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	<title>Reinerhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:20:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reinerhof&amp;diff=2015956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-25T13:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinerhof Graz.jpg|miniatur|Reinerhof, Graz, Schloßbergplatz bzw. Sackstraße 20 (Juli 2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz,-Reinerhof,-Osttrakt-(Oktober-2005).jpg|miniatur|hochkant|Reinerhof, Osttrakt (Sackstraße 18), gesehen vom 1. Stock des [[Palais Khuenburg]] ([[Stadtmuseum Graz]]) im Oktober 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz,-Reinerhof,-Gotische-Halle-(Oktober-2005).jpg|miniatur|hochkant|Reinerhof, Osttrakt, Erdgeschoß, Einstützenraum &amp;#039;&amp;#039;Gotische Halle&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 2005)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reinerhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiner Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im ersten Stadtbezirk [[Innere Stadt (Graz)|Innere Stadt]] ist das älteste urkundlich nachweisbare Gebäude der Stadt [[Graz]]. Der Name stammt von seinem ersten Besitzer, dem [[Stift Rein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen [[Schloßbergplatz]] und dem ehemaligen [[Palais Khuenburg]], das heute das [[Stadtmuseum Graz|Grazer Stadtmuseum]] beherbergt, befindet sich der Reinerhof. Er wurde im Jahr 1164 erstmals urkundlich erwähnt. Markgraf Ottokar III. schenkte den Hof, der auf dem Boden dreier Hofstätten errichtet wurde, im Erwähnungsjahr dem [[Stift Rein|Zisterzienserstift Rein]]. Das Grundstück lag in jener Zeit direkt an der Stadtmauer und schloss auch die Parzelle der heutigen Hausnummer 18, das Palais Khuenberg, mit ein. Bis zu dieser Stelle reichte der sogenannte erste Sack, eine mittelalterliche Häuserzeile, nach der die [[Sackstraße (Graz)|Sackstraße]] benannt wurde. Der erste Sack wurde vom städtischen Torturm abgeschlossen. Um das Jahr 1346 wird ein Stiftshof, der Reinerhof, unmittelbar neben dem Turm erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebner: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1788 verkaufte das Stift Rein den Stiftshof. Ab 1798 scheint ein Graf Dismas von Dietrichstein als Besitzer auf. Er vereinigte den Reinerhof mit dem ehemaligen Palais Khuenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1837 trat [[Albrecht von Österreich-Teschen]] (1817–1895) als zweiter Oberst in das in Graz garnisonierende Infanterieregiment Nr. 13 (Inhaber: [[Maximilian von Wimpffen]], 1770–1854) ein und nahm Wohnung im ersten Stock des &amp;#039;&amp;#039;Rainerhofes&amp;#039;&amp;#039; (Graz, Erster Sack Nr. 238), der zu jener Zeit dem Vater von [[Sigmund Conrad von Eybesfeld]] (1821–1898) gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gre|31|10|1895|02&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|gre|31|10|1895|02|AUTOR=Ein alter Grazer|Grazer Notizen. (…) Die Wohnung weiland Sr. kaiserlichen Hoheit des durchlauchtigsten Erzherzogs Albrecht von Österreich (…)|ZUSATZ=Nr. 250/1895 (XXVIII. Jahrgang)|ALTSEITE=2 (unpaginiert), unten rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 war die Liegenschaft im Eigentum der &amp;#039;&amp;#039;[[Grazer Wechselseitige|k.k. priv(ilegierten) innerösterreichischen wechselseitigen Brandschadenversicherungsanstalt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gre|31|10|1895|02&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 befindet sich das Gebäude im Besitz der Stadt Graz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebner92&amp;quot;&amp;gt;Ebner: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1992 bis 1994 fand eine archäologische Untersuchungen einschließende &amp;#039;&amp;#039;Gesamtrenovierung&amp;#039;&amp;#039; des Reinerhofs statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DK_1995&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Roscher: &amp;#039;&amp;#039;Der Reinerhof. Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen im Grazer Reinerhof mit besonderer Berücksichtigung der keramischen Funde&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. Universität Graz, Graz 1997, [http://permalink.obvsg.at/AC01961250 OBV].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur, Gestaltung, Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Reinerhof besitzt einen hakenförmigen Grundriss. Sein Baukern stammt nicht aus der Zeit der urkundlichen Erwähnung, sondern aus dem 15. Jahrhundert. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert erfolgten einige Umbauten an der Gebäudesubstanz. Die Fassaden aus der [[Biedermeierzeit]] von 1839 und 1840 stammen von [[Georg Hauberrisser sen.|Georg Hauberisser dem Älteren]]. An der Nordseite sind drei Terrakotta-Reliefs mit den Darstellungen von Frühling, Sommer und Herbst zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoß des Osttraktes (welcher gemäß [[Kataster]] zur Liegenschaft des [[Palais Khuenburg]] gehört) befindet sich eine kleine [[Gotik|spätgotische]] Halle mit einem profilierten, ursprünglich bemalte Wappenschilder tragenden Mittelpfeiler. Das eigenwillige Baumotiv des Einstützenraumes für repräsentative Räume ist gewöhnlich auf das 13. Jahrhundert beschränkt geblieben. Die Nutzungsart der gotischen Halle im Reinerhof ist noch unklar, eine Kapellenfunktion ist aber auszuschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DK_1995&amp;quot;&amp;gt;[[Diether Kramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologisch-historische Untersuchungen zur Geschichte des Reinerhofs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Reinerhof – das älteste urkundlich erwähnte Bauwerk in Graz – Festschrift&amp;#039;&amp;#039;. Magistrat Graz, Abteilung für Wohnbau und Wohnbauförderung im Eigenverlag, Graz 1995, ISBN 3-9500435-0-0, S. 47–69.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887/88 war [[Johann Puch]] Werkführer in der Fahrradabteilung des Nähmaschinenhändlers Luchscheider im Reinerhof, eine [[Drehbank]] von damals wurde in der &amp;quot;Gotischen Halle&amp;quot; gefunden, als sie um 1997/98 geräumt und saniert wurde. In ihr wurde 1999 mit Taliman Sluga die Fahrrad-Geschichtswerkstatt Graz zur Radverkehrstagung [[European Cyclists’ Federation|VeloCity]] durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://graz.radln.net/cms/beitrag/12030672/25359410/ |wayback=20150403204847 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-09 16:57:14 InternetArchiveBot }} Wolfgang Wehap: &amp;quot;Genialer Mechaniker&amp;quot; - Johann Puch starb vor 100 Jahren, ARGUS Steiermark, graz.radln.net, um Juli 2014, abgerufen am 22. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gotische Halle wird in den letzten Jahren temporär für Veranstaltungen oder als Verkaufsraum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Hauskapelle war der heiligen [[Anna (Heilige)|Anna]] geweiht. Sie war mit einem Altarbild mit der Darstellung der [[Anna selbdritt]] vom Künstler [[Johann Veit Hauck]]h versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Graz.&amp;#039;&amp;#039; S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Altarblatt befindet sich heute in [[Schloss Waldstein (Deutschfeistritz)|Schloss Waldstein]] in der steirischen Gemeinde [[Deutschfeistritz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ebner92&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas längere doch um ein Geschoß niedrigere Nordtrakt weist seit der Sanierung im Erdgeschoß – teilweise etwas unter dem Niveau des Schlossbergplatzes außen – zwei Geschäfts- und zwei Gastlokale auf. Die darüber liegende Wohnungen werden über eine kleine Freitreppe und eine Haustür an der Nordfassade erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Horst Schweigert]] |Titel=Dehio Graz |Verlag=Schroll |Ort=Wien |Jahr=1979 |ISBN=3-7031-0475-9 |Seiten=99}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Herwig Ebner]] |Titel=Burgen und Schlösser Graz, Leibnitz und West-Steiermark |Verlag=Birken-Verlag |Ort=Wien |Jahr=1967 |ISBN=3-8503-0028-5 |Seiten=91-92}}&amp;lt;ref&amp;gt;ISBN bezieht sich auf die 2. Auflage,  1981. – Auflage 1967 mit korrekter Seitenreferenz: [http://permalink.obvsg.at/AC02591203 Permalink &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Bibliothekenverbund&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/04/22.37/N|EW=15/26/11.54/E|type=landmark|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edelhof in Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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