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	<title>Reiherente - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:47:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reiherente&amp;diff=274451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: fehlender Punkt nach Abkürzung</title>
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		<updated>2025-11-28T07:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Punkt nach Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Reiherente&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Aythya fuligula&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aythya&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Tauchenten&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Aythyini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anatinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Tufted-Duck-male-female.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Reiherenten (&amp;#039;&amp;#039;Aythya fuligula&amp;#039;&amp;#039;), ♂ und ♀&amp;lt;br /&amp;gt;{{Audio|Tufted Duck.ogg|Rufe der Reiherente}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aythya fuligula 01.jpg|mini|Reiherente ♂, frontal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:aythya fuligula male2.jpg|mini|Reiherente ♂ mit schillerndem Federkleid]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tufted-Duck-female2.jpg|mini|♀ mit weißem Ring um den Schnabel, der zur Verwechslung mit ♀ Bergenten führen kann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tufted Duck ducklings.jpg|mini|Jungvögel, ca. 1 Woche alt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiherente (Aythya fuligula).jpg|mini|Reiherente beim Abtauchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vigg (Aythya fuligula) -Ystad-2016.jpg|mini|Im Winter treten Reiherenten oft in großen Gruppen auf. Hier rasten rund 2.000 Reiherenten am 16. Januar 2016 im Hafen von [[Ystad]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AythyaFuligulaIUCNver2018 2.png|mini|Verbreitungsgebiete der Reiherente:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FFFF|Migration}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#770077|Streifzüge (ganzjähriges Vorkommen)}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grote groep kuifeenden-4961779.webm|mini|Reiherente]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiherente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aythya fuligula&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Entenvögel]]. Sie zählt zu den so genannten [[Tauchenten]] und gilt als die häufigste Süßwassertauchente. Es handelt sich um eine verhältnismäßig kleine, kompakt gebaute Ente. Bemerkenswert sind der relativ kurze Schnabel und der auffällig runde Kopf. Die Männchen haben am Hinterkopf einen langen, herabhängenden Schopf. Das Weibchen weist eine kurze [[Haube (Vögel)|Holle]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reiherente ist in Mitteleuropa ein verbreiteter Brut- und Jahresvogel. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Ost- und Südmitteleuropa. Im gesamten Mitteleuropa ist sie jedoch ein häufiger [[Mauserzug|Mausergast]] und als Durchzieher beziehungsweise als Wintergast zu beobachten. Sie gehört zu den Arten, deren Population ansteigt und sich zunehmend nach Westen ausbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergmann64&amp;quot;&amp;gt;Hans-Heiner Bergmann; Hans-Wolfgang Helb; Sabine Baumann; &amp;#039;&amp;#039;Die Stimmen der Vögel Europas – 474 Vogelporträts mit 914 Rufen und Gesängen auf 2.200 Sonogrammen&amp;#039;&amp;#039;, Aula-Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-89104-710-1, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild ausgewachsener Reiherenten ===&lt;br /&gt;
Reiherenten weisen eine Körperlänge zwischen 40 und 47 Zentimetern auf. Bei beiden Geschlechtern sind die [[Steuerfeder]]n mattschwarz. Die Handschwingen sind grau, allerdings weisen alle Federn eine schwarze Spitze auf. Die äußeren vier bis fünf Federn der Handschwingen haben außerdem schwarze Außenränder. Bis auf die Federbasis und die Spitzen sind die [[Konturfeder|Außenfahnen]] der inneren Handschwingen weiß, so dass im Flug ein weißes Flügelband erkennbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Roy Brown, John Ferguson, Michael Lawrence, David Lees: &amp;#039;&amp;#039;Federn, Spuren und Zeichen der Vögel Europas&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Aula-Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-89104-666-9, S. 214 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weibchen, die zum Brüten eine bessere Tarnung benötigen, haben eine bräunlichere Flanke. Auffällig ist bei beiden Geschlechtern das gelb leuchtende Auge. Männchen sind im [[Prachtkleid]] schwarz mit auffallend weißen Flanken, im [[Schlichtkleid]] wie die Weibchen dunkelbraun mit leicht aufgehellten Flanken. Einige Weibchen haben ähnlich wie die Bergenten-Weibchen einen weißen Schnabelgrund. Das Jugendkleid ist heller und brauner als die Befiederung der Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reiherente ist eine gesellige Art, die auf dem Wasser und im Flug zumeist in dicht geschlossenen Trupps vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme ===&lt;br /&gt;
Reiherenten sind überwiegend stumme Entenvögel. Erregte Männchen rufen gelegentlich ein gedämpftes, in der Tonhöhe abfallendes Trillern, das wie &amp;#039;&amp;#039;pit piu pit pit&amp;#039;&amp;#039; klingt. Die Weibchen antworten darauf mit einem harten &amp;#039;&amp;#039;kröck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bergmann64&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild von Küken und Jungvögeln ===&lt;br /&gt;
Die Küken der Reiherente haben ein sehr dunkles Daunengefieder. Es ist größtenteils schwarzbraun. Lediglich auf der Mitte der Brust und der Mitte des Bauches finden sich einige weißgelbliche bis grüngelbliche Abzeichen. Die Gesichtsseiten sind gelblich, aber rußfarben überhaucht. Ein dunkler Augenstreif verläuft durch das Auge. Bei einigen der Küken weisen Kinn, Kehle und die Halsseiten dieselbe Färbung auf wie das Gesicht. Die Iris ist bei frisch geschlüpften Küken graublau. Bei ihnen ist außerdem der Oberschnabel dunkel olivbraun mit einem dunklen Nagel, der anfangs noch den weißen Eizahn aufweist. Der Unterschnabel ist fleischfarben. Die Beine und Füße sind olivgrau. Die Schwimmhäute dagegen sind dunkler. Bei heranwachsenden jungen Reiherenten färbt sich der Schnabel in ein blaugrau um. Die Iris ist bei fast flüggen Reiherenten blassgelb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison75&amp;quot;&amp;gt;Collin Harrison und Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Field Guide Bird Nests, Eggs and Nestlings.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins Publisher, überarbeitete Auflage von 2002, ISBN 0-00-713039-2, S.&amp;amp;nbsp;75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Bestand ==&lt;br /&gt;
Das Brutareal der Reiherente reicht von der gemäßigten Klimazone West- und Mitteleuropas sowie der [[Boreale Zone|borealen Zone]] Skandinaviens bis nach Ostsibirien. Die Südgrenze des Verbreitungsgebietes verläuft in Mitteleuropa durch die Schweiz und Ungarn sowie durch Zentralrussland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]], [[Polen|Westpolen]], [[Frankreich]], den [[Benelux]]-Staaten und an den Küsten rund um die [[Nordsee]] sind Reiherenten ganzjährig anzutreffen, in [[Ungarn]], [[Osteuropa]], [[Skandinavien]] und [[Island]] brüten sie im Sommer, an den Küsten rund um das [[Mittelmeer]] und das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] verbringen viele Tiere den Winter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reiherente ist, von Osten und Norden kommend, im [[18. Jahrhundert]] nach [[Mitteleuropa]] eingewandert. Sie hat im Verlauf des 20. Jahrhunderts ihr Areal dabei nochmals nach Westen ausgedehnt. 1895 tauchte sie das erste Mal auf Island auf. Seit 1964 ist sie ein Brutvogel Frankreichs. In Holland hat sie sich 1904 erstmals angesiedelt und kommt dort seit 1941 verhältnismäßig häufig vor. In Skandinavien war sie ursprünglich auf den hohen Norden begrenzt, hat sich aber im Verlauf des 20. Jahrhunderts die südlicheren Regionen erobert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gooders98&amp;quot;&amp;gt;Gooders und Boyer, S. 98 &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ursachen für diese Arealausweitung sind vielschichtig: Die Reiherente hat sehr stark von der Ausbreitung bestimmter, als [[Neozoen]] anzusehenden [[Dreikantmuscheln]] profitiert. Als weiterer Grund für den Anstieg der Populationen in Westeuropa wird die Trockenlegung der [[Steppensee]]n in Osteuropa und Nordasien angesehen. Eine größere Rolle kann jedoch spielen, dass die Reiherente stark von Staugewässern profitiert, wie sie in Nord- und Westeuropa im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gooders98&amp;quot;/&amp;gt; Milde Winter, die zu einem Ausharren der Reiherente in Mitteleuropa führten, kürzere Zugstrecken, bessere Ernährungsbedingungen in Brut- und Mausergewässern auf Grund steigender [[Eutrophierung|Gewässereutrophierung]] beispielsweise wegen intensiver Fischereiwirtschaft spielen gleichfalls eine Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 116 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren ist in manchen lang besetzten Brutgebieten eine Stagnation oder sogar eine regionale Abnahme zu beobachten. Dies gilt für Tschechien, Brandenburg und Thüringen, Irland sowie den europäischen Teil Russlands. Dagegen finden in Polen und am West- und Südwestrand des Verbreitungsgebietes weiterhin Arealausweitungen statt. In Polen, der Schweiz und Baden-Württemberg ist nach wie vor ein starkes Populationswachstum zu beobachten. In vielen Regionen steigt der Anteil der Nichtbrüter an der Gesamtpopulation.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 116 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weltbestand wird auf 2,6 bis 3,1 Millionen Individuen geschätzt. In Europa kommen zwischen 730.000 und 880.000 Individuen vor, davon leben etwa sechzig Prozent im europäischen Teil Russlands und weitere fünfundzwanzig Prozent in [[Fennoskandinavien]]. In Mitteleuropa gibt es etwa 55.000 bis 87.000 Brutpaare.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 115 &amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem sind hier einige wichtige Mauserzentren dieser Art. So finden sich im [[Markermeer]] bis zu 60.000 Individuen und im [[Ismaninger Speichersee]] bis zu 11.300 Individuen ein.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 116 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Lebensraum der Reiherente sind Seen und Fließgewässer. Sie zählt zu den Mittel-Tief-Tauchern, taucht mit elegantem Schwung ab und bleibt im Schnitt 15 Sekunden unter Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jiri Mlikovsky, Karel Buric |Titel=Die Reiherente |Hrsg= |Sammelwerk=Die Neue Brehm-Bücherei |Band=556 |Nummer= |Auflage= |Verlag=A. Ziemsen Verlag |Ort=Wittenberg Lutherstadt |Datum=1983 |ISBN= |ISSN=0138-1423 |Seiten=78}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reiherente benötigt tiefere und [[Trophiesystem|oligotrophere]] Gewässer als beispielsweise die [[Tafelente]]. Reiherenten sind auch in vielen städtischen Parkanlagen wildlebend anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balz beginnt schon Anfang November. Zum Balzrepertoire gehören Kopfschütteln und Kopfnicken. Die Reiherente baut Nester häufig auf Schilf. Sie bevorzugt Inseln, errichtet Nester aber auch im Moorgras. Nicht selten brüten Reiherenten auch in Kolonien von Möwen und Seeschwalben. Die lauten und aggressiven Nachbarn machen es hier unnötig, das Nest sorgfältig zu verstecken. Ein kleiner Teil der Population brütet außerdem in kleinen Kolonien, die nur aus Reiherenten bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison75&amp;quot;/&amp;gt; [[Datei:Aythya fuligula MWNH 1014.JPG|miniatur|Gelege, Sammlung [[Museum Wiesbaden]]]]&lt;br /&gt;
Die Brutzeit ist abhängig vom Verbreitungsgebiet. In den südlichen Regionen beginnen Reiherenten bereits Mitte April mit der Brut, in den nördlichen dagegen erst gegen Ende Juni.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison75&amp;quot;/&amp;gt; Das Nest wird allein vom Weibchen errichtet. Ein Gelege besteht in der Regel aus fünf bis 12 graugrünen Eiern. Es wurden aber auch schon Gelege beobachtet, bei denen ein einzelnes Weibchen 18 Eier legte. Das Gelege kann noch größer sein, wenn mehr als ein Weibchen das Nest für die Eiablage nutzt. Die Eier sind mit einem Ausmaß von 58,3 × 40,8 Millimeter verhältnismäßig groß für eine Ente dieser Körpergröße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison75&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein das Weibchen brütet; es beginnt mit der Brut, sobald das letzte Ei des Geleges gelegt ist. Verlässt das Weibchen das Gelege, wird es von ihr mit Daunen abgedeckt. Die Brutdauer beträgt zwischen 23 und 28 Tagen. Die Küken sind [[Nestflüchter]], die von dem weiblichen Elternvogel sehr schnell an das nächste Gewässer geführt werden. Sie können binnen weniger Stunden bereits tauchen. Die Jungvögel sind nach etwa 45 bis 50 Tagen flügge. Sie sind häufig schon zuvor von ihrem Muttervogel unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Die Reiherente ernährt sich zu ca. 60 % von [[Muscheln]] und Schnecken, zu ca. 30 % von anderen Kleintieren und [[Insekt]]en und zu ca. 10 % von Pflanzen. Mollusken spielen besonders in der Winternahrung eine große Rolle. Mit [[Dreikantmuschel]]n besiedelte Seen sind das bevorzugte Winterquartier dieser Entenart.&amp;lt;ref&amp;gt; Rutschke, S. 38 &amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Grund ihres flachen und breiten Schnabels kann sie größere und mittlere Dreikantmuscheln fassen, während [[Schellente]]n mit ihrem deutlichen kleineren Schnabel bestenfalls kleine Exemplare aufnehmen. Reiherenten sind in der Lage, auch nachts Nahrung zu finden. Sie durchseihen dann mit ihrem Schnabel den schlammigen und weichen Bodengrund der Seen nach [[Tubificida|Tubificiden]] und [[Zuckmücken|Chironomiden]].&amp;lt;ref&amp;gt; Rutschke, S. 38 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nahrungssuche tauchen Reiherenten bis zu vier Meter tief.&amp;lt;ref&amp;gt;Carbone et al.  [http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S000334729690130X &amp;#039;&amp;#039;Adjustments in the diving time budgets of tufted duck and pochard: is there evidence for a mix of metabolic pathways?&amp;#039;&amp;#039;] In: Animal Behaviour 51 (6) 1257–1268, 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;  Sie tauchen nicht nur, sondern finden ihr Futter auch schnatternd und [[Gründeln|gründelnd]]. Die Brut des Vogels ernährt sich ausschließlich von Insekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reiherenten als Ziergeflügel ==&lt;br /&gt;
Reiherenten werden wegen ihres attraktiven Äußeren, ihrer Agilität und ihrer einfachen Haltung seit langem als [[Ziergeflügel]] gepflegt. Bereits im 17. Jahrhundert wurden sie auf den Teichen in den Parkanlagen rund um [[Versailles]] und in [[London]] gehalten. Schriftlich belegt ist ihre Erstzucht in menschlicher Obhut allerdings erst für das Jahr 1848, als im [[London Zoo|Londoner Zoo]] das erste Paar erfolgreich Küken aufzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]] und [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* Tom Bartlett: &amp;#039;&amp;#039;Ducks And Geese. A Guide To Management.&amp;#039;&amp;#039; The Crowood Press, 2002, ISBN 1-85223-650-7.&lt;br /&gt;
* John Gooders und Trevor Boyer: &amp;#039;&amp;#039;Ducks of Britain and the Northern Hemisphere.&amp;#039;&amp;#039; Dragon‘s World Ltd, Surrey 1986, ISBN 1-85028-022-3.&lt;br /&gt;
* Hartmut Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag 1999, ISBN 3-8001-7442-1.&lt;br /&gt;
* Erich Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildenten Europas. Biologie, Ökologie, Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; Aula, Wiesbaden 1988, ISBN 3-89104-449-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aythya fuligula|Reiherente}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2024.1|ID=22680391|ScientificName=Aythya fuligula|YearAssessed=2016|Assessor=BirdLife International|Download=2024-08-13}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=67CEA1C1FC88F1DB|ScientificName=Aythya fuligula|CommonName=Reiherente}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= tufduc |Name= Reiherente (&amp;#039;&amp;#039;Aythya fuligula&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Aythya-fuligula|ScientificName=Aythya fuligula|Name=Reiherente}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510579|Name=Tufted Duck|Wissenschaftlich=Aythya fuligula}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/re.htm Federn der Reiherente]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/02030_Aythya_fuligula_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiherente}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tauchenten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
	</entry>
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