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	<title>Reichsabtei Rot an der Rot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsabtei_Rot_an_der_Rot&amp;diff=1737983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-06T16:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Wappenbuch Circulus Suevicus 20.jpg|120px|zentriert]] Wappen der Reichsabtei (Mönchs)Rot(h)&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = [[Datei:Seltzlin map 1572.JPG|250px]] Karte des Schwäbischen Kreises von 1573 nach David Seltzlin (1572)&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = [[Reichsstift]], [[Stift (Kirche)|Stift]]&lt;br /&gt;
|Vorläufer = [[Propstei (Kirche)|Propstei]]; [[Abtei]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Wahlmonarchie]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Reichsabt]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-BW]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = Im [[Reichsfürstenrat]]: 1 [[Kuriatstimme|Kuriatsstimme]] auf der [[Schwäbische Prälatenbank|Schwäbischen Prälatenbank]]&lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = 1 zu Roß, 10 [[Fußsoldat]]en oder 60 [[Gulden]] (1521); 1 zu Roß, 8 Fußsoldaten oder 44 Gulden (1663); &amp;#039;&amp;#039;Ist den 14 Jun. 1683 um 29 fl. moderirt worden, restiren also noch&amp;#039;&amp;#039; 15 Gulden und zum [[Reichskammergericht|Cammergericht]] 30 Gulden (18. Jh.)&lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Schwäbischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
|Kreistag = Mitglied; Kreismatrikel: 2 zu Roß und 20 Fußsoldaten (1532)&lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = &lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[römisch-katholisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Latein]]isch&lt;br /&gt;
|Fläche= 1,5 [[Quadratmeile]]n (1803)&lt;br /&gt;
|Einwohner = 2871 (1803)&lt;br /&gt;
|Währung = [[Gulden]]&lt;br /&gt;
|Nachfolger = [[Grafen von Wartenberg]] (1803); [[Königreich Württemberg]] (1806); [[Grafen von Erbach]] (1809); [[Baden-Württemberg]] (1951/52)&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Reichsstadt Memmingen Territorium, Hase 1742.png|250px]] Ostteil des Territoriums der Reichsabtei Mönchroth (Rot) hier links (im Westen) in roter Rahmung&lt;br /&gt;
|Lage = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsabtei Rot an der Rot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher &amp;#039;&amp;#039;Roth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Münchroth&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mönchroth&amp;#039;&amp;#039;) in [[Rot an der Rot]] im heutigen [[Landkreis Biberach]] war eines der ersten [[Prämonstratenser]]klöster in [[Oberschwaben]]. Das geistliche Territorium grenzte im Westen an die [[Reichsabtei Ochsenhausen]], im Norden an das [[Reichsabtei Gutenzell|Zisterzienserinnenstift Gutenzell]], im Osten „über der Iller“ an die [[Reichskartause Buxheim]] und die [[Geschichte der Stadt Memmingen#Mittelalter bis 17. Jahrhundert|freie Reichsstadt Memmingen]] und im Süden an das weltliche Territorium [[Waldburg-Zeil]]-Wurzach.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Rot an der Rot.JPG|mini|hochkant=1.2|ohne|Die ehemalige Reichsabtei Mönchroth (Luftbild 2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und erste Jahrhunderte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde vermutlich im Jahre 1126 durch Hemma [[Freiherren von Wildenberg|von Wildenberg]] in &amp;#039;&amp;#039;Rota&amp;#039;&amp;#039; bei Biberach als [[Doppelkloster]] gestiftet und von [[Norbert von Xanten]] unter anderem von [[Abtei Premontre|Prémontré]] aus besiedelt. Bereits 1140 war Mönchroth [[Abtei]]. Zudem wurde es Mutterkloster etlicher Prämonstratenserklöster, so von [[Stift Wilten|Wilten]], [[Kloster Weißenau|Weißenau]], [[Kloster Schussenried|Schussenried]], [[Kloster Steingaden|Steingaden]], [[Stiftskirche (Kaiserslautern)|Kaiserslautern]] und [[Kloster Obermarchtal|Marchtal]]. Es existiert die starke Vermutung, dass das Prämonstratenserstift Rot an der Rot von Anfang an direkt dem Papst unterstellt war und Vogtfreiheit genoss, so dass es Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] im Jahr 1179 in seine [[Vogt]]ei nehmen konnte.  Im 14. Jahrhundert erlebte das Kloster eine Verarmung. Der in unmittelbarer Nähe gelegene Frauenkonvent wurde um 1380 aufgelöst. Von ihm sind keine Reste erhalten, an der Stelle steht die Friedhofskirche. Erst unter dem sog. zweiten Gründer [[Abt]] Martin Hesser (1420–1457) aus Marchtal erlebte Kloster Rot eine neue Blüte. Die erste [[Abteikirche]], die 1506 abgebrochen wurde, besaß 36 Ältäre und Bilder von [[Bernhard Strigel]] (jetzt in der [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]). Schon 1376 erreichte das Stift den Status der [[Reichsunmittelbarkeit]], den es im 15. Jahrhundert als [[Reichsabtei]] ausbauen konnte, so dass es seit dem 16. Jahrhundert im [[Schwäbisches Reichsprälatenkollegium|Schwäbischen Reichsprälatenkollegium]] sowie im [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bund]] vertreten war. Seit etwa 1585 war der Abt [[Infulierter Prälat|infuliert]]. [[Schirmvogtei]]en des Klosters waren zeitweise die [[Landvogtei Schwaben|Untere Landvogtei Schwaben]] und [[Waldburg-Zeil]]. Die [[Hochgerichtsbarkeit]] erlangte das Reichsstift erst im Jahr 1619. Im späten 16. bis hin ins 17. Jahrhundert wurde die Ordensdisziplin – wohl angeregt durch den Mönchrother Chorherrn [[Wilhelm Eiselin]] – unter Mithilfe der Dillinger Jesuiten restauriert. 1604 erwarb die Reichsabtei Rot zur Erweiterung ihres Territoriums die Herrschaft [[Kirchdorf an der Iller|Kirchdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Reichsmatrikel]]n von [[Worms]] aus dem Jahre 1521 wurde das Kloster mit der Stellung von zehn Soldaten und einem Reiter geführt. Zusätzlich wurden 60 Gulden jährlich an das Reichsregiment und das Kammergericht gezahlt. Die [[Reichstürkenhilfe]] belief sich 1568 auf 530 und 1599 auf 1407 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gebhard Spahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberschwäbische Barockstrasse II – Wangen bis Ulm-Wiblingen&amp;#039;&amp;#039;, 1978, Weingarten, Beerbaum, Biberacher Verlagsdruckerei S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung und Wiederaufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rot an der Rot 1736.jpg|mini|links|Reichsabtei Rot an der Rot (Stich von 1736)]]&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden Kloster und Territorium der Reichsabtei 1633 durch die Schweden geplündert. Im Frühjahr 1634 kam Kloster Rot als Schenkung durch die Schwedische Krone an den Schwedischen Generalmajor Klaus Conrad [[Zorn von Bulach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wurtembergische Vierteljahrshefte fur Landesgeschichte Stuttgart |Datum=1894 |Online=https://books.google.de/books?id=slkOAQAAIAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA449&amp;amp;dq=bulach+grimel&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;source=gb_mobile_search&amp;amp;ovdme=1&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwi99bqGoJ38AhXISfEDHeRfBbwQ6AF6BAgCEAM#v=onepage&amp;amp;q=bulach%20roth&amp;amp;f=false |Abruf=2022-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Zerstörung von Teilen des Klosters im Dreißigjährigen Krieg und der Vernichtung der gesamten Klosteranlage am 6. Mai 1681&amp;lt;ref&amp;gt;Geisenhof: [http://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;hl=de &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 151]&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Brandstiftung wurde das größtenteils noch bestehende [[barock]]e Kloster in den Jahren 1681–1702 neu errichtet. Die Prämonstratenser betreuten auch die 1734 entstandene Marienwallfahrt in [[Maria Steinbach]]. Nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] beherbergte der Konvent im Kloster Exilanten aus Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosteranlage wird von der nach Vorarlberger Schema ausgeführten frühklassizistischen [[Klosterkirche St. Verena (Rot an der Rot)|Abteikirche St. Verena]] mit breiter Raumwirkung überragt, die in den Jahren 1777–1786 neu erbaut und ausgestattet wurde, da Abt Mauritius Moritz (1760–1782) gegen den Willen des [[Konvent (Kloster)|Konvents]] mit dem Abbruch hatte beginnen lassen. 1777–1779 wurde der Ostteil durch Baumeister Johann Baptist Laub errichtet, doch zum eigentlichen Neubau kam es erst unter Abt Willebold Held (1782–1789). Nach der Grundsteinlegung 1783 führten die Chorherren die Arbeiten zum Teil selbst aus. Die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] stammt von den Malern [[Andreas Meinrad von Ow]] und [[Januarius Zick]], die Stuckarbeiten führte [[Franz Xaver Feuchtmayer der Jüngere|Franz Xaver Feuchtmayer II.]] aus. Beeindruckend ist das reiche [[Chorgestühl]] (errichtet 1691–1693). Die [[Chororgel]] stammt von [[Johann Nepomuk Holzhey]] (1785–1787), ebenso die Hauptorgel auf der Westempore (1789–1793). Sie entstand unter dem Abt und Musiker [[Nikolaus Betscher]], dessen Wappen am Prospekt der Orgel angebracht ist. Die sterblichen Überreste des letzten Abtes wurden 1964 aus dem Friedhof bei St. Johann in die ehemalige Klosterkirche St. Verena überführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gertrud Beck (Historikerin)|Gertrud Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Betscher&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Berkheim. Heimatbuch zum 750jährigen Todesjahr des Heiligen Willebold&amp;#039;&amp;#039;. Texte: Alfred Rude, Gertrud Beck, Eugen Ruß. Hg.: Katholische Kirchengemeinde Berkheim, 1980, Seite 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
An die Kirche schließt sich die barocke Klosteranlage an, deren zahlreiche Türmchen ihr den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Oberschwäbischer Kreml&amp;#039;&amp;#039; eingetragen haben. Am Fuß des Klosterhügels steht die Ökonomie mit rechteckigem&amp;lt;ref&amp;gt;Bieri:  [https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Werke/h-r/Rot_an_der_Rot_Abtei.html#ftn46 sueddeutscher-barock.ch] Bildunterschrift „[[Ökonomiehof]]“: „Vom eindrücklichen Ökonomiehof (1726) des Abtes Hermann Vogler, ursprünglich eine Vierflügelanlage mit dem Ausmass von 110 auf 160 Meter, ist heute nur noch eine Nord-West-Ecke mit Originalsubstanz  erhalten.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundriss, sie beherbergt heute das Rathaus.&lt;br /&gt;
An der Stelle des ehemaligen Frauenklosters, das 1380 aufgehoben wurde, steht seit dem 18. Jahrhundert die Friedhofskirche [[St. Johann (Rot an der Rot)|St. Johannes der Täufer]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Werke/h-r/Rot_Sankt_Johann.html%7C St. Johann (Rot an der Rot) auf „Süddeutscher Barock“, Autor Pius Bieri&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein ovaler Bau im [[Spätrokoko|späten Rokokostil]] (erbaut 1738–1745). Als Architekt wird der spätere Abt Benedikt Stadelhofer (1694–1760)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Meister/s-z/Stadelhofer_P_Benedikt.html&amp;lt;/ref&amp;gt; angesehen, der die [[Zur Schmerzhaften Muttergottes und St. Ulrich (Maria Steinbach)|Wallfahrtskirche Maria Steinbach]] entworfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 45. [[Abt]] der Reichsabtei war von 1789 bis 1803 [[Nikolaus Betscher]], dessen kirchenmusikalische Kompositionen an seine Zeitgenossen [[Joseph Haydn]], [[Michael Haydn]] und [[Mozart]] erinnern. Seit der Wiederentdeckung 1980 werden sie vermehrt wieder aufgeführt, insbesondere unterstützt durch die Forschungs- und Editionsstelle für oberschwäbische Klostermusik an der [[Universität Tübingen]] unter Leitung von [[Alexander Šumski]] und durch die Initiative des &amp;#039;&amp;#039;Kulturforums Rot an der Rot&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säkularisation bis heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Rot an der Rot 5.jpg|mini|links|Das Kloster vom unteren Tor aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1803 wurden Kloster und Reichsstift entsprechend dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] [[Säkularisation|säkularisiert]]. Für kurze Zeit wurde ein Patrimonialobervogteiamt Rot an der Rot gebildet. Die Chorherren mussten die Anlage verlassen, das Kloster wurde zum [[Aussterbekloster]] erklärt und durfte keine [[Novize]]n mehr aufnehmen. Den Besitz und das Territorium der Reichsabtei, 13 Dörfer und Weiler, übernahmen zunächst die Grafen [[Kolb von Wartenberg]] als Entschädigung für ihre linksrheinische Grafschaft, die mit dem [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] unter französische Herrschaft gefallen war. Wartenberg erschien mit seinen reichsgräflichen Beamten, die alle evangelischer Konfession waren. Im ehemaligen [[Refektorium]] der Kanoniker wurde ein provisorischer protestantischer [[Bethaus|Betsaal]] eingerichtet. Die [[Grafschaft Wartenberg-Roth]] gehörte bereits ab 1806 zum [[Königreich Württemberg]] und ging 1818 als [[Standesherrschaft]] (bis 1846) an die [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Erbach-Erbach]], die sich seither auch &amp;#039;&amp;#039;Grafen von Wartenberg-Roth&amp;#039;&amp;#039; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 kehrten Prämonstratenserchorherren durch Zuzug vom [[Kloster Windberg]] nach Rot zurück, 1950 kam eine neu gegründete Gemeinschaft der Norbertus-Schwestern hinzu. 1959 verließen die Chorherren wegen fehlender Seelsorgeaufgaben Rot wieder und besiedelten die heutige [[Abtei Hamborn]] in Duisburg. Der Schwesterkonvent in Rot blieb bis 2007 bestehen und wurde dann nach [[Aulendorf]] verlegt. 1959 erwarb das [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Bistum Rottenburg]] die Klostergebäude und richtete 1960 darin ihr &amp;#039;&amp;#039;Jugend- und Bildungshaus St. Norbert&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentensammlung ==&lt;br /&gt;
Größere Teile der schriftlichen Überlieferung des Klosters sind im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrt. 1980 wurde diese Überlieferung durch weitere Dokumente, die in das Archiv der Grafen zu Erbach-Erbach und von Wartenberg-Roth in Erbach überführt worden waren, ergänzt. Die Grafen Erbach-Erbach hatten 1818 mit dem Tod Graf Ludwigs von Wartenberg-Roth, des Letzten seines Stammes, die Erbschaft der [[Grafen von Wartenberg]] (Kolb von Wartenberg) angetreten, denen im Reichsdeputationshauptschluss 1803 die Abtei Rot zugesprochen worden war. Mit Kaufvertrag vom Dezember 1980 übergab [[Franz zu Erbach-Erbach und von Wartenberg-Roth|Franz Graf zu Erbach-Erbach und von Wartenberg-Roth]], der Chef des Hauses Erbach-Erbach, die damals bereits seit einiger Zeit im Landratsamt Biberach als Depositum verwahrten Archivalien dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]], [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=3912 Bestand B 487 – Einleitung] (abgerufen am 1. August 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äbte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des heiligen Propsts Burchard von Rot an der Rot aus dem Mutterkloster Prémontré (Propst 1126–1140) hatte das Kloster 45 Äbte, bevor es 1803 unter Abt [[Nikolaus Betscher]] aufgehoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste nach der Abtliste in August Willburger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Prämonstratenserklosters Rot&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Rot an der Rot. Seine Geschichte und seine beiden Kirchen&amp;#039;&amp;#039;. Oefele, Ottobeuren, 2. Auflage 1979, S. 33–38&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Äbte von Berchthold bis Heinrich von Krauchenwies sind Regierungszeit und Reihenfolge unsicher. Das „von“ lässt nicht auf eine adelige Herkunft schließen, sondern ist meist Herkunftsangabe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Steinbach Kirchhof Wappen Vogler 1720.jpg|Wappen des Reichsabtes Hermann Vogler am Kirchhof von Maria Steinbach (1720)&lt;br /&gt;
Sel.-Wilhelmus-Eiselin-2008e.JPG|Reichsabt Willebold Held (Abteikirche Rot)&lt;br /&gt;
Messgewand Nikolaus Betscher (NB).jpg|Messgewand mit gesticktem Wappen des 43. Abtes Nikolaus Betschers im Wallfahrtmuseum [[Maria Steinbach]] (2012)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* Ottino, 1140–1181&lt;br /&gt;
* Berchthold&lt;br /&gt;
* Volmar&lt;br /&gt;
* Albert, 1217&lt;br /&gt;
* Heinrich, 1222&lt;br /&gt;
* Werner&lt;br /&gt;
* Reinhard&lt;br /&gt;
* Berchthold II. von Kellmünz, 1268–1273&lt;br /&gt;
* Heinrich II. von Fellheim, 1273, † um 1307&lt;br /&gt;
* Konrad von Au, 1308&lt;br /&gt;
* Eglolf von Lautrach, 1346&lt;br /&gt;
* Heinrich III. von Krauchenwies, 1369–1380&lt;br /&gt;
* Konrad II. Frauenbiß von Haslach, 1381–1391&lt;br /&gt;
* Johann Barner von Saulgau, 1391–1397&lt;br /&gt;
* [[Petrus (Rot an der Rot)|Petrus I.]], 1397–1402&lt;br /&gt;
* Lucius, 1402–1403&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung durch den Abt von Weißenau, 1403–1405&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Petrus II. Städele, 1405–1407&lt;br /&gt;
* Friedrich Biedermann, 1407&lt;br /&gt;
* Johann II. Geldrich von Ravensburg, 1407–1413&lt;br /&gt;
* Jodokus (vorher in Kloster Ursberg), 1413–1414&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung durch den Weltgeistlichen Leonhard, Sohn des Truchsessen Johann von Waldburg, 1414–1417&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich IV. Merk von Munderkingen, 1417–1420&lt;br /&gt;
* Martin Hesser von Marchtal, 1420–1457&lt;br /&gt;
* Georg Iggenau von Iggenau, 1457–1470&lt;br /&gt;
* Johann Moosheim von Memmingen, 1470–1475&lt;br /&gt;
* Heinrich Hünlin von Lindau, 1475–1501&lt;br /&gt;
* Konrad Ehrmann von Zell, 1501–1520&lt;br /&gt;
* Johann Lauginger von Biberach, 1520–1533&lt;br /&gt;
* Konrad Ehrmann von Zell, 1533–1543&lt;br /&gt;
* Konrad Spleiß von Baustetten, 1543–1549&lt;br /&gt;
* Vitus Weber von Wangen, 1549–1556&lt;br /&gt;
* Dominikus Freiberger von Biberach, 1556–1560&lt;br /&gt;
* Martin Ehrmann von Zell, 1560–1589&lt;br /&gt;
* Martin Schlay von Hittisweiler, 1589–1591&lt;br /&gt;
* Balthasar Held von Haisterkirch, 1591–1611&lt;br /&gt;
* Joachim Gieteler von Waldsee, 1611–1630&lt;br /&gt;
* Ludwig Locher von Haselburg, 1630–1667&lt;br /&gt;
* Friedrich Rommel von Überlingen, 1667–1672&lt;br /&gt;
* [[Martin Ertle]] von Greckenhofen, 1672–1711&lt;br /&gt;
* [[Hermann Vogler (Abt)|Hermann Vogler]] von Oberstdorf, 1711–1739&lt;br /&gt;
* Ignaz Vetter von Kirchheim, 1739–1755&lt;br /&gt;
* Ambros Guggenmoos von Stetten im Allgäu, 1755–1758&lt;br /&gt;
* Benedikt Stadelhofer von Feldkirch, 1758–1760&lt;br /&gt;
* Mauritius Moritz von Biberach, 1760–1782&lt;br /&gt;
* [[Willebold Held]] von Erolzheim, 1782–1789&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Betscher]] von Berkheim, 1789–1803&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere bedeutende Chorherren ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Eiselin]], Seliger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Narrenumzug Rot an der Rot (2013).jpg|mini|Narrensprung (Umzug) der Narrenzunft Bobohle – Rot an der Rot (2013)]]&amp;lt;!--was hat das Bild mit der Literatur zu tun ??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benedikt Stadelhofer: &amp;#039;&amp;#039;Historia imperialis et exemti Collegii Rothensis in Suevia.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Augsburg 1787 (Band 1, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10007093-3}}, Band 2, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb10007094-9}}) – ein 3. Band blieb ungedruckt und liegt handschriftlich im Staatsarchiv Stuttgart.&lt;br /&gt;
* [[Georg Geisenhof]]: [http://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;]. Ganser, Ottobeuren 1829.&lt;br /&gt;
* Winfried Nuber: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Besitz- und Rechtsgeschichte des Klosters Rot von seinen Anfängen bis 1618.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Tübingen 1960.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Tüchle]], [[Adolf Schahl]]: &amp;#039;&amp;#039;850 Jahre Rot an der Rot. Geschichte und Gestalt. Neue Beiträge zur Kirchen- und Kunstgeschichte der Prämonstratenser-Reichsabtei&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Sigmaringen 1976, ISBN 3-7995-4012-1.&lt;br /&gt;
* [[August Willburger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Prämonstratenserklosters Rot&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Rot an der Rot. Seine Geschichte und seine beiden Kirchen&amp;#039;&amp;#039;. Oefele, Ottobeuren, 2. Auflage 1979, S. 2–38.&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Beck (Historikerin)|Gertrud Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Prälaten von Rot im achtzehnten Jahrhundert bis zur Auflösung dieses Reichsstifts im Jahre 1803&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berkheim]]. Heimatbuch zum 750jährigen Todesjahr des [[Willebold von Berkheim|Heiligen Willebold]].&amp;#039;&amp;#039; Texte: Alfred Rude, Gertrud Beck, Eugen Ruß. Hg. Katholische Kirchengemeinde Berkheim. 1980, S. 33–40.&lt;br /&gt;
* Gertrud Beck: Roter Äbte als Auftraggeber Ochsenhauser Orgelbauer, in: BC – Heimatkundliche Blätter für den Kreis Biberach, 14. Jahrgang, Heft 2 vom 17. Dezember 1991 [https://www.gfh-biberach.de/Hefte/BC-Heimatkundliche-Bl%C3%A4tter-f%C3%BCr-den-Kreis-Biberach/J15H2S22.pdf|Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kloster Rot an der Rot}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Werke/h-r/Rot_an_der_Rot_Abtei.html Pius Bieri, &amp;quot;Rot an der Rot: Ehemalige Prämonstratenser-Reichsabtei mit Stiftskirche St. Verena&amp;quot;], 2024&lt;br /&gt;
* [http://www.praemonstratenser.de/32.html Rot an der Rot] im &amp;quot;Reiseführer des Prämonstratenserordens&amp;quot;&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|631|Prämonstratenserabtei Rot an der Rot}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jugendhaus-rot.de/ Jugendhaus St. Norbert in der ehemaligen Prämonstratenser Reichsabtei Mönchsroth]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.01472 |EW=10.03036 |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Norbertusschwestern--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16116021-9|LCCN=nr97040492|VIAF=243168870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Wessobrunner Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserkloster in Baden-Württemberg|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Baden-Württemberg|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelkloster|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsabtei|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbischer Reichskreis|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk im Landkreis Biberach|Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsabtei Rot an der Rot| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Biberach]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bauwerk in Rot an der Rot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Biberach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Landkreis Biberach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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