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	<title>Reinhard Goerdeler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Goerdeler&amp;diff=1952699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) umbenannt in Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft): laut Diskussion</title>
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		<updated>2026-04-12T05:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaften)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaft)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2026/April/5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2026/April/5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Goerdeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Mai]] [[1922]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[3. Januar]] [[1996]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtsanwalt]] und [[Wirtschaftsprüfer]]. Als jüngster Sohn des NS-Widerstandskämpfers [[Carl Friedrich Goerdeler]] geriet er 1944 in [[Sippenhaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goerdeler war langjähriger Vorstandsvorsitzender der [[Deutsche Treuhand-Gesellschaft|Deutschen Treuhand-Gesellschaft]] (DTG), [[Vorsitzender]] der &amp;#039;&amp;#039;Klynveld Main Goerdeler International Accountants&amp;#039;&amp;#039; sowie Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender der [[KPMG|Klynveld Peat Marwick Goerdeler]] (KPMG). Er wirkte von 1973 bis 1975 als Präsident der [[Wirtschaftsprüferkammer]] und von 1977 bis 1980 der [[International Federation of Accountants]] (IFAC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war er Autor juristischer Fachaufsätze, Aufsichtsratsmitglied der [[Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt|Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt]] und engagierte sich verstärkt für das Stiftungswesen in Deutschland,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard&amp;quot; /&amp;gt; so als Vorstandsvorsitzender des [[Bundesverband Deutscher Stiftungen|Bundesverbandes Deutscher Stiftungen]] und als Kuratoriumsvorsitzender der [[Stiftung 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Kriegsdienst ===&lt;br /&gt;
Reinhard Goerdeler entstammte einer protestantisch-preußischen Beamten- und Juristenfamilie. Er wurde 1922 als viertes von fünf Kindern und jüngster Sohn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marianne Meyer-Krahmer |Titel=Carl Goerdeler. Mut zum Widerstand. Eine Tochter erinnert sich |Verlag=Leipziger Universitätsverlag |Ort=Leipzig |Datum=1998 |ISBN=3-931922-92-8 |Seiten=68}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des Juristen und Bürgermeisters [[Carl Friedrich Goerdeler]] (1884–1945) und dessen Frau Anneliese, geb. Ulrich (1888–1961), in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] geboren. Bereits sein Großvater [[Julius Goerdeler]] war Amtsrichter in Pommern. Der Onkel [[Fritz Goerdeler]] (hingerichtet 1945) wirkte als Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer, der Bruder [[Ulrich Goerdeler]] wurde später Rechtsanwalt, Notar und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Rathenaustraße 23.JPG|mini|Wohnhaus in Leipzig-Leutzsch]]&lt;br /&gt;
Reinhard Goerdeler besuchte die Schule in Königsberg, bis sein Vater 1930 [[Liste der Bürgermeister der Stadt Leipzig|Oberbürgermeister von Leipzig]] wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FestschriftSeiteElf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans Havermann |Titel=Bilanz- und Konzernrecht |TitelErg=Festschrift zum 65. Geburtstag von Dr. Dr. h. c. Reinhard Goerdeler |Verlag=IDW Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1987 |ISBN=3-8021-0332-7 |Seiten=XI}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während dieser Zeit wohnte die Familie in einer Bürgervilla in der &amp;#039;&amp;#039;Rathenaustraße&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Leutzsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marianne Meyer-Krahmer |Titel=Carl Goerdeler. Mut zum Widerstand. Eine Tochter erinnert sich |Verlag=Leipziger Universitätsverlag |Ort=Leipzig |Datum=1998 |ISBN=3-931922-92-8 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Goerdeler ging zunächst auf die Volksschule, besuchte später mit seinem Bruder Christian (gefallen 1942) die humanistische [[Thomasschule zu Leipzig]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marianne Meyer-Krahmer |Titel=Carl Goerdeler. Mut zum Widerstand. Eine Tochter erinnert sich |Verlag=Leipziger Universitätsverlag |Ort=Leipzig |Datum=1998 |ISBN=3-931922-92-8 |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütesiegel&amp;quot; /&amp;gt; und war Mitglied im berühmten [[Thomanerchor]] unter dem Thomaskantor [[Karl Straube]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann er ein [[Rechtswissenschaft|Jurastudium]] an der [[Universität Leipzig]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütesiegel&amp;quot; /&amp;gt; wurde dann aber zum [[Wehrdienst|Kriegsdienst]] eingezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://www.koeblergerhard.de/juristen/alle/allegSeite268.html|title=Goerdeler Reinhard, RA Dr.|publisher=Website von Gerhard Köbler|accessdate=17. Februar 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1942 erfolgte die Beförderung zum Gefreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königsberger Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juni 1942.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt diente er im Rang eines [[Leutnant]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karl Heinz Jahnke]] |Titel=Hitlers letztes Aufgebot |TitelErg=Deutsche Jugend im sechsten Kriegsjahr 1944/45 |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=1993 |ISBN=3-88474-021-0 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhaftung und Konzentrationslager ===&lt;br /&gt;
Sein Vater wurde führendes Mitglied des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus und war nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] als neuer Reichskanzler vorgesehen. Im Zuge der Verhaftung Carl Friedrich Goerdelers im August 1944 und dessen Verurteilung durch den [[Volksgerichtshof]] (Hinrichtung am 2. Februar 1945) wurde Reinhard Goerdeler vom 8. bis 13. August 1944 im [[Niederkirchnerstraße#Nr8|„Hausgefängnis“ Prinz-Albrecht-Straße&amp;amp;nbsp;8]] und vom 13. August 1944 bis 1. März 1945 im [[Zellengefängnis Lehrter Straße]] in Berlin von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] inhaftiert. Über seine Haftzeit berichtete er später:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Besonders eindrucksvoll waren die Begegnungen mit den Professoren [[Gerhard Ritter]] und [[Constantin von Dietze]] sowie dem späteren Bischof [[Johannes Lilje|Hans Lilje]] – diese Männer hatten die Kraft, noch in der Zelle zu arbeiten. Manchmal ist mir so, als ob die Gestalten der ‚Moabiter Sonette‘ an mir vorüberziehen, zusammen mit den noblen Zeugen Jehovas, die uns vielfache Dienste erwiesen haben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz Freiherr von Hammerstein-Equord|Franz von Hammerstein]] |Hrsg=[[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]] |Titel=Gestapohäftling in Berlin – Sippenhäftling in Buchenwald – Sonderhäftling in Dachau |Ort=Berlin |Datum=1999 |Seiten=3}} {{Webarchiv |url=http://www.20-juli-44.de/uploads/tx_redenj2044/pdf/1999_Hammerstein.pdf |text=20-juli-44.de |wayback=20160304063914}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitmachtfrei.JPG|mini|KZ Dachau, Eingangstor]]&lt;br /&gt;
Danach nahmen die Nazis Goerdeler im [[KZ Buchenwald]] und später im [[KZ Dachau]] in [[Sippenhaftung|Sippenhaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; Im April 1945 verschleppten sie ihn mit seiner gesamten Familie und anderen prominenten Häftlingen aus 17 Ländern Europas, darunter [[Martin Niemöller]], [[Léon Blum]] und [[Kurt Schuschnigg]], nach Südtirol.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koblank: [http://www.mythoselser.de/niederdorf.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Befreiung der Sonder- und Sippenhäftlinge in Südtirol&amp;#039;&amp;#039;.] Online-Edition Mythos Elser 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie fungierten als SS-Geiseln. Da er gemeinsam mit [[Franz Freiherr von Hammerstein-Equord]], Peter Jehle, Dietrich Schatz und Markwart Schenk Graf von Stauffenberg auf dem Transport keinen Platz mehr fand, wurde die Gruppe gesondert Richtung [[Pragser Wildsee]] begleitet. In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurden die fünf Gefangenen im Keller eines Bauernhofes von der [[Schutzstaffel|SS]] überraschend zurückgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz von Hammerstein |Hrsg=Gedenkstätte Deutscher Widerstand |Titel=Gestapohäftling in Berlin – Sippenhäftling in Buchenwald – Sonderhäftling in Dachau |Ort=Berlin |Datum=1999 |Seiten=10}} {{Webarchiv |url=http://www.20-juli-44.de/uploads/tx_redenj2044/pdf/1999_Hammerstein.pdf |text=20-juli-44.de |wayback=20160304063914}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit befreiten [[Wehrmacht]]sangehörige unter Hauptmann [[Wichard von Alvensleben (Offizier)|Wichard von Alvensleben]] den Haupttreck. Goerdeler wurde noch im Mai durch die heranrückende [[United States Army|U.S. Army]] nach [[München]] gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jurastudium ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg nahm er sein Studium an der angesehenen und im demokratischen Aufbruch befindlichen Juristischen Fakultät der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] wieder auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütesiegel&amp;quot; /&amp;gt; Zu seinen Lehrern gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Gustav Radbruch]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carola&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Rektor der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] |Titel=Gedenksteine der Familie Goerdeler auf dem Bergfriedhof |Sammelwerk=Ruperto Carola |Band=Heft 71 |Verlag=Universitätsverlag Winter |Datum=1984 |Seiten=86 |Kommentar=36. Jahrgang}}&amp;lt;/ref&amp;gt; damals Dekan, und [[Walter Jellinek]]. Goerdeler war 1946 einer der Mitbegründer der bis 1986 existenten &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung Heidelberger Studenten „Friesenberg“&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carola&amp;quot; /&amp;gt; die sich regelmäßig in der Wohnung von [[Marie Baum]] traf. Ihr Hauptanliegen war die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Beschäftigung mit dem deutschen Widerstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Jürgen C. Heß, [[Hartmut Lehmann]], [[Volker Sellin]] |Titel=Heidelberg 1945 |Reihe=Transatlantische Historische Studien |BandReihe=5 |Verlag=Franz Steiner Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-515-06880-5 |Seiten=304}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als wichtige Bezugspersonen der Gruppe fungierten [[Marianne Weber (Frauenrechtlerin)|Marianne Weber]] (Witwe von Max Weber), Gustav Radbruch und [[Alexander Rüstow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goerdeler legte 1947 die Erste Juristische Staatsprüfung ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1948 wurde er beim renommierten Urheber- und Verlagsrechtler [[Eugen Ulmer (Jurist)|Eugen Ulmer]] in Heidelberg mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftung als Rechtsform für wirtschaftliche Unternehmen&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Referendariat folgte 1950 die Zweite Juristische Staatsprüfung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; Von 1950 bis 1951 studierte er mit einem Stipendium des [[British Council]] postgradual [[Völkerrecht|International Law]] an der [[University of Manchester]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; das er mit einem Diploma abschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FestschriftSeiteElf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium arbeitete er zunächst für zwei Jahre für die [[I.G. Farben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FestschriftSeiteElf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsprüfer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KPMG.svg|mini|Logo der KPMG]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; wurde Goerdeler Mitarbeiter der Steuerabteilung der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Treuhand-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (DTG), die 1890 von der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] und dem Frankfurter [[Jacob S.H. Stern|Bankhaus Jacob S.H. Stern]] gegründet worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPMG&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://15.133.48.24/pl/en/about/pages/history.aspx|title=Dr. Reinhard Goerdeler|publisher=Website der KPMG|accessdate=2012-02-17|archiveurl=https://web.archive.org/web/20150501192022/http://15.133.48.24/pl/en/about/pages/history.aspx|archivedate=2015-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1954 wurde er als [[Rechtsanwalt]] zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NJW&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang D. Budde: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Goerdeler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Juristische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039; 1996, 707.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 wurde er in den Vorstand der Treuhandgesellschaft gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütesiegel&amp;quot; /&amp;gt; Nach bestandenem Wirtschaftsprüferexamen wurde er 1962 auch als [[Wirtschaftsprüfer]] zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koebler&amp;quot; /&amp;gt; In den 1970er Jahren expandierte Goerdeler das Unternehmen europaweit. Es fusionierte 1979 mit den Dienstleistungsgesellschaften &amp;#039;&amp;#039;Klynveld Kraayenhof &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; aus den Niederlanden und &amp;#039;&amp;#039;McLintock Main Lafrentz&amp;#039;&amp;#039; aus den USA zur &amp;#039;&amp;#039;Klynveld Main Goerdeler&amp;#039;&amp;#039; (KMG).&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPMG&amp;quot; /&amp;gt; Von 1979 bis 1985 war er [[Chair of the Board|Chairman]] der Klynveld Main Goerdeler International Accountants.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NJW&amp;quot; /&amp;gt; Goerdeler war nach 1985 [[Aufsichtsrat]]svorsitzender des Unternehmens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1991 nahm er seine Aufgabe wahr, danach wurde er Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der &amp;#039;&amp;#039;KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Datum=1996-01-06 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte in seiner aktiven Amtszeit den Grundstein für die neu gegründete KPMG gelegt. In den Jahren von 1986 bis 1987 fusionierten &amp;#039;&amp;#039;Peat Marwick International&amp;#039;&amp;#039; (PMI) und KMG zur international tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Klynveld Peat Marwick Goerdeler&amp;#039;&amp;#039; ([[KPMG]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goerdeler war ab 1968 Vorstandsmitglied und von 1973 bis 1975 Präsident der deutschen [[Wirtschaftsprüferkammer]] (WPK).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NJW&amp;quot; /&amp;gt;  Danach wurde er deren Beiratsvorsitzender&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Wirtschaftsprüferkammer]] |Titel=50 Jahre Wirtschaftsprüferkammer |TitelErg=Berufliche Selbstverwaltung im öffentlichen Interesse |Ort=Berlin |Datum=2001 |Seiten=91 |Online=[http://www.wpk.de/pdf/50_Jahre_WPK_1961-2011.pdf wpk.de] |Format=PDF |KBytes=10100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied des Hauptfachausschusses des [[Institut der Wirtschaftsprüfer|Instituts der Wirtschaftsprüfer]] (IDW) in Düsseldorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FestschriftSeiteZwoelf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans Havermann |Titel=Bilanz- und Konzernrecht |TitelErg=Festschrift zum 65. Geburtstag von Dr. Dr. h. c. Reinhard Goerdeler |Verlag=IDW Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1987 |ISBN=3-8021-0332-7 |Seiten=XII}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war u.&amp;amp;nbsp;a. 1985 an der Ausgestaltung des &amp;#039;&amp;#039;Bilanzrichtliniengesetzes&amp;#039;&amp;#039; (BiRiLiG) beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NJW&amp;quot; /&amp;gt;  Im Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete er die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers einst als: „Wachhund“ und „Garant der Publizität für den Investor wie für den Kreditgeber“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=41533733 |Titel=Mehr geglaubt als geprüft |Jahr=1975 |Nr=11 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde er Chairman des &amp;#039;&amp;#039; International Coordination Committee for the Accountancy Profession&amp;#039;&amp;#039; (ICAAP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;KPMG&amp;quot; /&amp;gt; Beim 11. [[International Accountants Congress]] (ICA) 1977 in München wurde er als erster Präsident der [[International Federation of Accountants]] (IFAC) gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IFAC&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://www.ifac.org/about-ifac/organization-overview/history|title=History|publisher=Website der IFAC |accessdate=2012-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Goerdeler war zuvor maßgeblich an der Gründung der Organisation beteiligt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenzeitung&amp;quot; /&amp;gt; und führte die IFAC bis 1980. Er strebte eine internationale Harmonisierung der Rechnungslegung und Prüfungsstandards an. Danach wurde sein bisheriger Vizepräsident [[Gordon Cowperthwaite]] Präsident.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IFAC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsfachmann ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Goerdeler-Kommission}}&lt;br /&gt;
Ab 1990 stand er der zehnköpfigen, vom [[Bundesministerium der Finanzen]] unter [[Theodor Waigel]] eingesetzten, &amp;#039;&amp;#039;Kommission zur Verbesserung der steuerlichen Bedingungen für Investitionen und Arbeitsplätze&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Goerdeler-Kommission&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Unternehmenssteuerkommission&amp;#039;&amp;#039;) vor. In einem Gutachten von 1991 schlug diese schwerpunktmäßig die Senkung der [[Körperschaftsteuer|Körperschaft-]] und [[Einkommensteuer (Deutschland)|Einkommensteuer]] vor,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung]] |Titel=Die wirtschaftliche Integration in Deutschland |TitelErg=Perspektiven, Wege, Risiken. Jahresgutachten 1991/92 |Verlag=Metzler-Poeschel |Ort=Stuttgart |Datum=1991 |ISBN=3-8246-0086-2 |Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was allerdings zu dieser Zeit politisch nicht umsetzbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Bossert |Titel=Unternehmensbesteuerung und Bilanzsteuerrecht |TitelErg=Grundlagen der Einkommen- und Körperschaftbesteuerung von Unternehmen |Verlag=Physica-Verlag |Ort=Heidelberg |Datum=1997 |ISBN=3-7908-1005-3 |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wirtschaftsmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Capital (Deutschland)|Capital]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb ihn als „honorig und sachverständig, aber ohne Durchsetzungskraft“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Hübner |Titel=Steuerreform |TitelErg=3. Teil: Unternehmer – bitte warten |Sammelwerk=[[Capital (Deutschland)|Capital]] |Band=29 |Datum=1990-03 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte ab den 1950er Jahren mit [[Hans Adler (Anwalt)|Hans Adler]], [[Fritz Wilhelm Hardach]], [[Robert Kenntemich]], [[Hans Otto Lenel]] und [[Johannes Semler jun.]] dem Aktienrechtsausschuss des [[Bundesverband deutscher Banken|Bundesverbandes deutscher Banken]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Uwe Dettling |Titel=Die Entstehungsgeschichte des Konzernrechts im Aktiengesetz von 1965 |Verlag=Mohr-Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=1997 |Reihe=[[Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts]] |BandReihe=19 |ISBN=3-16-146630-6 |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete die 1978 in Kraft getretene &amp;#039;&amp;#039;4. Richtlinie des Rats der Europäischen Gemeinschaften zur Koordinierung des Gesellschaftsrechts&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;4. [[Richtlinie (EU)|EG-Richtlinie]]&amp;#039;&amp;#039;) über den Jahresabschluss von Gesellschaften bestimmter Rechtsformen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenzeitung&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen 1972 und 1977 war er unter [[Otto Kunze]] Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Kommission unabhängiger Sachverständiger zur Untersuchung unternehmensrechtlicher Fragen&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensrechtskommission&amp;#039;&amp;#039;) des [[Bundesministerium der Justiz|Bundesministeriums der Justiz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Unternehmensrechtskommission |Sammelwerk=[[Arbeit und Leistung]] |Band=10 |Datum=1972 |Seiten=282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verfasste Goerdeler wissenschaftliche Fachaufsätze und Buchbesprechungen. Er wirkte als Mitherausgeber des Gesamtkommentars für &amp;#039;&amp;#039;[[Rechnungslegung]] und Prüfung der Unternehmen&amp;#039;&amp;#039; (ab 1960) von Hans Adler, [[Walther Düring]] und [[Kurt Schmaltz]] und des Großkommentars zum [[Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung|GmbH-Gesetz]] &amp;#039;&amp;#039;GMbHG&amp;#039;&amp;#039; (ab 1952) von [[Max Hachenburg]] mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NJW&amp;quot; /&amp;gt; Weiterhin war er neben [[Robert Fischer (Richter)|Robert Fischer]], [[Marcus Lutter]] und [[Herbert Wiedemann]] Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht]]&amp;#039;&amp;#039; (ZGR).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NJW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1971 war er Mitglied des Aufsichtsrats der [[Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt|Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt]], Berlin/Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Bankwelt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen&amp;#039;&amp;#039;. 24 (1971) 18, S. 838.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftungswesen ===&lt;br /&gt;
Goerdeler wurde 1956&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leuschner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sein Kampf war nicht vergeblich |TitelErg=Gedenken an Wilhelm Leuschner |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Datum=1994-09-30 |Seiten=78}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in das Kuratorium des Hilfswerks 20. Juli 1944 (ab 1994: [[Stiftung 20. Juli 1944]]) gewählt und war von 1969 bis 1996 gemeinsam mit [[Ludwig von Hammerstein-Equord]] und [[Dieter Thomas (Offizier)|Dieter Thomas]] Kuratoriumsvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rüdiger von Voss |Titel=Der Staatsstreich vom 20. Juli 1944 |TitelErg=Politische Rezeption und Traditionsbildung in der Bundesrepublik Deutschland |Verlag=Lukas Verlag |Ort=Berlin |Datum=2011 |ISBN=978-3-86732-097-9 |Seiten=155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hielt mehrere Reden zum Thema wie &amp;#039;&amp;#039;Totengedenken&amp;#039;&amp;#039; (1959), &amp;#039;&amp;#039;Gedenkworte&amp;#039;&amp;#039; (1975), &amp;#039;&amp;#039;Streben nach Recht, Anstand und Freiheit&amp;#039;&amp;#039; (1994).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.20-juli-44.de/redner/redner/pers/goerdeler_reinhard/|title=Dr. Reinhard Goerdeler|publisher=Internetangebot der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung 20. Juli 1944 |accessdate=27. August 2015|archiveurl=https://web.archive.org/web/20160304044112/http://www.20-juli-44.de/redner/redner/pers/goerdeler_reinhard/|archivedate=2016-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Rede vom 20. Juli 1975 im „Ehrenhof der Gedenk- und Bildungsstätte Stauffenbergstraße“ im [[Bendlerblock]] in Berlin ehrte er den Widerstand mit folgenden Worten:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhard Goerdeler |Titel=Gedenkworte |Ort=Berlin |Datum=1975}} {{Webarchiv |url=http://www.20-juli-44.de/uploads/tx_redenj2044/pdf/1975_goerdeler.pdf |text=20-juli-44.de |wayback=20160304061338}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Sie alle sind uns Vorbild und mahnen uns, […] Opfer zu bringen im Kampf gegen den, der die Macht ergreift und sie missbraucht. […] Wir beugen uns vor denen, die die Feigheit überwinden, um in der mutigen Tat höchste Erfüllung zu finden. Gewissen und Pflichtauffassung lassen ihre Zweifel verstummen. […]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goerdeler war ab 1987 Zweiter Vorsitzender und von 1990 bis 1996 Erster Vorsitzender des [[Bundesverband Deutscher Stiftungen|Bundesverbandes Deutscher Stiftungen]] in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDS&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Bundesverband Deutscher Stiftungen]] |Titel=60 Jahre Bundesverband Deutscher Stiftungen |TitelErg=1948–2008. 60 Jahre im Dienst der Stiftungen |Ort=Berlin |Datum=2008 |Seiten=14 |Online=[http://www.stiftungen.org/fileadmin/bvds/de/Publikationen/Downloads/60_Jubilaeum_Bundesverband_2008.pdf stiftungen.org] |Format=PDF |KBytes=1230 |Abruf=2012-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger wurde [[Axel Freiherr von Campenhausen]]. Der Ehrenvorsitzende [[Winfried von Pölnitz-Egloffstein|Winfried Freiherr von Pölnitz-Egloffstein]] resümierte Goerdelers Leistungen für den Bundesverband, indem er seinen Einsatz zur Stärkung der finanziellen Basis des Verbandes mit dem Ziel eines hauptamtlichen Geschäftsführers honorierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goerdeler engagierte sich nachhaltig im Stiftungswesen, so war er Mitglied des Kuratoriums der [[Stiftung Marktwirtschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Weiss |Titel=Mehr Mut zu Freiheit und Markt |TitelErg=25 Jahre Stiftung Marktwirtschaft und Kronberger Kreis |Verlag=Bloch &amp;amp; Co. |Ort=Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-89015-103-8 |Seiten=15 |Online={{Webarchiv |url=http://www.stiftung-marktwirtschaft.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Festschrift_Weiss.pdf |text=stiftung-marktwirtschaft.de |wayback=20120127132858}} |Format=PDF |KBytes=2990 |Abruf=2012-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der [[Robert Bosch Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Maier (Politiker, 1931)|Hans Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Christlicher Widerstand im Dritten Reich. Motive und Formen.&amp;#039;&amp;#039; Presseinformation, Deutscher Katholikentag, Ulm 2004, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1982 bis 1996 der [[Max-Reger-Institut|Max-Reger-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www1.karlsruhe.de/Kultur/Max-Reger-Institut/de/kuratorium.php|title=Kuratorium|publisher=Website des Max-Reger-Institutes|date=|accessdate=17. Februar 2012 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20120210131533/http://www1.karlsruhe.de/Kultur/Max-Reger-Institut/de/kuratorium.php|archivedate=2012-02-10 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war außerdem Vorsitzender der [[Else Kröner-Fresenius-Stiftung]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenzeitung&amp;quot; /&amp;gt; des &amp;#039;&amp;#039;Verbandes Deutscher Wohltätigkeitsstiftungen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenzeitung&amp;quot; /&amp;gt; und des &amp;#039;&amp;#039;Thomanerbundes e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Goerdeler war verheiratet und lebte seit 1962 in [[Frankfurt-Berkersheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ein Held, verurteilt zum Scheitern |Sammelwerk=[[Frankfurter Neue Presse]] |Datum=2008-04-14 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verstarb nach langer und schwerer Krankheit im Jahr 1996 in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenzeitung&amp;quot; /&amp;gt; [[Kurt Reumann]] charakterisierte ihn 1994 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gütesiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Kurt Reumann]] |Titel=Gütesiegel |Sammelwerk=Frankfurter Allgemeine Zeitung |Datum=1994-07-21 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Reinhard Goerdeler […] ist ein Meister der leisen Töne, bei allem Selbstbewußtsein bescheiden und unprätentiös.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Distinguished Service Award des Center for the Study of Professional Accounting an der [[University of Hartford]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;FestschriftSeiteZwoelf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] – aufgrund seiner Verdienste um die Unternehmenspublizität – des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main]] (1986)&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.wiwi.uni-frankfurt.de/fachbereich/wir-ueber-uns/auszeichnungen-ehrungen/ehrendoktorwuerde.html |title=Ehrendoktoren des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften|publisher=Website der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt|date=|accessdate=17. Februar 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der &amp;#039;&amp;#039;KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; (1992)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenzeitung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Goerdeler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Börsen-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 9. Januar 1996, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Laudatio: [[Hans Eichel]], 1994)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leuschner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stiftung als Rechtsform für wirtschaftliche Unternehmungen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Heidelberg, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Förderung des Stiftungswesens. Eine Aufgabe von Staat und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinnützige Verwaltungsgesellschaft für Wissenschaftspflege, Essen 1969. (herausgegeben mit [[Ralf Dahrendorf]] und [[Ernst-Joachim Mestmäcker]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zivilrechtliche Fragen des Unternehmenskaufs. Kronberger Symposium der ZGR&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, ZGR-Sonderheft 3). De Gruyter, Berlin / New York 1982, {{OCLC|472206480}}. (herausgegeben mit [[Robert Fischer (Richter)|Robert Fischer]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsrecht und Insolvenz. Bonner Symposion der ZGR&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, ZGR-Sonderheft 13,2). De Gruyter, Berlin / New York 1984, {{OCLC|472206564}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Unternehmen in der Insolvenz. Zum ersten Bericht der Insolvenzrechtskommission. 5. Symposion der ZGR&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, ZGR-Sonderheft 15,2). De Gruyter, Berlin / New York 1986, {{OCLC|472206663}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Hans-Joachim Fleck zum 70. Geburtstag am 30. Januar 1988&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, ZGR-Sonderheft 7). De Gruyter, Berlin / New York 1988, ISBN 3-11-011658-8. (herausgegeben mit [[Peter Hommelhoff]], [[Marcus Lutter]] und [[Herbert Wiedemann]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übernahmeangebote&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, ZGR-Sonderheft 9). De Gruyter, Berlin / New York 1990, ISBN 3-11-089834-9. (herausgegeben mit Peter Hommelhoff, Marcus Lutter, Herbert Wiedemann und [[Walter Odersky]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Alfred Kellermann. Zum 70. Geburtstag am 29. November 1990&amp;#039;&amp;#039; (= Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, ZGR-Sonderheft 10). De Gruyter, Berlin / New York 1991, ISBN 3-11-012549-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ratgeber für Stifter. Zur Errichtung einer Stiftung&amp;#039;&amp;#039; (= Lebensbilder deutscher Stiftungen, Band 23). Bundesverband Deutscher Stiftungen, Bonn 1995, ISBN 3-927645-05-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 151-58-16, Volksgerichtshof, Dr.Carl Goerdeler.jpg|mini|Vater Carl Friedrich Goerdeler vor dem Volksgerichtshof (1944)]]&lt;br /&gt;
Stellvertretend für die Familien [[Ludwig Beck (General)|Beck]], Goerdeler und [[Stauffenberg (Adelsgeschlecht)|Stauffenberg]] kritisierte er 1955 die Spielfilme &amp;#039;&amp;#039;[[Der 20. Juli]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Es geschah am 20. Juli]]&amp;#039;&amp;#039;, da die Familien einer Aufarbeitung der Ereignisse in diesem Format ablehnend gegenüberstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Jacobsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlinale. Internationale Filmfestspiele Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Argon Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-87024-154-3, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1994 wurde er im [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;Fahndung nach Dr. Goerdeler&amp;#039;&amp;#039; von [[Michael Kloft]] und [[Jürgen Eike]], der die Biografie seines Vaters zeigt, interviewt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Jochen Winters: &amp;#039;&amp;#039;Denunziert für eine Million. Ein Fernsehporträt: „Fahndung nach Dr. Goerdeler“ (MDR).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 20. Juli 1994, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans Havermann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Bilanz- und Konzernrecht&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Festschrift zum 65. Geburtstag von Dr. Dr. h. c. Reinhard Goerdeler&lt;br /&gt;
   |Verlag=IDW Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Düsseldorf&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8021-0332-7}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang D. Budde: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Goerdeler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Juristische Wochenschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 1996, 707.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Goerdeler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Januar 1996, S. 12.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Goerdeler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Börsen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Januar 1996, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118823981}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118823981}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der IFAC&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorstandsvorsitzende des BDS&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|25. Dezember 2012|112044337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118823981|LCCN=n88016790|VIAF=1549141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goerdeler, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Robert-Bosch-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsprüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPMG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goerdeler, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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