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	<title>Reichraming - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichraming&amp;diff=201022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Einwohnerentwicklung */ Auto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reichraming&amp;diff=201022&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T15:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Auto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde; den Bach ebenda siehe [[Reichramingbach]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Reichraming&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen at reichraming.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/53/26/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 14/27/44/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 356&lt;br /&gt;
|PLZ                = 4462&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 07255&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 41512&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT RRM&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT314&lt;br /&gt;
|Straße             = Am Ortsplatz 1&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.reichraming.at/ www.reichraming.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Michael Schwarzlmüller&lt;br /&gt;
|Partei             = SPÖ&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 19&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
| SPÖ|ÖVP&lt;br /&gt;
| SPÖ = 10&lt;br /&gt;
| ÖVP = 9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021|2021]]&lt;br /&gt;
|Bild1              = &amp;lt;!-- Hauptplatz.png (Bild wird innerhalb der Info-Box unter dem Abschnitt Politik angezeigt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = &amp;lt;!-- Dieses Bild zeigt xxx von oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichraming&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|AT|41512}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|41512}}) in [[Oberösterreich]] im [[Bezirk Steyr-Land]] im [[Traunviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung von Reichraming beträgt von Nord nach Süd 10,4&amp;amp;nbsp;km, von West nach Ost 16,9&amp;amp;nbsp;km, 79,2 % der Fläche sind bewaldet, 11,5 % landwirtschaftlich genutzt. Das Ortszentrum liegt auf 356&amp;amp;nbsp;m Höhe und befindet sich am Fluss [[Reichramingbach]]. Reichraming wird durch die Enns in zwei Ortschaften, Arzberg und Reichraming, geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist von Bergen umgeben – dem [[Schneeberg (Oberösterreichische Voralpen)|&amp;#039;&amp;#039;Reichraminger&amp;#039;&amp;#039; Schneeberg]], dem [[Fahrenberg (Oberösterreichische Voralpen)|Fahrenberg]] und dem [[Schieferstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
* Arzberg ({{EWZ|AT Ortschaft|11953}})&lt;br /&gt;
* Reichraming ({{EWZ|AT Ortschaft|11954}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den [[Katastralgemeinde]]n Arzberg und Reichraming.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Ortsteile in Reichraming sind Richtung Süden Dirnbach, Niglgraben, Weißenbach, Anzenbach und das Reichraminger Hintergebirge. Richtung [[Losenstein]] liegen der Rohrbachgraben, der Steinbachgraben und die [[Hohe Dirn]]. Richtung [[Großraming]] liegt das Brunnthal und das Heinzl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde war ursprünglich Teil des [[Gerichtsbezirk Weyer|Gerichtsbezirks Weyer]], seit 1. Jänner 2014 gehört die Gemeinde zum [[Gerichtsbezirk Steyr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Losenstein]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Ternberg]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Laussa]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Molln]] ([[Bezirk Kirchdorf|KI]])&lt;br /&gt;
| OST = [[Großraming]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Rosenau am Hengstpaß]] ([[Bezirk Kirchdorf|KI]])&lt;br /&gt;
| SUED =&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Weyer (Oberösterreich)|Weyer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Paläolithikum|Paläolithische]] Steinwerkzeuge und Knochen, die im Nixloch und in der Schaflucke bei [[Losenstein]] gefunden wurden, belegen die frühe Besiedelung des Gebietes rund um Reichraming. Lochäxte und Flachbeile aus der [[Neolithikum|neolithischen]] Zeit weisen auf einen Siedlungsplatz in der Ortschaft Arzberg hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Name „Reichraming“ ([[#Ortsnamen|→siehe unten]]) lässt auf [[Slawen|slawische]] Siedlungen schließen, die ersten Siedlungen entstanden vermutlich im 6. oder 7. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. Möglich sind hier sowohl eine Besiedelung über den Pyhrn aus der Kärntner Mark&amp;lt;ref&amp;gt;Girkinger Ludwig: Chronik Reichraming&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch die Besiedelung durch Slawen von Seiten des niederösterreichischen Donauraums.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiesinger Peter: &amp;#039;&amp;#039;Die Besiedelung Oberösterreichs im Lichte der Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baiern und Slawen in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Trauner Verlag, 1980, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 8. Jahrhundert werden im Stiftungsbrief des Klosters [[Kremsmünster]] die Slawen, die rund um Steyr wohnen, erwähnt. Eine erste bayerische Siedlungstätigkeit lässt sich eventuell aus dem Hausnamen „Bayrnedt“ erschließen. Nachdem das Gebiet 787 seine Selbständigkeit unter [[Tassilo]]&amp;amp;nbsp;III. einbüßte, zählt es seit dieser Zeit zum [[Frankenreich]]. Seit dem 12. Jahrhundert gehört Reichraming zum Herzogtum Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1490 wird es dem Fürstentum &amp;#039;&amp;#039;Österreich ob der Enns&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet. Die Bevölkerung lebte zu dieser Zeit von der Landwirtschaft, aber auch das Erz des Schiefersteins und das Holz aus dem Rohrbachgraben legten einen Grundstein für die Entwicklung des Ortes. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts sind in der Pfarre Losenstein rund 200 [[Nagelschmied]]emeister beheimatet. Sie verarbeiten Eisen, das an Floßanlegestellen an der Enns bezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. bis 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In Verbindung mit der ersten Türkenbelagerung Österreichs im 16. Jahrhundert steht das &amp;#039;&amp;#039;Türkenhaus&amp;#039;&amp;#039;, ein denkmalgeschütztes Gebäude, das 1586 erbaut wurde. Dieses steht auf dem Grund eines ehemaligen [[Hammerherrenhaus]]es, in dem türkische Belagerer Quartier genommen haben könnten. Weitere Hinweise auf eine Belagerung Reichramings durch [[Akindschi]] geben die Flurnamen &amp;#039;&amp;#039;Türkenwiese&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Türkentümpel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] war der Ort mehrfach besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945#Großdeutsches Reich|Deutsche Reich]] am 13. März 1938 gehörte der Ort zum [[Gau Oberdonau]]. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1982 präsentierte die [[Ennskraftwerke AG]] das Projekt zweier hintereinander liegender Speicherkraftwerke mit 80&amp;amp;nbsp;m (Sperre Große Klause) bzw. 99,5&amp;amp;nbsp;m Stauhöhe (Sperre Kaiblingsmauer) im Reichraminger Hintergebirge. Es rührte sich breiter Widerstand, koordiniert durch die &amp;#039;&amp;#039;ARGE Hintergebirge&amp;#039;&amp;#039; gegen diese Verbauung des mit 20&amp;amp;nbsp;km Länge größten ökologisch intakten und biologisch wertvollen Bachsystems Oberösterreichs – zum Schutz der Natur sowie auch als Erholungsgebiet. Die Unwirtschaftlichkeit der zu erwartenden Stromproduktion wurde im Frühjahr 1984 von Handelsminister Norbert Steger bestätigt und das Kraftwerksprojekt zurückgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde der [[Holztrift|Triftsteig]] in der Großen Schlucht als [[Klettersteig]] versichert (gesichert), die Radroute bis Unterlaussa und Wanderpfade im Mai 1987 eröffnet. 1997 wurde der Nationalpark Kalkalpen gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Daucher: &amp;#039;&amp;#039;Reichraminger Hintergebirge – Modell einer „sanften“ Tourismus-Erschließung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ÖKO.L Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 9, Heft 4, Linz 1987 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/OEKO_1987_4_0003-0014.pdf}}, abgerufen am 1. Februar 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Reichraming |maxEinwohner=2400|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1986)&lt;br /&gt;
(1880,2251)&lt;br /&gt;
(1890,1953)&lt;br /&gt;
(1900,1998)&lt;br /&gt;
(1910,2028)&lt;br /&gt;
(1923,2021)&lt;br /&gt;
(1934,1968)&lt;br /&gt;
(1939,1846)&lt;br /&gt;
(1951,2302)&lt;br /&gt;
(1961,2179)&lt;br /&gt;
(1971,2177)&lt;br /&gt;
(1981,1951)&lt;br /&gt;
(1991,1936)&lt;br /&gt;
(2001,1883)&lt;br /&gt;
(2011,1806)&lt;br /&gt;
(2021,1687)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|41512}},{{EWZN|AT|41512}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.936 Einwohner, 2001 dann 1.884 Einwohner. Trotz positiver [[Geburtenbilanz]] nahm wegen der stark negativen [[Wanderungsbilanz]] die Bevölkerungsanzahl bis 2011 auf 1.805 Personen und bis 2018 auf 1.742 Einwohner ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.statistik.at/blickgem/G0201/g41512.pdf |titel=Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Reichraming, Bevölkerungsentwicklung |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-03-23 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
=== Der Name Reichraming ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname Reichraming hat eine für die [[Slawistik]] bedeutende Geschichte. Raming kommt aus dem slawischen &amp;#039;&amp;#039;Rubьnica&amp;#039;&amp;#039; (südslawisch: &amp;#039;&amp;#039;Ribnica&amp;#039;&amp;#039;), was „Fischbach“ bedeutet. Reichraming heißt also „reicher Fischbach“, gemeint ist dabei der Reichramingbach. Das besondere Interesse für die Linguistik besteht an dem archaischen Lautstand, mit dem dieser Ortsname im frühen Mittelalter von den deutschen Siedlern übernommen wurde. Der Name des Baches ist bereits im Jahre 1082 als &amp;#039;&amp;#039;Rubinicha&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=1 |seite=118 |nr=V |ort= |datum=1082 |titel=Codex Traditionum Monasterii Garstensis |kommentar=rubinicha, rubiniccha }}&amp;lt;/ref&amp;gt; belegt, was &amp;#039;&amp;#039;rubinika&amp;#039;&amp;#039; und nicht etwa &amp;#039;&amp;#039;rybьnica&amp;#039;&amp;#039; voraussetzt, wie nach lange herrschender Ansicht der Slawistik die „urslawische“ Form dieses Wortes lautete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiener Slawist [[Georg Holzer]] hat unter Hinweis auf den Namen Rubinicha/Raming und etwa zehn weitere, früh in andere Sprachen entlehnte slawische Ortsnamen und Worte seit 1995 nachweisen können, dass die protoslawische Sprache um das Jahr 600 n.&amp;amp;nbsp;Chr. noch weitaus archaischer klang, als bis dahin angenommen (Quelle (u.&amp;amp;nbsp;a.): G. Holzer: Die ersten nachurslavischen lautlichen Innovationen und ihre relative Chronologie; in: &amp;#039;&amp;#039;Linguistica Baltica&amp;#039;&amp;#039; 4, S. 247–256; 1995). Tiefgreifende Veränderungen vollzogen sich in den darauf folgenden rund 250 Jahren bis zum Beginn der schriftlichen Überlieferung der slawischen Sprachen in [[altkirchenslawisch]]en Texten. Auf der Grundlage dieser Texte erschlossen Linguisten seit dem 19. Jahrhundert die „[[urslawisch]]e“ Sprache; die zusätzliche Information der besonders früh in andere Sprachen entlehnten slawischen [[Lexem]]e wurde bei dieser Arbeit noch nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbezeichnungen im Gemeindegebiet ===&lt;br /&gt;
Die vorliegenden Angaben entstammen den Darstellungen von Brunnthaler:&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Brunnthaler: &amp;#039;&amp;#039;Reichraming.&amp;#039;&amp;#039; S. 70ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arzberg&amp;#039;&amp;#039;: weist auf den erzhaltigen Schieferstein hin. 1255 wird die Ortschaft als &amp;#039;&amp;#039;Erzperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=3 |seite=226 |nr=CCXXVI |ort=Linz |datum=1255 |titel=Otakar, König von Böhmen etc., verschreibt dem Kloster Garsten zwei Talente an Einkünften auf Gütern in den Ämtern Ternberg und Moln zum Behufe der Zehenteinhebung |kommentar=Erzperg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Zuge einer Schenkung an das Kloster [[Garsten]] erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anzenbach&amp;#039;&amp;#039;: kommt entweder vom Personennamen Antzo&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöOrtsnamenbuch |band=7 |seite=116 |nr=7.5.1 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder von &amp;#039;&amp;#039;Atze&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie Weideplatz bedeutet. Erstmals erwähnt ist die Ortschaft 1530 als Atzenbach&amp;lt;ref&amp;gt;Jagdbuch des Kaisers Maximilian für Oberösterreich. S. 65 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dürnbach&amp;#039;&amp;#039;: soll etymologisch auf dürrer Bach zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rohrbachgraben&amp;#039;&amp;#039;: Der Rohrbachgraben wird 1313 erstmals als Rorbach erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Reichraming.jpg|mini|[[Pfarrkirche Reichraming]]]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Reichraming]] hl. Franz von Sales&lt;br /&gt;
* Forstmuseum Reichraming: Das harte Leben der Forstarbeiter wird im Museum dokumentiert. Modelle von Triftanlagen und zahlreiche Ausstellungsstücke über die Holzarbeit komplettieren die Ausstellung.&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
* Einer der erfolgreichsten Vereine des Ortes ist der Judoverein [[ASKÖ Reichraming]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://judo-reichraming.at/ |titel=Judo Team Reichraming |werk=judo-reichraming.at |sprache=de |abruf=2022-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Reichraming bestand von 1569 bis 1928 die [[Messingfabrik Reichraming]], die zu den ältesten Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie in den habsburgischen Erblanden zählte und ein Paradebeispiel der österreichischen Wirtschaftsgeschichte darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Wehr am Reichramingbach wurde in den 1920er-Jahren das [[Kleinkraftwerk]] Schallau errichtet. (Das Speicherkraftwerke-Projekt der EKW aus 1982 wurde nicht realisiert.) Das Wehr wurde 2002 bei einem Hochwasser zerstört. Die [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforste]] errichteten das Wehr erneut und modernisierten das Kraftwerk bis 2006. Mit einer neuen Kaplan-Rohr- und der horizontalen Francis-Turbine aus 1926 werden 320 kW Leistung und 1.250 MWh Jahresausbeute aus 4,95&amp;amp;nbsp;m Fallhöhe erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/untertauern-neues-wasserkraftwerk-an-der-taurach-eroeffnet-73458367 Untertauern : Neues Kraftwerk an der Taurach eröffnet] salzburg24.at, 15. Juli 2019, abgerufen am 1. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesforste.at/leistungen/erneuerbare-energie/kleinwasserkraft/kw-schallau.html Kleinwasserkraftwerk Schallau] bundesforste.at, abgerufen am 1. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* Bahn: Der Bahnhof Reichraming liegt an einer Teilstrecke der [[Rudolfsbahn]], dort endete die ehemalige [[Waldbahn Reichraming]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde}}&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 SPÖ und 5 ÖVP.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2003|Abruf=2022-01-10}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ und 6 ÖVP{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2009|Abruf=2022-01-10}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 SPÖ und 8 ÖVP.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2015|Abruf=2022-01-10}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 SPÖ und 9 ÖVP.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/wahl/ooe21/ergebnisse/41512 |titel=Wahlen Oberösterreich 2021|werk=orf.at |datum= |abruf=2024-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1850 waren:{{Gemeindeinfo Land OÖ Ref|Abruf=2022-01-10}}&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=3 |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* 1850–1861 Ignaz Moisl&lt;br /&gt;
* 1861–1870 Alois Kuffart&lt;br /&gt;
* 1870–1876 Michael Salcher&lt;br /&gt;
* 1876–1882 Peter Stieglecker&lt;br /&gt;
* 1882–1885 Franz Haider&lt;br /&gt;
* 1885–1894 Peter Stieglecker&lt;br /&gt;
* 1894–1903 Franz Haider&lt;br /&gt;
* 1903–1906 Kuno Dickbauer&lt;br /&gt;
* 1906–1919 Ferdinand Grossauer&lt;br /&gt;
* 1919–1929 Josef Salcher&lt;br /&gt;
* 1929–1934 Rudolf Hubmann&lt;br /&gt;
* 1934–1942 Josef Salcher&lt;br /&gt;
* 1942–1945 Stephan Seifried&lt;br /&gt;
* 1945–1946 Wilhelm Danninger&lt;br /&gt;
* 1946–1952 Karl Brandecker&lt;br /&gt;
* 1952–1955 Wilhelm Danninger&lt;br /&gt;
* 1955–1979 Karl Haider&lt;br /&gt;
* 1979–1997 [[Udo Block]] (SPÖ)&lt;br /&gt;
* 1997–2019 Reinhold Haslinger (SPÖ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sandra Kaiser |url=https://www.meinbezirk.at/steyr-steyr-land/c-lokales/reichramings-buergermeister-trat-mit-jahresende-zurueck_a3842412 |titel=Reichramings Bürgermeister trat mit Jahresende zurück |werk=meinbezirk.at |datum=2020-01-02 |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2020 Michael Schwarzlmüller (SPÖ)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Durch eine silberne Schrägleiste geteilt; oben in Rot zwei silberne wurzellose Nadelbäume, der rechte kleiner als der linke, unten von Blau und Gold neunmal geteilt.“ Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.{{Gemeindeinfo Land OÖ Ref|Abruf=2022-01-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Udo Block]] (1941–1997), Bürgermeister und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Walter Berger (Onkologe)|Walter Berger]] (* 1963), Biologe, Mediziner, Onkologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Astrid Miglar]] (* 1970), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Aschauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Messingwerk Reichraming. Ein Beitrag zur oberösterreichischen Wirtschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 7, Heft 3–4, Linz 1953, S. 313–326 ({{OoeGeschichte|pdf=hbl1953 3 4 313-326.pdf|KBytes=1800}}).&lt;br /&gt;
* Adolf Brunnthaler: &amp;#039;&amp;#039;Reichraming. Mit der Haus-Chronik von Helmut Begsteiger&amp;#039;&amp;#039; Weishaupt, Gnas 2000, ISBN 3-7059-0108-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DORIS-Weblink|41512}}&lt;br /&gt;
* {{Land-ooe|g|41512}}&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |suche1=Reichraming}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ybbstaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Enns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenwurzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pvvertreter</name></author>
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