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	<title>Reichsmusikkammer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Organisation und Personal */ lf</title>
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		<updated>2026-01-31T13:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Organisation und Personal: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsmusikkammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RMK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Institution, welche die Aufgabe hatte, systemkonforme oder dem NS-System genehme Musik zu fördern, aber solche zu unterdrücken, die der damals gewünschten Gesinnung oder Kulturauffassung widersprach. Sie war daher Teil der so bezeichneten „[[Gleichschaltung]]“ der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] Gesellschaft im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] zwischen 1933 und 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/kunst-und-kultur/reichskulturkammer.html &amp;#039;&amp;#039;Reichskulturkammer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;dhm.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Ebenso wie die [[bildende Kunst]] und neuere Medien, wie [[Rundfunk]] und [[Fernsehen]], wurde auch die Musik im Dritten Reich von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zum Instrument der Politik gemacht. Intellektuelle und Künstler sollten im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Staat]] ausschließlich repräsentative Funktionen erfüllen und sich der [[Ideologie]] des Staates anpassen. Um dies zu erreichen, musste das gesamte intellektuelle und künstlerische Leben einer zentralen Steuerung unterworfen werden. Es war damit bestimmten Regeln und Vorschriften unterworfen, konnte sich also nicht mehr so frei entfalten wie bisher.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht Dümling: [https://www.nmz.de/artikel/von-musikern-ersehnt-durch-goebbels-ausgehoehlt &amp;#039;&amp;#039;Von Musikern ersehnt, durch Goebbels ausgehöhlt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Musikzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 62. Jg. (2013), 9, 2013, abgerufen am 12. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese „[[Gleichschaltung]]“ der Kultur durchführen zu können, wurde am 22. September 1933 durch das Reichskulturkammergesetz die sogenannte [[Reichskulturkammer]] unter [[Joseph Goebbels]], dem [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda]], gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tomasz Kurianowicz]]: [http://www.tagesspiegel.de/kultur/die-musikdiktatur/8456814.html &amp;#039;&amp;#039;Die Musikdiktatur.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 2013, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Kammer war Dachorganisation von sieben Einzelabteilungen, zu denen auch die Reichsmusikkammer gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_R/Reichsmusikkammer.xml &amp;#039;&amp;#039;Reichsmusikkammer (RMK).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;musiklexikon.ac.at&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wurden die bis dahin existierenden Berufsverbände eingegliedert, so dass sie etwa 170.000 Mitglieder hatte, darunter anfangs noch 1.024 als „nicht-arisch“ klassifizierte Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Brachmann: &amp;#039;&amp;#039;War es Bekenntnis oder Camouflage?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 12. Juli 2013, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Reichsmusikkammer1001.jpg|150|Thalia-Marsch B. Kaempfner RKK Ausschluss 1938 WP.jpg|150|Berufsverbote durch Nichtaufnahme in die RMK für den Berliner Musiker [[Werner Liebenthal]] vom 9.&amp;amp;nbsp;August 1935 und durch Ausschluss des jüdischen Komponisten [[Thalia (Schiff, 1886)#Thalia-Marsch und Bordkapelle|Bernhard Kaempfner]] vom 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1938, beide unterzeichnet vom Präsidenten der Reichsmusikkammer, [[Peter Raabe]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Die deutsche Musik sollte die von Deutschland&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestspaltenbreite neben breitem Bild --&amp;gt; beanspruchte Vormachtstellung in der Welt kulturell legitimieren. Zu diesem Zweck wurden Werke berühmter Komponisten wie [[Ludwig van Beethoven]] und [[Richard Wagner]] im Sinne der NS-Ideologie umgedeutet. Neben Beethoven und Wagner gehörten [[Johann Sebastian Bach]], [[Johannes Brahms]], [[Anton Bruckner]], [[Joseph Haydn]] und [[Wolfgang Amadeus Mozart]] zu den beliebtesten Komponisten. Von den jüngeren Komponisten waren es vor allem [[Werner Egk]] und [[Carl Orff]], die von den Nationalsozialisten bevorzugt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Jungwirth: [https://www.br-klassik.de/aktuell/br-klassik-empfiehlt/buecher/buchtipp-die-reichsmusikkammer100.html &amp;#039;&amp;#039;Musik unter der Nazi-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;br-klassik.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das NS-Regime vollzog damit eine strenge Trennung zwischen einer „deutschen“ und einer „[[Entartete Musik|entarteten]]“ Musik. Ziel der Reichsmusikkammer war der Ausschluss solcher Personen, die für die Kultur im Sinne des NS-Regimes als hinderlich oder nicht geeignet erschienen. So sollte die deutsche Musik von [[Juden|jüdischen]] und ausländischen Einflüssen gereinigt und die als „entartet“ klassifizierte Musik aus der Öffentlichkeit verbannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://holocaustmusic.ort.org/politics-and-propaganda/third-reich/reichskulturkammer/ &amp;#039;&amp;#039;Reichskulturkammer and Reichsmusikkammer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;holocaustmusic.ort.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unerwünscht gebrandmarkte Komponisten waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Alban Berg]], [[Paul Dessau]], [[Hanns Eisler]] und [[Ernst Krenek]], da sie der Ideologie der Nationalsozialisten nicht zustimmten und auch im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] tätig waren. Andere wie [[Gustav Mahler]], [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] oder [[Arnold Schönberg]] wurden allein wegen ihrer jüdischen Herkunft abgelehnt. Ein Ausschluss bzw. eine Nichtaufnahme in die Reichsmusikkammer bedeutete ein [[Berufsverbot (Deutschland)#Zeit des Nationalsozialismus|Berufs-]] und Aufführungsverbot. Dies galt von Beginn an ausdrücklich für alle Musiker, die keinen „[[Ariernachweis]]“ besaßen, aber auch für alle so genannten „[[Kulturbolschewismus|Kulturbolschewisten]]“, deren Werke als zu modern und deshalb als „entartet“ bezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Instrumentalisten mussten ihre Orchester verlassen; ebenso wurden verdiente Professoren und Lehrkräfte von Hochschulen und Universitäten entlassen. Opern mit Texten von jüdischen Schriftstellern durften nicht mehr gespielt und Lieder jüdischer Dichter nicht mehr gesungen werden. Viele der Ausgeschlossenen versuchten ins [[Exil]] zu flüchten, nur wenige passten sich und ihre Musik an die Forderungen der Nationalsozialisten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdruck dieser Hetze gegen „undeutsche“ Künstler war die Ausstellung „Entartete Musik“ am 22. Mai 1938 in Düsseldorf im Rahmen der [[Reichsmusiktage]]. Die Liste „unerwünschter musikalischer Werke“ richtete sich neben dem [[Judenfeindlichkeit|antisemitischen]] Schwerpunkt auch gegen alle modernen Künstler, die mit der [[Zwölftonmusik]] von Arnold Schönberg experimentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbote umfassten dazu den [[Jazz]] und ähnliche „[[Negermusik|Niggermusik]]“ und trafen unter anderen [[Irving Berlin]] und [[Kurt Weill]]. Erweitert wurde diese Verbotsliste der Reichsmusikkammer, als der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] begann. Komponisten der „Feindstaaten“&amp;lt;ref&amp;gt;Auswärtiges Amt, Politisches Archiv, Inland II A/B (82-00C Chef der AO im AA, Bd.&amp;amp;nbsp;1): „…&amp;amp;nbsp;Angehörige von Feindstaaten&amp;amp;nbsp;…“; zitiert nach: Hans-Adolph Jacobsen, Arthur L. Smith Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The Nazi Party and the German Foreign Office&amp;#039;&amp;#039;. Routledge Publishers, Abingdon-on-Thames 2012, ISBN 978-1-135-90672-6, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt; durften ab diesem Zeitpunkt nicht mehr auf den Programmen der Konzerte stehen. Während der Zeit des [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Hitler-Stalin-Paktes]] tauchten allerdings die Namen russischer Komponisten, wie [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Prokofjew]] oder [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Tschaikowski]], vereinzelt wieder in deutschen Konzertsälen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation und Personal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichsmusikkammer Organigramm 1934.png|mini|1934: Organigramm der Reichsmusikkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offiziell als Standesvertretung der Musiker geltende Reichsmusikkammer förderte genehme Musiker und war eine Institution, die Macht und Kontrolle ausüben sollte. Die [[NS-Staat|nationalsozialistische Führung]] setzte verschiedene bekannte Persönlichkeiten an die Spitze der Reichsmusikkammer. Der nach Angaben von [[Max Butting]] zunächst von Hitler vorgesehene [[Max von Schillings]] sagte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nmz.de/artikel/staendische-interessenvertretung-ohne-machtbefugnis &amp;#039;&amp;#039;Ständische Interessenvertretung ohne Machtbefugnis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Musikzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 56. Jg. (2007), 3, 2007, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde die Zweitwahl [[Richard Strauss]], einer der größten lebenden [[Komponist]]en im damaligen Deutschen Reich, ihr Präsident und der Dirigent [[Wilhelm Furtwängler]] sein Stellvertreter.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Jungwirth: [https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/die-macht-der-reichsmusikkammer-im-ns-staat-in-einer-zuchtanstalt-fuer-federvieh-ld.13060 &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Reichsmusikkammer im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 12. April 2016, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Regierung ernannte 1933 den damals 69-jährigen Strauss durchaus nicht ungefragt zum Präsidenten. Das Anfragetelegramm des Propagandaministeriums wurde 1987 erstmals veröffentlicht. Wegen eines von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in Dresden abgefangenen Briefes vom 17. Juni 1935, in dem Strauss dem Schriftsteller [[Stefan Zweig]] unter anderem schrieb, dass er „den Präsidenten der Reichsmusikkammer mime“, um „Gutes zu tun und größeres Unglück zu verhüten“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ub.uni-frankfurt.de/musik/strauss_ausstellung/seite_5_A3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ein Heldenleben? Richard Strauss im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 298&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;uni-frankfurt.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er zum Rücktritt gezwungen, blieb jedoch als gefeierter Komponist in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Hoffmann: [http://www.swr.de/-/id=15673064/property=download/nid=659552/12620ry/swr2-musikstunde-20150721.pdf &amp;#039;&amp;#039;1945 – Die Stunde Null. Kontinuität und Neubeginn im Musikleben Deutschlands (2).&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 159&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Südwestrundfunk&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: SWR2-Musikstunde, 21. Juli 2015; abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende 1945]] wurde er wegen seiner Tätigkeiten im „[[Drittes Reich|Dritten Reich]]“ kritisiert und angefeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalsozialisten ernannten Furtwängler wegen dessen internationaler Reputation als kulturelles Aushängeschild 1933 zum Leiter der [[Staatsoper Unter den Linden|Berliner Staatsoper]] und Ende September 1933 zum Vizepräsidenten der Reichsmusikkammer.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael H. Kater]]: [http://www.sueddeutsche.de/kultur/-todestag-furtwaenglers-der-inbegriff-des-wahren-deutschland-1.437579 &amp;#039;&amp;#039;Der Inbegriff des wahren Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 17. Mai 2010, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst sah sich als apolitischer Künstler. Weil er das Aufführungsverbot für [[Paul Hindemith|Hindemiths]] „[[Mathis der Maler]]“ nicht akzeptieren wollte, wurde er 1934 zum Rücktritt gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Zednick: [http://www.deutschlandfunk.de/ausloeser-fuer-eine-musikpolitische-krise.871.de.html?dram:article_id=247418 &amp;#039;&amp;#039;Auslöser für eine musikpolitische Krise.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], 28. Mai 2013, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=51644749 |Autor=Joachim Kronsbein |Titel=Furtwänglers Schatten |Jahr=2007 |Nr=21 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem offenen Brief an Goebbels vom 11. April 1933 kritisierte er die Diskriminierung jüdischer Musiker: „Nur einen Trennungsstrich erkenne ich letzten Endes an: den zwischen guter und schlechter Kunst. Während nun aber der Trennungsstrich zwischen Juden und Nichtjuden, auch wo die staatspolitische Haltung der Betreffenden keinen Grund zu klagen gibt, mit geradezu theoretisch unerbittlicher Schärfe gezogen wird, wird jener andere, für unser Musikleben auf die Dauer so wichtige, ja entscheidende Trennungsstrich, der zwischen gut und schlecht, allzusehr vernachlässigt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=1574&amp;amp;language=german &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel zwischen Wilhelm Furtwängler und Joseph Goebbels über Kunst und Staat (April 1933).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ghi-dc.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda antwortete sofort: „Lediglich eine Kunst, die aus dem vollen Volkstum selbst schöpft, kann am Ende gut sein und dem Volke, für das sie geschaffen wird, etwas bedeuten […]. Gut muss die Kunst sein; darüber hinaus aber auch verantwortungsbewusst, gekonnt, volksnahe und kämpferisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=2424&amp;amp;language=german &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel zwischen Wilhelm Furtwängler und Joseph Goebbels über Kunst und Staat (April 1933).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ghi-dc.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Strauss und Furtwängler von ihren Ämtern zurückgetreten waren, wurden diese mit Musikern besetzt, die weniger problematisch erschienen. Es waren dies der Dirigent und [[Franz Liszt|Liszt]]-Forscher [[Peter Raabe]] als Vorsitzender, als sein Stellvertreter der Komponist [[Paul Graener]]. Raabe, der nie der [[NSDAP]] beitrat, hatte schon vor 1933 die Forderung nach einer Musikkammer erhoben, um eine soziale Sicherung der Musiker zu erreichen. Er verehrte Hitler lediglich in dessen Rolle als Kunstmäzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nmz.de/artikel/staendische-interessenvertretung-ohne-machtbefugnis &amp;#039;&amp;#039;Ständische Interessenvertretung ohne Machtbefugnis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Musikzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 56. Jg. (2007), 3, 2007, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1935 wurden im Zuge der von Goebbels apostrophierten „Entjudung des deutschen Kulturlebens“ die „nicht-arischen“ Musiker entlassen. Die betreffenden Briefe wurden von Peter Raabe unterzeichnet, obwohl er kein [[Antisemit]] war und sogar als „Judenfreund“ galt. Als Generalmusikdirektor in Weimar hatte er Schönbergs Orchesterstücke op. 16 zur deutschen Erstaufführung gebracht und wiederholt Mahlers Sinfonien dirigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit stellten sich immer wieder Differenzen zwischen Raabe und der NS-Führung ein. 1938 blieb Raabe demonstrativ den Eröffnungsfeierlichkeiten der „[[Reichsmusiktage]]“ fern und reichte ein Rücktrittsgesuch ein, das aber abgelehnt wurde. Graener legte sein Amt 1941 nieder. Zum einflussreichsten Funktionsträger in der Musikorganisation des nationalsozialistischen Deutschland stieg in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] der Dirigent [[Heinz Drewes]] (1903–1980), Leiter der Musikabteilung im Propagandaministerium, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisationsform der in der Bernburger Straße 10 in Berlin SW 11 untergebrachten Reichsmusikkammer war diejenige einer [[Körperschaft des öffentlichen Rechts (Deutschland)|öffentlich-rechtlichen Körperschaft]]. Dieser standen ein Präsident und ein Vizepräsident vor. Geschäftsführer war im Jahre 1940 [[Heinz Ihlert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/U32NY5F47PJ2Z6JYGPYOMOTVX4TC2W2I &amp;#039;&amp;#039;Ihlert, Emil Heinrich Heinz, geb. 27.10.1893, Geschäftsführer der RMK.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Bundesarchiv&amp;#039;&amp;#039;, BArch, R 55/24234, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; In jenem Jahr bestand der Präsidialrat aus Generalmusikdirektor [[Franz Adam (Dirigent)|Franz Adam]], General-Intendant [[Heinz Drewes]], [[Paul Graener]], Heinz Ihlert, Fritz Kaiser, Staatsrat [[Friedrich Krebs (Politiker)|Friedrich Krebs]], [[Leibstandarte SS Adolf Hitler|Leibstandarten]]-Obermusikmeister [[Hermann Müller-John]], [[Peter Raabe]], Generalmusikdirektor [[Hermann Stange (Dirigent, 1884)|Hermann Stange]] und [[Fritz Stein (Musikwissenschaftler)|Fritz Stein]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bühnen-Jahrbuch: Theatergeschichtliches Jahr- und Adressenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 52 (1941), F. A. Günther &amp;amp; Sohn, Berlin 1941, S. 172 [http://books.google.de/books?id=xIIfAQAAIAAJ&amp;amp;q=%22Hermann+M%C3%BCller-John%22&amp;amp;dq=%22Hermann+M%C3%BCller-John%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ca83VKyfGsfePdffgaAF&amp;amp;ved=0CEMQ6AEwBw books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reichsmusikkammer gliederte sich in eine Zentralverwaltung mit sechs Abteilungen:&lt;br /&gt;
* der Bereich „Organisation“, der unmittelbar dem Geschäftsführer unterstellt war&lt;br /&gt;
* der von Assessor Helmuth Kriebel geleitete Bereich „Personal“&lt;br /&gt;
* die Abteilung „Haushalt und Kasse“ unter Leitung von Willy Haußmann&lt;br /&gt;
* die Kulturabteilung, deren Leiter Alfred Morgenroth war&lt;br /&gt;
* die ebenfalls von Willy Haußmann geführte Wirtschaftsabteilung&lt;br /&gt;
* Leiter der Abteilung „Recht“ war Assessor Karl-Heinz Wachenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus existierte eine Fachverwaltung. Diese war unterteilt in die drei Bereiche&lt;br /&gt;
* „Berufsmusiker“ – fünf Fachschaften&lt;br /&gt;
* „Laienmusik“ –&lt;br /&gt;
** [[Deutscher Sängerbund]], geleitet von [[Albert Meister (Politiker)|Albert Meister]]&lt;br /&gt;
** [[Verband Deutscher Konzertchöre|Reichsverband der gemischten Chöre Deutschlands]], geleitet von Reinhard Limbach&lt;br /&gt;
** [[Nationalsozialistisches Volkskulturwerk|Reichsverband für Volksmusik e.&amp;amp;nbsp;V.]], geleitet von Georg Mantze&lt;br /&gt;
* „Musikwirtschaft“ – zehn Fachschaften und das angeschlossene &amp;#039;&amp;#039;Amt für Konzertwesen&amp;#039;&amp;#039;, zuerst geleitet von [[Hans Sellschopp]], ab 1935 von [[Friedrich Krebs (Politiker)|Friedrich Krebs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bildete die Regionale Verwaltung einen weiteren Bereich innerhalb der Struktur der Reichsmusikkammer, mit Landesleitungen in den einzelnen Gauen, Kreis- und Ortsmusikschaften, Nebenstellen, Städtischen Musikbeauftragten und Kreismusikbeauftragten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bühnenjahrbuch – Theatergeschichtliches Jahr- und Adressenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 51 (1940), F. A. Günther &amp;amp; Sohn, Berlin 1940, S. 142f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten und letztlich unter der Kontrolle der Reichsmusikkammer stehenden Musikjournale waren die 1908 gegründete und in [[Max Hesse (Verleger)|Max Hesses Verlag]] erscheinende &amp;#039;&amp;#039;Die Musik&amp;#039;&amp;#039; (Schriftleiter [[Herbert Gerigk]]), die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeitschrift für Musik|Zeitschrift für Musik]]&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von [[Gustav Bosse]]), die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musikzeitung&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von [[Paul Schwers]], 1874–1939) und die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Neues Musikblatt&amp;#039;&amp;#039; (hrsg., von [[Ernst Laaff]] und [[Fritz Bouquet]], 1895–1949), die aufgrund der sich verschärfenden Kriegslage 1943 zu &amp;#039;&amp;#039;[[Musik im Kriege]]&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Vor allem die Unterhaltungsmusik und der Tanzschlager erlebten in der Zeit des Zweiten Weltkrieges unter dem NS-Regime einen großen Aufschwung. Die Rundfunkprogramme boten überwiegend diese Form der Musik, ausgerichtet auf den Geschmack eines Massenpublikums an, denn der Unterhaltung und Ablenkung vom kriegsbedingten Alltag wurde immer größere Bedeutung zugeschrieben. Gleichzeitig sollte das – als [[Rundfunkverbrechen]] strafbare – Hören von „[[Feindsender]]n“ mit einem attraktiven Programm unterbunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Jazz als „artfremde Negermusik“ verboten war, gelang es den Nationalsozialisten nicht, den Musikgeschmack breiter Hörerschichten beliebig umzuformen. So mussten [[Jazz]] und [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] von den Nationalsozialisten teilweise geduldet werden; die US-amerikanische Herkunft wurde allerdings meistens verschwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/hamburg/2014-04/swing-kids-hamburg-erinnerungen-swing-boy/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Swing-Tanzen statt HJ und BDM.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2014, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Erteilung der Arbeitserlaubnis für Komponisten und Musiker machte es sich die Reichsmusikkammer zur Aufgabe, die Arbeitsbedingungen in den ihr unterstellten Gewerbe- und Industriezweigen festzulegen, über Eröffnung und Schließung von Unternehmen zu entscheiden und inhaltliche Richtlinien für die Gestaltung künstlerischer Werke vorzugeben. Zunächst bestand noch für einzelne Künstler die Möglichkeit, sich den beeinflussenden Maßnahmen weitgehend zu entziehen, sofern sie ihr musikalisches Wirken abseits der großen Institutionen und Hochschulen fortführten. Der Großteil der Künstler wurde jedoch von den Nationalsozialisten zur Aufgabe ihres Berufes gezwungen, woraufhin sich die meisten zur Flucht ins [[Exil]] genötigt sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Ein aus geprägtem Blech oder gar in Emaille ausgeführtes Schild mit der in zeitgenössischer Typographie ausgeführten Aufschrift „Swing tanzen verboten“ und der Unterschrift „Reichskulturkammer“ lehnt sich inhaltlich an den unterdrückerischen Aufgabenbereich der Reichsmusikkammer an. Das Schild findet sich sowohl in neueren historisierenden Fernsehfilmen als auch im Kontext zu Jazz-Musikern wie [[Emil Mangelsdorff]], welche die Zeit miterlebt haben. Ein Schild mit solchem Text gab es jedoch im Dritten Reich nicht. Vielmehr wurde es in den 1970er Jahren von einem bundesrepublikanischen Graphiker für das Schallplatten-Cover einer Swingproduktion als motivierende Anspielung gestaltet und geriet so zur Vorlage für zahlreiche Kopien, die bis heute in Varianten gefertigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pophistory.hypotheses.org/527 &amp;#039;&amp;#039;An der plakativen Front: Eine Fälschung macht Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;pophistory.hypotheses.org&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grammophon-platten.de/page.php?281.0 &amp;#039;&amp;#039;Jazz im „Dritten Reich“ – Mythen und Fakten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;grammophon-platten.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* „[[Entartete Musik]]“&lt;br /&gt;
* [[Liste der vom NS-Regime oder seinen Verbündeten verfolgten Komponisten]]&lt;br /&gt;
* [[Kulturorchester]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amtliche Mitteilungen der Reichsmusikkammer.&amp;#039;&amp;#039; [[Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt]] (bis 1941), Berlin 1934–1943, {{ZDB|975280-8}}, auf der [[Liste der auszusondernden Literatur]] ([https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/b58fec1b-6776-4336-9063-86dc902c3304/ Mitteilungen der RMK 1934–1943, Digitalisate Bd.&amp;amp;nbsp;1–10]).&lt;br /&gt;
* Heinz Ihlert: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsmusikkammer. Ziele, Leistungen und Organisation.&amp;#039;&amp;#039; [[Junker und Dünnhaupt]], Berlin 1935 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften der Deutschen Hochschule für Politik&amp;#039;&amp;#039; 2: &amp;#039;&amp;#039;Der organisatorische Aufbau des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039; 7), auf der Liste der auszusondernden Literatur.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Friedrich Schrieber]], Karl-Heinz Wachenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Musikrecht. Sammlung der für die Reichsmusikkammer geltenden Gesetze und Verordnungen, der amtlichen Anordnungen und Bekanntmachungen der Reichskulturkammer und der Reichsmusikkammer.&amp;#039;&amp;#039; [[Junker und Dünnhaupt]], Berlin 1936 &amp;#039;&amp;#039;(Das Recht der Reichskulturkammer in Einzelausgaben)&amp;#039;&amp;#039;, auf der Liste der auszusondernden Literatur.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Wulf]]: &amp;#039;&amp;#039;Musik im Dritten Reich. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1966 (&amp;#039;&amp;#039;Rororo&amp;#039;&amp;#039; 818/820).&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Musik im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-26901-6 (&amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 6901).&lt;br /&gt;
* Hanns-Werner Heister, Klein Hans-Günter: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Musikpolitik im faschistischen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-596-26902-4 (&amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; 6902).&lt;br /&gt;
* Gerhard Splitt, Richard Strauss 1933–1935. Ästhetik und Musikpolitik zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft, Centaurus Verlag, Pfaffenweiler 1987, ISBN 3-89085-134-7.&lt;br /&gt;
* [[Michael H. Kater]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mißbrauchte Muse. Musiker im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Verlag, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1998, ISBN 3-203-79004-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Sieb: &amp;#039;&amp;#039;Der Zugriff auf die Musik. Zum Aufbau von Organisationsstrukturen für die Musikarbeit in den Gliederungen der Partei.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 2007, insbes. S. 137 ff. ([http://d-nb.info/985631791/34 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Lutz Felbick]]: &amp;#039;&amp;#039;Das „hohe Kulturgut deutscher Musik“ und das „Entartete“ – über die Problematik des Kulturorchester-Begriffs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kulturmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2/2015, S. 85–115 ([http://www.fachverband-kulturmanagement.org/wp-content/uploads/2015/11/85-115_Felbick_Das-hohe-Kulturgut-deutscher-Musik-und-das-Entartete_ZKM15.2.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reichskulturkammergesetz&amp;#039;&amp;#039; vom 22. September 1933. Im &amp;#039;&amp;#039;Reichsgesetzblatt&amp;#039;&amp;#039;, Teil I Nr. 105 vom 26. September 1933, S. 661, [https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;amp;datum=1933&amp;amp;page=786&amp;amp;size=45 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/kunst/kulturkammer Reichskulturkammer] im [[LeMO]]&lt;br /&gt;
* Organisationsübersicht, 1934, [[hdl:1802/6826]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Reichskulturkammer}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=18670-3|LCCN=no/92/005351|VIAF=149208533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behörde (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Musikorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskulturkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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