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	<title>Reifenberg (Taunus) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:16:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reifenberg_(Taunus)&amp;diff=1077692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref.</title>
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		<updated>2022-01-22T10:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nieder- und Oberreifenberg-2017-09-10-19-36-12-HDR.jpg|mini|300px|Nieder- und Oberreifenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Rathaus Oberreifenberg.jpg|mini|300 px|Altes Rathaus Oberreifenberg]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Reifenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war vom 1. April 1939 bis 1945 und erneut vom 31. Dezember 1971 bis zum 1. August 1972 für kurze Zeit eine [[selbstständige Gemeinde]] in [[Hessen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=370 und 379}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1939 bis 1945 ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer [[Gebietsreform]] wurden am 1. April 1939 eine Vielzahl von Gemeinden zu größeren Einheiten zusammengelegt. Hierbei wurden [[Oberreifenberg]] und [[Niederreifenberg]] zur Gemeinde Reifenberg zusammengefasst. Die Ortsteile wurden nur regierungsamtlich „Reifenberg Ost“ (Oberreifenberg) und „Reifenberg West“ (Niederreifenberg) genannt. Als Bürgermeister fungierte zunächst kommissarisch der Regierungsreferendar Müller. Ab dem 12. Juni 1936 amtierte Fritz Heß (* 8. Oktober 1907) ([[NSDAP]]) als hauptamtlicher Bürgermeister. 1945 wurde die Gemeinde aufgelöst und die beiden bisherigen selbstständigen Gemeinden wieder errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Kärtner: Nationalsozialismus in Reifenberg, 1. Auflage 2012, Seite 54–55, 154, 156, 157&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1972 ==&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1960er Jahre wurde über eine [[Gebietsreform in Hessen]] diskutiert. Wunsch der Landesregierung war, dass die Zusammenschlüsse der Gemeinden und Kreise auf freiwilliger Basis erfolgen sollten. Da dies vielfach nicht der Fall war, stand gleichzeitig die Drohung mit einer landesgesetzlichen Regelung im Raum. In den meisten Fällen reichte diese Drohung, nicht jedoch im Hohen [[Taunus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich vor der unerwünschten Eingliederung in die Gemeinde [[Schmitten im Taunus]] zu schützen, beschlossen die (damals zum [[Main-Taunus-Kreis]] gehörenden) selbstständigen Gemeinden Oberreifenberg und Niederreifenberg 1971 jeweils einstimmig den Zusammenschluss zur selbstständigen Gemeinde Reifenberg zum 31. Dezember 1971.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerstenmeier, K.-H. (1977): &amp;#039;&amp;#039;Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Melsungen. S. 272&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Beschluss wurden jahrhundertealte Rivalitäten der benachbarten Orte zunächst zurückgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Reifenberg wurde Erwin Müller als Bürgermeister gewählt. Er sollte aber nur eine kurze Amtszeit haben. Die Gemeinde Reifenberg mit gerade einmal 1500 Haushalten entsprach nicht der von der Landesregierung gewünschten Gemeindegröße. Im Rahmen der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde daher kraft Landesgesetz eine [[Gemeindefusion|Fusion]] der Gemeinde Reifenberg mit der Gemeinde Schmitten verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen (GVBl. II 330-18) |nr=17 |jahr=1972 |datum=1972-07-11 |seite=13 |seiten=227 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;4 |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Reifenberg reichte gegen den Beschluss des [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtags]] erfolglos Klage beim [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]] ein. So blieb es bei der Bildung der heutigen Großgemeinde Schmitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Müller wurde durch den ersten Bürgermeister der Großgemeinde Georg Hahl (CDU) abgelöst. Auch heute noch prägt der Gegensatz der Ortsteile die Gemeindepolitik. Es bestehen zwei [[freie Wählergemeinschaft]]en in der Großgemeinde: Die FWG, die viele Jahre den Bürgermeister stellte, hat ihren Kern in [[Arnoldshain]], der UBB seinen Schwerpunkt in beiden Reifenbergs.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Pieren in: Taunus-Zeitung vom 1. August 2007, Seite 16, „Nach Protest wird aus neun Orten eine Gemeinde“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.244241|EW=8.43029|type=city|name=Gemeinde Reifenberg|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmitten im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochtaunuskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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