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	<title>Reichskreuz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:12:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichskreuz&amp;diff=253474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Papstforscher: Konrad steht im Vokativ, der Chounrade lauetet</title>
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		<updated>2025-09-20T11:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konrad steht im Vokativ, der Chounrade lauetet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Kunstobjekt. Für die gleichnamige Wappenfigur siehe [[Reichskreuz (Heraldik)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Weltliche Schatzkammer Wien (179).JPG|mini|hochkant|Das Reichskreuz mit der Heiligen Lanze (links) und der Kreuzpartikel (rechts), in der Wiener Schatzkammer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weltliche Schatzkammer Wien (182).JPG|mini|hochkant|Detailansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weltliche Schatzkammer Wien (186).JPG|mini|hochkant|Seitenansicht mit Inschrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichskreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den [[Reichskleinodien]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Es ist hohl und diente zur Aufbewahrung der beiden &amp;#039;&amp;#039;Großen Reliquien Christi&amp;#039;&amp;#039;, der [[Heilige Lanze|Heiligen Lanze]] im Querarm und der [[Kreuzpartikel]] im unteren Schaft. Es handelt sich um das ursprüngliche [[Reliquiar]] der Reichsreliquien. Das Reichskreuz wird in der [[Schatzkammer (Wien)|Wiener Schatzkammer]] in der [[Hofburg]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat einen [[Eiche]]nholzkern und ist außen mit Goldblech beschlagen sowie innen mit rotem Leder gefüttert. Es misst 77 mal 70 cm, die Balken sind 9 cm und die Balkenenden 12 cm breit. Zusammen mit dem Sockelfuß hat das Reichskreuz eine Gesamthöhe von 92,5 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des Kunsthistorischen Museums Wien, Weltliche Schatzkammer, Internetquelle: https://www.khm.at/objektdb/detail/100446/, Stand: 18. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite des Kreuzes ist mit Perlen und Edelsteinen in Hochfassungen (→ [[Edelsteinfassung|A-jour-Fassung]]) geschmückt ([[Gemmenkreuz|Crux gemmata]]). Die Rückseite zeigt in [[Niello]]technik ausgeführt das &amp;#039;&amp;#039;[[Agnus Dei|Lamm Gottes]]&amp;#039;&amp;#039;, das von den zwölf [[Apostel]]n umgeben ist, sowie die vier [[Evangelistensymbole]] auf den quadratischen Balkenschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der Herstellung als Reliquiar lassen sich mehrere Teile der Vorderseite abheben. In die erscheinenden Öffnungen lassen sich Reliquien legen. Die Öffnungen sind mit dunkelrotem Stoff ausgelegt und sind passgenau für die Heilige Lanze bzw. die Kreuzpartikel ausgeführt. Daraus resultieren letztendlich die Ausmaße des Gesamtkreuzes. Ob weitere kleinere quadratische Öffnungen für Urkunden oder weitere kleinere Reliquien bestimmt waren, lässt sich nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Seitenwänden ist die umlaufende [[latein]]ische Inschrift angebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ECCE : CRVCEM : DOMINI : FVGIAT : PARS : HOSTIS : INIQVI : † HINC : CHVONRADE : TIBI : CEDANT : OMNES : INIMICI :&lt;br /&gt;
:(„Vor diesem Kreuz des Herren möge der Anhang des Feindes fliehen. Daher sollen vor dir, Konrad, alle Gegner weichen.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hinweis auf &amp;#039;&amp;#039;Chuonrad&amp;#039;&amp;#039; wird mit [[Konrad II. (HRR)|Kaiser Konrad II.]] in Verbindung gebracht, zu dessen Zeit das Kreuz wohl angefertigt wurde. Ob dieser jedoch auch der ursprüngliche Auftraggeber war, ist nicht bekannt. Die Deutung des Kreuzes nicht als Marterwerkzeug, sondern als Siegeszeichen ist charakteristisch für das [[Hochmittelalter]] und tritt einem auch in der [[Romanik|romanischen Kunst]] häufig entgegen. Es ist daher auch ein Symbol für den kaiserlichen Anspruch auf die Weltherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzfuß ist eine spätere Hinzufügung und besteht aus vergoldetem Silber auf einem Holzkern und ist mit vier emaillierten Wappenschildchen geschmückt. Die Schildchen auf Vorder- und Rückseite zeigen den einköpfigen, rechtsgewendeten Reichsadler, wohingegen die auf den Seiten den silbernen böhmischen Löwen auf rotem Grund darstellen. Der Fuß ist 17,3 cm hoch und hat eine Grundfläche von 29,2 cm × 22 cm. Seine Inschrift lautet: „ANNO MILLENO TERCIO QVINQVAGENO SECVNDO KAROLVS AVGVSTVS ROMANVS REXQVE BOHEMVS HOC LIGNVM DOMINI TALI PEDE SIC DECORAVIT“&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des Kunsthistorischen Museums Wien, Weltliche Schatzkammer, Internetquelle: https://www.khm.at/objektdb/detail/100446/, Stand: 18. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; („Im Jahr 1352 hat Karl, der römische Kaiser und König von Böhmen, das Holz des Herrn mit diesem Sockelfuß geschmückt.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung wird im Allgemeinen 1024/25 oder 1030 unter anderem in [[Lothringen]] vermutet. Eine etwas frühere Herstellung als Auftragswerk des Vorgängers Konrads, [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]], findet sich aber auch in der Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzfuß ist aus vergoldetem Silber und wurde anstelle eines älteren um 1350 auf Anweisung des späteren Kaisers [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] in [[Prag]] angefertigt. Ebenso ließ er für die beiden bisher im Reichskreuz verwahrten Reliquien neue Reliquiare herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Adelheid-Kreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fillitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Schroll, Wien u. a. 1954.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Günther Grimme]]: &amp;#039;&amp;#039;Goldschmiedekunst im Mittelalter. Form und Bedeutung des Reliquiars von 800 bis 1500.&amp;#039;&amp;#039; M. DuMont Schauberg, Köln 1972, ISBN 3-7701-0669-5, S. 39–40.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Rueß]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichskleinodien. Herrschaftszeichen des Heiligen Römischen Reiches&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16). Gesellschaft für Staufische Geschichte, Göppingen 1997, ISBN 3-929776-08-1.&lt;br /&gt;
* [[Jan Keupp]], Hans Reither, Peter Pohlit, Katharina Schober, [[Stefan Weinfurter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„…&amp;amp;nbsp;die keyserlichen zeychen&amp;amp;nbsp;…“ Die Reichskleinodien – Herrschaftszeichen des Heiligen Römischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Schnell + Steiner, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7954-2002-4.&lt;br /&gt;
* [[Sabine Haag]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke der Weltlichen Schatzkammer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kurzführer durch das Kunsthistorische Museum.&amp;#039;&amp;#039; 2). Kunsthistorisches Museum, Wien 2009, ISBN 978-3-85497-169-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Imperial Cross|Reichskreuz}}&lt;br /&gt;
* [https://www.khm.at/objektdb/detail/100446/ Kaiserliche Schatzkammer Wien | Das Reichskreuz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskleinodien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemmenkreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottonische Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmiedearbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuz in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Papstforscher</name></author>
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