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	<title>Reichsschule Feldafing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsschule_Feldafing&amp;diff=66289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karl 1: Quelle eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-26T18:34:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|egal}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsschule Feldafing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Schule aus der [[NS-Zeit]] in [[Feldafing]]. Sie wurde am [[1. April]] [[1934]] als sechsklassige (später neunklassige) &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Deutsche Oberschule Starnberger See&amp;#039;&amp;#039; gegründet&amp;lt;ref name=&amp;quot;19340207VAL&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|val|07|02|1934|5|Eine Erziehungsanstalt der Obersten SA.-Führung|HERVORHEBUNG=1.&amp;amp;#32;April}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und befand sich zunächst in mehreren Villen in Feldafing am [[Starnberger See]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Jungmannen von Feldafing. 10 Jahre Reichsschule.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheitskampf&amp;#039;&amp;#039;, Amtliche Zeitung. Dresden, Ostern 1944, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schule wurde am 23. April 1945 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Schule hatte zunächst ihren Sitz in einer Villa über dem Starnberger See, bevor sie zu einer [[Privatschule]] der [[Sturmabteilung|SA]]-Führung wurde. Sie wurde am 1. April 1934 von [[Ernst Röhm]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;19340425IBN&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|ibn|25|04|1934|2|Nationalsozialistische „Schulungsburgen“|HERVORHEBUNG=Stabschefs&amp;amp;#32;Rohm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnet. Die Schule wurde zu Anfang mit Militärspinden und -betten eingerichtet. Die Lehrer waren SA-Mitglieder und es wurde nach staatlichen Lehrplänen mit [[Wehrsport]] unterrichtet. Nach dem Reichsausleseverfahren konnte jeder [[Reichsgau]] jährlich drei Kandidaten nach Feldafing schicken, nur Berlin und München je fünf. Bei entsprechender „Eignung“ wurden bei der Aufnahme von Schülern „in erster Linie berücksichtigt“:&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkv|07|01|1939|8|Aufnahme in die NS.-Oberschule Starnberger See|HERVORHEBUNG=1.&amp;amp;#32;Söhne&amp;amp;#32;von}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Söhne von [[Alter Kämpfer|alten und verdienten Kämpfern]];&lt;br /&gt;
# Söhne von Frontkämpfern, besonders schwerbeschädigten Kriegsteilnehmern;&lt;br /&gt;
# Söhne von [[Auslandsdeutsche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige, heute zu Appartement-Wohnungen umgebaute Schulgebäude diente als Verwaltungsgebäude für die Reichsschule. Nach dem Krieg wurde das Gebäude bis 1978 als Schulhaus des Internats „Institut Dr. Greite“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.institut-dr-greite.de/home/index.php | wayback=20140612094021 | text=Institut Dr. Greite}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt, das von dem ehemaligen [[SS-Sturmbannführer]] [[Walter Greite (Biologe)|Walter Greite]] (1907–1984) geleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S.&amp;amp;nbsp;63–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 bezog die Schule nach Plänen von [[Alois Degano]] einen Neubau und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Reichsschule der NSDAP Feldafing&amp;#039;&amp;#039; (RSF) umbenannt. Die Schule stand unter der [[Schirmherrschaft]] der [[Parteikanzlei]] der [[NSDAP]]. Auf einem benachbarten Grundstück wurde 1942 ein [[Außenlager des KZ Dachau|Außenlager]] des [[Konzentrationslager Dachau|Konzentrationslagers Dachau]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule wurde am 23. April 1945 aufgelöst, manche ihre Schüler wurden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf Anordnung der [[Besatzungsmacht|Besatzungsmächte]] bis zum Jahre 1949 vom [[Höhere Bildung|höheren Bildungsweg]] ausgeschlossen, allerdings hat der Feldafinger Schüler [[Alfred Herrhausen]] 1948 sein Abitur an einem Essener Gymnasium abgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Buch von Andres Veiel, Black Box BRD ..., S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Reichsschule wurde von der [[Amerikanische Besatzungszone|US-Militärverwaltung]] das [[DP-Lager Feldafing]] zur Unterbringung jüdischer so genannter [[Displaced Person]]s eingerichtet. Das Lager wurde 1951 aufgelöst und stand mehrere Jahre leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Aufstellung im Jahr 1956 übernahm die Bundeswehr das Gelände. Die zuerst in [[Sonthofen]] aufgestellte [[Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres für Elektrotechnik]] wurde 1959 nach dem Abschluss von Renovierung und Umbau der Liegenschaft nach Feldafing verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände befindet sich auch das „Villino“, ein 1912 errichtetes Haus, an dem auch der Schriftsteller [[Thomas Mann]] zeitweise einen Anteil besessen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|DP-Lager Feldafing|Ausbildungszentrum CIR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Die Schule war Teil des Systems der [[NS-Ausleseschule|nationalsozialistischen Ausleseschulen]] zur Heranbildung einer [[Elite]] im Sinne des [[Erziehung im Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Erziehungssystems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Schüler ==&lt;br /&gt;
Bekannte [[Schüler]] waren unter anderen der Bankier [[Alfred Herrhausen]], die Journalisten [[Jochen Steinmayr]], [[Otto Schuster]] und [[Werner Holzer]] sowie [[Martin Bormann junior|Adolf Martin Bormann]], der Sohn [[Martin Bormann]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.feldafing.de/index.php5?link_id=49&amp;amp;anzeige=tourismus&amp;amp;s=3_7 | wayback=20160823100652 | text=Villenkolonie am Höhenberg}}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;feldafing.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 21. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Leeb: &amp;#039;&amp;#039;Wir waren Hitlers Eliteschüler. Ehemalige Zöglinge der NS-Ausleseschulen brechen ihr Schweigen.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1999, ISBN 3-453-16504-7.&lt;br /&gt;
* Dirk Heisserer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomas Manns „Villino“ am Starnberger See 1919–1923.&amp;#039;&amp;#039; Kirchheim Verlag, München 2001, ISBN 3-87410-089-8.&lt;br /&gt;
* [[Andres Veiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Black Box BRD – Alfred Herrhausen, die Deutsche Bank, die RAF und Wolfgang Grams&amp;#039;&amp;#039;, Fischer Taschenbuch, 2004. Darin von S. 45 bis S. 58 die ausführliche Darstellung von Herrhausens Erlebnissen als Schüler in der Reichsschule Feldafing.&lt;br /&gt;
* Helene Munson: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldafing-Jungs. Hitlers Kindersoldaten&amp;#039;&amp;#039;. [[Osburg Verlag]], Hamburg 2025. ISBN 9783955103828&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2026/01/26/helene%20munson%20die%20feldafing%20jungs%20hitlers%20kindersoldaten%20dlf%2020260126%201925%206882ad36.mp3 Buchbesprechung von Otto Langels] im [[Deutschlandfunk]] am 26. Januar 2026 (zuletzt abgerufen am 26. Januar 2026)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/56/09/N |EW=11/17/35/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internat in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldafing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Starnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Internat in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karl 1</name></author>
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