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	<title>Reinhard Aschenbrenner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:13:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinhard_Aschenbrenner&amp;diff=1096252&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marie1878: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-11-14T10:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinhard Aschenbrenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1906]] in [[München]]; † [[25. Januar]] [[2008]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Innere Medizin|Internist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1926 studierte Aschenbrenner [[Medizin]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], der [[Universität Zürich]], der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], der [[Universität Wien]] und wieder in München. Er promovierte 1933 bei [[Albert Fraenkel (Mediziner, 1864)|Albert Fraenkel]] in Heidelberg und ging als Assistenzarzt der Inneren Medizin zu [[Hans Heinrich Berg]] nach Dortmund, von dort mit ihm an die [[Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf|Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf]]. 1938 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit einem [[Kardiologie|kardiologischen]] Thema. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er  [[Truppenarzt]] im [[Unternehmen Barbarossa|Russland-Feldzug]]. Für eine Arbeit über das [[Fleckfieber]] mit dem [[Paul Martini (Mediziner)|Paul Martini]]-Preis ausgezeichnet, war er ab 1944 bei der Sondergruppe Seuchenbekämpfung der [[Heeresgruppe Mitte]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1944 [[Professur|apl. Professor]] für Innere Medizin der [[Universität Hamburg]], wurde er 1946 [[Ärztlicher Direktor]] des [[Alte Krankenhäuser Altona|Allgemeinen Krankenhauses Altona]] und [[Chefarzt]] der Medizinischen Abteilung. Seine Antrittsrede ist im Buch von Müller-Plathe erhalten; darin hieß es:&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Ärzteblatt 11/2011, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|So sehr ich mir dankbar dessen bewußt bin, daß ich hier vor eine schöne und ehrenvolle Aufgabe gestellt werde, so werden Sie mir doch sicher nachfühlen können, daß ich mein Amt in dieser Zeit bitterster Not und Sorge mit einer gewissen Bangigkeit übernehme. Die unabsehbare Katastrophe, die über uns Deutsche hereingebrochen ist, überschattet all unser Tun und Denken, und es ist nur zu gut verständlich, daß breiteste Schichten unseres Volkes aus Sorge um ihre Angehörigen, aus Sorge um ihre wirtschaftliche Existenz und Zukunft, ja aus Sorge um das tägliche Brot niedergedrückt und wie gelähmt sind. Mit diesem Gefühl der Ratlosigkeit und Verlassenheit, das uns alle zuweilen beschleicht, müssen wir vor allem auch bei unseren Kranken rechnen, und wir müssen es uns daher ganz besonders zur Pflicht machen, nicht nur die körperlichen Gebrechen unserer Patienten zu behandeln, sondern ihnen ein Gefühl der Geborgenheit und des Vertrauens zu geben und ihren Lebensmut zu wecken.|Reinhard Aschenbrenner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1947 die erste Epidemie der [[Poliomyelitis|Kinderlähmung]] auftrat, wurde in seiner Abteilung die erste [[Eiserne Lunge]] in Deutschland für die Atemlähmungen hergestellt ([[Axel Dönhardt]]).  Daraus entwickelte sich ein Zentrum für künstliche Dauerbeatmung, das in die internistische Intensivmedizin mündete (Wulf Nachtwey). In den Jahren nach 1950 veröffentlichte Aschenbrenner Arbeiten über kardiologische Probleme beim Herzinfarkt. Seit 1956 war er Mitglied der [[Arzneimittelkommission|Arzneimittelkommission  der deutschen Ärzteschaft]], deren stellvertretender Vorsitzender er von 1958 bis 1968 und Vorsitzender von 1969 bis 1977 war. Er wurde danach Ehrenvorsitzender. Außerdem zählte er zu den Mitgliedern des Beirates für Arzneimittelsicherheit beim [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend|Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 begannen die Neubauplanungen für das [[Asklepios Klinik Altona|Allgemeine Krankenhaus Altona]], an denen er sich bis zur Fertigstellung des Neubaus von ärztlicher Seite beteiligte. In der Planungsphase besichtigte er mehrere Klinikneubauten in den [[Vereinigte Staaten|USA]], [[England]], [[Schweden]], [[Dänemark]] und der [[Schweiz]]. Der Neubau wurde unter Leitung der Architekten [[Werner Kallmorgen]] und [[Gustav Karres]] ausgeführt und begann 1961, im Jahre 1971 wurde das Haus in Betrieb genommen. In diesem Jahr ging Aschenbrenner in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Alte Krankenhäuser Altona}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina| Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (1967)&lt;br /&gt;
* [[Ernst-von-Bergmann-Plakette]] (1971)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Müller (Mediziner)|Friedrich-von-Müller-Plakette]] (1973)&lt;br /&gt;
* [[Paul-Martini-Medaille]] (1974)&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktorwürde|Dr. med. h. c.]] der Medizinischen Fakultät der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] (1976)&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus-Medaille]] (1977)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes]] in Silber vom [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg]] (2001)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Arzneimittelkommission]] (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oswald Müller-Plathe: &amp;#039;&amp;#039;Im memoriam Prof. Dr. Dr. Reinhard Aschenbrenner&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger Ärzteblatt 3/08 S. 23&lt;br /&gt;
* W. Nachtwey: &amp;#039;&amp;#039;Reinhard Aschenbrenner&amp;#039;&amp;#039;. Hamburger Ärzteblatt, 25. Jg. 1971, S. 220&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.aerzteblatt.de/archiv/51830 Deutsches Ärzteblatt (2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055432442|VIAF=5326009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aschenbrenner, Reinhard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanitätsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aschenbrenner, Reinhard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marie1878</name></author>
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