<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reicholzried</id>
	<title>Reicholzried - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reicholzried"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reicholzried&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T17:21:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reicholzried&amp;diff=935726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Sehenswürdigkeiten */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reicholzried&amp;diff=935726&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T19:00:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Reicholzried&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Dietmannsried&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Reichholzried.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47.81648&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10.25168&lt;br /&gt;
| Bundesland              = BY&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 722&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 87463&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                =&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Altusried.jpg|mini|Nach der [[Kaltzeit|Eiszeit]] verließ die Iller das alte Tal und strömt seitdem zwischen [[Altusried]] (im Vordergrund) und Reicholzried nach Norden.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reicholzried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Dietmannsried]] im [[Landkreis Oberallgäu]]. Er erhebt sich 720 m über dem Meeresspiegel, hat 1040&amp;amp;nbsp;Einwohner und eine Fläche von 14,765 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname mit der Endung &amp;#039;&amp;#039;-ried&amp;#039;&amp;#039; ist ein typisch Allgäuer Ortsname. „Ried“ bedeutet so viel wie [[Rodung]]. Die naheliegende Vermutung, Reicholzried bedeutet „eine Rodung reich an Holz“ trifft wohl nicht zu. Vielmehr dürfte ein Mann namens Richolf die Siedlung in karolingischer Zeit gegründet haben. Im Laufe der [[mittelhochdeutsch]]en Lautverschiebung entwickelte sich dann aus &amp;#039;&amp;#039;Richolfsried&amp;#039;&amp;#039; Reicholzried. Der nahe gelegene Weiler Sachsenried gilt als Rodung zwangsverpflanzter sächsischer Siedler. Das erste schriftliche Dokument für Reicholzried gibt es aus dem Jahr 1218. Damals waren Heinrich und Berthold von Richolfsried Zeugen in Ulm, als das Kloster Kempten von Kaiser Friedrich II. die Schirmvogtei erhielt. Aus der langen Ortsgeschichte sei eine Begebenheit besonders erwähnt, weil heute noch Axtspuren an der eisenbeschlagenen [[Sakristei]]türe der Kirche daran erinnern: Am 22. Mai 1632 plünderten 300 schwedische Reiter das Dorf und brannten es mitsamt der Kirche nieder. Dabei kam auch der Pfarrer Ulrich Weinhart zu Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehörten außerdem die Orte Graben, Greith, Haldenmühle, Hesselstall, Heusteig, Kiesels, Kraiberg, Maierhof, Mannenschley, Pfosen, Ried, Sachsenried, Schorenmoos, Sommersberg, Tiefenau, Veiten und Wanners. Am 1. Januar 1972 erfolgte die Eingemeindung nach Dietmannsried.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=496}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Reicholzried.jpg|mini|Reicholzried von Norden]]&lt;br /&gt;
Reicholzried liegt 12&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Kempten (Allgäu)|Kempten]] auf einer [[Endmoräne]] des [[Illergletscher]]s. Im nördlichen Oberallgäu ist der Ort weithin sichtbar. Das alte [[Iller#Talabschnitte|Illertal]] liegt breit im Osten. Doch am Ende der [[Kaltzeit]] nagte sich die Iller ein neues Flussbett durch die Moränen. Seitdem fließt der Fluss in vielen Windungen hin und her pendelnd zwischen Steilhang und Flachufer westlich an Reicholzried vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Georg und Florian kann durch ihre günstige Lage im nördlichen Oberallgäu überall gesehen werden. An die Zeit der Gotik erinnert noch das [[Netzgewölbe]] im Chor. 1788 erhielt sie unter dem Fürstabt Rupert die außergewöhnliche Ausstattung an Fresken und Stuck im [[Rokoko|Spätbarock/Rokoko]]-Stil, so dass sie zu den schönsten Kirchen des Allgäus gehört. Die Stuckarbeiten schuf [[Franz Xaver Feuchtmayer der Jüngere]]. Daneben ist auch der Friedhof weithin bekannt, weil man nirgends sonst so viele schmiedeeiserne und farbig gefasste Grabkreuze sehen kann. Am Eingang zum Kirchplatz steht die vermutlich 300-jährige [[Gerichtslinde]], die inzwischen mit Beton gefüllt wurde, um den Erhalt zu sichern. Auf dem Gedenkstein daneben sind eine Schwurhand und Worte eingemeißelt. Sie besagen, dass an dieser Stelle schon im Jahre 1430 unter dem späteren Kaiser Sigismund durch das Stift Kempten Recht gesprochen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Ortes erhebt sich eine Hügelkuppe, die heute dicht bewaldet ist. Dort verbergen sich eine [[Ölberggruppe|Ölbergkapelle]], eine Grotte, ein [[Kreuzweg]] und viele Bildstöcke. ([[Kalvarienberg Reicholzried]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Gerichtslinde Reicholzried.jpg|Gerichtslinde&lt;br /&gt;
Bild:Reicholzried2.jpg|Reicholzried von Süden&lt;br /&gt;
Bild:Richolfsried11.jpg|Reicholzried Friedhof&lt;br /&gt;
Bild:Reicholzrieder Kalvarienberg.jpg|Ölberg und Kreuzweg&lt;br /&gt;
Bild:Reicholzried1.jpg|Turm und Kirche sind im nördlichen Oberallgäu weithin sichtbar.&lt;br /&gt;
Bild:Prellhänge Kalden Altusried11a.jpg|Steilufer und Flachufer der Iller bei Kalden&lt;br /&gt;
Bild:Beinhaus3.jpg|[[Beinhaus]] im Friedhof von Reicholzried&lt;br /&gt;
Bild:Richholzr.jpg|Sakristeitüre, beim genauen Hinschauen erkennt man die Axtspuren aus dem Jahr 1632&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reicholzried.de/ Homepage des Ortes]&lt;br /&gt;
* [https://www.bavarikon.de/object/odb:BSB-ODB_S00008150 Reicholzried in bavarikon.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Dietmannsried}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dietmannsried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberallgäu)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1218]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
	</entry>
</feed>