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	<title>Reichshoffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bisam: fehlender Punkt nach Abkürzung</title>
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		<updated>2025-12-02T12:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Punkt nach Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Reichshoffen&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Reichshoffen (Bas-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Reichshoffen|Reichshoffen]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Pays de Niederbronn-les-Bains|Pays de Niederbronn-les-Bains]]&lt;br /&gt;
|insee= 67388&lt;br /&gt;
|cp= 67110&lt;br /&gt;
|longitude= 07/39/59/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/56/04/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 180&lt;br /&gt;
|alt mini= 170&lt;br /&gt;
|alt maxi= 301&lt;br /&gt;
|km²= 17.64&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://reichshoffen.fr/ reichshoffen.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichshoffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Rishoffe&amp;#039;&amp;#039;, {{deS|Reichshofen}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67388}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67388}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement]] [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Reichshoffen liegt am Rand des Gebiets der in Frankreich so genannten [[Nordvogesen]]. Der Ort wird vom [[Falkensteinerbach]] durchflossen, der sich südlich des historischen Ortskerns mit dem [[Schwarzbach (Falkensteinerbach)|Schwarzbach]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende Gemeinden grenzen an Reichshoffen (im Uhrzeigersinn von Norden):&lt;br /&gt;
* [[Windstein]]&lt;br /&gt;
* [[Langensoultzbach]]&lt;br /&gt;
* [[Frœschwiller]]&lt;br /&gt;
* [[Gundershoffen]]&lt;br /&gt;
* [[Gumbrechtshoffen]]&lt;br /&gt;
* [[Niederbronn-les-Bains]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;November 1972 wurde der Nachbarort Nehwiller-près-Wœrth [[Gemeindefusionen in Frankreich|eingemeindet]]. Nehwiller wurde der Status der [[Commune associée]] (Ortsteil mit eigener Ortsverwaltung) zugestanden. Zum Gemeindegebiet gehört ferner der im Süden der Markung gelegene Lauterbacherhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der gallorömischen Zeit sind zahlreiche Überreste in Reichshoffen entdeckt worden. Eine schriftliche Aufzeichnung von 1742 erwähnt die Herausnahme zweier Votivreliefs aus der Kapelle Altkirch. Sie waren dem Gott [[Mercurius|Merkur]] gewidmet und laut Inschrift von &amp;#039;&amp;#039;Victorina Natalis&amp;#039;&amp;#039; bzw. von &amp;#039;&amp;#039;Fortunatus&amp;#039;&amp;#039; gestiftet worden. 1820 wird ein drittes Merkurrelief aus dieser Kapelle entnommen&amp;lt;ref&amp;gt;Jacky Koch (2011): Reichshoffen, Bas-Rhine - Butte de l&amp;#039;Altkirch, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; 1781 werden in der Umgebung des Schlosses ein [[Laconicum]] (Öfen für Dampfbäder) und ein [[Frigidarium]] (Kaltwasserbad) entdeckt. Ein weiteres Laconicum ist seit 1786 in der Flur &amp;#039;&amp;#039;Reissacker&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Bei [[Gundershoffen]] entdeckte 1832 der [[Archäologe]] Dr. Schnöringer die Reste eines quadratischen Tempels mit sechs Metern Länge auf jeder Seite sowie acht Flachreliefs. Des Weiteren untersuchte er einen [[Villa rustica|landwirtschaftlichen Gutshof]] im Bereich &amp;#039;&amp;#039;Au Frohret&amp;#039;&amp;#039; und Bäder in einer Lichtung im &amp;#039;&amp;#039;Sandholz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://reichshoffen.free.fr/Comple/Reichshoffen/Fouilles.html L&amp;#039;histoire de la ville de Reichshoffen. Les fouilles archéologiques]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Relief war den Göttern Sol-[[Apollon|Apollo]] und Luna gewidmet und von einem &amp;#039;&amp;#039;Edullius Visurionis&amp;#039;&amp;#039; gestiftet worden. Ebenso wurden im 19. Jahrhundert auf dem Gelände der heutigen Alstom-Fabrik etwa 200 Urnen gefunden. Zahlreiche römische Münzen zeugen von größerem Handelsverkehr. Notgrabungen in den 1970er und frühen 1980er Jahren belegen eine Töpferei.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Flotté et al.: &amp;#039;&amp;#039;Les agglomérations antiques d’Alsace.&amp;#039;&amp;#039; In: Bilan scientifique de la région Alsace - Hors série 2/2 Périodes historiques, 2006, {{ISSN|1262-6015}}, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Spuren lassen die Existenz eines bedeutsamen Dorfes ([[Vicus]]) vermuten, der sich möglicherweise bis zum Kurort [[Niederbronn-les-Bains]] erstreckt haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichshoffen wird 997 erstmals urkundlich erwähnt (&amp;#039;&amp;#039;Richeneshouan&amp;#039;&amp;#039;). Das Dorf kam 1485 als [[Lehenswesen|Lehen]] des [[Erzbistum Straßburg|Erzbistums Straßburg]] an die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. 1570 zog der Lehensherr das Lehen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Karl Weber: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenberg. Eine elsässische Herrschaft auf dem Weg zum Territorialstaat. Soziale Kosten politischer Innovation.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1993, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. Jahrhundert gehörte das Dorf zum [[Amt Niederbronn]] und damit wieder zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg, die aber seit 1736 zur [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils.&amp;#039;&amp;#039; [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6], S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.&amp;amp;nbsp;August 1870 fand zwischen Reichshoffen und [[Wœrth]] die [[Schlacht bei Wörth]] ({{frS|Bataille de Reichshoffen}}) statt, eine der wichtigsten Schlachten des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]]. Am Ufer des Schwarzbachs erinnert die Grabstätte zweier in der Schlacht gefallener [[Zuaven]] an das Ereignis. Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Reichshofen als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Hagenau]] im [[Bezirk Unterelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurde die [[Synagoge (Reichshoffen)|Synagoge von Reichshoffen]] unter deutscher Besatzung geplündert. Die in Reichshoffen verbliebenen jüdischen Einwohner wurden nach Südfrankreich deportiert. Siebzehn ehemalige jüdische Einwohner wurden Opfer der [[Endlösung der Judenfrage|Endlösung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jüdische-gemeinden.de/index.php/gemeinden/p-r/1643-reichshofen-elsass Reichshofen (Elsass).] Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 27. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichshoffen unterhält seit 1961 eine [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaft]] mit der [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] Stadt [[Kandel (Pfalz)|Kandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reichshoffen-Tour des Suédois (1).jpg|Tour des Suédois&lt;br /&gt;
Reichshoffen-Eglise Saint-Michel (2).jpg|Kirche Saint-Michel&lt;br /&gt;
Reichshoffen-Ancienne synagogue (5).jpg|Alte Synagoge&lt;br /&gt;
Reichshoffen-Maison à colombages.jpg|Haus aus dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Reichshoffen-Château De Dietrich (4).jpg|Château de Dietrich&lt;br /&gt;
Reichshoffen Zuavengrab.jpg|Zuavengrab am Schwarzbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Michel&lt;br /&gt;
* [[Altkirch (Reichshoffen)|Altkirch]], Kirchenruine aus dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Reichshoffen)|Alte Synagoge]]&lt;br /&gt;
* Tour des Suédois&lt;br /&gt;
* [[Musée Historique et Industriel – Musée du Fer]]&lt;br /&gt;
* Château de Reichshoffen (Château De Dietrich), ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert im Privatbesitz der Familie De Dietrich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chateau-reichshoffen.com/fr/histoire/ |titel=Château de Reichshoffen |werk=Château de Reichshoffen |datum=2023 |sprache=fr |abruf=2023-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nordöstlich liegt der Plan d’Eau de Wolfartshoffen (See von Wolfahrtshoffen), ursprünglich zum Schutz vor Hochwasser gebaut und heute ein Naturreservat mit vielen Vögeln und Beobachtungshütten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.visit.alsace/219000889-plan-deau-reserve-naturelle/ |titel=Plan d&amp;#039;eau - Réserve naturelle |werk=Visit Alsace |hrsg=Alsace Tourisme |datum=2023 |sprache=fr |abruf=2023-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Reichshoffen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der spanische Schienenfahrzeughersteller [[Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles]] (CAF) betreibt in Reichshoffen eine Fabrik und ein Entwicklungszentrum für Schienenfahrzeuge. In der Fabrik, die CAF 2022 von [[Alstom]] erwarb, werden die [[Alstom Coradia Polyvalent|Régiolis]]-Züge für die SNCF hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.caf.net/de/compania/caf-france/ |titel=CAF in Frankreich |hrsg=Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles |sprache=de |abruf=2024-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Eigentümer Alstom stellte in seinem Werk Reichshoffen, das vor 1995 als [[De Dietrich Ferroviaire]] operierte, neben den Régiolis-Zügen Teile des [[TGV]]s her. Die zum [[Vossloh]]-Konzern gehörende Firma Vossloh Cogifer baut in Reichshoffen Weichen und Weichenkomponenten. Cogifer gehörte zwischen 1992 und 2002 der Familie [[De Dietrich]]&amp;lt;!-- ein Mitglied der Familie ist CEO des Unternehmen (Quelle LinkedIn:Marc Antoine de Dietrich ):--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besitzt einen [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Haguenau–Falck-Hargarten]] &amp;#039;&amp;#039;([[Bahnhof Reichshoffen-Ville|Reichshoffen-Ville]])&amp;#039;&amp;#039;. Die Züge des [[TER Grand Est]], die hier verkehren, fahren nur noch bis [[Niederbronn-les-Bains]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://telechargement.ter-sncf.com/Images/Alsace/Tridion/05_Strasbourg_Haguenau_Bitche_jusqu%27au_7_juin_tcm-10-74183.pdf Streckentabelle 5 TER Alsace] (PDF; 109&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der frühere Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Reichshoffen-Usines&amp;#039;&amp;#039; im Süden der Gemeinde wurde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Reichshofen |Band=3 |Seite=44}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;891–895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://reichshoffen.fr/ Offizielle Webpräsenz der Gemeinde Reichshoffen] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4491553-6|VIAF=236995842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde im Département Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichshoffen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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