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	<title>Reimlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reimlingen&amp;diff=331587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 11. April 2026 um 15:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-11T15:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Reimlingen COA 2.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/49//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/31//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Reimlingen in DON.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Donau-Ries&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Ries&lt;br /&gt;
|Höhe              = 438&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86756&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09081&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09779203&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RMI&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 1 [[Gemeindeteil]]&lt;br /&gt;
|Adresse           = Schloßstr.1&amp;lt;br /&amp;gt;86756 Reimlingen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://reimlingen.de/ reimlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jürgen Leberle&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reimlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Rieserisch: &amp;#039;&amp;#039;Reimle&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Donau-Ries]]. Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Ries]] mit Sitz in [[Nördlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Reimlingen liegt am südlichen Rand des [[Nördlinger Ries|Rieskraters]], etwa 3 km von der Stadt [[Nördlingen]] entfernt. Nachbarorte von Reimlingen sind (Gemeinde in Klammern):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | BESCHRIFTUNG=&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Nördlingen]]&lt;br /&gt;
 | NORD=&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Grosselfingen im Ries|Grosselfingen]] (Nördlingen)&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Herkheim]] (Nördlingen)&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Schmähingen]] (Nördlingen)&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Balgheim (Möttingen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Außer dem [[Pfarrdorf]] Reimlingen gibt es keine weiteren Gemeindeteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=58663456692 |objekt=Gemeinde Reimlingen |abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die [[Gemarkung]] Reimlingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 9,529&amp;amp;nbsp;km² und ist in 1253 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7605,04&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/096752 |titel= Gemarkung Reimlingen (096752) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/33TPP |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nördlingen und Reimlingen Adlersberg 002.jpg|mini|180x180px|Adlersberg]]&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
In verschiedenen Epochen findet sich unter anderem die Ortsbezeichnung Riumlingen, Rumheringen, Rumeringa, Rumelingen und Reimblingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Gemeindegründung im Jahr 1848 bestehen zwei einzelne Ortschaften: das [[Pfarrdorf]] Oberreimlingen und das zugehörige [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Unterreimlingen. Diese beiden Ortsnamen haben sich noch in den beiden Reimlinger Bushaltestellen (Ober- und Unterreimlingen) erhalten. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist allerdings nur noch von Ober- oder Unterdorf die Rede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neckname ===&lt;br /&gt;
Alle [[Nördlinger Ries|Rieser]] Dörfer haben einen eigenen „Necknamen“. Die Reimlinger werden &amp;#039;&amp;#039;Bergleschieber&amp;#039;&amp;#039; genannt, weil ihnen nachgesagt wird, den Adlersberg, der auch im [[Reimlingen#Wappen|Gemeindewappen]] abgebildet ist, wegschieben zu wollen, um einen besseren Blick auf die Stadt [[Nördlingen]] zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Auf Reimlingens Flur ist – wie im ganzen Ries – durch Grabungen und Funde eine sehr frühe Besiedelung nachgewiesen. Auch zwei römische Landhäuser (Villae Rusticae) sind in Reimlingen durch Grabungen belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://reimlingen.de/geschichte/ |titel=Die Geschichte der Gemeinde Reimlingen |werk=Gemeinde Reimlingen |abruf=2021-01-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Reimlingen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel am Schloss Reimlingen.jpg|mini|Gedenktafel zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde am Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Reimlingen 5.jpg|mini|220x220px|Schloss Reimlingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung Reimlingens findet sich in einer Besitzurkunde des [[Kloster Fulda|Klosters Fulda]] aus der Zeit um 780. Auch das [[Kloster Lorsch]] hatte frühe Besitzungen in Reimlingen, eine entsprechende Urkunde datiert auf das Jahr 868. Das Kirchdorf Unterreimlingen findet seine erste Erwähnung erst rund 500 Jahre später, am 1. Juli 1277 als „inferior villa Rumelingen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsherrschaft wurde 1283 samt [[Kirchensatz]] und [[Meierhof]] vom [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] erworben, der seine Besitzungen in Reimlingen durch Zukauf oder Tausch stetig ausbaute. Im 16. Jahrhundert errichtete er das [[Schloss Reimlingen]] als neuen Sitz des Amtes Reimlingen-Nördlingen. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Reimlingen wiederum durch vielfältige Baumaßnahmen des Deutschen Ordens neu geprägt: Unter anderem wurde die Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Georg neugebaut sowie das Schloss eingefriedet und um ein Stockwerk erhöht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erhielt Reimlingen in den Jahren der Inflation durch die Ansiedlung der [[Mariannhiller Missionare]] einen Aufschwung. 1922/23 erbauten sie das Seminargebäude (heute Bildungshaus St. Albert). Sie nutzten auch das Schloss, bauten das Missionshaus St. Josef mit einer Druckerei und richteten im Bereich der ehemaligen Dampfbrauerei des Obersts von Lutz einen landwirtschaftlichen Großbetrieb ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stieg die Einwohnerzahl durch zahlreiche [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] enorm. Das Ortsbild änderte sich nach und nach nicht zuletzt durch das Aufstocken der traditionell eingeschossigen [[Rieser Bauernhaus|Rieser Bauernhäuser]] und die Modernisierung der Landwirtschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 erwarb die Gemeinde das leerstehende Schlossareal. Unter tatkräftiger Mithilfe des Fördervereins Schloß Reimlingen e.&amp;amp;nbsp;V. wurde es renoviert und die einzelnen Gebäude konnten Stück für Stück einer neuen Nutzung zugeführt werden. So befindet sich das Rathaus nun im Schlossgebäude, in der ehemaligen Ökonomie ist ein Jugendtagungshaus untergebracht und viele weitere Räumlichkeiten stehen für kulturelle Zwecke und private Feierlichkeiten zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2018/09779203.pdf |titel=Einwohnerstatistik Reimlingen |datum=2018 |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1840&lt;br /&gt;
|{{0}}677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|{{0}}585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900&lt;br /&gt;
|{{0}}551&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|{{0}}742&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|{{0}}676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
|1026&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|{{0}}920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970&lt;br /&gt;
|1100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987&lt;br /&gt;
|1069&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|1261&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|1338&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|1313&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Jürgen Leberle; er wurde bei der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl am 15. März 2020]] mit 93,2 % wieder gewählt. Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern, in der Amtszeit 2020–2026 stellt die &amp;#039;&amp;#039;Freie Wahlgemeinschaft Reimlingen&amp;#039;&amp;#039; acht Mitglieder und die &amp;#039;&amp;#039;Bürger für Reimlingen&amp;#039;&amp;#039; vier Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vgries.de/wahlen/Gemeinderat2020/Reimlingen/index.html Gemeinderatswahl Reimlingen], auf vgries.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen Gde. Reimlingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Grün zwei aus rotem [[Dreiberg]] aufwachsende gekreuzte goldene Ähren, belegt mit einem Schild, darin in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das schwarze Kreuz ist das Zeichen des Deutschen Ordens, der seit 1283 wichtigster Grundherr, Patron der Ortskirche sowie Inhaber des Dorfgerichts in Reimlingen war. Im 18. Jahrhundert unterhielt der Orden im Ort ein Oberamt. Die Dinkel- bzw. Gerstenähren stellen den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde dar. Der Dreiberg symbolisiert den im Gemeindegebiet liegenden Adlerberg.&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
{{FRA|#}}[[Bourgueil]], in Frankreich, seit 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Schloss Reimlingen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Reimlingen}}&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Reimlingen]] wurde 1595 vom Deutschen Orden erbaut. 1634 war es Sitz und Hauptquartier der Kaiserlichen bei der [[Schlacht bei Nördlingen]]. Von 1733 bis 1736 wurde es um ein Geschoss erhöht und von 1745 bis 1748 erhielt es neue Mauern und Tore. Seit 1997 ist es im Besitz der Gemeinde Reimlingen und wird von dieser unter anderem als Rathaus genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reimlinger Schloss gilt als schützenswertes [[Kulturgut]] gemäß der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georg (Reimlingen) 01.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Georg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Georg ===&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Georg wurde 1147 erstmals erwähnt. Der Vorgängerbau der heutigen barocken Saalkirche wurde um das Jahr 1100 errichtet. Die einzigen erhaltenen mittelalterlichen Ausstattungsstücke sind ein sandsteinernes Medaillon mit einem Relief des Heiligen Georg als Drachentöter aus dem 14. Jahrhundert und eine [[Marienbildnis|Madonna]] aus der Zeit um 1480.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1729/30 wurden die Kirche unter Verwendung des romanischen Nordturms vom Deutschordensbaumeister [[Franz Joseph Roth]] neugebaut. Sie wird ihrer hochwertigen spätbarocken Innenausstattung wegen, wie auch das Schloss, als schützenswertes [[Kulturgut]] gemäß der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten]] gelistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anton Steichele |Titel=Das Bistum Augsburg |Band=3 |Verlag=B.&amp;amp;nbsp;Schmis’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Augsburg |Datum=1872 |ISBN= |Seiten=1074–1083}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stephanskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stephanskirche Reimlingen.jpg|mini|240x240px|Stephanskirche]]&lt;br /&gt;
Die sogenannte Stephanskirche war einst das Gotteshaus des Kirchdorfes Unterreimlingen und gehört seit jeher zur Pfarrei St.&amp;amp;nbsp;Georg. Sie wurde 1372 erstmals urkundlich erwähnt. Die Untergeschosse des quadratischen Nordturms weisen [[Schlüsselscharte]]n auf und werden folglich auf das 15. Jahrhundert datiert. Im Obergeschoss des Turms befindet sich das [[Monogramm]] &amp;#039;&amp;#039;VS&amp;#039;&amp;#039; mitsamt der Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;1653.&amp;#039;&amp;#039; Im Zuge der in diesem jahr erfolgten Aufstockung des Turms dürfte auch eine Glockenstube eingebaut worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Erscheinungsbild des Innenraums der Kirche geht auf das mittlere 18. Jahrhundert zurück. Die beiden Figuren der Heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich]] sowie die Kreuzigungsgruppe an der Wand des Langhauses werden auf 1720/30 datiert. Älter ist nur die [[Maria (Mutter Jesu)|Muttergottes]], die aus der Zeit um 1470/80 stammt. Sie war ursprünglich inmitten des Hochaltars angebracht. Die beiden Gemälde der [[Unbefleckte Empfängnis|Immaculata]] und des Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], die an den Seitenwänden des Chorraums angebracht sind, stammen beide aus der Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Georg. Sie wurden im 19. Jahrhundert als Gemälde für die dortigen Seitenaltäre geschaffen, aber später wieder entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem heutigen Putz wurden bei der letzten Renovierung Wandmalereien entdeckt, auf die Sichtfenster im [[Chorraum]] hinweisen. Fenster und Deckengemälde der Stephanskirche stammen aus den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Der [[neubarock]]e Volksaltar wurde aus der ehemaligen Kapelle des Reimlinger [[Schloss Reimlingen|Schlosses]] in die Stephanskirche verbracht. An der Stelle des heutigen Volksaltars war ursprünglich eine liegende [[Orgel]] eingebaut, die jedoch nicht mehr erhalten ist. Ebenso ist nur noch die untere der ursprünglich zwei West[[empore]]n erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Place de Bourgueil ===&lt;br /&gt;
Der Reimlinger Dorfplatz an der Hauptstraße ist nach Reimlingens französischer Partnergemeinde [[Bourgueil]] benannt. Dort befindet sich der vom aus Reimlingen stammenden Künstler [[Sebastian Fink]] gestaltete Dorfbrunnen sowie ein Denkmal für den Reimlinger [[Altbürgermeister]] Leonhard Bosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungshaus ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Seminargebäude der [[Mariannhiller Missionare]] wurde 1922/23 im neubarocken Stil erbaut erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=bau&amp;amp;koid=115020 |titel=Seminargebäude im DenkmalAtlas 2.0 |abruf=2021-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute beherbergt es das Tagungshaus Reimlingen, ein Tagungshotel der [[Kolpingwerk|Kolping-Gruppe]]. Es besitzt auch eine eigene Hauskapelle, die dem heiligen [[Albertus Magnus]] geweiht ist. Diese befindet sich im ersten Obergeschoss über dem Speisesaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria-Hilf-Kapelle ===&lt;br /&gt;
Die Maria-Hilf-Kapelle beeindruckt durch ihre zwar kleine, aber prächtige Barockfassade aus Sandstein. Sie wurde wahrscheinlich – wie die Pfarrkirche – von Franz Josef Roth im Jahr 1730 erbaut. In ihrem Inneren befindet sich eine prächtige Barockausstattung. Sie besteht unter anderem aus einem Hochaltar mit einer Kopie des berühmten Gnadenbilds der [[Gnadenbild Mariahilf|Maria zur immerwährenden Hilfe]] von [[Lucas Cranach der Ältere|Lukas Cranach dem Älteren]]. Das Bildnis der [[vierzehn Nothelfer]], das sich ursprünglich im unteren Bereich des Altars befand, ist heute am Volksaltar der Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Georg angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=bau&amp;amp;koid=115022 |titel=Maria-Hilf-Kapelle im DenkmalAtlas 2.0 |abruf=2021-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trafohäusle ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trafohäusle (Reimlingen)}}&lt;br /&gt;
Das [[Trafohäusle (Reimlingen)|Trafohäusle]] ist ein ehemaliges Transformatorenhaus und eingetragenes Baudenkmal am historischen Ortsrand von Unterreimlingen. Es wurde 1914 unter dem Einfluss der [[Heimatschutzbewegung]] erbaut und ist ein Beispiel für lokaltypische Bauweise infrastruktureller Zweckbauten im frügen 20. Jahrhundert. Insbesondere das steile Satteldach und die profilierten Gesimse an Traufe und Ortgang, die an beiden Fassaden einen Traufknoten ausbilden, sind typisch für die Architektur der [[Rieser Bauernhaus|Rieser Bauernhäuser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Reimlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Galerie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schloss Reimlingen.jpg|Schloss Reimlingen&lt;br /&gt;
Pfarrkirche Reimlingen mit Schloss.jpg|Pfarrkirche St. Georg&lt;br /&gt;
St. Georg (Reimlingen) 03.jpg|Pfarrkirche St. Georg Innenansicht&lt;br /&gt;
St. Georg (Reimlingen) 06.jpg|Pfarrkirche St. Georg Innenansicht&lt;br /&gt;
St. Georg (Reimlingen) 04.jpg|Pfarrkirche St. Georg Kanzel&lt;br /&gt;
Pfarrhaus Reimlingen 01.jpg|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
Baudenkmal Reimlingen 01.jpg|Stephanskirche&lt;br /&gt;
Stephanskirche Reimlingen innen.jpg|Stephanskirche Innenansicht&lt;br /&gt;
Stephanskirche Reimlingen Deckengemälde.jpg|Stephanskirche Deckengemälde&lt;br /&gt;
Brunnen am Place de Bourgueil in Reimlingen.jpg|Place de Bourgueil&lt;br /&gt;
Bildungshaus Reimlingen Schloßstraße 2.jpg&lt;br /&gt;
Seminargebäude Reimlingen 07.jpg|Bildungshaus St. Albert&lt;br /&gt;
Seminargebäude Reimlingen 02.jpg|Kapelle Bildungshaus&lt;br /&gt;
Seminargebäude Reimlingen 04.jpg|Kapelle Bildungshaus&lt;br /&gt;
Kapelle in der Kapellenstraße in Reimlingen 02.jpg|Maria-Hilf-Kapelle&lt;br /&gt;
Inneres der Kapelle in der Kapellenstraße 13 in Reimlingen.jpg|Inneres der Maria-Hilf-Kapelle&lt;br /&gt;
Baudenkmal Reimlingen 04.jpg|Ehemaliges Feuerwehrhaus&lt;br /&gt;
Rieser Bauernhaus Marianhillweg Reimlingen.jpg|Ehem. Bauernhaus&lt;br /&gt;
Transformatorenhaus Reimlingen West.JPG|Trafohäusle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* Kindergarten St. Georg mit Kindertagesstätte und Hort&lt;br /&gt;
* Grundschule Reimlingen&lt;br /&gt;
* VHS Nördlingen, Geschäftsstelle Reimlingen&lt;br /&gt;
* Pfarr- und Familienbücherei Reimlingen (im Georgihaus)&lt;br /&gt;
* Tagungshaus Reimlingen (im Bildungshaus St. Albert, betrieben von Kolping)&lt;br /&gt;
* Jugendtagungsstätte des Kreisjugendringes Donau-Ries im Schloss Reimlingen (Selbstversorgerhaus für bis zu 40 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Diethei]] (1925–1997), Politiker ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]])&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Fink]] (1933–2010), Bildhauer/Künstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeinde Reimlingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Gemeinde Reimlingen.&amp;#039;&amp;#039; Reimlingen 1980.&lt;br /&gt;
* {{Muck Kloster Heilsbronn|BAND = 2 |SEITE = 545 |SEITE_BIS = 546|WIKISOURCE=[[s:de:Geschichte von Kloster Heilsbronn/Reimlingen|Volltext]] &amp;amp;lsqb;[[Wikisource]]&amp;amp;rsqb;}}&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Streicher: &amp;#039;&amp;#039;Häuser und Familiengeschichte in Reimlingen von 1600 bis 1930.&amp;#039;&amp;#039; Dillingen 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://reimlingen.de/ Gemeinde Reimlingen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09779203}}&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Reimlingen|val=2134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reimlingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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