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	<title>Reinhard Dullien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Dullien&amp;diff=1125501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 7. März 2023 um 16:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Dullien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1902]] im [[Ostpreußen|ostpreußischen]] [[Šilutė|Heydekrug]], heute [[Litauen]]; † [[5. August]] [[1982]] in [[Wiesbaden]]) war ein deutscher [[Jurist]] und Präsident des [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Reinhard Dullien war Sohn eines Amtsgerichtsrats. [[Herbert Dullien]], Volkswirt, nationalsozialistische Funktionär und Industrieller (1903–nach 1973) war sein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] und zum 1. Mai desselben Jahres der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.853.922).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7041388&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Schenk |Titel=Auf dem rechten Auge blind: Die braunen Wurzeln des BKA |Verlag=Kiepenheuer &amp;amp; Witsch |Datum=2001-01-01 |ISBN=978-3-462-03034-1 |Seiten=232 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss seines Jura-Studiums trat er in die Verwaltung Ostpreußens ein und brachte es bis zum [[Regierungsdirektor]]. 1941 war er Hauptabteilungsleiter der Abteilung Wirtschaft beim [[Generalbezirk|Generalkommissariat]] [[Wolhynien]]-[[Podolien]] in der von deutschen Truppen besetzten [[Ukraine]]. Die Abteilung Wirtschaft war verantwortlich für die wirtschaftliche Ausplünderung des besetzten Gebiets. Nach eigenen Angaben verbrachte er dort nur kurze Zeit in dieser Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 war er zunächst im [[Bundesministerium des Innern]] für Wohnraumbetreuung zuständig, später als [[Ministerialrat]] für Verwaltungsrecht und Verwaltungsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1955 wurde er als Nachfolger von [[Hanns Jess]] der dritte Präsident des Bundeskriminalamtes ([[Bundeskriminalamt (Deutschland)|BKA]]). Er galt als hervorragender Organisator, hatte aber keinerlei Erfahrung in der [[Polizei]]arbeit, weshalb seine Nominierung vor allem von [[Paul Dickopf]], der sich als „Vater des Bundeskriminalamtes“ verstand, heftig kritisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1965 änderte der damalige Innenminister [[Hermann Höcherl]] durch eine Rechtsverordnung den beamtenrechtlichen Status des BKA-Präsidenten in denjenigen eines Polizeivollzugsbeamten. Die damit verbundene besondere Altersgrenze von 60 Jahren hatte Dullien überschritten, weshalb er Ende 1964 in den Ruhestand versetzt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46169194.html Erfahrung eines solchen, Der Spiegel vom 27. Januar 1965]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein Nachfolger wurde Dickopf, der mit Unterstützung Höcherls die [[Spiegel-Affäre|Aktion gegen die Wochenzeitschrift Der Spiegel]] zunächst geheim gehalten und Dullien als Präsident des BKA verspätet informiert hatte. Dullien klagte gegen seine Entlassung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1965/45/die-klage-des-kriminalisten/komplettansicht Die Klage des Kriminalisten, Die Zeit vom 5. November 1965]&amp;lt;/ref&amp;gt; und erstritt Schadenersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinhard Dullien verstarb am 5. August 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Publikationsreihen/PolizeiUndForschung/Sonderband2011SchattenDerVergangenheit.html?nn=27728 &amp;#039;&amp;#039;Schatten der Vergangenheit – Das BKA und seine Gründungsgeneration in der frühen Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, 2012]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945?&amp;#039;&amp;#039; 2. durchgesehene Auflage. S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-039309-0.&lt;br /&gt;
* Dieter Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Die braunen Wurzeln des BKA&amp;#039;&amp;#039;. Durchgesehene Ausgabe. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15782-X (&amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 15782 &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/b70adf69-e43a-49c1-975a-673d7693e4f7/ Nachlass Bundesarchiv N 1511]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des BKA (Deutschland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024401960|LCCN=|VIAF=259200052}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dullien, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Bundeskriminalamtes (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dullien, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Šilutė|Heydekrug]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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