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	<title>Reiherstiegwerft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-09T02:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Museumsschiff Old Lady bei der Ankunft im Hamburger Hafen.jpg|mini|Blick über die Elbe auf das Gelände der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Reiherstiegwerft&amp;#039;&amp;#039;, jetzt Shell AG, im Januar 2007. An der Einmündung des Reiherstiegs ist das letzte Betriebsgebäude der Werft zu sehen, das im Herbst 2008 abgerissen wurde.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiherstiegwerft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1706 von dem Kaufmann Lukas Kramer am Elbe-Nebenarm [[Reiherstieg]] in [[Hamburg-Wilhelmsburg|Wilhelmsburg]] gegründet. Das Unternehmen entwickelte sich zu einer der großen [[Werften in Hamburg]] und wurde 1927 von der [[Deutsche Werft|Deutschen Werft]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fusion von Deutscher Werft, [[Howaldtswerke Hamburg]] und den [[Howaldtswerke-Deutsche Werft#Fusion zu HDW|Kieler Howaldtswerken]] zur [[Howaldtswerke-Deutsche Werft]] in den Jahren 1968/69 wurde der Betrieb Bestandteil von HDW. Im Zuge der Aufgabe des HDW-Standortes Hamburg stellte nach 277 Jahren die Reiherstiegwerft als eine der ältesten Werften der [[Hansestadt]] den Schiffbau 1983 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1700 bestand der heutige Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg aus mehreren Elbinseln, die von dem Fürsten [[Georg Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg)|Georg Wilhelm Herzog zu Braunschweig-Lüneburg]] gekauft und zusammengedeicht wurden. Der nordwestliche Teil der Ländereien war das Klütjenfeld, das nach seiner Eindeichung nach dem Elbarm, an dem es lag, &amp;#039;&amp;#039;Reiherstiegland&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Bereits im 17. Jahrhundert kam dem Reiherstieg, sowohl als schiffbarem Flussarm wie als Ort, in der aufstrebenden Hamburger Hafenwirtschaft einige Bedeutung zu. Neben der Verschiffung landwirtschaftlicher Produkte wurde der Holzhandel zum wichtigen Gewerbe. In einer damals bestehenden Bucht, dem sogenannten Mühlenbrack, in etwa gegenüber der heutigen Auffahrt der [[Köhlbrandbrücke]] gelegen, wurde ein Flusshafen angelegt, der hauptsächlich der [[Flößerei]] diente. Dort errichteten die holländischen Einwanderer Ancke Bauwes und Baucke Hiddes eine Sägemühle und betrieben den Bau von [[Ewer]]n. Ab 1678 ist eine jährliche Ablieferung von vier bis sechs Schiffen nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Reinstorf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Elbinsel Wilhelmsburg: Von Urbeginn bis zur Jetztzeit&amp;#039;&amp;#039;. S. 271&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lukas Kramer Werft und Berend Roosen Werft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiherstiegwerft-karte1790-1910.jpg|mini|Standorte der Reiherstiegwerft. Untere Karte: Der Reiherstieg in Wilhelmsburg um 1790. Obere Karte: Reiherstiegmündung am Kleinen Grasbrook um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AF Vollmer Reiherstieg Schiffswerft 1840.jpg|mini|Die Reiherstiegwerft 1840, getönte Zeichnung von [[Adolph Friedrich Vollmer]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1698 erwarb der aus Harburg stammende Kaufmann Lukas Kramer (1660–1719) die Sägemühle und das Grundstück am Reiherstiegdeich 55, erweiterte den Schiffbau und ließ 1706 die Reiherstiegwerft unter seinem Namen eintragen. Durch die Heirat mit Sara de Voss aus einer [[Bezirk Altona|Altonaer]] [[Mennoniten]]-Familie, die im damals bedeutenden [[Walfang]] als Grönlandfahrer engagiert war, konnte er in die [[Bereederung]] der Eismeerflotte einsteigen. Lukas Kramer war vom Bau des Schiffes, über die Bereederung bis zum Walfang selbst am Geschäft beteiligt. Nach seinem Tod 1719 führte seine Witwe Sara Kramer die Werft weiter. 1736 wurde der Schwiegersohn [[Berend Roosen (Reeder)|Berend Roosen]] (1705–1788), einer der größten Hamburger Kaufleute, Teilhaber und nach Saras Tod 1758 Eigner der nunmehr &amp;#039;&amp;#039;Berend Roosen&amp;#039;&amp;#039; genannten Firma, die neben der Werft auch die Reederei, eine Handelsflotte (1778 mit 21 Seeschiffen) und eine Tranbrennerei umfasste. Im Verlauf der Jahre verlagerte Berend Roosen die Geschäfte vom Walfang zur Handelsschifffahrt und sicherte so den Fortbestand der Reederei und der Werft. Bis 1790 wurden auf der Reiherstiegwerft 56 Schiffe gebaut, sie stand damit an der Spitze des Hamburger Schiffbaus des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.roosen.net/werft.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Roosen: Die Reiherstieg-Werft in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 13. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Berend Roosen 1788 führten wechselnde Erbengemeinschaften die Werft weiter. Während der Rückzugsgefechte der [[Befreiungskriege]] wurde die Reiherstiegwerft im Februar 1814 niedergebrannt. Überliefert ist die Reaktion von Berend II Roosen (1744–1829) als Beleg der Gottverbundenheit der mennonitischen Roosen’schen Familie: „Als ick hüt Nacht vor’t Finster stun un dat Füer anseeg, da hev ick dacht –&amp;amp;nbsp;uns Herrgott het dat geven, un nu nimmt he’t wedder, he weet ümmer, war für die dat Beste is.“&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Kresse: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Vergangenheit der Reiherstiegwerft in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1966, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bezieht sich darin auf die langwierigen Erbauseinandersetzungen, die dazu führten, dass ab 1813 die Geschäfte von der jüngeren Generation unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;B&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;H Roosen jres&amp;#039;&amp;#039; übernommen wurden. Sie war eine der ersten Werften, die Dampfschiffe baute. Nachdem die Erben die eigene Schiffsflotte erheblich reduzierten, wurde ab 1841 auch der Neubau von Schiffen auf der Reiherstiegwerft eingestellt. Sie diente nur noch den Reparaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Godeffroy’s Werfte Reiherstieg ===&lt;br /&gt;
Hermann V Roosen verkaufte am 22. Juni 1849 die &amp;#039;&amp;#039;Reiherstiegwerft&amp;#039;&amp;#039; an die Firma &amp;#039;&amp;#039;[[Joh. Ces. Godeffroy &amp;amp; Sohn]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Werft firmierte nun als &amp;#039;&amp;#039;Godeffroy’s Werfte Reiherstieg&amp;#039;&amp;#039;. Durch gestiegene Zahlen von Auswanderern und erhöhte Importe von Handelsgütern bestand ein wachsender Bedarf an Transport- und Handelsschiffen. Von 1850 bis 1856 wurden auf der Werft 18 Schiffe in Folge für &amp;#039;&amp;#039;Joh. Ces. Godeffroy &amp;amp; Sohn&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Im Jahr 1856 wurde dort aufsehenerregend als erstes [[Eisenschiff]] in Hamburg der Leichter &amp;#039;&amp;#039;Richard&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Pearson &amp;amp; Langnese&amp;#039;&amp;#039; fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar benachbart am parallel zum Reiherstieg verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Guanofleet&amp;#039;&amp;#039; befand sich seit 1846 das Gelände der [[Stülckenwerft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiherstieg Schiffswerfte &amp;amp; Kesselschmiede ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl-höge werft-steinwerder 1865.JPG|mini|Reiherstiegwerft um 1865, Fotografie von C.F. Höge]]&lt;br /&gt;
Im Oktober 1857 trat [[Ferdinand Beit (Chemiker)|L.R. Beit &amp;amp; Co]] als Teilhaber ein und die Werft wurde in &amp;#039;&amp;#039;Reiherstieg Schiffswerfte &amp;amp; Kesselschmiede&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Declarationen im Firmen-Bureau&amp;#039;&amp;#039;. Neue Firmen. In: &amp;#039;&amp;#039;Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten&amp;#039;&amp;#039;. 26. Oktober 1857, S. 1, ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN52146935X_18571026/page/1 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vollschiff Deutschland der 1847 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (HAPAG), an der die Joh. Ces. Godeffroy &amp;amp; Sohn ebenfalls beteiligt war, wurde gebaut. Für den expandierenden Schiffbau wurde das Gelände in Wilhelmsburg zu klein, 1861 verlegte die Werft ihr Betriebsgelände von Wilhelmsburg zum Kleinen Grasbrook, Worthdamm, an den Mündungsbereich des Reiherstiegs in die [[Norderelbe]] gegenüber dem [[Baumwall]]. Sie galt in diesen Jahren als die größte Werft Hamburgs. [[Friedrich Ludwig Middendorf]] wirkte hier von 1863 bis 1865 als Ingenieur. Technische Neuerungen im Schiffbau wurden aufgegriffen –&amp;amp;nbsp;so wurde zum Beispiel 1871 der erste [[Eisbrecher]] des Hamburger Hafens gebaut. Er hieß [[Eisfuchs (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Comité&amp;#039;&amp;#039;]] und stand –&amp;amp;nbsp;zuletzt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eisfuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– bis 1957 im Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joh. Ces. Godeffroy &amp;amp; Sohn war Mitte des 19. Jahrhunderts einer der größten Reeder Europas.&amp;lt;!-- Wer hat jemals so etwas ermittelt?--&amp;gt; Das Unternehmen stellte im Dezember 1879 die Zahlungen ein, da die weit verzweigten Handels- und Industrieunternehmungen das Kapital gebunden hatten und die Liquidität verbraucht war. L.R. Beit &amp;amp; Co war 1879 aus der Teilhaberschaft ausgestiegen. Nach einem Vergleich wurde die Werft 1881 in eine [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] umgewandelt und firmierte unter &amp;#039;&amp;#039;Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039;. Alle [[Wechsel (Urkunde)|Wechsel]] überstehend war [[Siegmund Robinow]] von 1858 bis 1859 Leiter der Werft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik AG ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Trockendock 001.jpg|mini|Das Trockendock der Reiherstiegwerft auf dem Gelände der ehemaligen Werft [[B. Wencke Söhne]], 1906]]&lt;br /&gt;
1881 erfolgte die Umwandlung der &amp;#039;&amp;#039;Reiherstieg Schiffswerfte &amp;amp; Kesselschmiede&amp;#039;&amp;#039; in eine Aktiengesellschaft unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; mit Hilfe von Anleihen der [[Norddeutsche Bank|Norddeutschen Bank]] unter dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden [[Gustav Godeffroy]].&amp;lt;ref&amp;gt;Max von Schinckel: &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Im Selbstverlag bei Hartung, Hamburg 1929, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde als zweitgrößte Werft Hamburgs geführt. Die erst vier Jahre bestehenden Werft &amp;#039;&amp;#039;[[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]]&amp;#039;&amp;#039; konnte mit dem Konzept des Schiffbaus auf eigene Rechnung bessere Erfolge verbuchen. Um 1900 übernahm die Reiherstiegwerft als Werk&amp;amp;nbsp;II Gelände und Anlagen der benachbarten Werft &amp;#039;&amp;#039;[[B.&amp;amp;nbsp;Wencke Söhne]]&amp;#039;&amp;#039; sowie 1912 die am Fährkanal gelegene &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Brandenburg (Werft)|Werft Heinrich Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Damit erstreckte sich das Betriebsgelände beidseitig der Reiherstiegmündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Blohm &amp;amp; Voss mit 10.250 Beschäftigten sowie der 1909 eröffneten [[Vulkanwerft (Hamburg)|Vulkanwerft]] mit 4.300 Mitarbeitern (Teilbetrieb der ab 1911 in Hamburg ansässigen &amp;#039;&amp;#039;[[AG Vulcan Stettin|Vulkan-Werke Hamburg und Stettin AG]]&amp;#039;&amp;#039;) ist die Reiherstiegwerft 1914 mit 3.245 Beschäftigten drittgrößte Werft Hamburgs.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Kludas, Dieter Maass, Susanne Sabisch: &amp;#039;&amp;#039;Hafen Hamburg. Die Geschichte des Hamburger Freihafens von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1988, S. 354&amp;lt;/ref&amp;gt; 1917 wurde die am östlichen Gelände benachbarte [[Wichhorst-Werft|&amp;#039;&amp;#039;J.H.N. Wichhorst&amp;#039;&amp;#039; Werft]] aufgekauft und als Werk&amp;amp;nbsp;III weitergeführt. In den krisengeschüttelten 1920er Jahren übernahm die Maschinenfabrik Wetzel &amp;amp; Freitag 1925 die Werft. Um das Kapital aufzubringen, verkauften diese das große 10.000&amp;amp;nbsp;t-Dock, verloren damit eine wesentliche Einnahmequelle und mussten sich erneut um finanzielle Unterstützung bemühen. Diese kam Anfang 1927 von der [[Deutsche Werft|Deutschen Werft]], die den überwiegenden Teil der Aktien übernahm. Im September 1927 kam es durch Aktientausch zur vollständigen Fusion beider Werften. 1928 verfügte der Betrieb Reiherstieg der Deutschen Werft AG über drei Hellinge, fünf Schwimmdocks bis zu 12.000 Tonnen Tragfähigkeit und ein älteres Trockendock für Schiffe bis zu 100 Metern Länge. Die frühere „Abteilung Heinrich Brandenburg“ der Reiherstiegwerft wurde zum Werk&amp;amp;nbsp;III der Deutschen Werft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiherstieg-Deutsche Werft ===&lt;br /&gt;
Der Zusammenschluss der beiden Werften sorgte kurzfristig für eine Rationalisierung und Belebung, doch aufgrund der [[Weltwirtschaftskrise]] kam der Schiffsneubau wie bei fast allen deutschen Werften praktisch zum Erliegen; die Zahl der Beschäftigten sank auf 1.349. Ab 1934 lief das Neubaugeschäft langsam wieder an –&amp;amp;nbsp;bis 1939 konnten 72 größere Tank- und Frachtschiffe geliefert werden, überwiegend Motorschiffe, eine Spezialität der Reiherstiegwerft. Zusätzlich stabilisierte sich mit den Förderprogrammen der Nationalsozialisten und der Ausrichtung des Schiffbaus auf eine Kriegsvorbereitung die nun so genannte &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Werft am Reiherstieg&amp;#039;&amp;#039; weiter. Mit Beginn des Krieges wurde fast die gesamte Kapazität der Deutschen Werft in Finkenwerder in den Dienst des U-Boot-Baus für die [[Kriegsmarine]] gestellt, während das Werk Reiherstieg Reparatur und Neubau von Überwasserschiffen durchführte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde auf dem Gelände der Werft ein [[Zwangsarbeiter]]lager eingerichtet. Sie waren, wie in allen Hamburger Hafenbetrieben, für die Kriegsproduktion und für Aufräumarbeiten nach Bombenangriffen eingesetzt. Es waren darunter sowohl Gefangene aus dem sogenannten [[KZ Neuengamme|Kommando Neuengamme]] wie Zivilarbeiter aus Osteuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu auch: {{Webarchiv | url=http://www.thornb2b.co.uk/P/P_docs/ZA_ENG.pdf | wayback=20120121160817 | text=&amp;#039;&amp;#039;Liste der Unternehmen, die im Nationalsozialismus von der Zwangsarbeit profitiert haben.&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB}}, mit vorangestellter englischer Zusammenfassung, abgerufen am 26. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa einhundert Zwangsarbeiter kamen bei einem Bombenangriff am 31. Dezember 1944 zusammen mit der Wachmannschaft ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu auch Meldung über Knochenfunde auf dem Gelände der Deutschen Werft: [http://www.abendblatt.de/archive/1951/pdf/19511208.pdf/ASV_HAB_19511208_HA_003.pdf &amp;#039;&amp;#039;Polizei klärt auf&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Dezember 1951; abgerufen am 26. Juli 2017 (kostenpflichtig)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende war die Werft nahezu vollständig zerstört, der Wiederaufbau und die Wiederaufnahme des Schiffbaus fand Anfang der 1950er Jahre statt. 1968/69 erfolgte die Fusion von Deutscher Werft, [[Howaldtswerke Hamburg|Howaldtswerken Hamburg]] und der [[Howaldtswerke-Deutsche Werft#Fusion zu HDW|Kieler Howaldtswerke]] zur &amp;#039;&amp;#039;[[Howaldtswerke-Deutsche Werft|Howaldtswerke Deutsche Werft AG Kiel und Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039; (HDW). Die ehemalige Reiherstiegwerft wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Werk Reiherstieg&amp;#039;&amp;#039;, neben dem &amp;#039;&amp;#039;Werk Ross&amp;#039;&amp;#039; für die ehemalige Vulkanwerft bzw. Howaldtwerft und dem &amp;#039;&amp;#039;Werk Finkenwerder&amp;#039;&amp;#039; für die ehemalige Deutsche Werft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Howaldtswerke-Deutsche Werft ===&lt;br /&gt;
Außer Blohm &amp;amp; Voss waren in der HDW mit dem Zusammenschluss nahezu alle ehemals großen Hamburger Werften aufgegangen. Neben der Reiherstiegwerft auf dem Kleinen Grasbrook, die 1900 beziehungsweise 1917 die benachbarten Werften Wencke und Wichhorst mit in den Betrieb einbezogen hatte, und der Deutschen Werft mit dem großen Expansionsgelände in Finkenwerder, umfassten die Howaldtswerke Hamburg die früheren Betriebsteile auf [[Tollerort (Hamburg)|Tollerort]] von [[Janssen &amp;amp; Schmilinsky]] und die ehemalige [[Vulkanwerft (Hamburg)|Vulkanwerft]] (HDW Werk Ross) zwischen Rosshafen und Vulkanhafen (letzteres Hafenbecken wurde 2003 zugeschüttet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde die Werk Finkenwerder aufgegeben, Schiffsneubauten wurden nur noch im Werk Ross durchgeführt. Die Anlagen der Reiherstiegwerft wurden letztlich nur noch als Reparaturwerft genutzt. In den 1980er Jahren wurde der Standort Hamburg von der HDW völlig aufgegeben und die Reiherstiegwerft 1983 stillgelegt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;1987 stellte das Werk Ross der HDW, das bereits ab 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1986&amp;amp;nbsp;als Ross Industrie GmbH Tochterfirma von Blohm + Voss war, ebenfalls den Betrieb ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abendblatt.de/archive/1987/pdf/19871001.pdf/ASV_HAB_19871001_HA_034.pdf &amp;#039;&amp;#039;Viel Arbeit im Oktober bei Blohm + Voss&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Oktober 1987; abgerufen am 26. Juli 2017 (kostenpflichtig).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände auf dem Kleinen Grasbrook am Worthdamm wird heute durch die [[Royal Dutch Shell|Shell AG]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffe, die von der Reiherstiegwerft gebaut wurden (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Vrow Maria Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Baujahr 1749, [[Fleute|Fleutschiff]], Walfänger, Größe 125 m / 30 m, BRT 225&amp;lt;br /&amp;gt; 1784 ist sie nach einer Grönlandfahrt auf [[Vogelsand (Sandbank)|Vogelsand]] –&amp;amp;nbsp;einer Sandbank in der Elbmündung&amp;amp;nbsp;– gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.roosen.net/devrou.htm &amp;#039;&amp;#039;Fleutschiff „De Vrow Marie Elisabeth“&amp;#039;&amp;#039;.] Geschichte der Familie Roosen; abgerufen am 19. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Frachtdampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Neuenfelde (Schiff)|Neuenfelde]]&amp;#039;&amp;#039;: Baujahr 1868, 1870 als Hilfsdampfer zur Kaiserlichen Marine&lt;br /&gt;
* Eisbrecher No.1&amp;lt;br /&amp;gt; Baujahr 1871, Eisbrecher, Maschinenleistung 600 PS. Bis 1957 im Einsatz.&lt;br /&gt;
* Dampffahrgastschiff &amp;#039;&amp;#039;[[St. Georg (Schiff, 1876)|St. Georg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;: Baujahr 1876, Dampfschiff, Größe 20,98 m / 4,40 m, Maschinenleistung 75 PS, Restaurierung 1984–1994&amp;lt;br /&amp;gt; Sie ist das älteste noch fahrtüchtige Dampfschiff Deutschlands, und wird seit 1994 wieder als [[Alsterdampfer]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich (Schiff, 1880)|MS Friedrich]] (ex Süd-Hamburg, ex Nord-Bremen): Baujahr 1880, Länge 18,33 m, Breite 7,15 m, Tiefgang 2,2 m: gebaut als Fähre, 1925 umgebaut zum Fahrgastschiff. Ältestes betriebsfähiges Traditionsschiff, das auf der Weser unterwegs ist&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marie (Schiff, 1883)|Marie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Stapellauf 20. August 1881, Glattdeckskorvette der kaiserlichen Marine&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adolph Woermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Baujahr 1906, Postdampfer mit Platz für 301 Passagiere, Größe 125 m / 15 m, 6355 BRT, 1938 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Möller: &amp;#039;&amp;#039;Seeschiffbau und Schiffszimmerleute am Reiherstieg: 1680–1865&amp;#039;&amp;#039;. Atelier Reinartz, Hamburg 2011, [https://www.gbv.de/dms/tib-ub-hannover/668089547.pdf Inhaltsverzeichnis] (PDF)&lt;br /&gt;
* [[Arnold Kludas]], Dieter Maass, Susanne Sabisch: &amp;#039;&amp;#039;Hafen Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Die Geschichte des Hamburger Freihafens von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hamburg 1988, ISBN 3-8225-0089-5&lt;br /&gt;
* [[Ernst Reinstorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Elbinsel Wilhelmsburg.&amp;#039;&amp;#039; Von Urbeginn bis zur Jetztzeit. [[Books on Demand]], 2003, ISBN 3-8334-0282-2&lt;br /&gt;
* Wilhelm Chr. K. Stammer: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs Werften 1635–1993.&amp;#039;&amp;#039; Über 350 Jahre Schiffbau an der Elbe und ihren Nebengewässern auf dem Gebiet des Stadtstaates Hamburg. Selbstverlag, Hamburg 1994&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik, Hamburg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Historisch-biographische Blätter]]&lt;br /&gt;
   |Band=7&lt;br /&gt;
   |Nummer=9 (1905/06)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Eckstein’s Biographischer Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Online=[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN683989510 sub.uni-hamburg.de]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kurt Schmack&lt;br /&gt;
   |Titel=J.C. Godeffroy &amp;amp; Sohn Kaufleute zu Hamburg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Broschek &amp;amp; Co&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1938&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Eigener Schiffbau&lt;br /&gt;
   |Seiten=83–86}}&lt;br /&gt;
* Deutsche Werft (Hg.), Walter Kresse: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Vergangenheit der Reiherstiegwerft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Werft.&amp;#039;&amp;#039; Werkszeitung, Hamburg 1960–1961 &lt;br /&gt;
** (1.) &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung der Werft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft 1960, S. 9–11, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1960_02_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (2.) &amp;#039;&amp;#039;Berend Roosen.&amp;#039;&amp;#039; 4. Heft 1960, S. 12–15, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1960_04_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (3.) &amp;#039;&amp;#039;Bewegter Ausklang des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 5. Heft 1960. S. 10–11, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1960_05_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (4.) &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Jahre.&amp;#039;&amp;#039; 7. Heft 1960, S. 10–15, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1960_07_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (5.) &amp;#039;&amp;#039;Johann Cesar VI Godeffroy.&amp;#039;&amp;#039; 10. Heft 1960, S. 10–14, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1960_10_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (6.) &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Eisenschiffe.&amp;#039;&amp;#039; 11. Heft 1960, S. 12–15, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1960_11_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (7.) &amp;#039;&amp;#039;Aufbaujahre mit Adolph Ferber.&amp;#039;&amp;#039; 1. Heft 1961, S. 9–14, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_01_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (8.) &amp;#039;&amp;#039;Die stürmischen siebziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; 2. Heft 1961, S. 17–24, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_02_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (9.) &amp;#039;&amp;#039;Bismarks nationalstaatliche Wirtschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Heft 1961, S. 15–19, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_04_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (9.) &amp;#039;&amp;#039;Bismarks nationalstaatliche Wirtschaftspolitik.&amp;#039;&amp;#039; (Fortsetzung) 5. Heft 1961, S. 20–23, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_05_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (10.) &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß der Norddeutschen Bank.&amp;#039;&amp;#039; 6. Heft 1961, S. 10–13, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_06_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (11.) &amp;#039;&amp;#039;Vor 1914 -Erfolge und Gefahren.&amp;#039;&amp;#039; 8. Heft 1961, S. 12–16, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_08_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** (11.) &amp;#039;&amp;#039;Vor 1914 -Erfolge und Gefahren.&amp;#039;&amp;#039; (Fortsetzung) 11. Heft 1961, S. 13–16, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_11_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bittere Jahre vor neuem Beginn.&amp;#039;&amp;#039; 12. Heft 1961, S. 15–19, [https://www.kulturkreis-finkenwerder.de/wp-content/uploads/2022/05/1961_12_Werkzeitung_Deutsche_Werft_low.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.roosen.net/werft.htm Zu den Anfängen der Werft mit der Familie Kramer / Roosen]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/043538|NAME=Reiherstieg Schiffswerfte und Maschinenfabrik|TEXT=1881–1968 }}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url= https://shmh.de/de/hamburgwissen/100sachen/reiherstiegwerft|wayback=20210622011108 |text=Reiherstiegwerft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.53733|EW=9.98109|type=building|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Wilhelmsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Kleiner Grasbrook]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiherstiegwerft| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1706]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1927]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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