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	<title>Reichsflaggengesetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:36:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsflaggengesetz&amp;diff=286204&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mad420 am 20. Februar 2026 um 21:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-20T21:52:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gesetz&lt;br /&gt;
| Titel= Reichsflaggengesetz&lt;br /&gt;
| Kurztitel=&lt;br /&gt;
| Früherer Titel=&lt;br /&gt;
| Abkürzung=&lt;br /&gt;
| Art= [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrecht]]&lt;br /&gt;
| Geltungsbereich= [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
| Rechtsgrundlage=&lt;br /&gt;
| Rechtsmaterie= Flaggen- und Wappenrecht&lt;br /&gt;
| FNA=&lt;br /&gt;
| DatumGesetz= 15. September 1935&lt;br /&gt;
| Inkrafttreten= 17. September 1935&lt;br /&gt;
| Neubekanntmachung=&lt;br /&gt;
| Neufassung=&lt;br /&gt;
| InkrafttretenNeufassung=&lt;br /&gt;
| LetzteÄnderung=&lt;br /&gt;
| InkrafttretenLetzteÄnderung=&lt;br /&gt;
| Außerkrafttreten= 20. September 1945&lt;br /&gt;
| GESTA=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsflaggengesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 15. September 1935 (RGBl.&amp;amp;nbsp;I S.&amp;amp;nbsp;1145) war eines der drei Gesetze, die der [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]] auf dem [[Nürnberg]]er „[[Reichsparteitag]] der Freiheit“ verabschiedete. Zeitgenössisch wurde es nicht unter den [[Nürnberger Gesetze]]n subsumiert;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversations-Lexikon|Meyers Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Achter Band, Sp.&amp;amp;nbsp;525, Leipzig 1940: „&amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Gesetze&amp;#039;&amp;#039;, Bez. für zwei auf dem Reichsparteitag 1935 verkündete bedeutsame Gesetze des nat.-soz. Reiches: Blutschutzgesetz und Reichsbürgergesetz.“&amp;lt;/ref&amp;gt; unter diesem Sammelbegriff verstanden die Nationalsozialisten das antisemitische [[Reichsbürgergesetz]] und das rassistische „[[Blutschutzgesetz]]“. Letzteres untersagte Juden auch das Zeigen der [[Hakenkreuzflagge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Germany.svg|mini|Schwarz-rot-goldene Flagge]]&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten im Jahre 1933 waren die [[Schwarz-Rot-Gold|schwarz-rot-goldenen]] Flaggen der demokratischen [[Weimarer Republik]] durch die alten kaiserlichen Farben [[Schwarz-Weiß-Rot]] ersetzt worden. Die Verordnungen hierfür erließ der [[Reichspräsident]] [[Paul von Hindenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the German Reich (1933–1935).svg|mini|Schwarz-weiß-rote Flagge]]&lt;br /&gt;
Zusätzlich zur schwarz-weiß-roten Flagge sollte, wenn möglich, die Hakenkreuzflagge der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass für die Einführung des Reichsflaggengesetzes war ein Zwischenfall in [[New York City]], bei dem Hafenarbeiter auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Bremen (Schiff, 1929)|Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; die [[Hakenkreuzflagge]] heruntergerissen hatten. Sie blieben unbestraft, weil es sich nicht um eine [[Nationalflagge]] gehandelt habe. [[Joseph Goebbels]] schrieb dazu am 9. September 1935 in seinem Tagebuch:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Richter Broudski beleidigt die deutsche Nationalflagge. Ich hetze die Presse darauf. […] Unsere Antwort: In Nürnberg tritt der Reichstag zusammen und erklärt die Hakenkreuzflagge zur alleinigen Nationalflagge.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Longerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik der Vernichtung.&amp;#039;&amp;#039; Eine Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Judenverfolgung. München 1998, ISBN 3-492-03755-0, S.&amp;amp;nbsp;622.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg|mini|Hakenkreuzflagge]]&lt;br /&gt;
Mit dem Reichsflaggengesetz vom 15. September 1935 wurde die Hakenkreuzflagge als einzig gültige Reichs- und Nationalflagge sowie als [[Handelsflagge]] festgelegt. Mit Dekret vom 16. März 1936 wurde dann die Wiedereinführung von [[Truppenfahne]]n angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem [[Reichsbürgergesetz]] und dem „[[Blutschutzgesetz]]“ wurde das Reichsflaggengesetz durch das [[Kontrollratsgesetz Nr. 1 betreffend die Aufhebung von NS-Recht]] vom 20. September 1945 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beflaggung ==&lt;br /&gt;
Das Hissen von Hausfahnen an den Nationalfeiertagen oder bei sonstigen Anlässen war nicht verpflichtend. Wenn dies jedoch unterblieb, wurde es als Akt demonstrativer Verweigerung gewertet. Der [[Blockleiter]] vermerkte dies in seiner Hauskartei. Es gab zur Ermahnung überdies ein Formschreiben, in das nur noch Name und Datum einzutragen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Schmitz-Berning: &amp;#039;&amp;#039;Vokabular des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1998, ISBN 3-11-013379-2, S.&amp;amp;nbsp;297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele von Widerstandsaktionen ==&lt;br /&gt;
Viele [[Geistliche]] gerieten erstmals mit den staatlichen Behörden in Konflikt, als diese bewusst gegen das Reichsflaggengesetz verstießen. An den staatlichen oder kirchlichen Feiertagen sollte die Reichs- oder Nationalflagge gehisst werden. Das Ziel war, die äußeren Repräsentationsmöglichkeiten der Kirchen einzuschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel von vielen katholischen Priestern ist der Pfarrer [[Karl Zaschka]] aus [[Hochstadt am Main|Hochstadt]], [[Landkreis Lichtenfels]], bekannt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[Er] hatte laut Monatsbericht Mai des Regierungspräsidenten [von Mittelfranken] Hans Dippold veranlasst, dass der am 8. Mai 1941 von Bamberg aus kommende Erzbischof (Johann Jakob von Hauck) von ca. 80 Kindern im Alter bis zu 10 Jahren mit weiß-blauen, weiß-gelben und Hakenkreuzfahnen begrüßt wurde. Der Pfarrer wurde angeklagt und ihm wurde nachträglich die Erlaubnis zur Erteilung des Religionsunterrichtes an Volksschulen entzogen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Kögler: [https://www.willy-aron.de/assets/files/2008-4-Arbeitspapier04_2008.pdf Beispiele des &amp;#039;&amp;#039;Widerstandes katholischer Geistlicher in Bayern gegen den Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;], Arbeitspapiere der &amp;#039;&amp;#039;[[Willy Aron|Willy-Aron]]-Gesellschaft Bamberg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 4/2008, S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Flagge Deutschlands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Zeit des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flagge (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mad420</name></author>
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