<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reigoldswil</id>
	<title>Reigoldswil - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reigoldswil"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reigoldswil&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T04:53:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reigoldswil&amp;diff=259242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Persönlichkeiten */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reigoldswil&amp;diff=259242&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-28T22:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Reigoldswil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Reigoldswil 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Reigoldswil.png&lt;br /&gt;
| BILD = Reigoldswil mit Wasserfallenbahn.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Reigoldswil mit Wasserfallenbahn&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BL&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Waldenburg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Waldenburg&lt;br /&gt;
| BFS = 2893&lt;br /&gt;
| PLZ = 4418&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.39711&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.69166&lt;br /&gt;
| HÖHE = 509&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 9.25&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.reigoldswil.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reigoldswil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Reigetschwyl&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Waldenburg]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]] in der [[Schweiz]]. Sie ist der hinterste Ort im Tal der [[Hintere Frenke|hinteren Frenke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Reigoldswil erstreckt sich über Tal- und Berglandschaften auf einer Höhenlage von 470 bis 1161 Metern (am Schattberg im [[Passwang]]massiv). Die Bergstation der Wasserfallenbahn und der höchste Punkt des Kantons Baselland – die [[Hinteri Egg]] – befinden sich jedoch auf Gebiet der Nachbargemeinde [[Waldenburg BL|Waldenburg]], welche im Südosten angrenzt. Weitere Nachbargemeinden sind [[Liedertswil]] und [[Titterten]] im Osten, [[Arboldswil]] im Nordosten, [[Ziefen]] und [[Seewen SO]] im Norden, [[Bretzwil]] im Westen, [[Lauwil]] im Südwesten und [[Mümliswil-Ramiswil]] im Süden. Durch die Grenzen zu Seewen und Mümliswil-Ramiswil grenzt Reigoldswil an den [[Kanton Solothurn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Reigoldswil-LBS H1-027083.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1967, Bildarchiv der ETH-Bibliothek]]&lt;br /&gt;
Die älteste schriftliche Erwähnung von Reigoldswil stammt aus dem Jahre 1152. König Friedrich&amp;amp;nbsp;I. nahm das [[Kloster Beinwil]] in seinen Schutz und bestätigte ihm alle Besitzungen, darunter ein Eigengut in &amp;#039;&amp;#039;Rigoldswilre&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1529 traten die Bewohner des Frenkentals zum reformierten Glauben über. 1832 wurde es Teil des Kantons Basel-Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Raum Basel Seidenbandweberei als [[Heimarbeit]] eingeführt wurde, standen auch in Reigoldswil zahlreiche [[Posament]]er-Webstühle. Die Abhängigkeit von den «Seidenbandherren» führte zu einer wirtschaftlich einseitigen Orientierung nach der Stadt Basel. Im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] kam die Seidenband-Heimarbeit rasch zum Erliegen. Der letzte Webstuhl wurde 1977 aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1257|Reigoldswil|Autor=Dominik Wunderlin|Datum=2011-12-23|Abruf=2019-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als neuer Wirtschaftsfaktor siedelten sich im Oberbaselbiet mittelständische Betriebe an, und der Tages-Tourismus wurde entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Reigoldswil ist ein zusammengesetzter &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;wil&amp;#039;&amp;#039;-Name. Im ersten Glied steckt der [[Althochdeutsch|altdeutsche]] Personenname Rigold oder Regold. Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;wil&amp;#039;&amp;#039; ist eine verkürzte Form des frankoromanischen &amp;#039;&amp;#039;villare&amp;#039;&amp;#039;, was ‹zum Gutshof gehörig› bedeutet. Reigoldswil bedeutet demzufolge: ‹Bei Rigolds/Regolds Gehöft›.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] enden viele Ortsnamen mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;wil&amp;#039;&amp;#039;. Varianten sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;willer&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankreich]] und &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;wihl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;weil&amp;#039;&amp;#039; oder [[Weiler (Ortsname)|&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;weiler&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Süddeutschland]] und [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]] ([[Exekutive]]) besteht aus fünf Stimmberechtigten. [[Gemeindepräsident]] (2024–2028) ist Fritz Sutter ([[Parteiloser|parteilos]], Stand 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Reigoldswil: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 35,3 % (2019 28,6 %), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 26,1 % (26,5 %), [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 10,0 % (17,5 %), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 7,9 % (11,7 %), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 6,7 % (7,2 %), [[Die Mitte|Mitte]] 6,2 % (4,9 %), [[Grünliberale Partei|glp]] 4,8 % (3,5 %), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 1,3 % (–).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.admin.ch/de/bl/commune/2893/ |titel=Nationalratswahlen 2023: Stärkste Partei, Kanton Basel-Landschaft. Gemeinde Reigoldswil |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts durch die erste konzessionierte Buslinie der Schweiz durch die [[Autobus AG Liestal|AAGL]] mit der Kantonshauptstadt [[Liestal]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reigoldswil ist als Talstation der [[Wasserfallenbahn]] (Gondelbahn) und dank seiner guten Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ein beliebter Startort für Tagesausflüge. Bei der Bergstation gibt es für Familien diverse Freizeitangebote, darunter einen Seilpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 scheiterte das [[Eisenbahnprojekt Wasserfallen]] der [[Schweizerische Centralbahn|Schweizerischen Centralbahn]] nach einem Jahr Bauzeit. Das Kernstück des Projekts einer direkten Eisenbahnlinie von Bern nach Basel wäre ein 4185 Meter langer Eisenbahntunnel zwischen Reigoldswil und dem solothurnischen Mümliswil geworden. Vom Bahnbau ist noch ein 250&amp;amp;nbsp;m langes Trassee in Reigoldswil vorhanden, auf dem sich nun die Talstation der Gondelbahn auf die Wasserfallen und deren Parkplatz befindet. Bei der Talstation der Gondelbahn ist das Mundloch des noch erhaltenen, 80 Meter langen Voreinschnittsstollens sichtbar. Südlich der Talstation befinden sich beim «Chilchli» sichtbare Spuren des Abbaus des Voreinschnitts. Die drei zugeschütteten Schächte auf Reigoldswiler Seite sind im Gelände noch sichtbar. Beim Portalschacht Nr.&amp;amp;nbsp;1 befindet sich heute, direkt unter der Linienführung der Gondelbahn, eine begrünte Abfalldeponie, die gemäss Luftbildern in den 1960er Jahren noch in Betrieb gewesen ist. In geringer Entfernung vom Hauptschacht Nr.&amp;amp;nbsp;3, der sich in einem Waldstück unterhalb der bekannten Wasserfälle befindet, liegt das Waibel-Loch. Dabei handelt es sich um einen kurzen Stollen, der Anfang des 19. Jahrhunderts ausgebrochen wurde, um Kohle zu finden. Später diente dieser Stollen als Dynamit-Lager für den Eisenbahnbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Reigoldswil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ruine Rifenstein]]&lt;br /&gt;
* Wander- und Erholungsgebiet Wasserfallen&lt;br /&gt;
* Dorfmuseum «zum Feld»&lt;br /&gt;
* Höhle zur Wasserfallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
Reigoldswil pflegt partnerschaftliche Beziehungen zur deutschen Gemeinde [[Bad Bellingen]] am südlichen [[Oberrhein]] und zur [[elsässisch]]en Gemeinde [[Petit-Landau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Schweizer]] (1836–1913), Uhrmacher, Erfinder, Maschinenkonstrukteur und Unternehmer&lt;br /&gt;
* Ernst Lotz (1862–1947), Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schneider (Politiker, 1868)|Gustav Schneider]] (1868–1932), Händler und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jakob Probst]] (1880–1966), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Paul Suter (Geograph)|Paul Suter]] (1899–1989), Lehrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* Max Schneider (1916–2010), Architekt und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Ritschl]] (1929–2018), Theologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Michael Herrmann (Politiker)|Michael Herrmann]] (* 1973), Politiker ([[FDP.Die Liberalen|FDP]])&lt;br /&gt;
* [[Dominik Muheim]] (* 1992), Erzähler, Slam-Poet und Kabarettist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Christoph Gampp, Sabine Sommerer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; IV. &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Waldenburg&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 124). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 2014, ISBN 978-3-03797-115-4, S. 269–289 ([https://ekds.ch/library/b70c8f618e814afab0ed86876a8e9c93 online]).&lt;br /&gt;
* Hans H. Feldner: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Elektra Reigoldswil – eine Chronik 1903 bis 2003.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Paul Suter: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen von Reigoldswil.&amp;#039;&amp;#039; Naturforschende Gesellschaft Baselland, 1926–1930, Bd. 8, [[doi:10.5169/seals-676697#26]], S. 3–54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reigoldswil}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1257|Autor=Dominik Wunderlin}}&lt;br /&gt;
* [https://museumfeld.ch/ Museum «zum Feld» in Reigoldswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.reigoldswil.ch Offizielle Website der Gemeinde Reigoldswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.rifenstein-sagenweg.ch/ Rifenstein-Sagenweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Waldenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4245087-1|VIAF=243529649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1152]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>