<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reichsburg_Trifels</id>
	<title>Reichsburg Trifels - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reichsburg_Trifels"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsburg_Trifels&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T12:24:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsburg_Trifels&amp;diff=20684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TWsk am 25. Januar 2026 um 11:56 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsburg_Trifels&amp;diff=20684&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-25T11:56:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild= Aerial image of Trifels Castle (view from the southeast).jpg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Trifels&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1081&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Höhenburg]], Felslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = teilrestauriert&amp;lt;br /&amp;gt;(nicht originalgetreu)&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Reichsburg]]&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Annweiler am Trifels]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.196615&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7.977802&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 479&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Trifels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die nicht originalgetreu teilrestaurierte [[Ruine]] einer [[mittelalter]]lichen [[Felsenburg]] im [[Pfälzerwald]] ([[Rheinland-Pfalz]]) und der bedeutendste der drei Bestandteile der sogenannten [[Trifelsgruppe]] oberhalb der [[Südpfalz|südpfälzischen]] Stadt [[Annweiler am Trifels|Annweiler]]. Die Burg Trifels ist als [[Liste der Kulturdenkmäler in Annweiler am Trifels|Denkmalzone]] eingestuft und geschütztes [[Kulturdenkmal|Kulturgut]] nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;emblem&amp;quot;&amp;gt;[[:Datei:Distinctive emblem for cultural property.svg|Emblem der Haager Konvention]] am Eingang der Burg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] hatte die Burg Trifels zwei Jahrhunderte lang, von 1113 bis wahrscheinlich 1310, den Status einer [[Reichsburg]]. Eine teilweise herausragende Rolle spielt sie in der Geschichte der Adelsgeschlechter der [[Salier]], der [[Staufer]], der [[Wittelsbach]]er und des Hauses [[Pfalz-Zweibrücken]], das eine Seitenlinie der Wittelsbacher darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Trifels können die [[Nachbildung]]en der [[Reichskleinodien]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] besichtigt werden. Die Originale befinden sich im [[Kunsthistorisches Museum Wien|Kunsthistorischen Museum Wien]]; dort sind sie in der [[Schatzkammer (Wien)|Schatzkammer]] der [[Hofburg]] ausgestellt. Berg und Burg zählen zu den vorrangigen [[Tourismus|touristischen]] Ausflugszielen in der [[Pfalz (Region)|Pfalz]]. Der Trifels ist dort mit über 100.000 Besuchern pro Jahr nach dem [[Hambacher Schloss]] (200.000) die am zweithäufigsten frequentierte Burg. Diese Stellung verdankt der Trifels seiner Bedeutung im Mittelalter, besonders während der [[Staufer]]&amp;amp;shy;zeit im 12.&amp;amp;nbsp;und 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die Reichsburg war damals für anderthalb Jahrhunderte Mittelpunkt historischer Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Interesse neben den Reichskleinodien weckt noch heute die [[Richard Löwenherz#Gefangenschaft bei Kaiser Heinrich VI.|Gefangenschaft des englischen Königs Richard Löwenherz]], die hinsichtlich des Trifels allerdings nur für eine Zeitspanne von drei Wochen (vom 31.&amp;amp;nbsp;März bis zum 19.&amp;amp;nbsp;April 1193) mit Sicherheit belegt ist. Aus englischer Sicht geschönt und nicht historisch verbürgt wird die Begebenheit in der [[Blondelsage]] erzählt, die nicht mit dem Loskauf des Gefangenen, sondern mit seiner gewaltsamen Befreiung endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Umgebung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Trifelsgruppe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Trifels B10.JPG|Von links: Trifels, Anebos und Scharfenberg&lt;br /&gt;
 TrifelsBlick02.jpg|Von vorn: Trifels, Anebos und Scharfenberg&lt;br /&gt;
 2011 Pfälzerwald 113 Trifelsland Panorama.jpg|Von links: Trifels, Anebos, Burgstall [[Münzfels]], Scharfenberg und [[Asselstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] Trifels auf der Waldgemarkung von Annweiler steht auf einem dreifach gespaltenen [[Buntsandstein]]felsen, der 145&amp;amp;nbsp;m lang, 40&amp;amp;nbsp;m breit und 50&amp;amp;nbsp;m hoch ist und die Kuppe des {{Höhe|479}} hohen&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; [[Sonnenberg (Wasgau)|Sonnenbergs]] bildet. Von dieser steinernen Basis stammt der Name Trifels, was &amp;#039;&amp;#039;„dreifacher Fels“&amp;#039;&amp;#039; bedeutet. Der Sonnenberg ist ein oben abgeflachter Berg, wie er typisch ist für den [[Wasgau]], der aus dem Südteil des Pfälzerwalds und dem östlichen Teil der [[Regionaler Naturpark Vosges du Nord|Nordvogesen]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trifels und seine beiden ruinösen Schwesterburgen [[Burg Anebos|Anebos]] und [[Burg Scharfenberg (Pfalz)|Scharfenberg]] (auch &amp;#039;&amp;#039;„Münz“&amp;#039;&amp;#039;), die auf zwei Bergkuppen unmittelbar südöstlich der Reichsburg, jedoch auf der Waldgemarkung von [[Leinsweiler]] liegen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt; sind das Wahrzeichen von Annweiler, das sich gut 300&amp;amp;nbsp;m unterhalb des Trifels im Tal der [[Queich]] ausbreitet. Das Wohngebiet von Leinsweiler hingegen erstreckt sich außer Sichtweite der Burgen an der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]], die den Ostrand des Pfälzerwalds zur [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend bietet auf engem Raum eine Anzahl weiterer Burgen, von denen vor allem die knapp 4&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Madenburg]] in engeren Beziehungen zum Trifels stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
In den beiden Tälern westlich und östlich der drei Burgen entspringt jeweils ein Bach. Der [[Bindersbach (Queich)|Bindersbach]]&amp;lt;!--GKZ 2377254--&amp;gt; im Westen ist 2,5&amp;amp;nbsp;km lang und entwässert 2,3&amp;amp;nbsp;km². Der [[Trifelsbach]]&amp;lt;!--GKZ 2377256--&amp;gt; im Osten ist 2,9&amp;amp;nbsp;km lang und entwässert 2,8&amp;amp;nbsp;km². Beide Bäche fließen nach Norden und münden in Annweiler –&amp;amp;nbsp;der Bindersbach auf den letzten 500&amp;amp;nbsp;m verrohrt –&amp;amp;nbsp;von [[Orographisch links und rechts|rechts]] in die Queich, einen linken Nebenfluss des [[Rhein]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Der Trifels ist teilrestauriert, jedoch überwiegend nicht originalgetreu wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Text fehlt noch gänzlich!&lt;br /&gt;
//--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; caption=&amp;quot;Treppenaufgänge und Innenansichten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2015 Burg Trifels 03.jpg|Treppen&amp;amp;shy;aufgang&lt;br /&gt;
 Kulturdenkmaeler Annweiler am Trifels Burg Trifels (Denkmalzone) 005 2016 04 28.jpg|Treppen&amp;amp;shy;aufgang&lt;br /&gt;
 Kulturdenkmaeler Annweiler am Trifels Burg Trifels (Denkmalzone) 019 2016 04 28.jpg|Rittersaal&lt;br /&gt;
 Kulturdenkmaeler Annweiler am Trifels Burg Trifels (Denkmalzone) 022 2016 04 28.jpg|Fenster&amp;amp;shy;öffnung&lt;br /&gt;
 Annweiler am Trifels Sonnenberg 001 2016 04 28.jpg|Blick nach Westen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Burgkapelle&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Chapel of Trifels Castle08.JPG|Altarbereich&lt;br /&gt;
 Chapel of Trifels Castle09.JPG|Gewölbe&lt;br /&gt;
 Trifels-pallas.jpg|Buckel&amp;amp;shy;quader&lt;br /&gt;
 Kulturdenkmaeler Annweiler am Trifels Burg Trifels (Denkmalzone) 025 2016 04 28.jpg|Chorerker&lt;br /&gt;
 Kulturdenkmaeler Annweiler am Trifels Burg Trifels (Denkmalzone) 026 2016 04 28.jpg|Konsolsteine des Chorerkers&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Wasserversorgung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Annweiler am Trifels Burg Trifels 027 2016 04 28.jpg|Brunnen&amp;amp;shy;tröge&lt;br /&gt;
 Trifels Brunnen 01.JPG|Salierzeitliche [[Zisterne]]&lt;br /&gt;
 2015 Burg Trifels_02.jpg|Stauferzeitlicher [[Brunnenturm]] mit Bogenbrücke (ganz rechts)&amp;lt;ref&amp;gt;Restauriert und dabei etwas erweitert/aufgestockt in den Jahren 1882–83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kulturdenkmaeler Annweiler am Trifels Burg Trifels (Denkmalzone) 001 2016 04 28.jpg|Brunnenturm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zeittafel ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Aufstieg&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;10%&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1081&lt;br /&gt;
| Erste Erwähnung in einer [[Urkunde|Schenkungsurkunde]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1113&lt;br /&gt;
| [[Reichsburg]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1125&lt;br /&gt;
| Verwahrung der [[Reichskleinodien]] durch Herzog [[Friedrich II. (Schwaben)|Friedrich von Schwaben]] nach dem Tod von Kaiser [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ca. 1190&lt;br /&gt;
| Bau des [[Bergfried|Hauptturms]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1193(–1194?)&lt;br /&gt;
| Gefangenschaft des englischen Königs [[Richard Löwenherz]] (→ [[Richard Löwenherz#Gefangenschaft bei Kaiser Heinrich VI.|Bericht über die Gefangennahme]] und [[Blondelsage|Sage über die Befreiung]])&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1194&lt;br /&gt;
| Ausgangspunkt des Feldzugs von Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;VI.]] gegen die [[Normannen#Romanisierte Normannen|Normannen]] und anschließend Hort des erbeuteten Normannenschatzes&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1208&lt;br /&gt;
| Verwahrung der Reichskleinodien durch den Speyerer Bischof [[Konrad III. von Scharfenberg]], der zugleich Kanzler des Reiches war, nach der Ermordung des Königs [[Philipp von Schwaben]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1219&lt;br /&gt;
| Vergabe der [[Stadtrecht]]e an die Siedlung [[Annweiler am Trifels|Annweiler]] mit Verleihung des [[Münzrecht]]s zugunsten des Trifels&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ca. 1230&lt;br /&gt;
| Zweite Bauphase des [[Palas]], Bau des [[Brunnenturm]]s und Baubeginn der [[Ringmauer]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1241&lt;br /&gt;
| Trifels ist eines der steuerlich ergiebigsten Besitztümer der Krone&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1246–98&lt;br /&gt;
| Verwahrung der Reichskleinodien&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Niedergang&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ab 1310&lt;br /&gt;
| [[Verpfändung]] der Reichsburg an wechselnde Territorialherren&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ab 1400&lt;br /&gt;
| Zunehmender Bedeutungsverlust&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1410&lt;br /&gt;
| Übertragung an das Herzogtum [[Pfalz-Zweibrücken]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1602&lt;br /&gt;
| Zerstörung durch Blitzschlag; Aufgabe und allmählicher Verfall der Burg durch Nutzung als „Steinbruch“ im 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Wiederaufbau&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1841&lt;br /&gt;
| Beginn des Wiederaufbaus durch das [[Königreich Bayern]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1866&lt;br /&gt;
| Gründung des Trifelsvereins&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1935&lt;br /&gt;
| Ausgrabung vor dem Hauptturm&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1937&lt;br /&gt;
| Auftrag des bayerischen Ministerpräsidenten [[Ludwig Siebert (Politiker)|Ludwig Siebert]]: Ausbau der Burg zu einer „nationalen Weihestätte“&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | ab 1938&lt;br /&gt;
| Mehrjährige Neubauarbeiten am Palas&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1954/55&lt;br /&gt;
| Bau des ersten [[Kastellan]]shauses und Ergänzung der Ringmauern&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1960&lt;br /&gt;
| Bau des zweiten Kastellanshauses&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1964–66&lt;br /&gt;
| Erhöhung des Hauptturms&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1973/74&lt;br /&gt;
| Einsturz und Neubau der nördlichen Ringmauer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Die Burg stammt vermutlich aus dem 11. Jahrhundert, 1081 wurde sie erstmals erwähnt. Damals war sie im Besitz eines [[Adel|Edlen]] namens &amp;#039;&amp;#039;Diemar&amp;#039;&amp;#039;, der im [[Investiturstreit]] auf der Seite der Kaisergegner stand. Später zog er sich ins [[Kloster Hirsau]] zurück und übertrug den Trifels dem Gegenkönig [[Hermann von Salm]]. Diemar entstammte dem Adelsgeschlecht der [[Reginbodonen]], in dessen Hand sich unter anderem die Grafschaft im [[Ufgau (Baden)|badischen Ufgau]] befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hartmann&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Hartmann |Titel=Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom |TitelErg=Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen |Verlag=Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg |Ort=Aschaffenburg |Datum=2004 |ISBN=978-3-87965-098-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Besitz des Trifels sowie der nahen Madenburg soll Diemar durch die Ehe mit einer Schwester des [[Hochstift Speyer|Speyerer Bischofs]] [[Johannes I. (Kraichgau)|Johann von Kraichgau]] aus dem Hause der [[Zeisolf-Wolfram]]e gelangt sein. Die Mutter Johanns war nach den Speyerer Annalen eine Schwester von [[Heinrich IV. (HRR)|Kaiser Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]], Diemars Frau also eine Nichte des Kaisers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Trifels.jpg|mini|links|Vorderer Teil des Trifels]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Löwenherz Heinrich VI..jpg|mini|Richard Löwenherz küsst die Füße Heinrichs&amp;amp;nbsp;VI. (aus [[Petrus de Ebulo]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Liber ad honorem Augusti sive de rebus Siculis|Liber ad honorem Augusti]]&amp;#039;&amp;#039;, 1196)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burge Trifels.jpg|mini|links|Trifels von Osten]]&lt;br /&gt;
[[File:München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 48, fol. 1v.jpg|thumb|Eine wahrscheinlich nicht detailgetreue Darstellung findet sich am Anfang eines 1461 auf der Trifels geschriebenen Codex (München, Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 48):]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1112 kam es zum Streit zwischen [[Heinrich V. (HRR)|Kaiser Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]] und seinem vormaligen Freund und [[Kanzlei#Geschichte|Kanzler]], dem [[Kurmainz|Mainzer]] Erzbischof [[Adalbert I. von Saarbrücken|Adalbert von Saarbrücken]], um den Besitz von Trifels und Madenburg. Offenbar verfocht Adalbert Erbschaftsinteressen seiner Familie, denn sein Bruder Friedrich war verheiratet mit einer Enkelin Diemars von Trifels und Tochter des reginbodonischen Grafen Dietmar von [[Selbold-Gelnhausen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hartmann&amp;quot; /&amp;gt; 1113 musste Adalbert den Trifels an den Kaiser übergeben und wurde von diesem bis 1115 in Haft genommen, die er zum Teil auf dem Trifels verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominentester Gefangener auf der Burg Trifels war indessen König Richard&amp;amp;nbsp;I. von England, genannt [[Richard Löwenherz]], der 1192 auf der Heimreise vom [[Dritter Kreuzzug|Dritten Kreuzzug]] in [[Erdberg (Wien)|Erdberg bei Wien]] gefangen genommen und 1193 an [[Heinrich VI. (HRR)|Kaiser Heinrich&amp;amp;nbsp;VI.]] ausgeliefert wurde. Der Inhaftierte kam nach fast zwei Jahren, von denen er mindestens drei Wochen, möglicherweise aber auch ein knappes Jahr, auf dem Trifels verbrachte, gegen ein horrendes [[Lösegeld]] am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 1194 frei. In der [[Blondelsage]] wurde die Schmach später in eine ruhmvolle Befreiung des Königs umgedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer bedeutender Gefangener war der [[Kurköln|Kölner]] Erzbischof [[Bruno IV. von Sayn|Bruno von Sayn]], der von 1206 bis 1207 durch König [[Philipp von Schwaben]] zunächst auf dem Trifels,&amp;lt;ref name=&amp;quot;maba&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Magnus Backes |Titel=Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz |Verlag=Schnell und Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2003 |ISBN=3-7954-1566-7 |Seiten=194}}&amp;lt;/ref&amp;gt; später in der Burg [[Alt-Ems]] im [[Vorarlberg]] festgehalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob fürstliche Gefangene ihre Haftzeit auf dem Trifels tatsächlich in dem aus dem gewachsenen Fels gehauenen [[Kerker#Verlies|Verlies]] verbringen mussten, ist fraglich. Eher ist davon auszugehen, dass die Gefangenschaft mehr einer [[Internierung]] glich und es den Häftlingen an nichts fehlte, wenn man von der freien Wahl des Aufenthaltsortes absieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum zwischen 1125 und 1298 wurden mehrmals die [[Reichskleinodien]] (auch „Reichsinsignien“), also [[Krone]], [[Reichsapfel]] und [[Zepter]], auf der Burg aufbewahrt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;seebach&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Seebach |Titel=Der deutsche Reichsschatz auf Burg Trifels |Verlag=Bachstelz-Verlag |Ort=Mainz |Datum=2000 |ISBN=978-3924115-22-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; möglicherweise in der Burgkapelle. Dies geschah meist bei einer [[Thronvakanz]], bis ein neuer Herrscher gewählt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;thon&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alexander Thon]] |Titel=Die Reichkleinodien |TitelErg=Einst auf Burg Trifels – Herrschaftszeichen, Reliquien und Krönungsgewänder |Datum=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine hervorgehobene Rolle als Wächter der Reichskleinodien spielten zu dieser Zeit die [[Zisterzienser]]mönche der nahen [[Kloster Eußerthal|Abtei Eußerthal]], die auf dem Trifels auch den Gottesdienst versahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende der Stauferdynastie im 13. Jahrhundert verlor der Trifels an Bedeutung. Ab 1410 gehörte er zum durch Erbgang entstandenen [[wittelsbach]]ischen Herzogtum [[Pfalz-Zweibrücken]]. 1602 wurde die Burg durch ein Feuer nach einem [[Blitz]]schlag größtenteils zerstört. Während der ersten Hälfte des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] diente die Burgruine noch als Zufluchtsstätte, bis sie 1635 nach Ausbruch der [[Pest]] endgültig verlassen wurde. Die Burgkapelle war anscheinend auch später noch benutzbar, denn 1786 erhielt dort Freiherr [[Joseph von Laßberg]] von seinem Onkel den Ritterschlag. Später wurde die Anlage als [[Steinbruch]] missbraucht, das heißt, die Bevölkerung der Umgebung nutzte die [[Buntsandstein|roten Sandsteine]] der Burg zum Häuserbau. Ein Kupferstich aus der Mitte des 18. Jhs. zeigt die Burg als Ruine oberhalb von Annweiler.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp.museum-digital.de/singleimage?imagenr=104321 Exemplar des Kupferstichs des Museums unterm Trifels]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sanierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baustelle Trifel2.png|mini|Neubau des Palasgebäudes, um 1942]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1841 leitete das [[Königreich Bayern]], zu dem die Pfalz seit 1816 gehörte, erste Sanierungsmaßnahmen ein. 1866 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Trifelsverein&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der fortan weiteren Steindiebstahl verhinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Machthaber in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] (1933–1945) fanden Gefallen am Trifels und bauten ihn ab 1938 wieder auf. Da über den mittelalterlichen Bauzustand der Burg trotz einer vorausgehenden Ausgrabungskampagne wenig in Erfahrung zu bringen war, wurde der [[Palas]] nach Plänen von [[Rudolf Esterer]] im Stil [[Kastellburg|süditalienischer Kastellburgen]] der Stauferzeit nach dem Konzept der sogenannten „Schöpferischen Denkmalpflege“ als neu geschaffene „nationale Weihestätte“ gestaltet. Hierbei ging es den Nationalsozialisten nicht um eine möglichst realistische Rekonstruktion, sondern um eine Glorifizierung der deutschen Geschichte und die eigene Legitimierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fleischner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Fleischner |Titel=Schöpferische Denkmalpflege |TitelErg=Kulturideologie des Nationalsozialismus und Positionen der Denkmalpflege |Datum=1999 |Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weitgehend freie Neuschöpfung sollte durch die Verbindung traditioneller und moderner Stilelemente die „Verbundenheit des Dritten mit dem Ersten Reich zum Ausdruck bringen.“ In diesem Zusammenhang ist auch der große über zwei Stockwerke reichende „Kaisersaal“ zu sehen, den es in dieser Form auf dem mittelalterlichen Trifels nie gegeben hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fleischner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die Arbeiten für gut zehn Jahre eingestellt. Die endgültige Sanierung der Burg zog sich von 1954 bis in die 1970er Jahre hin. Sie wurde immer wieder durch weiteren Verfall der Bausubstanz sowie durch Geldknappheit verzögert. 1966 wurde der Hauptturm mit neuem Obergeschoss auf insgesamt 32&amp;amp;nbsp;m Höhe aufgestockt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burgen-rlp.de/index.php?id=40769 &amp;#039;&amp;#039;Die Trifels&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Hauptturm&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist seither über zwei getrennte innere Treppenaufgänge als [[Aussichtsturm]] besteigbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 2008 wurde in der Vorburg eine [[Stauferstele]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stauferstelen.net/stele-trifels.htm Trifels 2008] auf stauferstelen.net. Abgerufen am 23. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;koblank&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Koblank |url=https://www.stauferstelen.net/texts/trifels.htm |titel=Wer den Trifels hat, hat das Reich. Die Stauferstele auf der einstigen Reichsburg in Rheinland-Pfalz |zugriff=2013-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die historische Bedeutung des Trifels wurde in den 1960er Jahren innerhalb der Briefmarkenserie &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauwerke aus zwölf Jahrhunderten]]&amp;#039;&amp;#039; zweimal gewürdigt. Der Vergleich der Abbildungen belegt, dass vor der Gestaltung der zweiten Marke der Hauptturm erhöht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Reichskleinodien -Repliken.jpg|Nachbildungen der Reichskleinodien auf dem Trifels&lt;br /&gt;
 DBP 1964 457 Bauwerke Burg Trifels.jpg|Briefmarke 1965&lt;br /&gt;
 Deutsche Bundespost - Deutsche Bauwerke - 40 Pfennig.jpg|Briefmarke 1967&lt;br /&gt;
 Trifels Gedenkstein.JPG|Gedenkstein auf dem Trifels&lt;br /&gt;
 Trifels-stauferstele.jpg|Moderne Stauferstele von 2008 in der Vorburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Sage nach, die der bekannteren [[Kyffhäuser#Kyffhäusersagen|Kyffhäusersage]] ähnelt, soll im Trifels ein Kaiser schlafen. Nach der ältesten Version der Sage handelt es sich um [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]], in jüngeren Versionen nehmen auch [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] bzw. [[Karl der Große]] diese Rolle ein. Die inhaltlich, zeitlich und lokal unterschiedlich auftretenden Versionen der Sage haben offensichtlich alle ihren Ursprung im lange vorherrschenden Volksglauben an die Rückkehr eines [[Friedenskaiser]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem 2013 erschienenen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Oliver Pötzsch#Werke|Die Burg der Könige]]&amp;#039;&amp;#039; greift [[Oliver Pötzsch]] die einstige Bedeutung des Trifels auf und lässt die Burg in der Zeit von [[Reformation]] und [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegen]] noch einmal eine Hauptrolle spielen im Kampf um die politische Vorherrschaft in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportklettern ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trifels 09.JPG|mini|Teil des von Sportkletterern genutzten Burgfelsens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Felsen unterhalb der Burg nutzen [[Sportklettern|Sportkletterer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Klettergebiet Pfälzer Wald#Annweilerer Gebiet|titel1=Klettergebiet Pfälzer Wald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Marco Bollheimer&lt;br /&gt;
   |Titel=Felsenburgen im Burgenparadies Wasgau–Nordvogesen&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Karlsruhe&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-9814506-0-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=42–45}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Benjamin Burkhardt&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Astrid Erl, Ansgar Nünning&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Trifels und die nationalsozialistische Erinnerungskultur: Architektur als Medium des kollektiven Gedächtnisses&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Medien des kollektiven Gedächtnisses. Historizität – Konstruktivität – Kulturspezifität&lt;br /&gt;
   |Verlag=de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-11-018008-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Susanne Fleischner&lt;br /&gt;
   |Titel=Schöpferische Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kulturideologie des Nationalsozialismus und Positionen der Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lit Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8258-4123-5&lt;br /&gt;
   |Kommentar=u.&amp;amp;nbsp;a. über den Wiederaufbau der Burg Trifels ab 1938}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang Hartmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg&lt;br /&gt;
   |Nummer=52&lt;br /&gt;
   |Ort=Aschaffenburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-87965-098-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernhard Meyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Burg Trifels&lt;br /&gt;
   |Reihe=&amp;#039;&amp;#039;Kleine Kunstführer, Deutschland – Rheinland-Pfalz – Pfalz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Auflage=4.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schnell und Steiner Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Regensburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7954-6397-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernhard Meyer&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Jürgen Keddigkeit]], [[Roland Paul]], Jens Stöcker und [[Alexander Thon]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burg Trifels&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die mittelalterliche Baugeschichte&lt;br /&gt;
   |Reihe=Beiträge zur pfälzischen Geschichte. Pfälzisches Burgenlexikon&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Sonderband&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde&lt;br /&gt;
   |Ort=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-927754-50-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Oliver Pötzsch]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Burg der Könige&lt;br /&gt;
   |Verlag=Paul List Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-471-35083-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Henning N. Schlaaff&lt;br /&gt;
   |Titel=Oratio De Celeberrimo Quondam Nobilissimoque Imperii Castro Trifels&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Habita Et Recitata A. D. XII Kal. Octobr. An. MDCCXXV, Cum Sollemnis Gymnasii Bipontini Perageretur Lustratio&lt;br /&gt;
   |Ort=Zweibrücken&lt;br /&gt;
   |Datum=1726}} [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10350042_00005.html Digitalisat (MDZ)], [http://trifelsfreunde.de/docs/Rede_trifels.pdf Übersetzung].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Helmut Seebach]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der deutsche Reichsschatz auf Burg Trifels&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bachstelz Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Annweiler&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-924115-22-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helmut Seebach&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Trifels – eine deutsche Burg&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bachstelz Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Annweiler&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-924115-23-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helmut Seebach&lt;br /&gt;
   |Titel=Kleine Geschichte des Trifels und der Stadt Annweiler&lt;br /&gt;
   |Verlag=G.&amp;amp;nbsp;Braun Buchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Karlsruhe&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7650-8538-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Günter Stein (Kunsthistoriker)|Günter Stein]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Alfons Schäfer&lt;br /&gt;
   |Titel=Trifels und Hohkönigsburg&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Zitate und Gedanken zum Wiederaufbau zweier Burgruinen. Festschrift für Günther Haselier&lt;br /&gt;
   |Band=Oberrheinische Studien, Bd.&amp;amp;nbsp;3&lt;br /&gt;
   |Verlag=G.&amp;amp;nbsp;Braun Buchverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Karlsruhe&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7650-0913-X&lt;br /&gt;
   |ISSN=0930-522X&lt;br /&gt;
   |Seiten=373–404}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Alexander Thon]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Jürgen Keddigkeit, Jens Stöcker, Alexander Thon&lt;br /&gt;
   |Titel=„… das liecht fällt durch eine runde öffnung im gewölbe herein, über welcher grünes gesträuch vom winde bewegt herab schwankte“&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Joseph von Laßberg (1770–1855) und die angebliche Doppelkapelle auf Burg Trifels&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Vestigiis Historiae Palatinae&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Festschrift für Karl Scherer&lt;br /&gt;
   |Reihe=&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur pfälzischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=20&lt;br /&gt;
   |Verlag=Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde&lt;br /&gt;
   |Ort=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-927754-49-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=123–134}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alexander Thon&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Karl-Heinz Rothenberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Reichkleinodien&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Einst auf Burg Trifels – Herrschaftszeichen, Reliquien und Krönungsgewänder&lt;br /&gt;
   |Reihe=Beiträge zur pfälzischen Geschichte&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., verbesserte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde&lt;br /&gt;
   |Ort=Kaiserslautern&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-927754-43-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=220–231}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alexander Thon&lt;br /&gt;
   |Titel=Vom Mittelrhein in die Pfalz&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Zur Vorgeschichte des Transfers der Reichsinsignien von Burg Hammerstein nach Burg Trifels im Jahre 1125&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte&lt;br /&gt;
   |Nummer=32&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Seiten=35–74}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Alexander Thon&lt;br /&gt;
   |Titel=„…wie eine gebannte, unnahbare Zauberburg“&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Burgen in der Südpfalz&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., verbesserte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schnell und Steiner&lt;br /&gt;
   |Ort=Regensburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7954-1570-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=146–151}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Reinhard Zimmermann (Kunsthistoriker)|Reinhard Zimmermann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Trifels, das Reich und Richard Löwenherz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Lioncel&lt;br /&gt;
   |Ort=Trier&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-942164-01-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Annweiler am Trifels#Trifels|Trifels}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trifels Castle|Reichsburg Trifels}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-rlp.de/index.php?id=reichsburgtrifels &amp;#039;&amp;#039;Reichsburg Trifels&amp;#039;&amp;#039;] bei der [[Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* [https://saeulen-der-macht-ingelheim.de/trifels-2/ &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Trifels diente als Schatzkammer zur Verwahrung der Reichsinsignien der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=24&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=425575&amp;amp;y=5449796&amp;amp;marker Höhe und Lage des Trifels] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 8. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;WW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE-RP|WW|ref=nein}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trifels}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Annweiler am Trifels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Annweiler am Trifels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Wasgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Südliche Weinstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Trifels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Südliche Weinstraße|Trifels]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TWsk</name></author>
	</entry>
</feed>