<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reine_Strategie</id>
	<title>Reine Strategie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reine_Strategie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reine_Strategie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T20:48:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reine_Strategie&amp;diff=875383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas-2801: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reine_Strategie&amp;diff=875383&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-09T07:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;reine Strategie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Spieltheorie]] eine [[Strategie (Spieltheorie)|Strategie]], bei der der Spieler seine Strategie eindeutig determiniert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred J. Holler, Gerhard Illing: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Spieltheorie&amp;#039;&amp;#039;, S. 11, Springer Verlag, Heidelberg, 2006, ISBN 3-540-27880-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reine Strategie wird häufig als Gegenstück zur [[gemischte Strategie|gemischten Strategie]] gesehen, obwohl diese im Spiel nur einen Spezialfall der gemischten Strategie darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred J. Holler, Gerhard Illing: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Spieltheorie&amp;#039;&amp;#039;, S. 34, Springer Verlag, Heidelberg, 2006, ISBN 3-540-27880-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Spieler legt sich dabei auf eine Strategie fest und wendet diese wiederholt an. Gemischte Strategien entstehen durch die Kombination ([[Mischen|Randomisierung]]) von reinen Strategien und deren zufällige, nicht festgelegte Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Münzspiel („Kopf“ oder „Zahl“)&lt;br /&gt;
Spieler 1 und Spieler 2 legen jeweils eine Münze. Spieler 1 gewinnt, wenn die gelegten Münzen beide „Kopf“ oder beide „Zahl“ aufzeigen. Spieler 2 gewinnt wenn die Münzseiten unterschiedlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen Spieler der z.&amp;amp;nbsp;B. eine reine Strategie verfolgt (legt sich z.&amp;amp;nbsp;B. auf „Kopf“ fest) und alle anderen ausschließt („Zahl“), wählt für diese Strategie die Wahrscheinlichkeit von 1 und für die andere die Wahrscheinlichkeit von Null.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred J. Holler, Gerhard Illing: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Spieltheorie&amp;#039;&amp;#039;, S. 35, Springer Verlag, Heidelberg, 2006, ISBN 3-540-27880-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nimmt dagegen ein Spieler beide Strategien wahr und entscheidet sich zufällig zwischen den reinen Strategien (also „Kopf“ oder „Zahl“), so beschreibt sich seine Strategie mit (0,5; 0,5). Der Spieler verfolgt damit eine gemischte Strategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spielverlauf hat das folgende Konsequenzen:&lt;br /&gt;
Bei einfachen Spielen ohne Wiederholung ist das Verfolgen einer reinen Strategie problemlos durchführbar. Spieler 1 gewinnt, wenn Spieler 2 ebenfalls „Kopf“ legt oder verliert wenn Spieler 2 „Zahl“ legt. Werden die Spiele aber wiederholt, erweist sich das Verfolgen einer reinen Strategie als nachteilig für den Spieler 1, da sich der gegnerische Spieler an die Strategie des Spieler 1 anpassen wird um Erfolg zu haben (Spieler 2 würde demnach stets „Zahl“ legen).&lt;br /&gt;
Das Verfolgen von einer der beiden reinen Strategien „Kopf“ oder „Zahl“ wäre nicht sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Randomisierung|Mischen]] der reinen Strategien ist demnach zweckmäßig. Durch die Kombination der reinen Strategien durch Spieler 1 wird Spieler 2 gezwungen sich anzupassen. Ein [[Nash-Gleichgewicht|Gleichgewicht]] der Strategien stellt sich zwangsläufig bei einem zufälligen legen von „Kopf“ und „Zahl“ unter einer gleichhäufigen Anwendung der Münzseiten ein, was im [[Min-Max-Theorem]] beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Strategien haben bei [[Glücksspiel]]en (Kopf oder Zahl, [[Schere, Stein, Papier|Schere-Stein-Papier]]) wenig Erfolg. Diese sind leicht zu durchschauen und der gegnerische Spieler kann sich entsprechend anpassen wenn das Spiel weitergespielt, also wiederholt wird.&lt;br /&gt;
Erfolgreicher ist das Nutzen von gemischten Strategien, indem eine [[Randomisierung|zufällige Wahl]] getroffen wird.&lt;br /&gt;
Anwendung finden reine Strategien daher eher in der Wirtschaft beispielsweise bei der Entscheidungsfindung ob ein Produkt hergestellt werden soll oder nicht, oder ob der Werbeetat erhöht oder gesenkt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert S. Pindyck/Daniel L. Rubinfeld: &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, S. 662, Pearson Studium, München, 2003, ISBN 3-8273-7025-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert S. Pindyck / Daniel L. Rubinfeld: &amp;#039;&amp;#039;Mikroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Pearson Studium, München, 2003, ISBN 3-8273-7025-6&lt;br /&gt;
* [[Manfred J. Holler]] / Gerhard Illing: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Spieltheorie&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, Heidelberg, 2006, ISBN 3-540-27880-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieltheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Strategy (game theory)#Pure and mixed strategies]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas-2801</name></author>
	</entry>
</feed>