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	<title>Reichsstraße 2 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:19:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsstra%C3%9Fe_2&amp;diff=1316212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-23T05:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|über die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsstraße 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) befasst sich speziell mit dem Abschnitt der Straße, der heute in Polen liegt und berücksichtigt auch die jetzigen Gegebenheiten. Für den übrigen und größeren Abschnitt der R 2 siehe den Artikel [[Bundesstraße 2]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox hochrangige Straße&lt;br /&gt;
|LAND                 = DE&lt;br /&gt;
|STRASSENTYP          = R&lt;br /&gt;
|NUMMER               = 2&lt;br /&gt;
|NAME                 = &lt;br /&gt;
|TANUMMER             = &lt;br /&gt;
|SADCNUMMER           = &lt;br /&gt;
|ENUMMER              = &lt;br /&gt;
|AHNUMMER             = &lt;br /&gt;
|BEGINN-REGION        = &lt;br /&gt;
|ENDE-NAME            = &lt;br /&gt;
|ENDE-LAT             = &lt;br /&gt;
|ENDE-LON             = &lt;br /&gt;
|ENDE-REGION          = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE          = &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE-ZUSATZ   = &lt;br /&gt;
|BETRIEBLÄNGE         = &lt;br /&gt;
|KARTE-GRÖSSE         = &lt;br /&gt;
|BAULÄNGE             = &lt;br /&gt;
|PLANLÄNGE            = &lt;br /&gt;
|BETRIEBHINTERGRUND   = &lt;br /&gt;
|BAUHINTERGRUND       = &lt;br /&gt;
|PLANHINTERGRUND      = &lt;br /&gt;
|REGION               = &lt;br /&gt;
|BETREIBER            = &lt;br /&gt;
|BEGINN-NAME          = &lt;br /&gt;
|BEGINN-LAT           = &lt;br /&gt;
|BEGINN-LON           = &lt;br /&gt;
|NUTZUNGSVORAUSSETZG  = &lt;br /&gt;
|AUSBAUZUSTAND        = &lt;br /&gt;
|STATUS               = &lt;br /&gt;
|BILD                 = &lt;br /&gt;
|BILD-GRÖSSE          = &lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG    = &lt;br /&gt;
|KARTE                = keine&lt;br /&gt;
|LISTE                = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf sehr alten Verkehrswegen und Poststraßen verlaufende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsstraße 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung: R 2) existierte bis zum Jahre [[1945]] als [[Reichsstraße (Deutsches Reich)|Staatsstraße]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Im 19. Jahrhundert wurde sie in einzelnen Abschnitten ausgebaut und erhielt im Jahre 1932 auf dem damals zum Deutschen Reich gehörenden Hauptabschnitt die Bezeichnung Fernverkehrsstraße 2 (FVS 2), ab 1934 Reichsstraße 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich nahm die 1932 eingeführte [[Bundesstraße|Fernverkehrsstraße]] 2 ihren Anfang an der deutsch-polnischen Grenze bei [[Łęczyce (Powiat Wejherowski)|Groß Boschpol]]&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Wasow: [http://www.carsten-wasow.de/reichsstrasse/start.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Bundes- und ehemaligen Reichsstraßen in Deutschland. Reichsstraßen 1934.&amp;#039;&amp;#039;] Eingesehen am 13. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde dann aber während der 1930er Jahre durch Einführung der Reichsstraßen-Nummerierung im Gebiet der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] nach [[Dirschau]] (Tczew) zurückverlegt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.landkartenarchiv.de/cgi-bin/landkartenarchiv/conti18.pl?nr=conti18_1bis8_1938&amp;amp;gr=3&amp;amp;nord=1.357143&amp;amp;ost=1.760160 |wayback=20141213085958 |text=Gemäß www.landkartenarchiv.de |archiv-bot=2019-05-09 16:25:14 InternetArchiveBot }}. Eingesehen am 13. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo sie im [[Polnischer Korridor|polnischen Korridor]], dem Gebiet der früheren [[Provinz Westpreußen]], an der [[Weichselbrücke Dirschau]] Anschluss an die [[Reichsstraße 1]] hatte, die von der [[Litauen|litauischen]] Grenze bei [[Eydtkuhnen]] über [[Königsberg (Preußen)]] und Berlin an die [[Niederlande|niederländische]] Grenze bei [[Aachen]] reichte. Die Einbeziehung der auf [[Polen|polnischem Territorium]] liegenden Abschnitte in die beiden so nummerierten Straßen war jedoch bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] lediglich theoretischer Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die R 2 verlief von Dirschau zunächst nordwärts über [[Danzig]] (polnisch: Gdańsk) und schwenkte dann westwärts, um über [[Köslin]] (Koszalin) nach [[Stettin]] (Szczecin) zu gelangen, von wo aus sie südwärts in [[Berlin]] die R 1 noch einmal kreuzte, bevor sie über [[Potsdam]], [[Leipzig]], [[Nürnberg]], [[Augsburg]] und [[München]] die [[österreich]]ische Grenze bei [[Mittenwald]] erreichte.&lt;br /&gt;
Die gesamte Straßenlänge betrug 1360&amp;amp;nbsp;Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1939 und 1945 lag der gesamte hier beschriebene Verlauf der R 2 als Reichsstraße im Deutschen Reich, bis dann nach Ende des Zweiten Weltkriegs der gesamte deutsche Osten an Polen kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Polen nehmen die polnischen [[Landesstraße]]n [[Droga krajowa 1]] (DK 1 = [[Europastraße 75]]), [[Droga krajowa 6]] (DK 6) und [[Droga krajowa 13]] (DK 13), unterstützt zwischenzeitlich von der [[Woiwodschaft]]sstraße [[Droga wojewódzka 468]] (DW 468) die Aufgaben der früheren R 2 wahr, bis sie nach den ersten etwa 400&amp;amp;nbsp;Kilometern den heutigen polnisch-deutschen Grenzübergang [[Rosówek]]/[[Rosow]] erreicht und dann die Bezeichnung der deutschen [[Bundesstraße 2]] erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1945 und 1990 existierte an der Grenze zwischen [[Polen]] und der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] wie auch der späteren [[DDR]] kein Übergang. Der Verkehr führte wenige Kilometer weiter nördlich über die Autobahnen [[Autostrada A6 (Polen)|Autostrada 6]] / heutige [[Bundesautobahn 11]] (Grenzübergang [[Kołbaskowo]]/[[Pomellen]]). Bis zur Grenze zur Bundesrepublik Deutschland bei [[Gefell]]/[[Töpen]] führte die R 2 den Namen Fernverkehrsstraße 2 (F 2). Der Grenzübergang Töpen-Juchhöh an der F 2 bestand zwischen 1951 und 1966 an der Umleitungsstrecke für die im Krieg zerstörte [[Saalebrücke Rudolphstein|Saalebrücke]] im Verlauf der [[Bundesautobahn 9]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verbindet die alte R 2 auf polnischem Gebiet die beiden [[Woiwodschaft]]en [[Woiwodschaft Pommern|Pommern]] und [[Woiwodschaft Westpommern|Westpommern]] mit ihren beiden Hauptstädten Danzig und Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenverlauf Dirschau–Rosow ==&lt;br /&gt;
Über etwa 400&amp;amp;nbsp;Kilometer verlief die Reichsstraße 2 im ersten Abschnitt vom westpreußischen Dirschau über Danzig und Stettin bis in das ehem. [[Pommern|pommersche]] und heute [[brandenburg]]ische [[Mescherin|Rosow]], dem heutigen Grenzort an der polnisch-deutschen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provinz Westpreußen/Danzig ===&lt;br /&gt;
==== Dirschau–Danzig ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DK1-PL.svg|25px]]/[[Datei:E75-PL.svg|25px]] (Heutige [[Droga krajowa 1]] = [[Europastraße 75]])&lt;br /&gt;
[[Datei:Tczew Mosty.jpg|mini|Die Dirschauer Weichselbrücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Weichselbrücke Dirschau|Weichselbrücke]] in [[Dirschau]] (polnisch: Tczew, kaschubisch: Dërszewò) in der heutigen [[Woiwodschaft Pommern]] zweigte die R 2 von der [[Reichsstraße 1|R 1]] ab, die von [[Eydtkuhnen]] (heute russisch: Чернышевское/Tschernyschewskoje) und [[Königsberg (Preußen)]] (Калининград/Kaliningrad) kam und auf direktem Wege nach Berlin und weiter bis Aachen führte. Der heutige Schnittpunkt beider Straßen liegt vier Kilometer weiter südlich, wo die heutige [[Droga krajowa 1|DK 1]] von der [[Droga krajowa 22|DK 22]] abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin war allerdings auch eine Station der R 2, die dieses Ziel jedoch auf dem Weg über Danzig/Stettin zwischen [[Ostsee]]küste und [[Pommersche Seenplatte|Pommerscher Seenplatte]] ansteuerte. Nach mehr als 500&amp;amp;nbsp;Kilometern werden die R 1 und R 2 sich am [[Alexanderplatz|Berliner Alexanderplatz]] begegnen, kurze Zeit später noch einmal in [[Potsdam]] am [[Alter Markt (Potsdam)|Alten Markt]], um dann wieder getrennte Wege zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dirschau gehörte zwischen 1920 und 1939 zu Polen und war Grenzort zwischen der Freien Stadt Danzig und dem [[Polnischer Korridor|polnischen Korridor]]. Zwischen 1939 und 1945 war der [[Landkreis Dirschau]] wieder zum Deutschen Reich gehörig und gehört seither wieder zu Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mühlbanz]] (Miłobądz/Mëłobònc) – heute bereits zum [[Powiat Gdański]]/Kreis Danzig gehörig – und Hohenstein (Pszczółczi/Pszczółczi) sind die ersten Orte hier in der Region [[Pommerellen]] und der [[Kaschubei]], die die R 2 durchfährt. Wenige Kilometer hinter dem Stadtzentrum von Dirschau stößt die alte R 2 auf die heute geltende [[Droga krajowa 1|DK 1]], die – als zur [[Europastraße 75]] gekürte – Landesstraße bis Danzig auf der Trasse der R 2 führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hohenstein hat die R 2 die alte Reichsbahnlinie (und heutige polnische Staatsbahnstrecke) von Dirschau nach [[Kościerzyna|Berent]] (Kościerzyna) gekreuzt, und im nächsten Ort [[Russoschin]] (Rusocin) kreuzen die neue [[Autostrada A1 (Polen)|A 1]] und die Schnellstraße S 6 den Lauf der R 2. Jetzt ist der ehemalige [[Kreis Danziger Höhe|Landkreis Danziger Höhe]] erreicht, der zwischen 1920 und 1939 in die [[Freie Stadt Danzig]] integriert war, die unter [[Völkerbund]]aufsicht stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bazylika mariacka gdansk ubt.jpeg|mini|Die St.-Marien-Kirche in Danzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Durchfahrt durch [[Praust]] (Pruszcz Gdański/Pruszcz Gdóńsczi) mit der Querung der heutigen [[Bahnstrecke Pruszcz Gdański–Łeba|Staatsbahnlinie 229]] und der Überquerung des Flüsschens [[Radunia|Radaune]] (Radunia) erreicht die R 2 das heutige Stadtgebiet von Danzig (Gdańsk/Gduńsk), in das die Ortschaften [[Guteherberge]] (Gd.-Lipce/Gd.-Lëpicz) und [[Orunia (Danzig)|Ohra]] nach 1945 eingemeindet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Danziger Innenstadt (Gdańsk-Śródmieście) traf die R 2 auf die [[Reichsstraße 130|R 130]], die – heute anfangs als [[Droga krajowa 7|DK 7]] ([[Europastraße 77]]) u. a. über [[Elbląg|Elbing]] (Elbląg) nach [[Allenstein]] (Olsztyn) führte. Während die heutige [[Droga krajowa 1|DK 1]] jetzt die ehemalige Trasse der R 2 verlässt und ins Danziger Hafengelände (Fähre nach [[Helsinki]] u.&amp;amp;nbsp;a.) führt, folgt die neu eingeführte [[Droga wojewódzka 468|DW 468]] nun dem alten Pfad der R 2 durch die heutige [[Dreistadt]] [[Gdańsk]] (Danzig) – [[Sopot]] (Zoppot) – [[Gdynia]] (Gdingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Danzig–Zoppot–Gdingen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DW468-PL.svg|25px]] (heutige [[Droga wojewódzka 468]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Danzigs Stadtmitte führt der Weg der R 2 an der Ostseeküste entlang mit Blick auf das Wasser im Osten bzw. auf große Waldungen im Westen, die heute zum &amp;#039;&amp;#039;Trójmiejski Park Krajobrazowy&amp;#039;&amp;#039;, dem Landschaftsschutzpark der Dreistadt gehören. Die R 2 wird jetzt fast 250&amp;amp;nbsp;Kilometer weit von der alten Reichsbahnstrecke Danzig–Stettin–Berlin begleitet, die jetzt als polnische Staatsbahnlinie Nr. 202 von Gdański verkürzt bis Stargard (Stargard in Pommern) geführt wird und den Straßenweg oft kreuzen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Stadtteil [[Langfuhr]] (Gd.-Wrzeszcz) erreicht die R 2 jetzt den Ort [[Danzig|Oliva]] (Gd.-Oliwa/Gd.-Òlëwô) mit der berühmten Kathedrale und den unvergänglichen Klängen ihrer Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoppot Kurhaus um 1900.jpg|mini|Das Kurhaus in Zoppot um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Verlassen des Danziger Stadtgebiets durchläuft die R 2 den früheren [[Landkreis Neustadt (Westpr.)]], der heute hier dem Gebiet der Dreistadt gewichen ist. Mit [[Zoppot]] (Sopot/Sopòtë) erreicht die R 2 einen früher oft und gerne aufgesuchten Bade- und Kurort, der heute auch Bischofssitz der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] geworden ist. In Zoppot überquert die R 2 zum ersten Male die schon genannte Bahnlinie nach Stettin und Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Orłowo (Gdynia)|Adlershorst]] ist mit [[Gdingen]] (Gdynia/Gdiniô) die dritte Stadt der Dreistadt erreicht, deren Name kurzzeitig auch &amp;#039;&amp;#039;Gotenhafen&amp;#039;&amp;#039; war. Auch hier kommt die besagte Bahnstrecke der R 2 wieder „in die Quere“, und wenig später endet die DW 468 in [[Ciessau]] (Gdynia-Cisowa/Gd.-Cësowô), um in die [[Droga krajowa 6|DK 6]] einzumünden, die nun bis vor Stettin der Trasse der alten R 2 folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gdingen – Neustadt (Westpreußen) – Strebielin (&amp;#039;&amp;#039;Strebelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DK6-PL.svg|25px]]/[[Datei:E28-PL.svg|25px]] (heutige [[Droga krajowa 6]] = [[Europastraße 28]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die R 2 hat die enge Straßenführung durch die Dreistadt verlassen und macht eine weitläufige Biegung westwärts. Der Blick wird frei für die beschauliche Landschaft des früheren [[Landkreis Neustadt (Westpr.)|Landkreises Neustadt (Westpr.)]], der heute [[Powiat Wejherowski]] genannt wird. Durch die nördliche [[Kaschubei]] zieht sich die alte Reichsstraße auf leicht hügeliger Ebene und lässt im Süden die großen Waldflächen des Landschaftsschutzparks liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:REDA 5 2 ubt.jpeg|mini|Die Kirche in Rheda von 1903]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die R 2 führt nun durch die Städte [[Rumia|Rahmel]] (Rumia/Rëmiô) und [[Reda|Rheda]] (Reda/Réda), verläuft entlang des gleichnamigen Flüsschens Rheda (Reda) und erreicht die Kreisstadt [[Wejherowo|Neustadt in Westpreußen]] (Wejherowo/Wejrowò), nicht ohne vorher noch einmal die alte Eisenbahnstrecke nach Stettin–Berlin und die Bahnlinie Rheda–[[Hel (Stadt)|Hela]] (heute Staatsbahnlinie Nr. 213: Reda–Hel) gekreuzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neustadt ist das nördliche Zentrum des Kaschubenlandes mit dem berühmten Kreuzweg mit 26 Kapellen und dem im Süden gelegenen 102 Meter hohen Schlossberg (Zamkowa Góra).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die R 2 verläuft weiter in westlicher Richtung und erreicht nach drei Kilometern [[Bohlschau]] (Bolszewo/Bólszéwò) und danach [[Strebielin]] (1942 &amp;#039;&amp;#039;Stromeck&amp;#039;&amp;#039;, 1943–1945 &amp;#039;&amp;#039;Strebelsdorf&amp;#039;&amp;#039;, heute Strzebielino/Strzebielëno). Hier ist nun die zwischen 1920 und 1939 bestehende Grenze zwischen Polen ([[Polnischer Korridor]]) und der [[Provinz Pommern]] des Deutschen Reichs erreicht, die vordem auch die Grenze zwischen den [[Preußen|preußischen]] Provinzen [[Provinz Westpreußen|Westpreußen]] und [[Provinz Pommern|Pommern]] markierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provinz Pommern ===&lt;br /&gt;
==== Strebielin (&amp;#039;&amp;#039;Strebelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) – Lauenburg (Pommern) – Stolp ====&lt;br /&gt;
Strebielin (&amp;#039;&amp;#039;Strebelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) war auch Grenzstation an der Reichsbahnstrecke Danzig – Stettin – Berlin, die jetzt in [[Klein Boschpol]] (Bożepole Małe/Môłe Bòżépòlé) wieder die R 2 kreuzt, kurz nachdem das Flüsschen [[Leba (Fluss)|Leba]] (Łeba) überquert wurde, das nun auf nördlicher Seite die Straße begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lębork kościół 2.jpg|mini|Die St.-Jakobi-Kirche in Lauenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Dörfchen Klein Boschpol ist der ehemalige [[Landkreis Lauenburg i. Pom.|Landkreis Lauenburg in Pommern]] (heute [[Powiat Lęborski]]) erreicht, und nach weiteren zehn Kilometern ist die R 2 im Zentrum der pommerschen Kreisstadt [[Lębork|Lauenburg]] (Lębork/Läbòrg) angelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm der das Stadtbild prägenden und weithin sichtbaren St.-Jakobi-Kirche mag auch Orientierung gewesen sein derer, die über die [[Reichsstraße 158]] nach Lauenburg reisten. Die R 158 ist neben der R 1 und R 2 die dritte wichtige Verbindungsstraße von Berlin nach Pommern, die ihren Ausgang in [[Berlin-Weißensee]] an der R 2 (!) nimmt (heute verlegt nach [[Berlin-Biesdorf]]) und über [[Pyrzyce|Pyritz]], [[Drawsko Pomorskie|Dramburg]], [[Neustettin]] und [[Bytów|Bütow]] nach Lauenburg ihren Weg nahm, heute ersetzt von der [[Droga krajowa 20|DK 20]] und die den Schluss ausgleichenden [[Droga wojewódzka 212|DW 212]] und [[Droga wojewódzka 214|DW 214]]. In Lauenburg überquert die R 2 die ehemalige Reichsbahnstrecke Lauenburg–[[Narwitz]], die heute als [[Bahnstrecke Pruszcz Gdański–Łeba|Staatsbahnstrecke Nr. 229]] vom Küstenort [[Łeba]] (&amp;#039;&amp;#039;Leba&amp;#039;&amp;#039;) bis nach [[Pruszcz Gdański]] (&amp;#039;&amp;#039;Praust&amp;#039;&amp;#039;) reicht, wo sie schon einmal die R 2 kreuzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun auch die Brücke über die [[Leba (Fluss)|Leba]] (Łeba) hinter sich lassend, führt die R 2 in Richtung Stolp ([[Słupsk]]/Stôłpsk), bis [[Leśnice|Lischnitz]] (Lésnice/Lésnëce) begleitet von der Leba, die dann nordwärts schwenkt, und durchzieht die Dörfer [[Pogorzelice|Langeböse]] (Pogorzelice/Pogorzelëce), [[Chlewnica|Karlshöhe]] (Chlewnica), [[Darżyno|Darsin]] (Darzyno/Dôrżënò), [[Poganice|Poganitz]] (Poganice/Pògóńce), [[Domaradz (Damnica)|Dumröse]] (Domaradz/Domaréza) und [[Mianowice|Mahnwitz]] (Mianowice/Miônójce), die alle schon zum [[Landkreis Stolp]] ([[Powiat Słupski]]) gehören. 50&amp;amp;nbsp;Kilometer von Lauenburg entfernt fährt die R 2 in der früheren Residenzstadt Stolp ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stolp–Schlawe–Köslin ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolp Bluecher.jpg|mini|Der Blücherplatz in Stolp um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die R 2 – hier weiterhin von der polnischen [[Droga krajowa 6|DK 6]] wahrgenommen – führt mitten hinein in die von den Türmen der St.-Marien- und [[St.-Hyazinth-Kirche (Słupsk)|St.-Johannis-/Schloss-Kirche]] bestimmten Stadt Stolp ([[Słupsk]]/Stôłpsk), die ihren Namen dem sie durchquerenden Fluss [[Stolpe (Fluss)|Stolpe]] (Słupia) verdankt. In der vormaligen Residenzstadt kreuzt die [[Reichsstraße 125|R 125]] den Weg der R 2. Sie kommt von [[Stolpmünde]] (Ustka) und führt weiter nach [[Miastko|Rummelsburg]] (Miastko), und ihre Funktion nimmt heute die [[Droga wojewódzka 210|DW 210]] in Ergänzung der [[Droga krajowa 21|DK 21]] wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ausfahrt aus Stolps Stadtmitte (noch ist die Umgehungsstraße südlich der Stadt noch in Planung) überquert die R 2 – wie schon so oft – die Bahnstrecke Danzig–Berlin, ebenso die alte Reichsbahnstrecke Stolp – [[Miastko|Rummelsburg]] (Miastko) – [[Neustettin]] (Szczecinek), die heute als polnische Staatsbahnlinie Nr. 405 von [[Ustka]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;) kommend weiter bis [[Piła]] (&amp;#039;&amp;#039;Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;) reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:POL Sławno kościół NMP-7.jpg|mini|Die St.-Marien-Kirche in Schlawe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bolesławice (Kobylnica)|Ulrichsfelde]] (Bolesławice) und [[Zitzewitz]] (Sycewice) sind die nächsten Dörfer an der R 2, die kurz hinter der – schon gewohnten – Bahnüberquerung nicht nur den [[Landkreis Stolp]] verlässt, sondern auch die heutige [[Woiwodschaft Pommern]], die hier ihr Gebiet an die [[Woiwodschaft Westpommern]] „abgibt“. Nach bereits vier Kilometern grüßt [[Noskowo (Sławno)|Notzkow]] (Noskowo) als erster Ort auf dem Boden des [[Landkreis Schlawe i. Pom.|Landkreises Schlawe in Pommern]] (heute [[Powiat Sławieński]]) die R 2, die nach weiteren zehn Kilometern am &amp;#039;&amp;#039;Stolper Tor&amp;#039;&amp;#039; endlich die Kreisstadt [[Słupsk|Schlawe]] (Sławno) erreicht, kurz nach Überquerung der [[Wieprza|Wipper]] (Wieprza). Hier trifft die R 2 auf die [[Reichsstraße 159]], die über Bublitz ([[Bobolice]]) nach [[Czaplinek|Tempelburg]] (Czaplinek) führte, was heute die Woiwodschaftsstraßen [[Droga wojewódzka 205|DW 205]] und [[Droga wojewódzka 171|DW 171]] übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Koszalin katedra (02).jpg|mini|Die St.-Marien-Kathedrale in Köslin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schlawe umfährt die R 2 die alte St.-Marien-Kirche und kreuzt zum wiederholten Male die Danzig-Berliner Bahn und den alten Schienenweg Schlawe–[[Bytów|Bütow]], der heute von der Staatsbahnlinie Nr. 418 [[Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;)–[[Korzybie (Kępice)|Korzybie]] (&amp;#039;&amp;#039;Zollbrück&amp;#039;&amp;#039;) bedient wird. Von den nun folgenden 43&amp;amp;nbsp;Kilometern Fahrstrecke bis nach [[Köslin]] (Koszalin) verlaufen noch 35&amp;amp;nbsp;Kilometer auf dem Boden des [[Landkreis Schlawe i. Pom.|Landkreises Schlawe in Pommern]], dessen Dörfer sich auf der R 2 wie Perlen einer Schnur aneinanderreihen: [[Alt Bewersdorf]] (Bobrowice), [[Karwice (Malechowo)|Karwitz]] (Karwice), [[Malechowo|Malchow]] (Malechowo), [[Niemica (Malechowo)|Nemitz]] (Niemica), [[Pękanino (Malechowo)|Panknin]] (Pękanino) und die Stadt [[Sianów|Zanow]] (Sianów), wobei letztere allerdings heute schon zum [[Powiat Koszaliński]] rechnet. Zuletzt macht die R 2 einen Schwenk nach Norden, unterhalb des berühmten Gollenberges (Góra Chełmska) und fährt nach Köslin (Koszalin) ein, die Stadt, die bis 1945 Sitz des [[Regierungsbezirk Köslin|Regierungsbezirks Köslin]] war und von 1975 bis 1998 die Amtsstuben der [[Woiwodschaft Koszalin (1975–1998)|Woiwodschaft Köslin]] beherbergte, bis diese mit der [[Woiwodschaft Stettin (1975–1998)|Stettiner Woiwodschaft]] zur [[Woiwodschaft Westpommern]] (Sitz in Stettin) vereinigt wurde. Heute allerdings ist Köslin Bischofssitz für das römisch-katholische [[Bistum Köslin-Kolberg]], deren Kathedrale die St.-Marien-Kirche ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Köslin trifft die R 2 auf die [[Reichsstraße 160]], die – von [[Kołobrzeg|Kolberg]] (Kołobrzeg) kommend – über Bublitz ([[Bobolice]]) und [[Neustettin]] (Szczecinek) bis nach [[Schneidemühl]] (Piła) führt und heute durch die (sogar bis in das oberschlesische [[Bytom|Beuthen]] (Bytom) führende) [[Droga krajowa 11|DK 11]] ersetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Köslin–Plathe–Naugard ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Koszalin Rynek Staromiejski w 2014 roku.jpg|mini|Das Rathaus in Köslin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die R 2 – weiterhin [[Droga krajowa 6]] genannt – verlässt die Stadt Köslin, nicht ohne noch einmal die Bahnlinie Danzig–Berlin überquert zu haben, zum vorerst letzten Male, bevor sie in [[Stettin]] einander wieder treffen. Die alte Reichsstraße nimmt jetzt – in der schon vorher wahrgenommenen weit ausladenden Breite der Fahrbahnen – Kurs in südwestliche Richtung durch die dem [[Landkreis Köslin]] ([[Powiat Koszaliński]]) zugehörenden Dörfer [[Kothlow]] (Kotłowo) und [[Biesiekierz|Biziker]] (Biesiekierz). Nach 15&amp;amp;nbsp;Kilometern begann hier früher der [[Landkreis Kolberg-Körlin]], heute ist es der [[Powiat Białogardzki]], dessen Kreisstadt [[Białogard]] (Belgard) nur wenige Kilometer weiter südlich liegt. An dessen Beginn begrüßt das kleine Flüsschen [[Radüe]] (Radew) die R 2 und geleitet sie bis nach [[Karlino|Körlin]] (Karlino), wo sie in die [[Persante]] (Parsęta) mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PL Karlino Kosciol.JPG|mini|Die Kirche zu Körlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Körlin überquert die R 2 die Reichsbahnlinie [[Kołobrzeg|Kolberg]] (Kołobrzeg) – [[Białogard|Belgard]] (Białogard) – [[Piła|Schneidemühl]] (Piła), die heute von der Staatsbahnlinie Nr. 404 [[Kołobrzeg]]–[[Szczecinek]] (&amp;#039;&amp;#039;Neustettin&amp;#039;&amp;#039;) bedient wird, und ebenso die zur Ostsee fließende [[Persante]] (Parsęta). Dann nimmt sie wieder Kurs auf und durchfährt das flachhügelige Gebiet der heute so genannten „Puszcza Koszalińska“ („Kösliner Heide“). Mit der Durchfahrt durch [[Malonowo|Mallnow]] (Malonowo), [[Leszczyn|Lestin]] (Leszczyn) und [[Rymań|Roman]] (Rymań) verlässt die R 2 den [[Landkreis Kolberg-Körlin]] (der ab Leszczyn polnischerseits [[Powiat Kołobrzeski]] heißt), überquert die [[Mołstowa|Molstow]] (Mołstowa) und fährt in den ehemaligen [[Landkreis Regenwalde]] (polnischerseits [[Powiat Gryficki]] (&amp;#039;&amp;#039;Greifenberg&amp;#039;&amp;#039;) genannt) über [[Pniewo|Pinnow]] (Pniewo) und [[Witzmitz]] (Wicemice) nach [[Płoty|Plathe]] (Płoty).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kleinstadt Plathe kreuzte die [[Reichsstraße 161]] [[Kołobrzeg|Kolberg]]–Plathe–[[Łobez|Labes]] (Łobez) die R 2, die heute durch die Woiwodschaftsstraßen [[Droga wojewódzka 109|DW 109]] bzw. [[Droga wojewódzka 152|DW 152]] ersetzt wird. Im Ortszentrum überquert die R 2 die [[Rega (Fluss)|Rega]], die etwa 50&amp;amp;nbsp;Kilometer weiter nördlich in die [[Ostsee]] mündet. Auch die alte Reichsbahnlinie [[Wysoka Kamieńska|Wietstock]] – Plathe – Labes (heute Staatsbahnlinie Nr. 420 [[Wysoka Kamieńska]]–[[Płoty]]–[[Worowo]]) kreuzt hier den Weg der R 2, die weiter durch den ehemaligen [[Landkreis Regenwalde]] (bzw. polnischerseits [[Powiat Gryficki]]) zieht, dann in den ehemaligen [[Landkreis Naugard]] (Nowogard) – heute polnischerseits [[Powiat Goleniowski]] (&amp;#039;&amp;#039;Gollnow&amp;#039;&amp;#039;) genannt – einfährt und gleich zu Beginn bei [[Groß Sabow]] (Żabowo) die Reichsbahnstrecke [[Kołobrzeg|Kolberg]]–[[Goleniów|Gollnow]]–[[Stettin]] (Staatsbahnlinie Nr. 402 Koszalin–Kołobrzeg–Goleniów) überquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einfahrt in die „Nizina Szczecińska“ („Stettiner Tiefebene“) hat es die R 2 nicht mehr weit, bis sie in der früheren Kreisstadt [[Nowogard|Naugard]] (Nowogard) Halt macht, die bereits von Weitem durch die die Häuser überragende St.-Marien-Kirche grüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Naugard – Gollnow – Stettin ====&lt;br /&gt;
In [[Nowogard|Naugard]] gibt die Reichsstraße 2 den Verkehr ab, der über die ehemalige [[Reichsstraße 163]] bzw. die heutige [[Droga wojewódzka 106|DW 106]] südlich in Richtung [[Stargard]] in Pommern (Stargard) abzweigt. Die R 2 nimmt Abschied von Naugard und fährt durch die ehem. dem nach ihr benannten Landkreis (heute [[Powiat Goleniowski]]) zugehörigen Ortschaften wie Wolchow (Olchowo), [[Retztow]] (Tedostowo) und [[Glewitz]] (Glewice). Sie erreicht nach 25&amp;amp;nbsp;Kilometern die jetzige Kreisstadt [[Goleniów]] (Gollnow), deren Bedeutung mit der Anlage des [[Flughafen Stettin-Goleniów|Flughafens Stettin-Goleniów]] in seiner Gemarkung sehr gestiegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überquerung der alten Reichsbahnstrecke Stettin – Gollnow – [[Swinemünde]] (Świnoujście) (heutige polnische Staatsbahnlinie Nr. 401 mit gleichem Streckenverlauf) im Schatten der sehenswerten St.-Katharinen-Kirche verlässt die R 2 durch das Wolliner Tor (Brama Wolińska) die Stadt Gollnow in südliche Richtung und nimmt Kurs auf die frühere pommersche Landeshauptstadt und heutige westpommersche Woiwodschaftshauptstadt Stettin (Szczecin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Szczecin Zamek Ksiazat Pomorskich (od pln-zach).jpg|mini|Das Stettiner Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PolandSzczecinPanorama.JPG|mini|links|Am Ufer der Oder in Stettin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in dem ehem. zum [[Landkreis Randow]] gehörenden Ort [[Altdamm]] (Szczecin-Dąbie) erreicht die R 2 heute das Stadtgebiet von Stettin. Sie überquert die [[Oder]] (Odrą), durchfährt den Stadtteil Lastadie (Łasztownia) und erreicht das vom Anblick der [[Jakobskathedrale (Stettin)|St.-Jakobi-Kirche]] (heute Kathedrale für das römisch-katholische [[Erzbistum Stettin-Cammin]]) und dem Herzogschloss über der [[Hakenterrasse]] geprägte Zentrum der Stadt Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Innenstadt (Śródmieście) zweigt kreuzt die R 2 die in West-Ost-Richtung verlaufende alte [[Reichsstraße 104]], die die Hansestadt Lübeck einerseits und das östliche Hinterpommern andrerseits mit der pommerschen Landeshauptstadt verband. Heute nimmt ihre Aufgabe die [[Droga krajowa 10|DK 10]] wahr, die allerdings die Führung nach Lübeck an der jetzigen polnisch-deutschen Grenze der [[Bundesstraße 104]] überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stettin–Rosow ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Szczecin 05-2017 img12 Harbour Gate.jpg|mini|Das Berliner Tor (Brama Portowa) in Stettin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DK13-PL.svg|25px]] (heutige [[Droga krajowa 13]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Kreuzung mit der [[Reichsstraße 104|R 104]] wendet sich die alte R 2 südwärts und bekommt die heutige Bezeichnung [[Droga krajowa 13]]. Noch innerhalb des Stadtgebietes überquert die R 2 die Eisenbahnlinie Stettin–Pasewalk–Neubrandenburg und auch die sich als treue Begleiterin über mehr als zweihundert gemeinsame Kilometer zwischen Danzig und Köslin erwiesene Reichsbahnstrecke Danzig–Stettin–Berlin. Bei ihrem direkten Kurs auf Berlin durchfährt die R 2 den Ort [[Pritzlow]] (Przecław) und ebenso [[Kołbaskowo|Kolbitzow]] (Kołbaskowo) (beide Orte liegen heute im [[Powiat Policki]] (&amp;#039;&amp;#039;Pölitz&amp;#039;&amp;#039;)). In Kolbitzow erreicht man heute die ehemalige Reichsautobahn und jetzige [[Autostrada A6 (Polen)|Autostrada 6]], die wenige Kilometer weiter westlich die heutige polnisch-deutsche Grenze überquert und als [[Bundesautobahn 11]] nach Berlin führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch nur nach wenigen Kilometern erreicht die R 2 den Ort [[Rosówek]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu Rosow&amp;#039;&amp;#039;), der die polnische Seite des Grenzübergangs neben dem auf deutscher Seite liegenden Ort [[Mescherin|Rosow]] markiert. Hier endet der erste Abschnitt der Reichsstraße 2, deren Trasse nun als [[Bundesstraße 2]] über [[Schwedt/Oder|Schwedt]] und [[Angermünde]] weiter nach [[Berlin]] verläuft, um dann in Richtung Süden bis zur österreichischen Grenze zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rosow lässt die [[Gedächtniskirche Rosow|Gedächtniskirche]] innehalten, die erst im 21. Jahrhundert durch Umbau der alten Dorfkirche entstanden ist und an Flucht, Vertreibung und Neuanfang erinnernd ein deutsch-polnisches Denkmal sein will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenverlauf Rosow–Mittenwald/Scharnitz ==&lt;br /&gt;
Ausführliche Beschreibung im Artikel [[Bundesstraße 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenverlauf Mittenwald/Scharnitz–Brennerpass ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurden auch die [[Seefelder Straße]] und die [[Brennerstraße]] in den Verlauf der Reichsstraße 2 integriert. Mit dem insgesamt 48&amp;amp;nbsp;km langen Abschnitt zwischen [[Scharnitz]] und [[Brennerpass]] hatte die Reichsstraße 2 ihre historisch größte Länge von 1408&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ehemalige Reichsstraßen in Hinterpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste ehemalige Reichsstraßen im Deutschen Reich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichsstrasse 002}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsstraße (Deutsches Reich)|002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Provinz Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehrsgeschichte (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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