutsche Soziale Union|DSU]] und [[Freie Demokratische Partei der DDR|Liberalen]] wurde Höppner jedoch nicht zum Präsidenten der Volkskammer, sondern zum Vizepräsidenten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498153.html |titel=Von hinten umarmt |werk=[[Der Spiegel]], Nr. 15/1990 |hrsg= |datum=1990-04-09 |seiten=28–29 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion leitete er vor allem die schwierigen Sitzungen, wobei ihm seine Gesprächsleitungserfahrung als [[Präses#Landeskirchen|Präses der Synode]] zugutekam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Bangel, Raphael Thelen |url=https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/volkskammer-abgeordnete-1990/komplettansicht |titel=&amp;quot;Plötzlich sollte ich für mich selbst werben&amp;quot; |werk=Zeit Online |hrsg=Zeit Online GmbH |datum=2010-03-18 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem leitete Höppner die dramatische Sondersitzung der Volkskammer am 22./23. August 1990,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Taubert |url=https://www.spiegel.de/geschichte/beitrittsbeschluss-der-volkskammer-a-949091.html |titel=Die Nacht, als die DDR unterging |werk=Spiegel Online |hrsg= |datum=2010-08-20 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland zum 3. Oktober 1990 beschlossen wurde. In seiner Eigenschaft als Mitglied des [[Präsidium|Präsidiums]] der Volkskammer war Höppner zudem Teil des kollektiven [[Staatsoberhaupt|Staatsoberhauptes]] der DDR, da mit Beschluss der Volkskammer vom 5. April 1990 die Befugnisse des [[Staatsrat der DDR|Staatsrates der DDR]] auf das Präsidium der Volkskammer übergegangen waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0904-305, Leipzig, Oskar Lafontaine, Anke Fuchs.jpg|mini|Reinhard Höppner (links) im September 1990 auf einer Wahlkampfveranstaltung in [[Leipzig]] mit [[Oskar Lafontaine]] (Mitte) und [[Anke Fuchs]] (rechts).|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Land Sachsen-Anhalt ===&lt;br /&gt;
Vom 28. Oktober 1990 bis zum 23. April 2006 war Höppner Mitglied des [[Landtag von Sachsen-Anhalt|Landtags von Sachsen-Anhalt]] in dessen erster bis vierter [[Legislaturperiode|Wahlperiode]]. Während er bei den Landtagswahlen [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1990|1990]], [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1994|1994]] und [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1998|1998]] jeweils das [[Direktmandat]] im [[Landtagswahlkreis Magdeburg II|Wahlkreis Magdeburg II]] errang, zog er bei der Wahl [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2002|2002]] auf Platz 1 der SPD-[[Landesliste]] in das [[Landesparlament]] ein. In der ersten Wahlperiode war er [[Fraktionsvorsitzender]] der SPD-Fraktion und mithin [[Oppositionsführer]] im Landtag. Vom 21. Juli 1994 bis zum 16. Mai 2002 amtierte er als Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt. In dieser Eigenschaft gehörte er auch vom 26. Juli 1994 bis zum 16. Mai 2002 dem [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] an, vom 26. August bis zum 31. Oktober 1994 und erneut im [[Geschäftsjahr]] 1997/1998 als dessen Zweiter Vizepräsident. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magdeburger Modell ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Magdeburger Modell}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1994|Landtagswahl 1994]] kandidierte Höppner nach 1990 zum zweiten Mal als Spitzenkandidat der SPD. Bei diesen Wahlen konnte die [[SPD Sachsen-Anhalt|SPD]] deutliche Gewinne erzielen und erreichte mit 34,0 Prozent der gültigen [[Zweitstimme|Zweitstimmen]] nur 0,4 Prozentpunkte weniger als die [[CDU Sachsen-Anhalt|CDU]]. Da die [[FDP Sachsen-Anhalt|FDP]] mit 3,6 Prozent (− 9,9 Prozentpunkte) aus dem Landtag ausgeschieden war, gab es für den bisherigen Ministerpräsidenten [[Christoph Bergner]] (CDU) keine regierungsfähige Mehrheit mehr. Stattdessen bildeten SPD und [[Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt|Bündnis 90/Die Grünen]] eine [[Minderheitsregierung]]. Am 21. Juli 1994 wurde Reinhard Höppner vom Landtag im dritten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Regierungspraxis von Minderheitsregierungen: Das Beispiel des Magdeburger Modells.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-8244-4539-5, S. 23f&amp;lt;/ref&amp;gt; Die als [[Magdeburger Modell]] bekannte Modell einer zum ersten Mal auf Landesebene eingeführten Minderheitsregierung, die auf eine Tolerierung durch die [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] angewiesen war, wurde bundesweit kontrovers diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1998|Landtagswahlen 1998]] konnte die SPD ihren Stimmenanteil auf 35,9 Prozent steigern, während die CDU deutliche Verluste erlitt (22 Prozent). Da der bisherige Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen den Einzug in den Landtag verfehlte, wurde die Minderheitsregierung der SPD als [[Alleinregierung]] mit Reinhard Höppner als Ministerpräsident fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2002|Landtagswahl 2002]] verlor die SPD fast 16 Prozentpunkte, während die CDU fast ebenso viel hinzu gewann. Der SPD-Spitzenkandidat Höppner übernahm die Verantwortung für die Wahlniederlage und kündigte seinen Abschied von politischen Spitzenämtern an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Holger Kulick |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/reaktionen-cdu-wahlsieger-will-zuerst-auf-fdp-zugehen-a-192897.html |titel=CDU-Wahlsieger will &amp;quot;zuerst auf FDP zugehen&amp;quot; |werk=Spiegel Online |hrsg= |datum=2002-04-21 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er blieb bis zur nächsten Landtagswahl 2006 Mitglied des Landtags und widmete sich vorwiegend seinen publizistischen und kirchlichen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliches Engagement ==&lt;br /&gt;
=== Kirche in der DDR ===&lt;br /&gt;
Höppner war von 1972 bis 1994 Mitglied der Kirchenleitung der [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen]] und von 1980 bis 1994 [[Präses]] der [[Landessynode|Synode]] der Kirchenprovinz Sachsen. Während der 1980er-Jahre war er wesentlich an der Gestaltung des [[Konziliarer Prozess|Konziliaren Prozesses]] beteiligt&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Veen, Peter März, Franz-Josef Schlichting: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Revolution: das Christentum in Ostmitteleuropa vor und nach 1989.&amp;#039;&amp;#039; Köln, Böhlau 2009, ISBN 978-3-412-20403-7, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; und vertrat die Kirche der DDR auch auf der [[Europäische Ökumenische Versammlung|Ökumenischen Versammlung]] 1989 in Basel, die er mit vorbereitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Kunter: &amp;#039;&amp;#039;Erfüllte Hoffnungen und zerbrochene Träume: evangelische Kirchen in Deutschland im Spannungsfeld von Demokratie und Sozialismus (1980–1993).&amp;#039;&amp;#039; Göttingen, Vandenhoeck&amp;amp;Ruprecht, ISBN 978-3-525-55745-7, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutscher Evangelischer Kirchentag und Reformationsjubiläum 2017 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoeppner 2007 kirchentag.JPG|mini|Kirchentagspräsident Reinhard Höppner spricht auf dem Abschlussgottesdienst des [[31. Deutscher Evangelischer Kirchentag|Kirchentages in Köln 2007]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 war Höppner Mitglied im Präsidium des [[Deutscher Evangelischer Kirchentag|Deutschen Evangelischen Kirchentages]] und von 2001 bis 2007 Mitglied im Vorstand des Präsidiums. Höppner war Präsident des [[Deutscher Evangelischer Kirchentag 2007|31. Deutschen Evangelischen Kirchentages]] in Köln 2007. Im „Leitungskreis Reformationsjubiläum 2017“, den die Evangelische Kirche in Deutschland und der Deutsche Evangelische Kirchentag am 27. Mai 2013 gründeten, übernahm Reinhard Höppner den Vorsitz, den er bis zu seinem Tod innehatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kirchentag.de/service/archiv/geschichte/ |titel=Archiv |werk=Kirchentag.de |hrsg=Verein zur Förderung des Deutschen Evangelischen Kirchentages e. V. |datum= |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ===&lt;br /&gt;
Zu Höppners vielfältigen weiteren Tätigkeiten gehörte seine Mitarbeit im Beirat zur Förderung, Unterstützung und Begleitung des Projektes „[[Bibel in gerechter Sprache]]“. Er war Vorstandsmitglied der [[Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt|Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Thiel |url=https://ev-akademie-wittenberg.de/meldung/dankbar-und-traurig-nehmen-wir-abschied-von |titel=Dankbar und traurig nehmen wir Abschied von Reinhard Höppner |titelerg=Meldung |werk= |hrsg=Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V. |datum= |zugriff=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied im Stiftungskuratorium des [[Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik|Wittenberg-Zentrums für Globale Ethik]], stellvertretender Vorsitzender der [[Martin Niemöller Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.martin-niemoeller-stiftung.de/2/vorstand/a119 |wayback=20140714214047 |text=Archivierte Kopie}} Webseite der Martin Niemöller Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 2003 Vorsitzender der „Stiftung Adam von Trott, Imshausen e. V.“, Trägerin einer Begegnungsstätte für Dialog und Reflexion im ehemaligen Anwesen des [[Widerstandskämpfer|Widerstandskämpfers]] [[Adam von Trott zu Solz]] in [[Bebra]]-[[Imshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1996 an war Höppner Mitglied in der von [[Marion Gräfin Dönhoff]] und [[Richard von Weizsäcker]] initiierten „[[Mittwochsgesellschaft#Neue Mittwochsgesellschaft ab 1996|Neuen Mittwochsgesellschaft]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Marion Gräfin Dönhoff]] |url=https://www.zeit.de/1998/14/Buerger_und_Staat/komplettansicht |titel=Bürger und Staat |werk=[[Die Zeit]], Nr. 14/1998 |hrsg= |datum=1998-03-26 |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Leistungen bei der Vermittlung von Wissenschaft, Politik, Kultur und Religion erhielt Reinhard Höppner im Jahre 2009 die Ehrendoktorwürde der [[Universität Paderborn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-paderborn.de/nachricht/17661/ |titel=Ehrendoktorwürde für Ministerpräsident a. D. Dr. Reinhard Höppner |titelerg=Pressemitteilung |hrsg=Universität Paderborn |datum=2009-04-29 |zugriff=2015-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Höppner war seit 1999 Träger des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Seit 2018 verleihen die [[SPD Sachsen-Anhalt]] und die SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt den Reinhard-Höppner-Engagementpreis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://hoeppnerpreis.de/preisverleihung-2019/ |titel=Preisverleihung Reinhard-Höppner-Engagementpreis 2019 der Sozialdemokratie in Sachsen-Anhalt |werk= |hrsg=SPD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt |datum= |abruf=2020-04-21 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Segeln gegen den Wind. Texte und Reden und ein Gespräch mit Günter Gaus.&amp;#039;&amp;#039; Radius-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-87173-081-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zukunft gibt es nur gemeinsam. Ein Solidaritätsbeitrag zur Deutschen Einheit.&amp;#039;&amp;#039; Karl Blessing Verlag, München 2000, ISBN 3-89667-145-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Acht unbequeme Jahre. Innenansichten des Magdeburger Modells.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle 2003, ISBN 3-89812-175-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandern über das Wasser. Begegnungen zwischen Bibel und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Radius-Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-87173-257-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bleiben, wohin uns Gott gestellt hat. Zeitzeugen berichten über die Kirche in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Reinhard Höppner, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2004, ISBN 3-374-02207-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeit aus, alles aus? Politik am Ende der Arbeitsgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Anderbeck-Verlag, Anderbeck 2005, ISBN 3-937751-27-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versucht es doch! 3 % reichen, die Gesellschaft zu verändern.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2007, ISBN 978-3-579-06515-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wunder muss man ausprobieren. Der Weg zur deutschen Einheit.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-351-02680-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die SPD und DIE LINKE. Einsichten aus Ost und West.&amp;#039;&amp;#039; Mit Egon Bahr. Vorwärts Buch Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86602-043-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=reinhard-hoeppner|lemma=Höppner, Reinhard|autor=|band=1|idNum=1494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Volkparl|id=höppner-reinhard}}&lt;br /&gt;
* [https://sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/MP/Dokumente/Vita_Hoeppner_bfr.pdf Lebenslauf auf www.sachsen-anhalt.de] (PDF; 175&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119457741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des DEKT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119457741|LCCN=n/96/101098|VIAF=18032325}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoppner, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (SPD Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsterwerda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagslektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präses der Synode der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchentagspräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Paderborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Höppner, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdV, MdL, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt (1994–2002)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haldensleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juni 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;N.Eschenhagen</name></author>
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