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	<title>Reichsabgabe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:07:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichsabgabe&amp;diff=780521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Revert: -Sperrumgehung</title>
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		<updated>2022-10-12T18:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: -Sperrumgehung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichsabgaben im Post- und Telegraphenverkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gab es von 1916 bis 1919. Sie wurde während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] durch das &amp;#039;&amp;#039;„Gesetz vom 21. Juni 1916 betr. eine mit dem Post- und Telegraphengebühren zu erhebende außerordentliche Reichsabgabe“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;RGBl. S. 577&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsabgabe machte sich als erste allgemeine Erhöhung der [[Postgebühr]]en seit dem Bestehen des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] bemerkbar, obwohl die Einnahmen aus der Abgabe keine Einnahmen der Reichspostverwaltung bildeten, sondern der [[Reichskasse]] unmittelbar zuflossen (Verrechnung im Haushalt der Allgemeinen Finanzverwaltung). Die eigentümliche Form der Reichsabgabe als Gebührenzuschlag wurde mit Rücksicht auf die Dringlichkeit des Geldbedarfs gewählt, um die zeitraubenden Vorermittlungen für eine grundsätzliche Tarifumgestaltung bei den drei beteiligten Postverwaltungen ([[Reichspost]], [[Postgeschichte und Briefmarken Bayerns|Bayern]] und [[Postgeschichte und Briefmarken Württembergs|Württemberg]]) zu vermeiden und auch die inneren Gebühren vom [[Königreich Bayern]] und [[Königreich Württemberg]] mit zu erfassen. Außerdem ließen sich die Zuschläge ohne Neufestsetzung der Gebühren wieder aufheben. Die mit den Postgebühren erhobene Reichsabgabe betraf nur die Hauptgattungen der Postsendungen, die eine Belastung am ehesten zu vertragen schienen und den nötigen Ertrag versprachen. Gebührenfreie Sendungen und der größte Teil der [[Feldpost]]sendungen waren davon befreit. Auslandssendungen konnten ihr, der bestehenden Verträge wegen, nur unterworfen werden, soweit sich die beteiligten Staaten damit einverstanden erklärten. Reichsabgaben wurden im Auslandsverkehr daher nur im Verkehr mit [[Kaisertum Österreich|Österreich]], [[Königreich Ungarn|Ungarn]], [[Liechtenstein]] und [[Luxemburg]] erhoben. Verrechnet wurde die Steuer durch gewöhnliche Postfreimarken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsabgabe wurde ebenfalls mit den Postanstalten im [[Generalgouvernement Warschau (1915–1918)|Generalgouvernement Warschau]] und im Postgebiet des [[Ober Ost#Oberbefehlshaber Ost|Oberbefehlshabers Ost]] ([[Baltische Länder]] und [[Litauen]]) erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsabgabe wurde am 18. Juni 1917 geändert und durch das &amp;#039;&amp;#039;„Gesetz, betr. Abänderung des Gesetzes betr. eine mit dem Post- und Telegraphengebühren zu erhebende außerordentliche Reichsabgabe, vom 26. Juli 1918“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;RGBl. S. 975&amp;lt;/ref&amp;gt; noch erhöht; sie fand ihr Ende mit dem &amp;#039;&amp;#039;„Gesetz über Postgebühren vom 8. September 1919“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;RGBl. S. 1521&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabelle ==&lt;br /&gt;
=== Preisentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postsendung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ab 1. Juli 1906&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ab 1. August 1916&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ab 1. Oktober 1918&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brief ([[Nachbarortsverkehr|Ortsverkehr]]) || 5 Pfennig || 7½ Pfennig || 10 Pfennig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Postkarte (Ortsverkehr) || 5 Pfennig || 7½ Pfennig || 7½ Pfennig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brief bis 20 g (Inland) || 10 Pfennig || 15 Pfennig || 15 Pfennig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Postkarte (Inland) || 5 Pfennig || 7½ Pfennig || 10 Pfennig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Drucksache (Inland) bis 50 g || 3 Pfennig || 3 Pfennig || 5 Pfennig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brief bis 20 g (International) || 20 Pfennig || 20 Pfennig || 20 Pfennig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Postkarte (International) || 10 Pfennig || 10 Pfennig || 10 Pfennig&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Briefmarken ===&lt;br /&gt;
Für die entsprechenden Briefmarken siehe den [[Briefmarken-Jahrgang 1905 der Deutschen Reichspost]], die Marken blieben unverändert bis 1915 gültig. Alle zwischen 1916 und 1918 herausgegebenen Marken stammen aus der Dauermarkenserie [[Germania (Briefmarke)|Germania]], welche von [[Paul Eduard Waldraff]] gestaltet wurde (siehe nachfolgende Tabelle). Die letzten Marken mit der Reichsabgabe erschienen im [[Briefmarken-Jahrgang 1919 der Deutschen Reichspost]]. Alle Marken behielten ihre Gültigkeit bis zum 31. Oktober 1922, die Auflage ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Briefmarken-Jahrgang 1916 der Deutschen Reichspost|28. Juli 1916]] erschienen folgende drei Werte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DR 1916 98 Germania.jpg|2 ½ [[Goldmark|Pfennig]];&amp;lt;br&amp;gt;Michel-Nr.: 98&lt;br /&gt;
Datei:DR 1916 99 Germania.jpg|7 ½ Pfennig;&amp;lt;br&amp;gt;Michel-Nr.: 99&lt;br /&gt;
Datei:DR 1916 100 Germania.jpg|15 Pfennig;&amp;lt;br&amp;gt;Michel-Nr.: 100&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Briefmarken-Jahrgang 1917 der Deutschen Reichspost]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DR 1917 101 Germania.jpg|15 Pfennig;&amp;lt;br&amp;gt;Michel-Nr.: 101&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am [[Briefmarken-Jahrgang 1918 der Deutschen Reichspost|1. Oktober 1918]] erschien eine weitere Marke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DR 1918 102 Germania.jpg|2 Pfennig;&amp;lt;br&amp;gt;Michel-Nr.: 102&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Archiv für Post und Telegrafie]]; Jahrgang 1923; S. 154 ff.&lt;br /&gt;
* [[Handwörterbuch des Postwesens]], 2. Auflage; &amp;#039;&amp;#039;Reichsabgaben im Post- und Telegraphenverkehr&amp;#039;&amp;#039;; S. 612&lt;br /&gt;
* [[Reichsgesetzblatt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Michel-Katalog|Michel]] Postgebühren-Handbuch Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Schwaneberger Verlag, München, 2001 und 2004&lt;br /&gt;
* Jeroen van de Weide and Ton Welvaart, „Erste Inflationsperiode im Generalgouvernement Warschau und im besetzten Russland; einige Worte über die Deutsche Inflation für Polenphilatelisten“, in: &amp;#039;&amp;#039;Inflationsperioden und Währungsreformen in Ost-Europa&amp;#039;&amp;#039;, Filatelistische Contactgroep Oost Europa, 2007&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichspost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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