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	<title>Reichsberufswettkampf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erstveranstaltung_1934&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erstveranstaltung 1934 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erstveranstaltung 1934&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Letzte_Veranstaltung_1939&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Letzte Veranstaltung 1939 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Letzte Veranstaltung 1939&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Handwerk_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Handwerk (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Handwerk (Deutschland)&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Handwerksgeschichte_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Handwerksgeschichte (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Handwerksgeschichte (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2003-0051, Reichsberufswettkampf in Textilwerk.jpg|mini|Reichsberufswettkampf in einem Textilwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Badge (AM 1996.71.411).jpg|mini|Medaille Gausieger 1944, kombiniert DAF- und HJ-Emblem]]&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsberufswettkampf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden im [[NS-Staat|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] von 1934 bis 1939 zentralisierte berufliche Leistungswettbewerbe veranstaltet, an denen Jugendliche aller Berufe und Betriebe teilnehmen konnten. Durchgeführt wurde er von der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) in Zusammenarbeit mit der [[Hitlerjugend]] (HJ) und dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund]] (NSDStB). Der Wettbewerb umfasste drei beziehungsweise vier Themenfelder: berufliche Praxis, berufliche Theorie, [[Weltanschauung#Im Nationalsozialismus|weltanschauliche]] Schulung und für Mädchen zusätzlich [[Hauswirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Durchführung des Reichsberufswettkampfs wurde Ende 1933 von der [[Reichsjugendführung]], vertreten durch [[Artur Axmann]], und der Deutschen Arbeitsfront unter [[Robert Ley]] vereinbart. Axmann übernahm die Leitung des zuständigen Referats der Deutschen Arbeitsfront. Der Wettkampf selbst war keine neue Idee, entsprechende kleinere Wettbewerbe wurden vor 1933 unter dem gleichen oder einem ähnlichen Titel von verschiedenen [[Berufsverband|Berufsverbänden]] veranstaltet, unter anderem vom [[Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband|Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Reichsberufswettkampf 1934 nahmen etwa 500.000 Jugendliche teil, er stand unter dem Motto: &amp;#039;&amp;#039;Von der beruflichen Ertüchtigung des Nachwuchses hängt im Wesentlichen der Erfolg unseres Kampfes um den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft ab.&amp;#039;&amp;#039; Bis 1939 stieg die Teilnehmerzahl auf 3,5 Millionen, wobei ab 1938 auch Erwachsene zugelassen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der Wettbewerb nicht mehr flächendeckend umgesetzt, so wurde 1943 in der Berliner [[Krolloper]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alamy Limited |url=https://www.alamy.de/stockfoto-robert-ley-bei-der-eroffnung-des-kriegsberufswettkampf-der-deutschen-jugend-in-der-berliner-krolloper-1943-122549021.html |titel=Robert Ley bei der Eröffnung des Kriegsberufswettkampf der deutschen Jugend in der Berliner Krolloper, 1943 Stockfoto, Bild: 122549021 - Alamy |zugriff=2018-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. 1944 im Dresdener [[Deutsches Hygiene-Museum|Deutschen Hygiene-Museum]] ein „Kriegsreichsberufswettkampf“ veranstaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;NN: Kriegsberufswettkampf abgeschlossen! In: [[Völkischer Beobachter]], Berliner Ausgabe, 29. April 1944, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden in Dresden erschienenen Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Zeitung (1943–1945)|Dresdner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freiheitskampf]]&amp;#039;&amp;#039; berichteten von Mitte April 1944 bis Anfang Mai 1944 in vielen, teilweise umfangreichen Artikeln über die einzelnen Wettbewerbe und das Rahmenprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb war in circa zwanzig unterschiedliche Fachsparten für [[Ausbildungsberuf]]e unterteilt, dazu kamen ab 1935 weitere Sparten für studentische&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Kurt Böhm, Albert Niess, Wolfgang Zink: &amp;#039;&amp;#039;Erbbiologische Erhebungen an Würzburger Hilfsschülerfamilien. Beitrag zur erbbiologischen Bestandsaufnahme der Bevölkerung des Gaues Mainfranken.&amp;#039;&amp;#039; Arbeit im Reichsberufswettkampf der deutschen Studenten 1937/38 der Universität Würzburg. Staatsarchiv Würzburg: RSF III * B–3–425.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Reichsberufswettkampf) Teilnehmer. In den Berufssparten wurden die Vergleiche auf drei Ebenen durchgeführt: Ortswettkampf, [[Gau (NSDAP)|Gauwettkampf]] und Reichswettkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überprüft wurden im Wettbewerb Fachpraxis und -theorie sowie die weltanschauliche Schulung der Teilnehmer. Teilnehmerinnen mussten zusätzlich ihre hauswirtschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg auf Gau- oder Reichsebene brachte in der Regel erhebliche berufliche Vorteile und stärkte auch das Ansehen des ausbildenden Betriebs. Besonders ausgezeichnete Sieger wurden in Förderstiftungen aufgenommen, die Reichssieger wurden am 1. Mai [[Adolf Hitler]] vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bedeutung des Reichsberufswettkampfs ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Reichsberufswettkampf.jpg|mini|Teilnahmeurkunde am Reichsberufswettkampf 1939 (Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Nährstand&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wettbewerb wurden zentrale Interessen der Hitlerjugend und der Deutschen Arbeitsfront gebündelt. Die Hitlerjugend erhielt als Mitveranstalter eine reichsweite Plattform zur Selbstdarstellung ihrer weltanschaulichen Position und gewann gleichzeitig mit der Deutschen Arbeitsfront einen finanzstarken Verbündeten innerhalb der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Der Reichsberufswettkampf war neben dem [[Reichssportwettkampf]] die wichtigste außenwirksame Veranstaltung der Hitlerjugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Symbol der [[Bündische Jugend|Bünde]] war die Fahrt, das Symbol der HJ ist der Reichsberufswettkampf.|[[Baldur von Schirach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hitler-Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Deutsche Arbeitsfront bot der Reichsberufswettkampf vor allem die Möglichkeit, den Ausbildungsstand der Teilnehmenden zu vereinheitlichen und zentral zu überprüfen. Auf Betriebe mit unterdurchschnittlichen Leistungen im Wettbewerb wurde deshalb Druck ausgeübt, im Extremfall wurde die Ausbildungserlaubnis entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikon-drittes-reich.de/Reichsberufswettkampf Artikel im Online-Lexikon zum Dritten Reich] aufgerufen am 15. November 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ufa-Tonwoche]] Nr. 237 vom 20. März 1935, Minute 1:00 bis 2:00: [https://archive.org/details/1935-03-20-UfA-Tonwoche-Nr.237 &amp;#039;&amp;#039;Eine Million Jungen und Mädchen beteiligten sich am Berufswettkampf&amp;#039;&amp;#039;] (Auszüge aus einer Rede von [[Reichsjugendführer]] [[Baldur von Schirach]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Artur Axmann: &amp;#039;&amp;#039;Olympia der Arbeit: Arbeiterjugend im Reichsberufswettkampf&amp;#039;&amp;#039;. [[Junker &amp;amp; Dünnhaupt]], Berlin 1936&lt;br /&gt;
* Artur Axmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsberufswettkampf&amp;#039;&amp;#039;. Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1938&lt;br /&gt;
* Michael A. Kather: &amp;#039;&amp;#039;The Reich Vocational Contest and Students of Higher Learning in Nazi Germany&amp;#039;&amp;#039;. In: Central European History 7,3 (1974), S. 225–261&lt;br /&gt;
* [[Günter Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsberufswettkampf: die berufliche Aufrüstung der deutschen Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Junker &amp;amp; Dünnhaupt, Berlin 1935&lt;br /&gt;
* Markus Stappen: &amp;quot;Die Abzeichen und Dokumente im Reichsberufswettkampf / The Badges and Documents in the National Trade Competition&amp;quot;, Verlag Sascha Ulderup, 2017&lt;br /&gt;
* Werner Staudinger: &amp;#039;&amp;#039;Die heilkundliche Thematik im Reichsberufswettkampf.&amp;#039;&amp;#039; Medizinische Dissertation. Würzburg 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4344123-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Arbeitsfront]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Erziehung im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsbildung in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerksgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerb in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufswettbewerb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Letzte Veranstaltung 1939]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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