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	<title>Reinhard Grindel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Frarenatin: /* Funktionen im Fußball */ zu viele Leerstellen raus</title>
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		<updated>2026-04-14T23:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funktionen im Fußball: &lt;/span&gt; zu viele Leerstellen raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2018-11-30 DFB presentation of the new head coach of the National Womens Team StP 6835 LR10 by Stepro.jpg|mini|Reinhard Grindel (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Dieter Grindel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1961]] in [[Hamburg]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]], [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und [[Sportfunktionär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grindel war von 2002 bis 2016 Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestags]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien18/G/grindel_reinhard/258426 |titel=Reinhard Grindel, CDU/CSU |werk=Deutscher Bundestag |abruf=2018-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. April 2016 wurde er zum Präsidenten des [[Deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bundes]] (DFB) gewählt und legte daraufhin am 3. Juni sein Bundestagsmandat nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.reinhard-grindel.de/index_rg.php?inhalt=detail&amp;amp;id_index=1322 |titel=Pressemitteilung vom 01.06.16: Grindel legt offiziell Mandat nieder |werk=reinhard-grindel.de |abruf=2016-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Am 2. April 2019 trat er mit sofortiger Wirkung als DFB-Präsident zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfb.de/news/detail/persoenliche-erklaerung-von-reinhard-grindel-200606/ Persönliche Erklärung von Reinhard Grindel], abgerufen am 2. April 2019 auf DFB.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfb.de/news/detail/grindel-tritt-als-praesident-zurueck-koch-und-rauball-interimsspitze-200604/ Grindel tritt als Präsident zurück, Koch und Rauball Interimsspitze], abgerufen am 2. April 2019 auf DFB.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/sport/grindel-ruecktritt-101.html Nach zunehmender Kritik: DFB-Präsident Grindel tritt zurück], abgerufen am 2. April 2019 auf tagesschau.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Beruf ===&lt;br /&gt;
Grindel spielte als Jugendlicher einige Jahre im Mittelfeld und später als Torwart beim [[SC Victoria Hamburg]]. Wegen unverträglicher Kontaktlinsen und störender Brille beendete er seine aktive Laufbahn in der B-Jugend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grindel2016&amp;quot;&amp;gt;Melanie Amann, Rafael Buschmann: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-144021677.html &amp;#039;&amp;#039;Die vierte Häutung&amp;#039;&amp;#039;.] [[Der Spiegel]], 4. April 2016, abgerufen am 25. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Abitur]] 1981 in Hamburg absolvierte Reinhard Grindel als Stipendiat der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Hamburg]], das er 1988 mit dem ersten juristischen [[Staatsexamen]] beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium arbeitete Grindel zunächst als [[Redakteur]] für Landespolitik bei [[Radio Schleswig-Holstein]] (R.SH) in [[Kiel]]. 1989 wechselte er als Korrespondent für den Sender und die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Osnabrücker Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Bonn]]. 1991 wechselte er zum Fernsehen als Redakteur im Bonner Studio von [[Sat.1]], und 1992 wurde er leitender Redakteur im Studio Bonn des [[ZDF]]. 1997 übernahm er die Leitung des ZDF-Landesstudios [[Berlin]], bis er von 1999 bis 2002 schließlich dem ZDF-Studio in [[Brüssel]] vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Grindel ist verheiratet und hat zwei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;bundestag.de: [https://www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien18/G/grindel_reinhard-258426 Reinhard Grindel, CDU/CSU], abgerufen am 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Anhänger des [[Hamburger SV]] sowie Mitglied der [[Stuttgarter Kickers]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-hsv-fan-cdu-mann-journalist-nach-oezils-attacke-so-tickt-dfb-boss-reinhard-grindel_id_9301094.html | titel=Hamburg: HSV-Fan, CDU-Mann, Journalist: Nach Özils Attacke: So tickt DFB-Boss Reinhard Grindel | werk=[[Focus Online]] | datum=2018-07-23 |abruf=2024-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stuttgarter-kickers.de/aktuelles/news/2024/10/zwei-fans-zwei-geschichten--und-eine-lebenslange-verbundenheit-mit-den-blauen |titel=Zwei Fans, zwei Geschichten – und eine lebenslange Verbundenheit mit den Blauen |werk=stuttgarter-kickers.de |datum=2024-09-07 |abruf=2024-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Grindel trat 1977 in die CDU ein. Er engagierte sich zunächst in der [[Junge Union|Jungen Union]], deren Landesvorstand in Hamburg er von 1979 bis 1985 angehörte. Von 1981 bis 1987 war er außerdem Mitglied des CDU-Kreisvorstandes [[Bezirk Hamburg-Eimsbüttel|Hamburg-Eimsbüttel]], von 1982 bis 1988 gehörte er als Abgeordneter der dortigen [[Bezirksversammlung]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grindel war von 2002 bis 2016 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. [[Bundestagswahl 2002|2002]] und [[Bundestagswahl 2005|2005]] zog er über die [[Landesliste]] [[Niedersachsen]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Bei der [[Bundestagswahl 2009]] konnte er den [[Bundestagswahlkreis Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel|Wahlkreis Rotenburg I – Soltau-Fallingbostel]] mit 40,2 Prozent gegen [[Lars Klingbeil]] (SPD) direkt gewinnen. In der 17. Wahlperiode war er Mitglied des Bundestags-Innenausschusses. Auch [[Bundestagswahl 2013|2013]] gelang ihm mit 44,8 Prozent der Stimmen der direkte Einzug in den Bundestag. In der 18. Legislaturperiode war er stellvertretender Vorsitzender des [[Sportausschuss des Deutschen Bundestages|Sportausschusses]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a05/mitglieder/260574 |titel=Mitglieder Sportausschuss – 18. Bundestag |hrsg=[[Deutscher Bundestag]] |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140924041404/http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a05/mitglieder/260574 |archiv-datum=2014-09-24 |abruf=2018-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2016, nach seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, legte Grindel sein Mandat nieder; für ihn rückte [[Kathrin Rösel]] in den Bundestag nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionen im Fußball ===&lt;br /&gt;
Reinhard Grindel ist Mitglied des [[Rotenburger SV]]; er war zeitweise Pressewart im Vorstand des Klubs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grindel2016&amp;quot; /&amp;gt; Von 2011 bis 2014 war er 1. Vizepräsident des [[Niedersächsischer Fußballverband|Niedersächsischen Fußballverbandes]], außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der [[Robert-Enke-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://robert-enke-stiftung.de/gremien/kuratorium |titel=Kuratorium |hrsg=[[Robert-Enke-Stiftung]] |abruf=2018-07-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180708015432/https://robert-enke-stiftung.de/gremien/kuratorium |archiv-datum=2018-07-08 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Auslosung DFB-Pokal 2017-18.jpg|mini|DFB-Präsident Grindel bei der Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals 2017/18 im [[Deutsches Fußballmuseum|Deutschen Fußballmuseum]]]]&lt;br /&gt;
Von Oktober 2013 bis April 2016 war er als Schatzmeister im Präsidium des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-bundestag-bestaetigt-praesident-niersbach-a-930007.html Wiederwahl als DFB-Präsident: 100 Prozent Gefolgschaft für Niersbach]&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 25. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Freese:&amp;#039;&amp;#039; [https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-rotenburg/ich-weiss-schuh-drueckt-3185866.html „Ich weiß, wo der Schuh drückt“]&amp;#039;&amp;#039;, kreiszeitung.de, 26. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Grindel im November 2015 von der Amateurfraktion des DFB als Nachfolgekandidat des zurückgetretenen [[Wolfgang Niersbach]] nominiert worden war, wurde er am 15. April 2016 zum DFB-Präsidenten gewählt. Von 2017 bis 2019 war er Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees und UEFA-Vizepräsident. Als UEFA-Vizepräsident war er auch [[Compliance (BWL)|Compliance Chef]] des Verbandes. Ferner war er 2017 bis 2019 Mitglied des FIFA-Rats.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uefa.com/insideuefa/about-uefa/executive-committee/news/newsid=2455291.html Reinhard Grindel auf Homepage UEFA]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 2019 trat Grindel mit sofortiger Wirkung vom Amt als DFB-Präsident zurück. Er begründete dies unter anderem mit der anhaltenden Kritik an seinem, so wörtlich, „wenig vorbildlichen Handeln“ in Zusammenhang mit der umstrittenen [[Vorteilsannahme|Annahme]] einer Luxusuhr als Geschenk eines [[Ukraine|ukrainischen]] [[Oligarch]]en, mit der er Vorurteile von [[Korruption]] und Käuflichkeit gegenüber haupt- oder ehrenamtlich Tätigen im Fußball bestätigt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfb.de/news/detail/persoenliche-erklaerung-von-reinhard-grindel-200606/ Persönliche Erklärung von Reinhard Grindel], abgerufen am 2. April 2019 auf DFB.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dfb.de/news/detail/grindel-tritt-als-praesident-zurueck-koch-und-rauball-interimsspitze-200604/ Grindel tritt als Präsident zurück, Koch und Rauball Interimsspitze], abgerufen am 2. April 2019 auf DFB.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorfeld seines Rücktritts war zudem vermehrt Kritik an Grindels Amtsführung als Präsident laut geworden. Unter anderem wurde ihm die [[Offenlegungspflicht|Nichtangabe]] von Zusatzeinkünften von über 78.000 Euro als Aufsichtsratschef der DFB-Medien Verwaltungsgesellschaft bei Amtsantritt vorgeworfen. Zudem stand Grindel wiederholt wegen seiner öffentlichen [[Kommunikation]] und dem unsouveränen Umgang mit [[Massenmedien|Medien]] in der Kritik, nachdem er ein Interview mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Welle|Deutschen Welle]]&amp;#039;&amp;#039; wegen ihm missfallender Fragen abgebrochen hatte. Bereits seit Sommer 2018 war Grindel wegen seines öffentlichen Umgangs mit [[Mesut Özil]] umstritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/sport/grindel-ruecktritt-101.html Nach zunehmender Kritik: DFB-Präsident Grindel tritt zurück], abgerufen am 2. April 2019 auf tagesschau.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Reinhard Grindel. DFB-Präsident tritt zurück |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2019-04-02 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/sport/2019-04/reinhard-grindel-dfb-praesident-tritt-zurueck |Abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage nach seinem Rücktritt als DFB-Präsident legte Grindel auch seine Ämter als Mitglied des [[FIFA]]-Rates und als Vize-Präsident des Exekutivkomitees der [[UEFA]] nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/746621/artikel_grindel-tritt-von-seinen-aemtern-bei-fifa-und-uefa-zurueck.html |titel=Grindel tritt von seinen Ämtern bei FIFA und UEFA zurück |hrsg=[[kicker online]] |datum=2019-04-10 |abruf=2019-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2019 einigten sich Grindel und das ZDF außergerichtlich. Ein Rechtsstreit um sein als ehemaliger Bundestagsabgeordneter im [[Abgeordnetengesetz]] geregeltes gesetzliches Rückkehrrecht ist damit ausgeschlossen. Grindel wird nicht zum ZDF zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Außergerichtliche Einigung: Ehemaliger DFB-Präsident Grindel kehrt nicht zum ZDF zurück |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Datum=2019-07-09 |Online=[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ehemaliger-dfb-praesident-grindel-kehrt-nicht-zum-zdf-zurueck-16276350.html faz.net]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
2013 hielt Grindel in der Diskussion des Bundestags zum [[Deutsche Staatsangehörigkeit#Durch Geburt im Inland (sogenanntes Optionsmodell)|Optionsmodell]] eine Rede, in der er ausführte: „Wer Ja zu Deutschland sagt, wer gerne bei uns leben will, von dem kann ich auch die Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft unter Ablegung seiner alten Staatsbürgerschaft erwarten“. Die Grünen-Politiker [[Özcan Mutlu]] und [[Ekin Deligöz]] beschwerten sich mit 37 weiteren Unterzeichnern im Juli 2013 in einem [[Offener Brief|Offenen Brief]] beim DFB;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Melanie Reinsch]]: &amp;#039;&amp;#039;DFB: Präsidentschaftskandidat Grindel wehrt sich gegen Kritik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 19. November 2015 ([https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/praesidentschaftskandidat-grindel-wehrt-sich-gegen-kritik-13919735.html faz.net]), Abruf am 25. Juli 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Woratschka: &amp;#039;&amp;#039;DFB-Präsident in der Özil-Debatte: Schon der Politiker Reinhard Grindel war gegen Multikulti.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Juli 2018 ([https://www.tagesspiegel.de/politik/dfb-praesident-in-der-oezil-debatte-schon-der-politiker-reinhard-grindel-war-gegen-multikulti/22786674.html tagesspiegel.de]), Abruf am 24. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Mutlu meinte 2018: „Was Grindel da von sich gab, war nicht nur tendenziös. Es war reinster [[Alternative für Deutschland|AfD-Sprech]], bevor es diese Partei überhaupt gab.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Rücktritt aus dem DFB-Team - Özils Kritik an DFB-Präsident Grindel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Juli 2018 ([https://www.sueddeutsche.de/sport/ruecktritt-aus-dem-dfb-team-was-hinter-oezils-aussagen-steckt-1.4066029-2 sueddeutsche.de]), Abruf am 24. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im November 2015 wurde Kritik an Grindel aus zwei weiteren Gründen öffentlich: Bei der Abstimmung zur Novelle des § 108e [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]] zur Strafbarkeit von [[Abgeordnetenbestechung]] am 23. April 2014 war Grindel einer von sieben Abgeordneten, die sich enthielten, drei stimmten gegen die Novelle, während 582 Abgeordnete dem Gesetz zustimmten. Zudem wurde er wegen seiner Doppelrolle als DFB-Funktionär und Mitglied des Sportausschusses kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Mirjam Rüscher: &amp;#039;&amp;#039;DFB-Kandidat Grindel: Der Seitenwechsler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 21. November 2015 ([http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-kandidat-der-landesverbaende-reinhard-grindel-der-seitenwechsler-a-1063934.html spiegel.de]), abgerufen am 22. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Grindel 2016 in einem Artikel über sein Verhalten vor der Wahl zum DFB-Vorsitzenden große [[Jovialität]] und knallharte [[Ellenbogengesellschaft|Ellenbogenmentalität]] zugeschrieben; ferner sah man ihn dort als jemanden, der seinen Willen mit bösen Briefen, ruppigen Telefonaten oder Drohungen durchsetze. Selbst bei banalen Vorgängen habe er massiven Druck ausgeübt. Er sei als meinungsflexibel und immer dann nachgebend beschrieben worden, wenn es ihm persönlich nutze. Da er politisch eher [[Horst Seehofer]] (CSU) als [[Angela Merkel]] (CDU) nahe stehe und deshalb meist die Probleme der [[Einwanderung|Zuwanderung]] betone, fördere er die [[Integration von Zugewanderten|Integration]] von Migranten in den DFB eher nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grindel2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018]] aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetretene [[Mesut Özil]] kritisierte Grindel massiv. Grund des Rücktritts war die Diskussion um einen gemeinsamen Fototermin Özils mit dem [[Präsident der Republik Türkei|türkischen Staatspräsidenten]] [[Recep Tayyip Erdoğan]]. Özil warf Grindel fehlenden Rückhalt sowie fehlendes Interesse an Özils Position, reines Verfolgen eigener politischer Interessen und [[Rassismus]] vor. Auch die oben genannten Kritikpunkte kamen teilweise zur Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://spon.de/afhrn |title=Nach Erdogan-Affäre: Die Özil-Statements im Wortlaut |publisher=spiegel.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; So hatte Özil kritisiert: „Ich weiß, dass [Grindel] mich nach dem Bild aus dem Team haben wollte, und er hat seine Meinung auf [[Twitter]] ohne Nachdenken oder Rücksprache veröffentlicht, aber [[Joachim Löw]] und [[Oliver Bierhoff]] haben mich unterstützt und mir den Rücken gestärkt. In den Augen von Grindel und seinen Unterstützern bin ich Deutscher, wenn wir gewinnen, aber ein Migrant, wenn wir verlieren. [...] Leute mit rassendiskrimierendem Hintergrund sollten nicht im größten Fußball-Verband der Welt arbeiten dürfen, der viele Spieler mit zwei Heimatländern hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=sid |url=https://www.eurosport.de/fussball/mesut-ozil-seine-zusammengefasste-erklarung_sto6859289/story.shtml |titel=Mesut Özil: Alle drei Teile seiner Erklärung im Wortlaut |hrsg=[[Eurosport|eurosport.de]] |datum=2018-07-23 |abruf=2019-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;[[das aktuelle Sportstudio|aktuellen sportstudio]]&amp;#039;&amp;#039; erklärte Grindel im September 2018 zu einem &amp;#039;&amp;#039;[[Kicker (Sportmagazin)|kicker]]&amp;#039;&amp;#039;-Interview, in dem er eine Stellungnahme Özils zu diesem Fototermin forderte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/727105/artikel_grindel_oezil-sollte-sich-oeffentlich-aeussern.html |titel=Zukunft des Nationalspielers weiter offen – Grindel: &amp;quot;Özil sollte sich öffentlich äußern&amp;quot; |hrsg=[[Kicker (Sportmagazin)#kicker.de|kicker.de]] |datum=2018-07-08 |abruf=2018-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und für das er kritisiert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sport1.de/fussball/dfb-team/2018/07/fall-mesut-oezil-reinhard-grindel-verstrickt-sich-in-widersprueche |titel=Grindels Widersprüche im Fall Özil |hrsg=[[Sport1#sport1.de|sport1.de]] |datum=2018-07-18 |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass er sich „nie zur sportlichen Leistung von Mesut geäußert“ habe. Es sei „abwegig, anzunehmen, dass ein Spieler allein verantwortlich [sei] für das Ausscheiden der Nationalelf.“ Zum Zeitpunkt des Interviews, in dem er eine Stellungnahme von Özil zu dem Foto mit Erdoğan gefordert hatte, seien er und [[Oliver Bierhoff]] davon ausgegangen, dass Özil weiterhin für Deutschland spielen werde. Es sei seine Überlegung gewesen, so Grindel, „Fans und [Mesut Özil] zusammenzubringen“. Mit [[İlkay Gündoğan]], der auch an dem Treffen mit Erdoğan teilgenommen und der sich zu der Kontroverse in einem Interview geäußert hatte, sei ihm dies gelungen. Gündoğan habe ihm mitgeteilt, dass das Gespräch, das er mit Grindel vor dem ersten Spiel nach der WM gegen [[Französische Fußballnationalmannschaft|Frankreich]] geführt hatte, gut verlaufen sei und er nie ein Problem mit Grindel gehabt habe. Außerdem erklärte Grindel, dass er Özil vor der WM nicht aus dem Team habe entfernen wollen, sondern Bundestrainer [[Joachim Löw]] „in der Frage der Kaderzusammenstellung das letzte Wort“ gehabt habe. Auch gab Grindel zu, dass man Özil gegen rassistische Kommentare mehr hätte „verteidigen müssen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;YT&amp;quot;&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=f25V0sUN4dk Reinhard Grindel zu Besuch im aktuellen sportstudio] am 29. September 2018 auf [[YouTube]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatte Özil sich nicht öffentlich zu dem [[Mesut Özil#Foto mit Erdoğan, Rücktritt aus der Nationalelf|Erdoğan-Treffen]] geäußert und durfte als einziger Nationalspieler auf dem Medientag vor der WM fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-elf-oezil-schwaenzt-medientag-wegen-kritik-an-erdogan-foto-1.4003056 |titel=Özil schwänzt Medientag wegen Kritik an Erdoğan-Foto |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung|sz.de]] |datum=2018-06-05 |abruf=2018-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/sport/fussball/wm-2018/article176995982/WM-2018-Mesut-Oezil-will-nicht-am-DFB-Medientag-teilnehmen.html |titel=DFB-Medientag: 22 Spieler geben Auskunft, nur Mesut Özil nicht |hrsg=[[Welt Online]] |datum=2018-06-05 |abruf=2018-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals war Grindel noch vorgeworfen worden, er wolle das Thema unter den Teppich kehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;YT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch äußerte Grindel in Bezug auf das Thema Integration, „dass [er] immer für ein Miteinander geworben habe“ und positionierte sich dabei gegen eine sogenannte [[Parallelgesellschaft]]: „Für mich ist Integration nicht, zu akzeptieren, dass Leute einfach so nebeneinander leben, über 20, 30 Jahre in Deutschland leben, vielleicht die [[Deutsche Sprache|Sprache]] noch gar nicht können und gar nicht in der Lage sind, auch mit Deutschen Kontakt aufzunehmen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;YT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 2019 berichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, dass Grindel von Juli 2016 bis Juli 2017 als Aufsichtsratsvorsitzender der DFB-Medien Verwaltungs-Gesellschaft tätig gewesen war und dafür für eine Summe von insgesamt 78.000 Euro erhalten hatte, ohne dies öffentlich anzugeben. In diesem Zeitraum hatte er an lediglich zwei Sitzungen teilgenommen. Nach Amtsantritt im April 2016 als DFB-Chef erhielt er 4.400 Euro monatlich, dazu 7.200 Euro Aufwandsentschädigung und 7.200 Euro Verdienstausfall. Auf die Zahlung des Verdienstausfalls verzichtete Grindel im April 2017 nach seiner Wahl in die Entscheidungsgremien von Fifa und Uefa, wofür er 500.000 Euro im Jahr erhielt. Trotzdem erhielt er bis Juli 2017 weiter Geld der DFB-Medien Verwaltungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Dahlkamp |url=http://www.spiegel.de/sport/sonst/reinhard-grindel-dfb-praesident-soll-luxusuhr-angenommen-haben-ende-ohne-anstand-a-1260769.html |titel=DFB-Präsident Grindel – Ende ohne Anstand |hrsg=[[Spiegel Online]] |datum=2019-04-02 |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 2019 wurde die Annahme einer Luxusuhr im Wert von 6.000 Euro als Geschenk zu Grindels Geburtstag 2017 vom ukrainischen Oligarchen und Fußballfunktionär [[Hryhorij Surkis]] bekannt. Dies gab Reinhard Grindel als Grund für seinen Rücktritt an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-reinhard-grindel-verschwieg-einkuenfte-von-tochterunternehmen-a-1260339.html |titel=DFB-Chef – Grindel verschwieg Einkünfte von Tochterunternehmen |hrsg=[[Spiegel Online]] |datum=2019-03-29 |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. April 2019 wurde bekannt, dass die Uhr &amp;#039;&amp;#039;Ulysse Nardin Marine +Chronograph Kaliber UN-150&amp;#039;&amp;#039;, nicht wie von Grindel angegeben 6.000 Euro kostete, sondern 2017 einen Listenpreis von 11.800 Euro hatte. Die Einfuhr der Uhr aus der Schweiz muss nachversteuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.spiegel.de/sport/fussball/reinhard-grindels-uhr-war-wohl-doppelt-so-teuer-a-1262563.html |titel=Grindels Uhr war wohl doppelt so teuer |hrsg=[[Spiegel Online]] |datum=2019-04-12 |abruf=2019-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=163159238 |Autor=Jürgen Dahlkamp, Gunther Latsch, Gerhard Pfeil, Jörg Schmitt |Titel=Präsident Peinlich |Jahr=2019 |Nr=14 |Datum=2019-03-30 |Seiten=104–106}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reinhard-grindel.de/ Internetseite von Reinhard Grindel]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Reinhard Grindel}}&lt;br /&gt;
* {{cducsu.de|Reinhard Grindel}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|reinhard_grindel-575-37606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des DFB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1097236730|VIAF=14146153114205252003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grindel, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied des Innenausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sportausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (FIFA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Deutschen Fußball-Bundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grindel, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grindel, Reinhard Dieter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Politiker (CDU) und Sportfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frarenatin</name></author>
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